Schwäbische Alb – Burgen und Schlösser

Die Schwäbische Alb als mittlerer Teil der ganz Europa durchziehenden Jurakette bietet landschaftlich reizvolle Kontraste und ist gleichzeitig Zeugnis verschiedener Epochen der Erdgeschichte. Im Mittelalter spuckten hier Vulkane, und zwei Meteoriten ließen das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken entstehen, berichtet Deutschland-Tourismus. Das Mittelgebirge ist aber auch ein kulturell reiches Gebiet. Hier steht der weltweit höchste Kirchturm (Ulmer Münster), finden sich Reste des römischen Grenzwalls Limes oder auch keltischer Kulturstätten, schwärmen die Fachleute des Tourismusverbands Schwäbische Alb. Außerdem ist die Region eine der burgenreichsten Gegenden Deutschlands. Zudem gibt es zahlreiche Schlösser.

Burgen und Schlösser

Zahlreiche Burgen und Schlösser zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb. Kein Wunder, denn zwei große Herrschergeschlechter - die Staufer und die Hohenzollern - stammen von hier. Eine wahre Attraktion ist beispielsweise die Burg Hohenzollern nahe Hechingen, einst der Hauptsitz der fürstlich-katholischen Linie der Hohenzollern. Die auf einem Berg gelegene Burg eröffnet einen weitläufigen Rundblick über die Schwäbische Alb. Im Inneren gibt es zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Exponate zu besichtigen. Ebenfalls sehenswert: das romantische Schloss Lichtenstein, das eine viel bewegte Geschichte erlebte.

Radeln und Wandern

Die Schwäbische Alb ist aber auch eine herrliche Region für Wanderer und Radler. Wanderer genießen aufgrund der vielen Täler vielfach einen herrlichen Weitblick. Für Hobby-Archäologen interessant sind beispielsweise die Tropfsteinhöhlen oder die erloschenen Schlote des schwäbischen Vulkans. Auch die Überreste keltischer oder römischer Bauwerke lassen sich bei einer Wanderung prima erkunden.
Das malerische Balinger Zollernschloss entstand im 15. Jahrhundert.
Foto: Tourismusverband Schwäbische Alb

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