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Eine Reise nach Chile

Chile (República de Chile) ist ein südamerikanischer Staat, der an Peru, Bolivien und Argentinien grenzt, sowie an den Pazifischen Ozean (im Westen und Süden) und den Atlantischen Ozean (im Osten). Interessant, ist die Fläche des Landes, da sich Chile mehr als 4.000 km in Nord-Süd-Richtung erstreckt, durchschnittlich aber nur 180 km breit ist.
Ebenfalls zum Staatsgebiet zählen die Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gómez, die Juan-Fernández-Inseln, die Desventuradas-Inseln, die Ildefonso-Inseln, die Diego-Ramirez-Inseln, sowie ein Teil der Antarktis.
 
Wegen der Länge, die die Landesfläche aufweist, gibt es viele Vegetationszonen. Die Atacamawüste mit sehr wenig Pflanzenbewuchs. Bis auf die Küstenbereiche, in denen verschiedene Kakteenarten wachsen. Die alle paar Jahr auftretenden Regenfälle sorgen allerdings dafür, dass die Wüste einige Tage mit Millionen von Blumen überzogen ist.
Weiter südlich gibt es Steppe, sowie Nebelwälder an den Küstengebieten und in den Anden.
In der Umgebung des Flusses Río Elqui gibt es Weinanbaugebiete. Und im Süden befinden sich gemäßigte Regenwälder.
Besondere freilebende Tiere in Chile sind der Puma, Chinchillas, Pelikane, verschiedene Pinguine, Guanakos, sowie der Andenkondor und der Andenhirsch (Humeul), welche sogar auf dem Staatswappen dargestellt sind.
 
Zu den wichtigsten Städten gehört selbstverständlich die Hauptstadt Santiago plus Umgebung. Ebenfalls große Siedlungsgebiete sind Valparaíso, Concepción, La Serena und Temuco. Weitere bekannte Städte sind Arica, Iquique, Antofagasta, Talca, Valdivia, Puerto Montt, Punta Arenas.
 
Sehenswürdigkeiten sind grundsätzlich die schönen Nationalparks, wie Torres del Paine, Lauca (welche beide von der UNESCO auch zu Biosphärenreservate erklärt wurden), Bernard O’Higgins und Rapa Nui auf der Osterinsel. Der Nationalpark Chiloé (mit seinen Holzkirchen und den farbenprächtigen Holzhäusern auf Stelzen), der historische Teil der Hafenstadt Valparaíso, sowie die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke wurden außerdem zu Weltkulturerbe erklärt.
 
Des Weiteren sind die vielen Museen in Santiago de Chile, Concepción und Valparaíso sehenswert, ebenso die vielen, über das gesamte Land verteilten, Monumente.
 
Santiago de Chile mit seiner Skyline bietet bei Nacht einen wundervollen Anblick. Die Stadt ist ein kulturelles Zentrum und hat auch bezüglich Nachtleben einiges zu bieten – zahlreiche Clubs, Bars, Restaurant und Discotheken. Von den verschiedenen Museen, sind vor allem das Museo Histórico Nacional, das Museo Nacional de Bellas Artes und das Museo Chileno de Arte Precolombino (es beherbergt Kunstgegenstände aus der Zeit vor der europäischen Entdeckung) zu nennen. In den U-Bahn-Stationen der Metro de Santiago gibt es ebenfalls Kunstwerke zu entdecken – riesige Wandgemälde. Ferner kulturell interessant sind verschiedene Bauwerke. Leider befinden sich wegen der vielen Erdbeben nur noch wenige Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit in der Stadt.
 
Die Hafenstadt Valparaíso liegt in einer Bucht des Pazifischen Ozeans und ist bekannt für ihre historische Altstadt mit Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zudem lebte hier der Nationaldichter Pablo Neruda.
 
Die Stadt La Serena wird als eine Oase in der Wüste angesehen. Es gibt hier schöne, behagliche Einkaufsstraßen und kleine Märkte, die Plaza de Armas mit ihrer Kathedrale, mehrere Strände mit feinem, weißem Sand, sowie große, astronomische Forschungseinrichtungen aufgrund des extrem klaren Nachthimmels.
 
In Temuco befindet sich das Zentrum der Mapuchen und Deutsch-Chilenen. Aus diesem Grund gibt es hier noch einige Spuren der deutschsprachigen Einwohner, wie beispielsweiße Firmenbezeichnungen, aber auch eine deutsche Schule. Besonders interessant sind das Mapuchemuseum und das Eisenbahnmuseum.
 
Iquique ist ein schöner Badeort mit zahlreichen Palmen-Alleen und zunehmendem Tourismus. Besonders beliebt ist der Strand Cavancha. Auch die bereits erwähnten, zum Weltkulturerbe zählenden, Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke, sind hier zu finden.
 
Die Stadt Antofagasta ist speziell für Schiffreisen beliebt, Talca für seine Gebäude im Kolonialstil und seine Weingüter und Valdivia für seinen täglichen Fischmarkt.
 
Das Seen Distrikt im Süden des Landes zwischen Puerto Montt und Ternuco, ist ein Wunderwerk der Natur. Die klaren Seen sind von grünen Wiesen und Wäldern umgeben und im Hintergrund kann man die schneebedeckten Vulkane sehen.
Am Fuße des San Rafael Gletschers liegt eine Lagune, außerdem kann man hier Berge, weite Eisfelder und hunderte Gletscherseen bestaunen. Pinguine, Seelöwen und Albatrosse haben hier ihren Lebensraum.
 
Die Osterinsel (Rapa Nui) ist berühmt für die Moais. Diese 683 Steinskulpturen (es sollen einmal über 1.000 gewesen sein) sind meterhoch und stellten vermutlich berühmte Häuptlinge der Insel dar.
 
Interessant ist auch, dass es seit dem Jahr 2006 in Chile den größten Pool der Welt gibt. Dieser gehört zu dem Ferienresort San Alfonso del Mar Seaside Resort und wurde sogar im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Die künstliche Lagune ist 1013 m lang, hat eine Fläche von 8 Hektar und fasst 150.000 Kubikmeter Wasser. Selbst mit kleinen Booten kann man auf dem Pool fahren. Die Anlage liegt im Ferienort Algarrobo, etwa 95 km von der Hauptstadt Santiago entfernt.

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