Amrum - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Amrum. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Amrum, Strand, Urlaub, Foto: Christian vR/Fotolia.com
Panoramablick über den Strand von Amrum. Foto: Christian vR/Fotolia.com

Weitläufige Dünenlandschaften, gemütliche Ortschaften und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt: Amrum weist die typischen Naturlandschaften der Nordseeinseln auf und zeichnet sich durch eine inseleigene Kultur aus.

Amrum, Friesenhaus, Öömrang Hüs, Foto: greenpapillon/Fotolia.com
Das Öömrang Hüs ist ein typisches Friesenhaus. Foto: greenpapillon/Fotolia.com

Amrum ist 20 Quadratkilometer groß und damit die zehntgrößte Insel Deutschlands. Ihre Nachbarn sind Föhr und Sylt im Süden und Südwesten. Nördlich und östlich schließen sich einige Halligen an, wie beispielsweise Langeness und Hooge. Im Osten sind es nur 20 Kilometer, die das Festland von der Insel trennen. Amrum ist deshalb sowohl für einen Tagesausflug vom Festland oder den umliegenden Inseln aus als auch für einen längeren Urlaub empfehlenswert.

Orte

Grundsätzlich sind die Straßen auf Amrum gut ausgebaut, sodass sich die Mitnahme des Autos auf der Fähre für Urlauber lohnt. Allerdings geht es auch ohne das Fahrzeug. Zum einen gibt es Inselbusse, die ein Mal pro Stunde verschiedene Haltestellen in den Ortschaften anfahren. Zum anderen  sind Fahrräder eine gute Alternative. Diese können sich Gäste problemlos auf der Insel ausleihen. Die Wege sind zum Großteil fahrradtauglich und gut ausgeschildert.

Die fünf Orte von Amrum befinden sich auf der Ostseite der Nordseeinsel. Norddorf ist ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung. Von dort aus erreichen Urlauber die Dünenlandschaft im Westen, Wald und Heide im Süden sowie Marschwiesen im Norden. In Richtung des Naturschutzgebietes Amrumer Dünen erreichen sie das Leuchtfeuer von Norddorf, das 1906 errichtet wurde. Dieses Seezeichen dient als Leitfeuer für die Schiffe, die in den Hafen Hörnum auf Sylt einsteuern. Darüber hinaus ist Norddorf ein Nordseeheilbad und bietet eine große Auswahl an Ferienwohnungen und Hotels.

Zwei sehenswerte Dauerausstellungen befinden sich im ehemaligen Hallenbad von Norddorf, das heute den Namen Maritur trägt. Sie zeigen das Leben im alten Amrum. Die Ausstellung über Hark Olufs handelt von Piraterie und Sklaverei. Die zweite Ausstellung zeigt das Leben von und mit der Natur auf der Insel. Zusätzlich sind wechselnde Ausstellungen über maritime Themen zu sehen.  
Wer das Surfen, Kiten oder Segeln ausprobieren möchte, findet in Norddorf eine Surfschule, die Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene anbietet.

Nebel ist ein typisches Friesendorf mit zahlreichen Reetdachhäusern aus dem 18. und 19.Jahrhundert. Gemütliche Cafés, Restaurants und interessante Geschäfte laden Urlauber zu einem Besuch des Ortes ein. Wer lieber an den Strand geht, erreicht diesen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ein breiter Weg führt direkt zwischen Wald und Dünen hindurch an die Nordsee.

Amrum, Windmühle, Heimatmuseum, Foto: armin_eckstein/Fotolia.com
Die Windmühle beherbergt heute das Heimatmuseum von Amrum. Foto: armin_eckstein/Fotolia.com

Das Öömrang Hüs am Waaswai in Nebel ist ein uthlandfriesisches Haus von 1736. Das Haus steht für Besichtigungen offen. In den Wohnräumen sehen Besucher wie der ehemalige Besitzer, ein Kapitän, lebte. In der traditionell gestalteten Friesenstube mit blau-weißen Wandkacheln sind standesamtliche Trauungen erlaubt.

Sehenswert ist die St. Clemens Kirche und der umliegende Friedhof in Nebel. Die 1236 errichtete Kirche bestand ursprünglich aus einem einschiffigen Bau mit Reetdach. Erst 1908 wurde der Kirchturm hinzugefügt. Besucher können zahlreiche Kunstschätze im Inneren bewundern. Dazu gehört das frühgotische Werk  aus Holz „Das himmlische Abendmahl“, das der Legende nach während einer Sturmflut auf Amrum angespült wurde. Auf dem Friedhof stehen mehrere kunstvoll gestaltete Gräber aus der Seefahrerzeit.

Ebenfalls schön ist die Windmühle auf dem hohen Geesthügel von 1771. Sie ist als Heimatmuseum eingerichtet, das die Geschichte der Mühle, die Pflanzen- und Tierwelt der Insel sowie frühgeschichtliche Funde ausstellt. Außerdem beherbergt das Gebäude im Sommer wechselnde Kunstausstellungen.
Bemerkenswert ist das alte, christliche Ritual, das typisch für Amrum ist. Die vier Flügel der Mühle sind in Ruhestellung normalerweise diagonal ausgerichtet. Stirbt ein Inselbewohner, stehen die Flügel in horizontal-vertikaler Stellung, sodass sie ein Kreuz bilden. Dies bleibt so bis zur Stunde nach der Beerdigung des Toten. 

Amrum, Leuchtturm, Foto: crimson/Fotolia.com
Amrumer Leuchtturm bei Süddorf. Foto: crimson/Fotolia.com

Die Vogelkoje Meerum und der Nachbau eines eisenzeitlichen Hauses sind ebenfalls spannende Ausflugsziele für Urlauber. Die Vogelkoje ist ein idealer Platz zur Vogelbeobachtung. Das eisenzeitliche Haus steht in dem vorgeschichtlichen Siedlungsgebiet nahe bei Nebel.

Ein Ortsteil von Nebel ist das südlich gelegene Süddorf. Friesenhäuser und die Süddorfer Mühle prägen hier das Bild. Der Ort strahlt ländliche Gemütlichkeit aus und bietet den Urlaubern Platz für Erholung. Entspannung finden Besucher sowohl in der schönen, rauen Natur mit Heideflächen und Wäldern als auch am Badestrand. Ein Weg westlich des Ortes führt durch das Naturschutzgebiet Amrumer Dünen an die Nordsee.

Darüber hinaus gibt es interessante Orte in der Nähe von Süddorf, die einen Besuch wert sind:
Der Amrumer Leuchtturm im Süden des Ortes wurde 1875 eingeweiht und ist nach dem Helgoländer Leuchtturm das zweithöchste Leuchtfeuer der deutschen Nordseeküste. Mit seinem rot-weißen Anstrich ist das denkmalgeschützte Gebäude das Wahrzeichen von Amrum. Der Rundbalkon bietet einen herrlichen Ausblick über die gesamte Insel. An jedem Donnerstagabend findet eine Führung statt, für die eine Anmeldung erforderlich ist.

Amrum, Landkarten, Foto: PixelPower/Fotolia.com
Landkarte von Amrum. Foto: PixelPower/Fotolia.com

Die Süddorfer Windmühle steht seit 1882 in dem Ort und dient heute als Wohnhaus. Einige Jahre nach ihrem Aufbau gestaltete man sie zu einer Holländerwindmühle mit Segelgatterflügeln um. Sie war bis 1939 in Betrieb.
Nahe Süddorf sind Überreste aus prä- und frühhistorischen Zeiten zu finden. Von der frühen Besiedelung von Amrum zeugen mehrere bronzezeitliche Grabhügel. Beispielsweise die Grabhügel Heeshugh und Reddenhugh, auf dem die Süddorfer Windmühle steht.
Darüber hinaus gibt es einen 1.800 Meter langen Krümwal, der wahrscheinlich aus der Wikingerzeit stammt. Der am besten erhaltene Teil dieses Erdwalls verläuft von der Öömrang Skuul in Richtung Osten. Vermutlich diente die Anlage als Grenzwall. Er ist als Bodendenkmal eingetragen.

Genauso wie Süddorf ist Steenodde ein Ortsteil der Gemeinde Nebel. Südwestlich davon liegt das Guskölk, ein Mischwald mit Dünen und Mooren. Neben malerischen Blumengärten und Friesenhäusern können Touristen den Dolmen bewundern, ein sogenanntes Hünengrab. Es liegt in einem vier Meter hohen Rundhügel. In der Nähe findet sich der größte Grabhügel von Amrum, der Esenhugh.

An der Amrumer Südspitze liegt Wittdün. Von hier aus hat man Richtung Westen einen wunderbaren Ausblick auf die offene Nordsee. Richtung Südwesten ist die einzigartige Inselwelt vor Amrum zu sehen. In Wittdün herrscht ein reges maritimes Leben: Fähren, Krabbenkutter, Tonnenleger und Yachten legen an und ab. Urlauber, die auf dem Festland in Dagebüll oder Schlüttsiel die Autofähren nach Amrum besteigen, kommen hier an. Weiter geht es danach mit dem eigenen Auto oder mit Taxen und Bussen in die anderen Ortschaften der Insel.

Zahlreiche Geschäfte, Lokale und Cafés laden in Wittdün zum Bummeln ein. Auch die sogenannte Wandelbahn, die Promenade des Ortes, ist einen Besuch wert. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour lädt das AmrumSpa zum Erholen ein. Verschiedene Massagen, ein Fitnessraum und physiotherapeutische  Angebote lassen die Gäste wie neu geboren fühlen. Das AmrumBadeland bietet Entspannung und Badespaß. Dafür sorgen beispielsweise mehrere Arten von Saunen, ein warmes Nordseewellenbad und das Rasul. Das ist ein Pflegezeremoniell, das mit einem Ganzkörperpeeling mit Schlamm und Kräutern für ein angenehmes Wohlbefinden sorgt.

Amrum, Kniepsand, Strand, Foto: foto50/Fotolia.com
Der Kniepsand dient als Strand auf Amrum. Foto: foto50/Fotolia.com

Amrum an einem Tag

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Amrum zu erkunden. Beispielsweise fährt der Linienbus alle Ortschaften der Insel an, sodass Besucher bequem und in kurzer Zeit alle Sehenswürdigkeiten besichtigen können. Schöner ist es, die Insel mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu entdecken. Radverleihe finden Besucher in jedem Ort. Es gibt beispielsweise folgende gekennzeichnete Touren:

  • Kleine Rad- und Wandertour: Die acht Kilometer lange, kleine Radtour führt von Wittdün aus zum Leuchtturm, wo sich der Weg teilt. Am besten entscheiden sich Urlauber je nach Windstärke und Windrichtung, ob sie auf diesem Rundweg zuerst dem Waldweg oder dem Radweg folgen möchten. Die Route führt auf der östlichen Inselseite weiter nach Nebel, auf der westlichen Seite verläuft der Weg am Strand entlang zwischen Nebel und Wittdün.
  • Große Rad- und Wandertour: Die große Tour startet in Wittdün und ist 20 Kilometer lang. Von dort gelangen Radfahrer und Wanderer auf dem Waldweg über Nebel bis nach Norddorf. In Norddorf nehmen sie den Wirtschaftsweg, der sie an den Dünen und dem Strand entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.

 

Natur erleben auf Amrum

Amrum bietet den Besuchern eine abwechslungsreiche Natur. Diese können sie auf eigene Faust oder mit Organisationen wie Öömrang Ferien, Schutzstation Wattenmeer oder Verein Jordsand erkunden. Es lohnt sich, einen näheren Blick auf Flora und Fauna zu werfen. Die extremen Bedingungen durch das Meer schufen eine wertvolle Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel, die es zu erhalten gilt. Sie wird durch die zwei Naturschutzgebiete Amrumer Dünen und Amrum-Odde sowie dem Landschaftsschutzgebiet Amrum geschützt. Zusätzlich gehört  Amrum zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und zum Naturschutzgebiet Nordfriesisches Wattenmeer.

Eine Besonderheit auf Amrum ist der Kniepsand. Dieser vermeintliche Strand gehört nur scheinbar zur Insel. Eigentlich ist er eine Sandbank in der Nordsee, die ihre Position extrem langsam verändert. Die Sandbank lag im Jahr 1585 fast im rechten Winkel zur Insel. Im Lauf der Jahrhunderte schmiegte sie sich an die Westküste an. Dort befinden sich heutzutage mehrere bewachte Badestrände und FKK-Strände.

Amrum, Landschaft, Dünen, Wald, Foto: Michael Eichhorn/Fotolia.com
Blick über die herrliche Dünen- und Waldlandschaft Amrums. Foto: Michael Eichhorn/Fotolia.com

Pflanzenwelt

Auf dem Kniepsand und dem in Richtung Inland folgenden Dünengürtel wachsen Strandhafer, Strandwermut und Bergsandglöckchen, die gut auf sandigem Boden gedeihen. Die beeindruckende Dünenlandschaft besteht aus Primär-, Weiß- und Graudünen. Sie sind als Schutzgebiete ausgezeichnet, wodurch Möwen und Enten dort ungestört ihre Eier ausbrüten können.

Hinter dem Dünengürtel folgen Heide- und Waldgebiete sowie kleinere Sumpfgebiete. Die Inselbewohner legten die Nadel- und Mischwälder ab 1948 künstlich auf den Heideflächen an. Heute verfügt Amrum mit 180 Hektar Wald über den größten Waldanteil aller Nordseeinseln. Mittlerweile siedeln sich auch andere Pflanzen und Pilzarten an.

Östlich der Waldgebiete befinden sich Marschgebiete, Wiesen und sandige Geestflächen, die teilweise landwirtschaftlich genutzt werden. An der Ostküste der Insel liegen die nordsee-typischen Salzwiesen. Dort wachsen ähnliche Pflanzen wie auf dem Kniepsand. Zusätzlich fühlen sich dort Strandflieder und Strandaster wohl. 

Amrum, Wattwanderung, Foto: T. Linack/Fotolia.com
Eine Wattwanderung nach Föhr lohnt sich für Touristen. Foto: T. Linack/Fotolia.com

Tierwelt

Tausende brütende Seevögel prägen die Insel Amrum. Die Rufe der Tiere sind nicht zu überhören. Typisch für Amrum sind Eiderenten, Austernfischer und  Küstenseeschwalben. Verschiedene Möwenarten und Fasane sind ebenfalls heimisch. Riesige Schwärme an Ringelgänsen und Sanderlingen machen während der Reise in ihre Sommer- oder Winterquartiere auf Amrum Rast.
Sehen können Besucher sie bei der sogenannten Vogelkoje. Diese befindet sich in westlicher Richtung zwischen Nebel und Norddorf. Die Vogelkoje ist eine frühere Fanganlage für Enten aus dem 19. Jahrhundert, die heute noch zu besichtigen ist. Am Teich der ehemaligen Fanganlage lassen sich brütende Vögel beobachten. Für Kinder sind die Gänse ein Erlebnis, da sie recht zahm sind. Ein Gehege mit Rotwild, ein Kiosk und ein Spielplatz sind hier ebenfalls vorhanden.
Weitere Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung gibt es im Naturschutzgebiet Amrum-Odde, am Dünensee Wriakhörn bei Wittdün und am Steenodder Kliff.

Im Meer und auf den vorgelagerten Sandbänken tummeln sich interessante Tierarten wie Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale. Wer Seehunde aus nächster Nähe beobachten möchte, sollte eine Schifffahrt zur Seehundkolonie buchen, die im Watt zwischen Föhr und Amrum liegt. Auf der Sandbank Jungnamensand sind Kegelrobben zu finden. Diese Kolonie scheint jedoch kleiner zu werden, da das Meer die Sandbank zunehmend abträgt.    

Im Wattenmeer vor Amrum finden sich viele typische Fisch- und Meerestierarten. Dazu gehören beispielsweise Schollen, Heringe, Einsiedlerkrebse, Pierwürmer und Sandgarnelen. Urlauber können dem Meer und seinen Bewohnern während einer geführten Wattwanderung näher kommen. Alleine sollte man sich nicht zu weit vom Ufer entfernen, da das Wasser am Ende der Ebbe oft unerwartet schnell zurückkommen kann. Besonders schön ist eine Wanderung durch das Watt zur Nachbarinsel Föhr, auf der die professionellen Wattenführer Wissenswertes zum Wattenmeer und seiner Tierwelt berichten.

Ausflüge auf die Nachbarinseln Föhr und Sylt

Man kommt nicht nur zu Fuß über das Watt nach Föhr, auch eine Fähre legt regelmäßig in Wittdün ab und bringt Interessierte auf die Nachbarinsel. Neben schönen Badestränden lohnt sich ein Besuch der Inselhauptstadt Wyk. Föhr hat ebenso wie Amrum beeindruckende Naturlandschaften und schöne Touren für Wanderer oder Fahrradfahrer im Angebot.

Ein weiteres Ausflugsziel vieler Amrum-Urlauber ist die Insel Sylt. In der Sylter Ortschaft Kampen laden Luxusboutiquen zum glamourösen Bummeln ein. Highlights in der Natur wie das Rote Kliff oder die Uwe-Düne mit ihrem herrlichen Ausblick sind weitere Ziele für Tagesausflügler.

Urlauber auf Amrum haben weiterhin die Möglichkeit, auf die Halligen Hooge und Langeneß zu fahren. Dort lernen sie das oftmals raue Leben auf einer Hallig und den Umgang der Bewohner mit den Naturgewalten kennen.

Typisch Amrum

Wie viele andere Inseln in der Nordsee hat auch Amrum einen eigenen nordfriesischen Dialekt, der Öömrang oder Amrumer Friesisch heißt. Sprecher dieses Dialekts nennen ihre Insel beispielsweise Oomram. Viele Wörter erinnern an niederdeutsche, englische, niederländische und jütisch-dänische Vokabeln oder haben ihren Ursprung in Vorgängersprachen des Germanischen. Der Dialekt ist dem Föhrer Friesisch ähnlich, doch selbst für Kenner des Sylter Dialekts kaum zu verstehen. Darüber hinaus sprechen viele Einwohner Niederdeutsch. Hochdeutsch sprechen alle Inselbewohner.
Nicht nur der Amrumer Dialekt ist speziell, sondern auch die Bräuche:

  • Biakin: Am 21. Februar, dem Piadersinj (Öömrang) oder Petersabend, wird ein großes Feuer entzündet, um den Winter zu vertreiben. Dabei schwärzen sich die Teilnehmer gegenseitig das Gesicht mit Ruß.
  • Hulken: Junge, fantasievoll verkleidete Amrumer laufen am Silvesterabend von Haus zu Haus. Die Bewohner müssen die Identitäten der Besucher erraten. Bevor sie gehen, erhalten die Besucher beispielsweise Süßigkeiten.
  • Hualewjonken (Dt. Halbdunkeln): Der Brauch geht auf die Seefahrt zurück, als sich die unverheirateten Seemänner während der Wintermonate in der Abenddämmerung trafen. Da sie nicht mit ihren Schiffen aufs Meer fahren konnten, lernten sie zusammen das, was sie im Unterricht auf den privaten Seefahrtsschulen erfahren hatten. Heute kommen die jungen Männer wegen der Geselligkeit dieser Treffen zusammen.

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