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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Bodensee. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Bodensee

Die Bodenseeregion ist mit ihren malerischen Landschaften ein beliebtes Tourismusziel.
Die Bodenseeregion ist mit ihren malerischen Landschaften ein beliebtes Tourismusziel. Foto: Manuel Schönfeld – Fotolia.com

Herrlich grüne Auen, beeindruckendes Bergpanorama, Burgen und Schlösser, Seen und Kurbäder sowie mittelalterliche Städte – das alles bietet die Region Bodensee. Hier kommen Naturliebhaber, Sportskanonen und Stadtbummler auf ihre Kosten.

Die wichtigsten Städte der Region Bodensee

Neben einer beeindruckenden Landschaft wartet die Region auch mit einigen Städten auf, die einen Besuch wert sind. Urige Stadtkerne, Kirchen und Schlösser wissen ihre Besucher zu begeistern.

Das im Donautal gelegene Sigmaringen mit etwa 16.000 Einwohnern ist rund 40 Kilometer vom Bodensee entfernt. Die ersten Siedler ließen sich vermutlich in der Altsteinzeit nieder. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Hohenzollernschloss, welches im Jahr 1077 als Burg erbaut wurde. Später wurde die Burg zum fürstlichen Residenzschloss der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen umgebaut und 1908 fertiggestellt. Das Hohenzollernschloss steht auf einem freistehenden Kalkfels, dem „Schlossberg“, direkt an der Donau. Im Schloss können Besucher ganzjährig die Werke schwäbischer Maler, Bildhauer und Kunstschmiede, sowie Möbel, Porzellan und Waffen vergangener Jahrhunderte bewundern. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt. Der überwiegende Teil der Gäste (ca. 90%) kommt aus Deutschland.

Das etwas kleinere Pfullendorf befindet sich etwa 20 Kilometer nördlich des Bodensees in Hanglage. Die Geschichte der Stadt lässt sich im Heimat- und Handwerksmuseum kennenlernen. Dieses befindet sich im Bindhaus und zeigt Sammlungen zur Stadtgeschichte, zu historischem Handwerk und zur Fasnet. Eine bauliche Besonderheit der Altstadt von Pfullendorf sind die Erdkeller, die alle alten Häuser aufweisen. Bis zu hunderte Meter lange Gänge verbinden die Keller miteinander. Einer dieser Naturkeller ist unter dem Hotel Adler begehbar.

Das Hohenzollernschloss ist das Wahrzeichen der Stadt Sigmaringen.
Das Hohenzollernschloss ist das Wahrzeichen der Stadt Sigmaringen. Foto: chaya1 – Fotolia.com

Wangen liegt rund 30 Kilometer vom Bodensee entfernt, gehört zum Landkreis Ravensburg und hat gut 26.5000 Einwohner. Die Altstadt Wangens zählt zu den schönsten Altstädten in Süddeutschland und zieht jährlich mehr als eine halbe Million Besucher an. Sie besteht aus denkmalgeschützten Gebäuden aus dem frühen Mittelalter bis hin zum späten Barock. Drei Stadtbrände in 1539, 1793 und 1858 konnten den Gesamtcharakter der Altstadt nicht zerstören. Ihr Wahrzeichen ist das Ravensburger Tor, welches auch Frauentor genannt wird. Es bildet den Abschluss der Herrenstraße und spiegelt den Stil der Renaissance wider. Ein Touristenmagnet ist außerdem der Fidelisbäck. Bis ins Jahr 1505 lässt sich die Geschichte der Bäckerei zurückverfolgen und gilt damit als eine der ältesten Bäckereien der Welt.

Eine Besonderheit ist die Stadt Lindau, welche teilweise auf einer Insel liegt. Lindau ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Schwaben, am östlichen Ufer des Bodensees. Ihre historische Altstadt liegt auf einer Insel im Bodensee. Dort wohnen etwa 2.800 Menschen. Die kleine Insel ist durch eine Straßenbrücke und einen Eisenbahndamm mit dem Festland verbunden. Zu Lindau gehört außerdem das unbewohnte Inselchen Hoy, welche in den 1920er Jahren künstlich angelegt wurde. Heute ist sie Teil eines Naturschutzgebietes. Der Lindauer Hafen wird von einem Leuchtturm und einer sechs Meter hohen Statue flankiert. Die Statue stellt den bayerischen Löwen dar, welcher zum Schweizer Seeufer herüberblickt. Sehenswert sind auch die mittelalterlichen Bauwerke der Stadt. Unter anderem entlang der Maximilianstraße, der Hauptstraße der Insel, lassen sich gut erhaltene Bürger- und Handwerkerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert bestaunen. In Lindau findet sich auch einer der letzten deutschen „Milchpilze“, welcher unter Denkmalschutz steht und immer noch in Betrieb ist. Die Milchpilze sind kleine, rot-weiße Kioske, die wie überdimensionale Fliegenpilze anmuten. In ihnen wurden zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders Milchprodukte verkauft.

Im Westallgäu am Adelegg, einem Ausläufer der Alpen, liegt Leutkirch im Allgäu. Dort leben circa 22.000 Einwohner. Für Sportbegeisterte bietet die Stadt 220 Kilometer Radweg und 26 Loipen für Langläufer. Im Sommer sorgen ein Naturfreibad und ein Moorfreibad für Abkühlung. Das Renaissance-Schloss Zeil in Leutkirch kann nur von außen besichtigt werden. Der Park und die Aussichtsterrasse sind aber das ganze Jahr über für Besucher zugänglich.

Ein Ort mit Heilquellen- und Kurbetrieb ist Bad Saulgau, etwa 40 Kilometer vom Bodensee entfernt. Seit 2000 trägt die Stadt mit etwa 17.000 Einwohnern das Prädikat „Bad“. Saulgau war das erste Thermalbad in Oberschwaben. Im Jahr 1977 wurde in Saulgau die wärmste und ergiebigste schwefelhaltige Thermalquelle in ganz Baden-Württemberg (1,5 Millionen Liter täglich) erbohrt. Wie an vielen Orten der Region wird auch in Bad Saulgau alle Jahre wieder Fasnet gefeiert. Fasnet ist die schwäbisch-alemannische Variante des Karnevals. Charakteristisch für die Fasnet sind die Straßenumzüge mit schaurigen, altertümlichen Masken. Einmal im Jahr, am Gombiga Donnschtig (der Donnerstag vor Aschermittwoch), findet in Saulgau das traditionelle „Sauschwanzessen“ statt. In den Gaststätten werden an diesem Abend gekochte Sauschwänze angeboten, welche zu Brot gegessen werden. Der Narrenbrunnen vor dem Zunfthaus im Stadtzentrum zeigt die Saulgauer Masken der Fasnet.

Fasnet wird auch in Bad Waldsee gefeiert. Etwa 20.000 Leute wohnen in der Nähe des Bodensees. Im Jahr 1950 wurde in Waldsee das erste Moorheilbad eröffnet. Seit den 1970er Jahren trägt die Stadt neben dem Prädikat Moorheilbad auch das Prädikat Kneipp-Kurort. Bad Waldsee hat für Touristen viel Mittelalterliches zu bieten. Zu den Sehenswürdigkeiten aus Renaissance, Gotik und Barock gehören das Rathaus, die Stadtmauer, der Torturm und das sogenannte Kornhaus. Sehenswert ist auch das Schloss von Bad Waldsee. Ehemals war es ein Wasserschloss und ist heute noch von einem Wassergraben umgeben. Das Schloss kann allerdings nur von außen bestaunt werden, da es für Besucher nicht zugänglich ist.

Nordwestlich von Waldsee liegt das Steinacher Ried mit Torfstichseen und Birkenwäldern. Es besticht durch seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Das Brunnenholzried ist einer der ältesten Bannwälder in Baden-Württemberg und vollkommen sich selbst überlassen. Früher war die Region ein Moor, heute wachsen zunehmend Buchen und Fichten im ehemaligen Riedgebiet. Das Hauptmerkmal des Brunneholzrieds sind die Baumleichen und abgestorbenen Stämme, die dem Gebiet etwas Geheimnisvolles verleihen.

Die ehemalige Reichsstadt Ravensburg mit etwa 50.000 Einwohnern begeistert Besucher durch ihr mittelalterliches Stadtbild. Die historische Altstadt ist bis heute weitestgehend erhalten. Früher wurde die Stadt wegen ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Türme auch als „das schwäbische Nürnberg“ bezeichnet. Die Altstadt ist geprägt durch kleine Fachwerkhäuser und die Liebfrauenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Kirche ist für ihre Glasgemälde, das Schnitzgestühl im Chor, das Sakramentshaus und die fein skulptierte Sandsteinempore bekannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der „Mehlsack“. Das ist ein weißer Rundturm, der am höchsten Punkt der Altstadt thront. Er wurde im Jahr 1425 erbaut. Im Sommer dürfen Besucher seine 253 Stufen erklimmen. Außerdem findet in den Sommermonaten das fünftägige Rutenfest in Ravensburg statt. Während dieser Tage laufen Trommelgruppen und Fanfarenzüge durch die Stadt. Die Stadt wird mit Fahnen geschmückt. Viele private Gartenfeste ergänzen das offizielle Programm. Rund 30.000 Besucher des Festes finden sich jährlich ein.

Die Stadt Ravensburg begeistert durch ihre malerische Altstadt.
Die Stadt Ravensburg begeistert durch ihre malerische Altstadt. Foto: Manuel Schönfeld – Fotolia.com

Friedrichshafen am nördlichen Ufer des Bodensees ist die Kreisstadt des Bodenseekreises. Mit rund 58.000 Einwohnern ist Friedrichshafen eine der größten Städte der Region. Die Stadt blickt auf eine mindestens 200 Jahre alte Geschichte zurück. Namensgeber war der württembergische König Friedrich I. Die Nähe zum Bodensee macht Friedrichshafen zu einem beliebten Ausflugsziel. In der Stadt befindet sich außerdem der südlichste Flughafen Deutschlands: der Bodensee-Airport Friedrichshafen. Direkt am Flughafen lockt das Dornier Museum Friedrichshafen Besucher an. Dort gibt es Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die Raum- und Luftfahrt. Das Zeppelinmuseum im Gebäude des ehemaligen Hafenbahnhofes zeigt zusätzlich eine Sammlung mit rund 1.500 Exponaten zur Geschichte und Technik der Zeppelin-Luftschifffahrt. Hier können Interessierte den Fahrgastraum eines Zeppelins betreten.

Der Münster St. Nikolaus ist bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt Überlingen.
Der Münster St. Nikolaus ist bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt Überlingen. Foto: ThKatz – Fotolia.com

Von Friedrichshafen aus ist die Stadt Überlingen per Bus zu erreichen. Die Stadt liegt am nördlichen Bodenseeufer, weshalb dieser Teil auch den Namen „Überlinger See“ trägt. Von Überlingen aus findet sich ein Spazierweg, der entlang des Seeufers nach Nussdorf und zum Schloss Maurach unterhalb der Wallfahrtskirche Birnau führt.

Die Hauptattraktion von Überlingen ist der Münster St. Nikolaus aus dem 14. Jahrhundert. Er ist der größte spätgotische Bau am Bodensee. Im Überlinger Stadtgarten gibt es exotische Pflanzen, Kakteen und Rosen zu bewundern. Außerdem ist hier ein Hirschgehege zu finden.

Die größte Stadt am Bodensee ist Konstanz in Baden-Württemberg, direkt an der Grenze zur Schweiz. Sie ist eine der wärmsten und sonnenreichsten Städte Deutschlands. Heute ist Konstanz mit der schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen zusammengewachsen.

In Konstanz-Kreuzlingen leben derzeit etwa 115.000 Einwohner. Beide Städte arbeiten zu bestimmten Anlässen grenzüberschreitend zusammen und haben ein gemeinsames Busnetz. Dennoch werden die jeweils landesüblichen Währungen, Euro und Schweizer Franken, genutzt. Das kann bei nicht ortskundigen Touristen für Verwirrung sorgen.

Die Nachbarstadt Meersburg ist durch den Bodensee von Konstanz getrennt. Eine ganztägig verkehrende Autofähre verbindet jedoch die beiden Städte. Sie liegt am Übergang vom Überlinger See zum Obersee. Die Stadt mit der sonnigen Hanglage hat sich auf den Weinanbau und den Tourismus spezialisiert.

Am Ufer des Untersees liegt der Kurort Radolfzell am Bodensee, nordwestlich von Konstanz. Er ist die drittgrößte Stadt am Bodensee. Die Fastnet-Bräuche vor Ort gehen bis in das 16. Jahrhundert zurück und werden bis heute noch erweitert.

Die Ostschweizer Stadt St. Gallen an der Steinach, welche im Bodensee mündet, zählt rund 74.000 Einwohner. St. Gallen wird auch Stadt der „Tausend Treppen“ genannt, da aufgrund der Höhenunterschiede im Stadtgebiet viele Treppen den Freuden- sowie den Rosenberg herauf- bzw. hinabführen. Viele Besucher St. Gallens zieht es zur Stiftskirche aus dem 18. Jahrhundert sowie der Stiftsbibliothek. Ein ungewöhnlich großes Kulturangebot lässt die Herzen von Museums-, Theater- und Musikfreunden höher schlagen.

Bregenz und Dornbirn sind die größten österreichischen Touristenzentren in der Bodenseeregion. Im Winter erfreut sich das nahe von Dornbirn gelegene Skigebiet Bödele an Beliebtheit, in den wärmeren Monaten zieht es die Besucher zu den umliegenden, gut erschlossenen Wanderwegen und zur bekannten Rappenlochschlucht.

Landschaft am Bodensee

Der Bodensee liegt im Länderdreieck Deutschland - Österreich - Schweiz im nördlichen Alpenvorland und hat für Urlauber und Bewohner einen ausgesprochenen Reiz. Er trägt den Spitznamen „Schwäbisches Meer“ und ist der drittgrößte See Europas. Im Bodensee liegen einige Inseln und Halbinseln. Die drei größten Inseln sind Reichenau, Lindau und Mainau. Die malerischen Gebiete, die am Obersee oder auch entlang des Seerheins gelegen sind, verfügen über ein mildes Klima. Der See entstand ursprünglich aus einem Gletscher, genauer gesagt dem Rheingletscher. Nordwestlich des großen Hauptteils des Sees schließt der schmale Überlinger See an. Im Süden liegt ein Gewässer, das sich aus Gnadensee, Zellersee und Untersee zusammensetzt. Dort befindet sich auch die berühmte Insel Reichenau.

Die Bodenseeregion ist ein bekanntes Weinanbaugebiet.
Die Bodenseeregion ist ein bekanntes Weinanbaugebiet. Foto: Manuel Schönfeld – Fotolia.com

Durch das milde Klima, die hügelige Landschaft und die fruchtbaren Böden eignet sich die Bodenseeregion hervorragend für den Wein- und Obstanbau. Ausgehend von Hagenau am Bodensee gibt es verschiedene Obst- und Weinwanderwege. Auf diesen können Besucher die weiten Obstplantagen und Weinberge mit Aussicht auf den Bodensee erkunden. Daneben gibt es schöne Hopfengärten rund um den Fluss Schussen. Zahlreiche Wälder, Naturseen, Felder und Wiesen laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und locken jährlich mehrere hunderttausend Touristen in die Region.

Freizeitaktivitäten in der Bodenseeregion

Die Region bietet ein großes Spektrum an verschiedenen sportlichen Aktivitäten. Aufgrund ihrer Schneesicherheit lockt die Region in den kalten Monaten vor allem Langläufer an. Dort finden Wintersportler Loipen in allen Längen und Schwierigkeitsgraden. Durch die Nähe zu den Alpen kommen auch Alpin-Skifahrer und Snowboarder auf ihre Kosten. Der Skilift Berger Höhe befindet sich am Stadtrand von Wangen. Andere Skipisten sind ebenfalls schnell mit dem Auto zu erreichen. Auch verschiedene Tagestouren zum Wandern, Bergsteigen oder Klettern sind mit nur kurzer Autofahrt in die Berge möglich.

Radfahrer haben auf den abwechslungsreichen Radwegen ihren Spaß. Der Bodensee-Radweg ist mit einer Länge von 216 km der beliebteste Radweg Europas. Segeln und Tauchen zählen zu den beliebtesten Sportarten im Feriengebiet. Das Westufer der Insel Reichenau gilt als Tipp für Surfer. Dort finden sich das ganze Jahr über geeignete Bedingungen zum Wellenreiten.

Im Sommer laden die Badestrände zum Schwimmen und Sonnen ein. Die besten Bade-Temperaturen herrschen von Juni bis September. Heute hat der Bodensee wieder eine sehr gute Wasserqualität, die unbeschwertes Planschen erlaubt. Ravensburg, Bad Saulgau und Bad Waldsee warten außerdem mit wunderschönen 18-Loch Golfplätzen auf.

Für Pferdefreunde gibt es in der Region viele Reitställe, die Ausritte und Wanderritte vom oberschwäbischen Hügelland bis zu den Voralpen des Allgäus und zum Bodensee anbieten. Die Reiter erwartet eine abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Städten und Dörfern.

Die Region zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee gehört außerdem zu den schönsten Kanurevieren in Deutschland. Mit Donau, Iller und Schussen durchfließen die Region drei für Kanufahrer interessante Flüsse. Durch ihre unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten bieten sie sowohl für Profis als auch für Neulinge die richtigen Bedingungen. Für Anfänger empfiehlt sich beispielsweise eine Kanu-Tour auf der Schussen von Meckenbeuren/Kehen bis zur Mündung in den Bodensee bei Langenargen.

Der Freizeitpark „Spieleland“ zwischen Ravensburg und Bodensee ist genau das Richtige für Familien mit Kindern. In acht Themenwelten gibt es dort über 70 Attraktionen für Kinder ab zwei Jahren zu erleben. Unter anderem finden sich dort einige Spieleklassiker von Ravensburg im XXL-Format. Tierliebhaber kommen im Streichelzoo und auf der Ponyreitbahn auf ihre Kosten. Abenteuerlustige zieht es zum Alpinrafting und ins 4D-Actionkino.

Im Kletterpark Tannenbühl bei Bad Waldsee absolvieren Erwachsene und Kinder 170 Übungen auf neun verschiedenen Parcours. Die Parcours haben verschiedene Schwierigkeitsstufen, sodass jeder Besucher seine Grenzen auf dem 14.000 qm großen Waldgebiet testen kann. Es besteht keinerlei Zugzwang, jeder bestimmt sein eigenes Tempo beim Klettern. Die Sicherheitsausrüstung erlaubt problemloses Überholen.

Ruhiger geht es im Wildpark Josefslust zu. Der weitläufige Naturpark ist von einem 35 Kilometer langen Wegenetz durchzogen. Der Park ist jederzeit für Wanderer zugänglich. Der Wildpark geht zurück auf Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern, der im Jahr 1727 hier ein Jagdschlösschen namens "Josefslust" erbauen ließ. Der Wildpark wurde dann 1790 zur Abwendung von Wildschäden auf den umliegenden Feldern eingezäunt. An Stelle des alten Jagdschlösschens wurde im Jahr 1830 das neu renovierte Jagdschloß errichtet.

Besonderheiten der Region Bodensee

Das Pfahlbaumuseum in Unteruhlding gehört seit 2011 zu den Welterben der UNESCO.
Das Pfahlbaumuseum in Unteruhlding gehört seit 2011 zu den Welterben der UNESCO. Foto: Juergen Faelchle – Fotolia.com

In Unteruhldingen-Mühlhofen befindet sich das Freilichtmuseum „Pfahlbaumuseum Unteruhldingen“. Hier werden archäologische Funde und Nachbauten von Pfahldörfern aus der Stein- und Bronzezeit präsentiert.

Die Pfahlbauten gehören zum 2011 geschaffenen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.“ Mittlerweile können Besucher dort 23 rekonstruierte Pfahlhäuser besichtigen.

Sehenswert ist auch das Neue Schloss Tettnang, eines der drei Schlösser in Tettnang. Es zählt zu den schönsten Schlössern Oberschwabens, erbaut im 17. Jahrhundert für den Grafen Anton III. von Montfort. Die mit Stuck verzierten Räume des Neuen Schlosses sowie die Möbel oberschwäbischer und französischer Kunstschreiner vermitteln den Besuchern noch heute die luxuriöse Lebensweise des Montforter Adelsgeschlechts.

Auch das leibliche Wohl kommt in der Region Bodensee nicht zu kurz. Die Aktion „LandZunge“ macht es einfach, Gasthöfe mit regionalen Gerichten zu finden. 80 Gasthäuser in der Region Bodensee haben sich dem Konzept „LandZunge“ angeschlossen. Dazu müssen sie nachweisen, dass sie nicht nur regionaltypische Gerichte kochen, sondern auch Zutaten aus der Region verwenden. Mindestens drei Gerichte mit regionalen Zutaten müssen auf der Speisekarte des Gasthofs stehen. Der Bodensee ist zudem bekannt als Hauptfanggebiet für Felchen, das sind forellenähnliche Lachsfische. Diese werden sowohl geräuchert, gedünstet als auch gegrillt gegessen. Eine besondere und sehr seltene Spezialität ist der Felchenkaviar.

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