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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Bodensee. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Panorama der Bodenseeregion, Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.comDie Bodenseeregion ist mit ihren malerischen Landschaften ein beliebtes Tourismusziel. Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.com

Herrlich grüne Auen, beeindruckendes Bergpanorama, mächtige Burgen und Schlösser, klare Seen und ruhige Kurbäder sowie mittelalterliche Städte: Das alles bietet die Region Bodensee. Hier kommen Naturliebhaber, Sportskanonen und Stadtbummler auf ihre Kosten.

Die Region Bodensee ist eine der zwölf Regionen Baden-Württembergs. Ihre malerische Landschaft ist bei Touristen sehr beliebt. Die Gegend in der Nähe der Alpen gilt als Wachstumsregion. Der Tourismus ist dort ein wertvoller Wirtschaftszweig.
Das Gebiet um den Bodensee herum befindet sich in Süddeutschland, im Südosten von Baden-Württemberg und grenzt direkt an Bayern. Zu Teilen überschneidet sich die Region mit dem Allgäu. Die Region umfasst 87 Städte und Gemeinden in den Landkreisen Bodenseekreis, Sigmaringen und Ravensburg. Dort leben rund 615.000 Einwohner. Ravensburg ist der größte Landkreis.

Die wichtigsten Städte der Region Bodensee

Neben einer beeindruckenden Landschaft wartet die Region auch mit einigen Städten auf, die einen Besuch wert sind. Urige Stadtkerne, Kirchen und Schlösser wissen ihre Besucher zu begeistern.

Hohenzollernschloss im verschneiten Sigmaringen, Foto: chaya1/Fotolia.comDas Hohenzollernschloss ist das Wahrzeichen der Stadt Sigmaringen am Bodensee. Foto: chaya1/Fotolia.com

Das im Donautal gelegene Sigmaringen mit etwa 16.000 Einwohnern ist rund 40 Kilometer vom Bodensee entfernt. Die ersten Siedler ließen sich vermutlich in der Altsteinzeit nieder. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Hohenzollernschloss, welches im Jahr 1077 als Burg erbaut wurde. Später wurde die Burg zum fürstlichen Residenzschloss der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen umgebaut und 1908 fertig gestellt. Das Hohenzollernschloss steht auf einem freistehenden Kalkfels, dem „Schlossberg“, direkt an der Donau. Im Schloss können Besucher ganzjährig die Werke schwäbischer Maler, Bildhauer und Kunstschmiede, sowie Möbel, Porzellan und Waffen vergangener Jahrhunderte bewundern. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt. Der überwiegende Teil der Gäste (ca. 90%) kommt aus Deutschland.

Das etwas kleinere Pfullendorf befindet sich etwa 20 Kilometer nördlich des Bodensees in Hanglage. Die Geschichte der Stadt lässt sich im Heimat- und Handwerksmuseum kennenlernen. Dieses befindet sich im Bindhaus und zeigt Sammlungen zur Stadtgeschichte, zu historischem Handwerk und zur Fasnet. Eine bauliche Besonderheit der Altstadt von Pfullendorf sind die Erdkeller, die alle alten Häuser aufweisen. Hunderte Meter lange Gänge verbinden die Keller miteinander. Einer dieser Naturkeller ist unter dem Hotel Adler begehbar.

Im Westallgäu am Adelegg, einem Ausläufer der Alpen, liegt Leutkirch im Allgäu. Für Sportbegeisterte bietet die Stadt 220 Kilometer Radweg und 26 Loipen für Langläufer. Im Sommer sorgen ein Naturfreibad und ein Moorfreibad für Abkühlung. Das Renaissance-Schloss Zeil in Leutkirch kann nur von außen besichtigt werden. Der Park und die Aussichtsterrasse sind aber das ganze Jahr über für Besucher zugänglich.

Ein Ort mit Heilquellen- und Kurbetrieb ist Bad Saulgau in Oberschwaben. Seit 2000 trägt die Stadt das Prädikat „Bad“. Bad Saulgau war das erste Thermalbad in Oberschwaben. Im Jahr 1977 wurde in Saulgau die wärmste und ergiebigste schwefelhaltige Thermalquelle in ganz Baden-Württemberg (1,5 Millionen Liter täglich) erbohrt.
Wie an vielen Orten der Region wird auch in Bad Saulgau alle Jahre wieder Fasnet gefeiert. Fasnet ist die schwäbisch-alemannische Variante des Karnevals. Charakteristisch für die Fasnet sind die Straßenumzüge mit schaurigen, altertümlichen Masken. Einmal im Jahr, am Gombiga Donnschtig (der Donnerstag vor Aschermittwoch), findet in Saulgau das traditionelle „Sauschwanzessen“ statt. In den Gaststätten werden an diesem Abend gekochte Sauschwänze angeboten, welche zu Brot gegessen werden. Der Narrenbrunnen vor dem Zunfthaus Im Stadtzentrum zeigt die Saulgauer Masken der Fasnet.

Fasnet wird auch in Bad Waldsee gefeiert. Im Jahr 1950 wurde in Waldsee das erste Moorheilbad eröffnet. Seit den 1970er Jahren trägt die Stadt neben dem Prädikat Moorheilbad auch das Prädikat Kneippkurort. Bad Waldsee hat für Touristen viel Mittelalterliches zu bieten. Zu den Sehenswürdigkeiten aus Renaissance, Gotik und Barock gehören das Rathaus, die Stadtmauer, der Torturm und das sogenannte Kornhaus. Sehenswert ist auch das Schloss von Bad Waldsee. Ehemals war es ein Wasserschloss und ist heute noch von einem Wassergraben umgeben. Das Schloss kann allerdings nur von außen bestaunt werden, da es für Besucher nicht zugänglich ist.
Nordwestlich von Bad Waldsee liegt das Steinacher Ried mit Torfstichseen und Birkenwäldern. Es besticht durch seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
Das Brunnenholzried ist einer der ältesten Bannwälder in Baden-Württemberg und vollkommen sich selbst überlassen. Früher war die Region ein Moor, heute wachsen zunehmend Buchen und Fichten im ehemaligen Riedgebiet. Das Hauptmerkmal des Brunneholzrieds sind die Baumleichen und abgestorbenen Stämme, die dem Gebiet etwas Geheimnisvolles verleihen.

Blick auf Ravensburg in Baden-Württemberg, Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.comDas Stadtbild von Ravensburg ist von vielen malerischen Türmen geprägt. Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.com

Die ehemalige Reichsstadt Ravensburg mit etwa 50.000 Einwohnern begeistert Besucher durch ihr mittelalterliches Stadtbild. Die historische Altstadt ist bis heute weitestgehend erhalten. Früher wurde die Stadt wegen ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen Türme auch als „das schwäbische Nürnberg“ bezeichnet. Die Altstadt ist geprägt durch kleine Fachwerkhäuser und die Liebfrauenkirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Kirche ist für ihre Glasgemälde, das Schnitzgestühl im Chor, das Sakramentshaus und die feinskulpierte Sandsteinempore bekannt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der „Mehlsack“. Das ist ein weißer Rundturm, der am höchsten Punkt der Altstadt thront. Er wurde im Jahr 1425 erbaut. Im Sommer dürfen Besucher seine 253 Stufen erklimmen. Außerdem findet in den Sommermonaten das fünftägige Rutenfest in Ravensburg statt. Während dieser Tage laufen Trommelgruppen und Fanfarenzüge durch die Stadt. Die Stadt wird mit Fahnen geschmückt. Viele private Gartenfeste ergänzen das offizielle Programm. Rund 30.000 Besucher des Festes finden sich jährlich ein.

Nördlich von Ravensburg liegt Weingarten. Hier leben etwa 24.000 Menschen. Bei einem Besuch im schwäbischen Weingarten lohnt es sich, die barocke Basilika St. Martin zu besichtigen. Sie wurde als Klosterkirche der Abtei Weingarten gegründet und steht auf einer Anhöhe über der Stadt. Der Grundstein wurde 1715 gelegt. Zwei stämmige Türme, eine riesige Kuppel und eine Front mit geschwungenem Giebel prägen das Erscheinungsbild des Klosters. Das Kloster gab der Stadt erst ihren Namen: Bis 1865 wurde es „Altdorf“ genannt. Durch das Kloster führt der Jakobspilgerweg nach Santiago de Compostela. Die ersten Siedler im heutigen Weingarten waren vermutlich Alemannen, die sich im 5. bis 8. Jahrhundert dort niederließen. Eine Sammlung von Fundstücken aus dieser Zeit kann im Kornhaus besichtig werden. Eine einzigartige Attraktion von Weingarten ist die Blutreiterprozession. Sie findet am Freitag nach Christi Himmelfahrt, dem "Blutfreitag" statt. Dem farbenfrohen Fest wohnten in den vergangenen Jahren etwa 30.000 Pilger und Schaulustige bei. Diese Reiterprozession wird zu Ehren einer Reliquie abgehalten, die das Blut Jesu Christi enthalten soll.

Friedrichshafen am nördlichen Ufer des Bodensees ist die Kreisstadt des Bodenseekreises. Mit rund 58.000 Einwohnern ist Friedrichshafen eine der größten Städte der Region. Die Stadt blickt auf eine mindestens 200 Jahre alte Geschichte zurück. Namensgeber war der württembergische König Friedrich I. Die Nähe zum Bodensee macht Friedrichshafen zu einem beliebten Ausflugsziel. In der Stadt befindet sich außerdem der südlichste Flughafen Deutschlands: Der Bodensee-Airport Friedrichshafen. Direkt am Flughafen lockt das Dornier Museum Friedrichshafen Besucher an. Dort gibt es Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die Raum- und Luftfahrt. Das Zeppelinmuseum im Gebäude des ehemaligen Hafenbahnhofes in Friedrichshafen zeigt zusätzlich eine Sammlung mit rund 1.500 Exponaten zur Geschichte und Technik der Zeppelin-Luftschifffahrt. Dort können Interessierte den Fahrgastraum eines Zeppelins betreten.

St. Nikolaus am Überlinger See, Foto: ThKatz/Fotolia.comDer Münster St. Nikolaus ist bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt Überlingen am Bodensee. Foto: ThKatz/Fotolia.com

Von Friedrichshafen aus ist die Stadt Überlingen per Bus zu erreichen. Die Stadt liegt am nördlichen Bodenseeufer, weshalb dieser Teil auch den Namen „Überlinger See“ trägt. Von Überlingen aus findet sich ein Spazierweg, der entlang des Seeufer nach Nußdorf und das Schloss Maurach unterhalb der Wallfahrtskirche Birnau führt. Die Hauptattraktion von Überlingen ist der Münster St. Nikolaus aus dem 14. Jahrhundert. Er ist der größte spätgotische Bau am Bodensee. Im Überlinger Stadtgarten gibt es exotische Pflanzen, Kakteen und Rosen zu bewundern. Außerdem ist hier ein Hirschgehege zu finden.

Wangen gehört zum Landkreis Ravensburg und hat gut 26.500 Einwohner. Die Altstadt Wangens zählt zu den schönsten Altstädten in Süddeutschland und zieht jährlich mehr als eine halbe Million Besucher an. Sie besteht aus denkmalgeschützten Gebäuden aus dem frühen Mittelalter bis hin zum späten Barock. Drei Stadtbrände in den Jahren 1539, 1793 und 1858 konnten den Gesamtcharakter der Altstadt nicht zerstören. Ihr Wahrzeichen ist das Ravensburger Tor, welches auch Frauentor genannt wird. Es bildet den Abschluss der Herrenstraße und spiegelt den Stil der Renaissance wieder. Ein Touristenmagnet ist außerdem der Fidelisbäck. Bis ins Jahr 1505 lässt sich die Geschichte der Bäckerei zurückverfolgen und gilt damit als eine der ältesten Bäckereien der Welt.


Abwechslungsreiche Landschaften am Bodensee


Der Bodensee liegt im Länderdreieck Deutschland - Österreich - Schweiz und hat für Urlauber und Bewohner einen ausgesprochenen Reiz. Er trägt den Spitznamen „Schwäbisches Meer“ und ist der drittgrößte See Europas. Die malerischen Gebiete, die am Obersee oder auch entlang des Seerheins gelegen sind, verfügen über ein mildes Klima.
Der See entstand ursprünglich aus einem Gletscher, genauer gesagt dem Rheingletscher. Nordwestlich des großen Hauptteils des Sees schließt der schmale Überlinger See an. Im Süden liegt ein Gewässer, das aus Gnadensee, Zellersee und Untersee besteht. Dort befindet sich auch die berühmte Insel Reichenau.

Weinberg vor dem Bodensee, Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.comDie Region Bodensee ist ein bekanntes Weinanbau-Gebiet. Foto: Manuel Schönfeld/Fotolia.com

Durch das milde Klima, die hügelige Landschaft und die fruchtbaren Böden eignet sich die Bodenseeregion hervorragend für den Wein- und Obstanbau. Ausgehend von Hagenau am Bodensee gibt es verschiedene Obst- und Weinwanderwege. Auf diesen können Besucher die weiten Obstplantagen und Weinberge mit Aussicht auf den Bodensee erkunden. Daneben gibt es schöne Hopfengärten rund um den Fluss Schussen. Die Region wird außerdem zur Getreide- und Milchwirtschaft genutzt.  Zahlreiche Wälder, Naturseen, Felder und Wiesen laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein und locken jährlich mehrere hunderttausend Touristen in die Region.


Freizeitaktivitäten in der Bodenseeregion


Die Region bietet ein großes Spektrum an verschiedenen sportlichen Aktivitäten. Aufgrund ihrer Schneesicherheit lockt die Region in den kalten Monaten vor allem Langläufer an. Dort finden Wintersportler Loipen in allen Längen und Schwierigkeitsgraden. Durch die Nähe zu den Alpen kommen auch Alpin-Skifahrer und Snowboarder auf ihre Kosten. Der Skilift Berger Höhe befindet sich am Stadtrand von Wangen. Andere Skipisten sind ebenfalls schnell mit dem Auto zu erreichen. Auch verschiedene Tagestouren zum Wandern oder Bergsteigen sind mit nur kurzer Autofahrt in die Berge möglich.

Radfahrer haben auf den abwechslungsreichen Radwegen ihren Spaß. Der Bodensee-Radweg ist mit einer Länge von 216 km der beliebteste Radweg Europas.
Windsurfen, Segeln und Tauchen zählen zu den beliebtesten Sportarten in dem Feriengebiet. Im Sommer laden die Badestrände zum Schwimmen und Sonnen ein.
Ravensburg, Bad Saulgau und Bad Waldsee warten mit wunderschönen 18-Loch Golfplätzen auf.

Für Pferdefreunde gibt es in der Region viele Reitställe, die Ausritte und Wanderritte vom oberschwäbischen Hügelland bis zu den Voralpen des Allgäus und im Süden bis zum Bodensee anbieten. Die Reiter erwartet eine abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Städten und Dörfern.

Die Region zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee gehört außerdem zu den schönsten Kanurevieren in Deutschland. Mit Donau, Iller und Schussen durchfließen die Region drei für Kanufahrer interessante Flüsse. Durch ihre unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten bieten sie  sowohl für Profis als auch für Neulinge das Richtige. Für Anfänger empfiehlt sich beispielsweise eine Kanu-Tour auf der Schussen von Meckenbeuren/Kehen bis zur Mündung in den Bodensee bei Langenargen.

Der Freizeitpark „Spieleland“ zwischen Ravensburg und Bodensee ist genau das richtige für Familien mit Kindern. In acht Themenwelten gibt es dort über 70 Attraktionen für Kinder ab zwei Jahren zu erleben. Unter anderem finden sich dort einige Spieleklassiker von Ravensburg im XXL-Format. Tierliebhaber kommen im Streichelzoo und auf der Ponyreitbahn auf ihre Kosten. Abenteuerlustige zieht es zum Alpinrafting und ins 4D-Actionkino.

Im Kletterparkt Tannenbühl bei Bad Waldsee absolvieren Erwachsene und Kinder 170 Übungen auf neun verschiedenen Parcours. Die Parcours haben verschiedene Schwierigkeitsstufen, sodass jeder Besucher seine Grenzen auf dem 14.000 Quadratmeter großen Waldgebiet testen kann. Es besteht keinerlei Zugzwang, jeder bestimmt sein eigenes Tempo beim Klettern. Die Sicherheitsausrüstung erlaubt problemloses Überholen.

Ruhiger geht es im Wildpark Josefslust zu. Der weitläufige Naturpark ist von einem 35 Kilometer langen Wegenetz durchzogen. Der Park ist jederzeit für Wanderer zugänglich. Der Wildpark geht zurück auf Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern, der im Jahr 1727 hier ein Jagdschlösschen namens "Josefslust" erbauen ließ. Der Wildpark wurde dann 1790 zur Abwendung von Wildschäden auf den umliegenden Feldern eingezäunt. An Stelle des alten Jagdschlösschens wurde im Jahr 1830 das neu renovierte Jagdschloss errichtet.

Pfahlbaumuseum am Bodensee, Foto: Juergen Faelchle/Fotolia.comDas Pfahlbaumuseum in Unteruhlding gehört seit 2011 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Foto: Juergen Faelchle/Fotolia.com

Besonderheiten der Region Bodensee

In Unteruhldingen-Mühlhofen befindet sich das Freilichtmuseum „Pfahlbaumuseum Unteruhldingen“. Hier werden archäologische Funde und Nachbauten von Pfahldörfern aus der Stein- und Bronzezeit präsentiert. Die Pfahlbauten gehören zum 2011 geschaffenen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Mittlerweile können Besucher dort 23 rekonstruierte Pfahlhäuser besichtigen.

Sehenswert ist auch das Neue Schloss Tettnang, eines der drei Schlösser in Tettnang. Es zählt zu den schönsten Schlössern Oberschwabens und wurde im 17. Jahrhundert für den Grafen Anton III. von Montfort erbaut. Die mit Stuck verzierten Räume des Neuen Schlosses sowie die Möbel oberschwäbischer und französischer Kunstschreiner vermitteln den Besuchern noch heute die luxuriöse Lebensweise des Montforter Adelsgeschlechts.

Auch das leibliche Wohl kommt in der Bodenseeregion nicht zu kurz. Die Aktion „LandZunge“ macht es einfach, Gasthöfe mit regionalen Gerichten zu finden. 80 Gasthäuser in Oberschwaben und dem Allgäu haben sich dem Konzept „LandZunge“ angeschlossen. Dazu müssen sie nachweisen, dass sie nicht nur regionaltypische Gerichte kochen, sondern auch Zutaten aus der Region verwenden. Mindestens drei Gerichte mit regionalen Zutaten müssen auf der Speisekarte des Gasthofs stehen. Der Bodensee ist zudem bekannt als Hauptfanggebiet für Felchen, das sind forellenähnliche Lachsfische. Diese werden sowohl geräuchert, gedünstet als auch gegrillt gegessen. Eine besondere und sehr seltene Spezialität ist der Felchenkaviar.

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