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Ferienhäuser und Ferienwohnungen Allgäu

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Allgäu – malerische Wellness-Region in Süddeutschland

Das Allgäu ist eine der schönsten und abwechslungsreichsten Ferienregionen, die Deutschland zu bieten hat. Durch seine ideale Lage erweist sich der Landstrich seinen Besuchern zu jeder Jahreszeit als geeignetes Ferienziel.

”Das
Das Allgäu beeindruckt als größtes Wintersportzentrum
Deutschlands mit seinen Schneelandschaften.
Foto: Fotoping, Fotolia.com

Das Gebiet lässt sich geographisch nicht eindeutig bestimmen, da keine offiziellen Grenzen bestehen. Mehr oder weniger genau ist die Bezeichnung des Allgäus als Teilregion Oberschwabens, die von Bayern bis ins Württembergische und bis nach Österreich reicht.
Als grobe Grenze im Osten gilt der Fluss Lech, der jedoch überschritten wird. So gehört auch noch das berühmte Schloss Neuschwanstein weiter östlich zum Allgäu. Im Süden begrenzt der Kamm der Allgäuer Alpen die Region. Im Westen erstreckt sich die Region vom österreichischen Berg Pfänder am Bodensee bis hoch zum Schloss Wolfegg. Leutkirch, Kaufbeuren und Lech bei Schongau begrenzen den nördlichen Teil der Ferienregion.

Zum Allgäu gehören die Landkreise Ost-, West-, Ober- und Unterallgäu sowie Teile Österreichs.

Das Ostallgäu befindet sich im bayrischen Teil und grenzt im Süden an Tirol. Das Oberallgäu ist der südlichste Landkreis Deutschlands. Er reicht bis zu den Allgäuer Alpen und grenzt an Tirol sowie Vorarlberg. Die Landschaften des Oberallgäus lassen das Herz eines jeden Alpinsportlers höher schlagen. Auch Teile Tirols und Vorarlbergs zählen landschaftlich, kulturell und sprachlich zum Allgäu.
Das Westallgäu besticht durch die Schönheit der Voralpenlandschaft. Es erstreckt sich bis zu den Ufern des Bodensees. Dort kommen Wasserratten auf ihre Kosten. Das Unterallgäu ist als Kneippland bekannt. Hier liegt der Ursprung der Kneippmedizin. Aus diesem Grund kommen viele Kurbesucher in die Region.

Die wichtigsten Städte der Ferienregion

Nicht nur der Naturraum des Allgäus weiß seine Besucher zu beeindrucken. Auch in den Städten der Region gibt es eine Menge zu entdecken. Die Allgäuer Städte erzählen eine Geschichte römischer Herrschaft und des Mittelalters. Robuste Stadtmauern und Wehrtürme, malerische mittelalterliche Gassen sowie Brunnen und Marktplätze sind Zeugen längst vergangener Zeiten. Viele Kirchen, Klöster, Schlösser und Burgen in und um die Allgäuer Städte sind beliebte Ausflugsziele.

”Bauten
Bauten wie das Kloster St. Mang beeindrucken in der
Lechstadt Füssen im Allgäu. Foto: Catolla, Fotolia.com

Die Lechstadt Füssen wartet mit beeindruckenden Bauten wie dem hohen Schloss und dem Kloster St. Mang auf. Die Nähe zur idyllischen Seenlandschaft und der Blick auf Schloss Neuschwanstein machen die Stadt einzigartig. Im August feiern die Bewohner alljährlich das Füssener Stadtfest. In der Vorweihnachtszeit lohnt sich der Besuch des Adventsmarktes. Er findet an zwei Adventswochenenden im Hof des Klosters St. Mang, unterhalb des hohen Schlosses, statt.

Immenstadt ist mit 14.000 Einwohnern eine eher kleine Stadt. Dennoch ist sie die älteste Stadt des Oberallgäus. Im 19. Jahrhundert gehörte Immenstadt für zwei Jahre zu Österreich. Das alte Stadtschloss aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute ein Lokal.

”In
In Isny im Allgäu wird die schwäbisch-alemannische Fasnet
mit traditionellen Masken gefeiert. Foto: Flucas, Fotolia.com

Das Stadtbild des heilklimatischen Kurorts Isny im Allgäu wird durch mittelalterliche Türme, Bürgerhäuser, Kirchen, ein Schloss und die Stadtmauer geprägt. Auch in dieser eher kleinen Stadt mit circa 13.000 Einwohnern feiert man wie im übrigen West-Allgäu die schwäbisch-alemannische Fastnacht beziehungsweise „Fastnet“ mit traditionellen Masken.

Kaufbeuren ist für seine malerische Altstadt bekannt, die mit prachtvollen Bürgerhäusern, Museen und Kirchen Kunstinteressierte anlockt. Unter anderem gibt es dort die größte Kruzifix-Sammlung Deutschlands zu bestaunen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Stadt viele Flüchtlinge und Vertriebene auf. Heute wohnen über 40.000 Menschen in der schwäbischen Stadt. 2008 erhielt Kaufbeuren den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Kempten ist mit circa 65.000 Einwohnern die größte Stadt im Allgäu und wird gelegentlich als Hauptstadt des Allgäus bezeichnet. Sie blickt auf eine etwa 2.000 Jahre alte Geschichte zurück und ist damit eine der ältesten Städte Deutschlands. Der „Archäologische Park Cambodunum“ lässt für seine geschichts-interessierten Bewohner die Römerzeit wieder auferstehen. In der Nähe der Kemptener Altstadt steht außerdem das Allgäu Museum, eines der bekanntesten Museen im schwäbischen Raum. Auf sechs Stockwerken werden hier Kunst, Kultur und Geschichte der Stadt Kempten und des Allgäus präsentiert. Die Besucher erleben eine Zeitreise durch die Epochen mit vielen einmaligen und seltenen Ausstellungsstücken. Für Kinder gibt es einen Kinderpfad und spielerische Führungen durch das Museum. Untergebracht ist das Allgäu Museum im sogenannten Kornhaus, einem 300 Jahre alten Barockgebäude.

”Die
Die Stadt Lindau am Bodensee ist ein beliebtes Reiseziel
im Allgäu. Foto: Blende40, Fotolia.com

Ein weiteres Highlight im Allgäu ist die Stadt Lindau am Bodensee. Auf dem Festland am Seeufer sind die neueren Stadtteile zu finden. Der historische Stadtkern befindet sich auf einer Insel. Urkundlich ist die Stadt seit 882 n. Chr. belegt. Mittlerweile leben dort circa 25.000 Menschen. Der gewaltige See und die oft verschneiten Berggipfel drum herum bieten eine beeindruckende Kulisse.

Marktoberdorf liegt im bayerischen Schwaben. In der Kreisstadt des Landkreises Oberallgäu stehen heute noch Überbleibsel der römischen Zeit sowie mittelalterliche Bauten. Im Juli zieht das jährliche Stadtfest Besucher an.

”Das
Das Steuerhaus in Memmingen im Allgäu ist eines
der Highlights in der malerischen Altstadt.
Foto: ArTo, Fotolia.com

Die „Grenzstadt“ Memmingen wird auch als Tor zum Allgäu bezeichnet. Bekannt ist die Stadt durch ihren Flughafen, der seit 2007 Linien- und Charterflüge zu nationalen und internationalen Zielen anbietet. Der Verkehrsknoten des Allgäus ist aber nicht nur für Durchreisende, sondern auch für Stadtbesucher reizvoll. Die verwinkelten Gassen der Altstadt, viele Gaststätten und Cafés und eine Fußgängerzone mit vielen attraktiven Geschäften sorgen für Abwechslung. Besonders empfiehlt sich ein Besuch des Marktplatzes. Dort gibt es das Rathaus, das Steuerhaus und die Großzunft zu sehen.

”Die
Die Altstadt von Wangen im Allgäu zählt zu den schönsten
Altstädten in Süddeutschland. Foto: Traveldia, Fotolia.com

Sonthofen mit seinen etwa 21.000 Einwohnern liegt ganz im Süden der Bundesrepublik. Die Stadt am Fuße des Kalvarienberges wurde zur Alpenstadt des Jahres 2005 gekürt. Die Jury hob bei der Auszeichnung besonders die autofreie Innenstadt, den regionalen Verkehrsbund, den Bau eines leistungsfähigen Holzhackschnitzel-Heizkraftwerkes mit Fernwärmenetz und die ökologische Gestaltung des Kurparks auf dem Kalvarienberg hervor.
Wangen im Allgäu gehört zum Landkreis Ravensburg und hat gut 26.5000 Einwohner. Die Altstadt Wangens zählt zu den schönsten Altstädten in Süddeutschland und zieht jährlich mehr als eine halbe Millionen Besucher an. Sie besteht aus denkmalgeschützten Gebäuden aus dem frühen Mittelalter bis hin zum späten Barock. Drei Stadtbrände in 1539, 1793 und 1858 konnten den Gesamtcharakter der Altstadt nicht zerstören. Ihr Wahrzeichen ist das Ravensburger Tor, welches auch Frauentor genannt wird. Es bildet den Abschluss der Herrenstraße und spiegelt den Stil der Renaissance wieder. Ein Touristenmagnet ist außerdem der Fidelisbäck. Bis ins Jahr 1505 lässt sich die Geschichte der Bäckerei zurückverfolgen, sie gilt als eine der ältesten Bäckereien der Welt.

Geschichte des Allgäus

Im 8. Jahrhundert lebt der Heilige Magnus von Füssen als Einsiedler in Füssen und gründete dort ein Kloster. Ihm wird die Christianisierung des Allgäus zugeschrieben. Er wird „Apostel des Allgäus“ genannt und gilt im alpenländlichen Raum als Schutzpatron und Nothelfer gegen Schädlinge. Zu seiner Ehre feiert man im Allgäu am 6. September das Magnusfest. In der Region sind außerdem einige Kirchen und Plätze nach ihm benannt.

”Das
Das Allgäu zeichnet sich durch seine vielfältige und
malerische Landschaft aus. Foto: Wolfilser, Fotolia.com

Im 9. Jahrhundert, genauer 817 n. Chr., wird das Allgäu in einer St. Gallener Urkunde erstmals urkundlich als „Albigauge“ (später „Albigoi“) erwähnt.
Anfang des 18. Jahrhundert wird die Klosterkirche St. Mang in Füssen gebaut, die an den heiligen Magnus erinnert.
Die Bahnstrecke Augsburg-Kaufbeuren schließt 1847 das Allgäu an das Eisenbahnnetz an. In den 1850er Jahren wird der Schienenweg bis Lindau erweitert.
1869 beginnen die Bauarbeiten für Schloss Neuschwanstein als Residenz des bayrischen Königs Ludwig II. Der König stirbt noch vor Fertigstellung des Baus. Das Schloss wird später zu einer weltweit beliebten Touristenattraktion.
In den 1870er Jahren liegen die Anfänge des Tourismus. Zu dieser Zeit kommen –angelockt durch die bestechend schöne Landschaft – die ersten „Sommerfrischler“ ins Allgäu.
1945 wird das Gebiet von französischen und amerikanischen Truppen besetzt.
Durch die Gebietsreform im Jahr 1972 bilden sich die drei neuen Landkreise Oberallgäu, Unterallgäu und das Ostallgäu.
1994 wird das Allgäu zum beliebtesten inländischen Ferienziel Deutschlands gewählt.
Heute kann man sich in vielen Museen vor Ort über die Geschichte des Allgäus informieren.

Die Naturlandschaft des Allgäus erleben

Das Allgäu ist für seine vielfältige Landschaft bekannt. Im Süden locken die Allgäuer Alpen Bergsteiger und Wanderer an. Mit 1.800 Quadratmetern sind sie die größte Gebirgsgruppe in den Nördlichen Ostalpen. Die vielfältige Flora und die bis zu 70 Grad steilen Grasberge zeichnen diese Gebirgskette aus. Da die Allgäuer Alpen als artenreichstes Gebirge Deutschlands gelten, sind sie seit 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit zahlreichen Wanderwegen und Seilbahnen ist das Gebiet sehr gut erschlossen. Der höchste Gipfel der Gebirgskette ist der Krottenkopf mit 2.657 Metern.

”Das
Das Nebelhorn bei Oberstdorf im Allgäu ist ein beliebtes
Wintersportzentrum. Foto: sp4764, Fotolia.com

Auch Wintersportler kommen auf ihre Kosten, denn das Allgäu ist das größte Wintersportzentrum Deutschlands. Zu den bekanntesten Bergen der Region gehört das Nebelhorn bei Oberstdorf. Jedes Jahr schwingen dort zahlreiche Ski-und Snowboardfahrer ihre Bögen durch den weißen Pulverschnee.

”Eine
Eine typische Tradition im Allgäu ist der alljährliche
Almabtrieb, auch Viehscheid genannt. Foto: Paul, Fotolia.com

Das Voralpengebiet des Allgäus zeigt ein anderes Gesicht: Sanfte Hügel, grüne Wiesen und traumhaft schöne Seen prägen hier das Bild. Nicht Wenige verbinden mit dem Allgäu glücklich grasende Kühe. Diese laufen meist frei auf großen Weidenflächen und in den ausgedehnten Wäldern herum. Neben dem Fremdenverkehr sind Viehzucht und Milchwirtschaft die Haupterwerbszweige der Allgäuer.
Zu den bekanntesten Seen der Region gehören der Große Alpsee bei Immenstadt und der Hopfensee im östlichen Allgäu. Der künstlich angelegte Forggensee in der Nähe von Füssen ist der größte Stausee Deutschlands. Im Winter ist der See trocken und auf dem Grund sind Spuren der alten Römerstraße Via Claudia Augusta zu sehen. Im Voralpenland gibt es unzählige kleine Seen und Weiher, wie beispielsweise den Schwaltenweiher. Dieser liegt im Ostallgäuer Voralpenraum und gilt wegen seines Alpenpanoramas als „Logenplatz vor den Alpen“.

”Die
Die Allgäuer Alpen locken mit ihren zahlreichen
Wanderwegen und Seilbahnen Bergsteiger und Wanderer an.
Foto: Segey, Fotolia.com

Im Westen reicht das Gebiet des Allgäus bis nach Lindau am Bodensee. In den tieferen Lagen herrscht mildes Klima und die Landschaft ist geprägt von Apfelplantagen und Weinbergen. Es gibt dort neben Wander- und Radwegen zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Mit über 2.000 Sonnenstunden pro Jahr ist das Westallgäu besonders sonnenverwöhnt.

Schloss Neuschwanstein – Die Perle des Allgäus

”Eine
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Allgäu ist das
Schloss Neuschwanstein. Foto: Patryk Kosmid, Fotolia.com

Das Allgäu hat nicht nur eine abwechslungsreiche Naturlandschaft zu bieten, sondern auch viele kulturelle und kunstgeschichtliche Sehenswürdigkeiten. Am bekanntesten ist das Schloss Neuschwanstein. Jährlich strömen 1,3 Millionen Touristen aus aller Welt nach Südbayern in die Nähe von Füssen, um dort das Märchenschloss von Ludwig II. zu besichtigen. Das Schloss wurde ab 1869 für den bayerischen König Ludwig II als idealisierte Vorstellung einer mittelalterlichen Ritterburg errichtet und gilt als ein Hauptwerk des Historismus. Bis zum sagenumwobenen Tod des Monarchen im Jahr 1886 trug Neuschwanstein den Namen „Neue Burg Hohenschwangau“. Nur wenige Monate lebte der König in seiner Burg; er starb noch vor der Fertigstellung. Bis heute ist das Schloss unvollendet.
Den besten Blick auf das Schloss hat man von der Marienbrücke aus. Auch sie wurde im Auftrag Ludwigs II. errichtet. Das Geländer der Brücke ist heute noch das Original aus dem Jahr 1866. Schwindelfrei sollte man sein, um die Marienbrücke zu überqueren. Sie liegt 90 Meter über der Pöllatschlucht.

Freizeitaktivitäten

”Der
Der Skyline-Park in Bad Wörishofen im Allgäu bietet
über 50 Fahrgeschäfte und Attraktionen.
Foto: Tamara Reinisch, Fotolia.com

Das Allgäu bietet eine riesige Auswahl an Freizeitaktivitäten. Neben zahlreichen Sportmöglichkeiten gibt es Erlebnisbäder, Thermen, Schiffsrundfahrten, Sommerrodelbahnen und Freizeitparks. Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Freizeitpark mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in Europa, ist der Allgäu Skyline Park in Bad Wörishofen. Der Park erstreckt sich auf insgesamt 19 Hektar Fläche und bietet über 50 Fahrgeschäfte und Attraktionen für alle Altersstufen. Von der Achterbahn Sky Wheel, die höchste Überkopf-Achterbahn der Welt, bis hin zu Wasserspielplatz und Streichelzoo ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.

”Im
Im Allgäu können Mutige ganzjährig auf dem Nebelhorn
Gleitschirm fliegen. Foto: Internetter, Fotolia.com

Wer mutig ist und die Allgäuer Bergwelt aus der Vogelperspektive erleben möchte, kann einen Gleitschirmflug vom Nebelhorn in Oberstdorf buchen. Ganzjährig werden hier Tandemflüge mit einem Profi angeboten. Voraussetzungen sind eine normale körperliche Verfassung und zwischen 25 und 100 Kilogramm Körpergewicht. Bei dem Flug genießt man einen Ausblick auf über 400 Berggipfel.
Im Allgäu befindet sich außerdem Bayerns größter Hochseilgarten. Der Kletterwald Bärenfalle liegt zwischen Immenstadt und Oberstaufen mitten in der Alpsee Bergwelt. Nicht nur die einmalige Lage macht diesen Klettergarten besonders. Um zur Bärenfalle zu gelangen, fahren die Besucher mit einer Seilbahn nach oben. Es gibt sowohl leichte Parcours für Anfänger als auch schwere Kletterstellen in bis zu 15 Metern Höhe für Profis. Zurück ins Tal fährt man mit einer Rodelbahn.
Auch für Urlauber, die Ruhe und Entspannung suchen, gibt es im Allgäu viele Möglichkeiten. In der Königlichen Kristalltherme in Schwangau kann man vom Außenbecken der Therme auf das Schloss Neuschwanstein blicken. Etwas Besonderes ist das kostenlose Hochmoorschwimmbad in Oberjoch. Das naturbelassene Moorbad ist gesundheitsfördernd und liegt inmitten unberührter Natur. Im Sommer heizt es sich auf angenehme 20 Grad auf. Rund um das Moorbad führt ein interessanter, 2,5 Kilometer langer Hochmoorlehrpfad.

Typisch Allgäu

Die Sprache der Allgäuer wird von vielen regionalen Einflüssen geprägt. Vor allem in ländlichen Regionen sprechen die Einheimischen meist Dialekt. Ein einheitliches Allgäuerisch gibt es aber nicht. In der Mitte, im Norden und im Osten des Allgäus sind die Dialekte dem Schwäbischen zuzurechnen. Im südlichen Oberallgäu sowie im Westallgäu ähnelt der Dialekt dem Vorarlbergischen.

”Zu
Zu den bekanntesten Spezialitäten im Allgäu gehören
Kasspatzen und Kräuterspätzle. Foto: Kab Vision, Fotolia.com

Typisch für das Allgäu ist die traditionelle Küche. Sie ist von früheren, ärmlicheren Zeiten geprägt, in denen die Gerichte günstig, aber dennoch lecker und sättigend sein sollten. In der Region waren vor allem Zutaten wie Mehl, Eier, Fett, Milch und Sauerkraut ausreichend und günstig vorhanden. Zu den bekanntesten Allgäuer Spezialitäten gehören die Kasspatzen und die Krautspätzle. Eine typische Allgäuer Süßspeise sind die sogenannten Nonnafürzle. Das sind kleine Teigknödel, die in heißem Fett gebacken werden, bis sie goldbraun sind.
Zur Tradition der Allgäuer gehört der alljährliche Almabtrieb, der in der Region als „Viehscheid“ beziehungsweise „Schaid“ bekannt ist. Je nach Wetterlage führen die Almbauern das Vieh zwischen Mitte September und Mitte Oktober von den Bergweiden zurück zu den Stallungen ins Tal. Wenn weder Mensch noch Tier über den Sommer tödlich verletzt wurden, wird die Herde vor dem Abtrieb kunstvoll mit Blumen geschmückt. Die Kranzkuh führt die Herde an und trägt einen besonders aufwändigen Kopfschmuck in Form eines Kreuzes. Damit flehen die Bauern um Schutz des Himmels. Das laute Klingen der Kuhglocken ist dazu da, böse Geister abzuwehren. In vielen Orten ist dieser Brauch zu einer gefeierten Touristenattraktion geworden.

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