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Dresden, Elbe, Altstadt. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com
Die historische Altstadt Dresdens schmiegt sich idyllisch an das Ufer der Elbe an. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com

Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsens und die viertgrößte Großstadt Deutschlands. Wegen ihrer beeindruckenden historischen Altstadt trägt die Stadt den Spitznamen „Elbflorenz“. Besonders die barocke sowie mediterrane Architektur und die zahlreichen bedeutenden Kunstsammlungen sind weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt.

Frauenkirche, Dresden, Dresdner Neumarkt. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com
Die Frauenkirche prägt den Dresdner Neumarkt. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com

Die Kunst- und Kulturstadt liegt idyllisch im Elbtal und zählt zu den grünsten Großstädten Europas. So liegt die Dresdner Heide mit ihren mehr als 5800  Hektar mitten im Stadtgebiet und ist damit die größte geschlossene Waldfläche einer Stadt in Deutschland. Auch drei Naturschutzgebiete, elf Landschaftsschutzgebiete und die denkmalgeschützten Gärten und Parkanlagen laden zum Entspannen ein. Besucher können in mehr als 40 Museen und rund 35 Theatern Kultur pur erleben und Bauwerke aus zahlreichen Epochen bestaunen oder sich in den Parkanlagen und auf Rad- und Wanderwegen entlang der Elbe sportlich betätigen.

Dresdens bewegte Geschichte

Die Stadt Dresden blickt auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück. Bereits in der Jungsteinzeit gab es im heutigen Stadtgebiet die ersten Besiedlungen. Urkundlich wurde Dresden erstmals im Jahr 1206 erwähnt, doch lange Zeit waren die Stadtteile links und rechts der Elbe räumlich klar getrennt. Erst ab 1549 wuchsen sie zu einer Einheit zusammen.

Ab dem dreißigjährigen Krieg erlebte Dresden eine sehr wechselhafte Geschichte. Einerseits wurden zahlreiche weltbekannte Bauwerke und Parkanlagen errichtet. Andererseits war die Stadt in alle großen europäischen Kriege verwickelt, durch die sie mehrfach starke Schäden davontrug.

Beispielsweise beschädigten US-amerikanische Bomber bei den Luftangriffen vom 13. bis 15. Februar 1945 rund 60 Prozent des Stadtgebietes, vor allem im Raum der historischen Altstadt. Während der DDR-Zeit beseitigte man die Ruinen. Dabei wurden insbesondere die historischen Wohnbebauungen abgetragen oder gesprengt. Das Stadtzentrum wurde entkernt und neu bebaut. Wichtige historische Monumentalbauwerke wie das Ständehaus, die Augustusbrücke sowie Zwinger, Semperoper, Hofkirche und das Japanische Palais wurden dabei vollständig rekonstruiert. 

Nach der Wende stellte man schließlich die restlichen, noch beschädigten Gebäude wieder her, weshalb die historische Altstadt unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahr 2002 erlitt die Stadt durch die „Jahrhundertflut“ erneut große Schäden. Die Instandsetzungsmaßnahmen der Infrastruktur sind besonders langwierig. Bis zum 800-jährigen Bestehen im Jahr 2006 war ein Großteil der betroffenen Gebäude jedoch wieder hergerichtet.

Das historische Dresden

Dresden wird auch als Stadt des Barocks bezeichnet, obwohl es mit Ausnahme der inneren Neustadt kaum erhaltene Beispiele für den tatsächlichen Barock gibt. Die meisten der alten Bauwerke entwickelte man für die sächsischen Monarchen und diese sind zum Teil dem Neobarock zuzuordnen. Weite Bereiche der Stadt wurden im Stil der Renaissance, des Klassizismus und dem „Neobaustil“ des Historismus erbaut. Durch diese Mischung der Architekturstile entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Begriff „Dresdner Barock“. Die gesamte Stadt ist ein Mekka für Kunst- und Architekturinteressierte.

Die Altstadt

Die Altstadt bildet das historische Zentrum von Dresden und wartet mit imposanten und prachtvollen Bauwerken auf. Gleichzeitig finden Besucher hier viele Einkaufszentren sowie gastronomische und kulturelle Einrichtungen entlang der berühmten Prager Straße. Zur Altstadt zählen der Alt- und Neumarkt ebenso wie zahlreiche historische Gebäude. Beispielsweise die Semperoper, der Zwinger oder die Frauenkirche.

Der Altmarkt existiert bereits seit dem 13. Jahrhundert. Damals war er das Zentrum der Stadt, an dem sich sämtliche Handelsrouten kreuzten. Das markanteste Gebäude ist die Kreuzkirche und der Kulturpalast im Norden. Der Altmarkt ist von unzähligen Geschäftshäusern gesäumt und bietet ein vielfältiges gastronomisches Angebot sowie zahlreiche Verkaufsmärkte. Am international bekanntesten ist der Dresdener Striezelmarkt. Besucher können auf diesem idyllischen Weihnachtsmarkt einen riesigen Weihnachtsbaum und die berühmte 14 Meter hohe Stufenpyramide bewundern. Ein Gaumenschmaus ist dort der Dresdner Christstollen mit einer Tasse heißem Glühwein.

Das Herzstück der historischen Innenstadt ist der Neumarkt. Er liegt zwischen Altmarkt und Elbe und wird durch Frauenkirche, Johanneum und Kulturpalais begrenzt. Von hier ist es nicht weit bis zu den Brühlschen Terrassen, zum Schloss, dem Zwinger und dem Coselpalais, das heute ein Restaurant ist.

Die Brühlschen Terrassen sind ein Teil des kulturellen Erbes der Stadt Dresden. Sie erstrecken sich in der Innenstadt entlang des Elbufers. Bei ihnen handelt es sich um eine Zusammenstellung aus mehreren Bauwerken. Dazu zählen unter anderem das Albertinum, die Kunstakademie, die Jungfernbastei und der Brühlsche Garten. Unterhalb der Terrassen befinden sich die Kasematten, die ehemalig unzugänglichen Wehranlagen der Stadt. Besucher finden hier heute ein Museum.

Semperoper, Dresden. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com
Die weltbekannte Semperoper der Stadt Dresden. Foto: Sabine Klein/Fotolia.com
Dresdner Zwinger, Dresden. Foto: Claudio Divizia/Fotolia.com
Der Dresdner Zwinger mit seiner Gartenanlage zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock. Foto: Claudio Divizia/Fotolia.com

Ein weiterer Bestandteil des kulturellen Erbes ist gleichzeitig eines der Wahrzeichen der Stadt – die Frauenkirche. Sie ist ein prägender Monumentalbau des Dresdner Neumarkts und mit der größten steinernen Kirchenkuppel nördlich der Alpen ein prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus. Ursprünglich wurde die Frauenkirche in den Jahren 1726 bis 1743 nach dem Entwurf von George Bähr erbaut. Nach den verheerenden Luftangriffen von 1945 ragten allerdings nur noch zwei Seitenmauern aus den Trümmerbergen heraus. Jahrelang zeugte die Ruine von den damaligen Geschehnissen.

1966 erklärte die DDR die Ruine der Frauenkirche als offizielles Mahnmal gegen den Krieg. Durch eine Initiative startete 1994 der Wiederaufbau der Kirche, der im Jahr 2005 sein Ende fand. Seither versteht sich die Dresdner Frauenkirche als „weltweites Symbol für Frieden und Versöhnung“. Der alte Altar, der nach dem Krieg zu seinem Schutz eingemauert wurde, wurde aus den Trümmern der Kirche geborgen und im Neubau integriert. Er ist mitsamt seinen Beschädigungen noch heute in Gebrauch. Durch diesen optischen Kontrast zum üppigen Dresdner Barock ist er ein dauerhaftes Mahnmal gegen den Krieg.

Weitere kulturelle Wahrzeichen von Dresden sind die Semperoper und der Dresdner Zwinger. Nachdem auch die Semperoper im Krieg erhebliche Schäden davontrug, wurde sie von 1977 bis 1985 nach den Originalplänen von Gottfried Semper neu errichtet. Das imposante Bauwerk ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden und befindet sich am Theaterplatz im historischen Stadtkern. Nach dem Wiederaufbau, bei dem nur kleine Änderungen in Form eines neuen, modernen Gebäudes als Anbau für Proben und Verwaltung vorgenommen wurden, konnten verschiedene Musikensembles der Stadt wieder zurück in die Semperoper ziehen. Zur 800-Jahrfeier fand im Jahr 2006 erstmals wieder ein Opernball statt, der seither Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anzieht.

Kunsthofpassagen, Dresden. Foto: Ron Greer/Fotolia.com
Der „Hof der Elemente“ ist ein Teil der Kunsthofpassagen in Dresden. Foto: Ron Greer/Fotolia.com
Hof des Lichts, Kunsthofpassage, Dresden. Foto: pitsch22/Fotolia.com
Der Hof des Lichts in den Kunsthofpassagen Dresden. Foto: pitsch22/Fotolia.com

Der weithin bekannte Dresdner Zwinger entstand ursprünglich zwischen 1711 und 1728 als Ort für königliche Feste und Kunstaustellungen auf der ehemaligen Bastion der Stadtfestung. Zwischen 1847 und 1854 kam die Sempergalerie dazu. Der Zwinger ist ein Gebäudekomplex mit einer wunderschönen Gartenanlage und gilt als Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulpturen und Malerei. Er zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Barocks und ist neben der Frauenkirche das bekannteste Baudenkmal der Stadt Dresden. Seit der Beseitigung der Schäden aus dem zweiten Weltkrieg in den 50er und 60er Jahren beherbergt der Zwinger die Gemäldegalerie Alte Meister, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung. Im Garten können Besucher zahlreichen Musik- und Theaterveranstaltungen beiwohnen.

Ein weiteres, weltbekanntes Bauwerk der historischen Altstadt ist die Katholische Hofkirche. Sie ist heute die Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen. Die Stadtpfarrkirche wurde unter Friedrich August II. von Sachsen errichtet. Sie ist durch einen Übergang mit dem Residenzschloss verbunden und liegt am Altstädter Elbufer.

Die Neustadt

Die Neustadt ist das Szene- und Gründerviertel und befindet sich am rechten Elbufer. Bis zum 18. Jahrhundert war dieser Teil Dresdens auch unter dem Namen „Altendresden“ bekannt. Bereits 1403 erhielt die Siedlung das Stadtrecht. Nach einem verheerenden Brand wurde Altendresden in Dresden eingemeindet. Bei einem Besuch in der inneren Neustadt sind der Neustädter Markt und der Goldene Reiter sehenswert. Dieses Reiterdenkmal zeigt den sächsischen Kurfürsten Friedrich August I.

In der inneren Dresdner Neustadt liegt außerdem das Barockviertel. Nach einem Brand wurde die Siedlung unter August dem Starken mit prachtvollen Gebäuden und himmeloffenen Höfen wieder aufgebaut. Damals lebten hier viele namhafte Künstler wie der Maler Gerhard von Kügelgen, Theodor Körner, Friedrich Schiller oder Pianist und Hofkapellmeister Hans von Bülow. Vom Barockviertel aus haben es Besucher nicht weit bis zum Zwinger und den Brühlschen Terrassen.

Heute liegt in der inneren Dresdner Neustadt außerdem das Regierungsviertel mit renommierten Banken, dem Finanzministerium und der Staatskanzlei.

Am Elbufer der inneren Neustadt finden Besucher das Japanische Palais. Dieses Landhaus lies Jakob Heinrich Graf von Flemming 1715 errichten. Deshalb war es früher auch als das Holländische Palais bekannt. Erst nach seinem Tod baute August der Starke das Palais um. Seinen heutigen Namen trägt das Gebäude aufgrund der fernöstlichen Dachkonstruktion und der asiatischen Figuren an der Außenfassade und im Innenhof. Es dient als Ort für regelmäßige Ausstellungen der Museen für Mineralogie und Geologie und gehört zu den ältesten erhaltenen Museumsgebäuden Deutschlands.

Die äußere Neustadt ist ein Wohngebiet mit engen, gemütlichen Straßenzügen aus dem vergangenen Jahrzehnt. Dort gibt es zahlreiche Kneipen, Clubs, Cafés und ein vielfältiges Shopping- und Kulturangebot. Beispielsweise liegen hier die Kunsthofpassagen. Der Hof erstreckt sich von der Görlitzer Straße 21-25 bis zur Alnaustraße. Die Architektin Heike Böttcher gestaltete diesen Hofkomplex. Jeder Hof hat ein eigenes Gestaltungsthema und ist eine Kombination aus Architektur und Kunst. Die Fassaden im „Hof der Elemente“ haben alle eine andere Farbe. Hier spielt das Wasser eine zentrale Rolle. An der blauen Fassade schlängeln sich trompetenartige Trichter entlang der Hauswand die alle halbe Stunde eine „Wassermusik“ spielen. Diese ertönt, wenn das Wasser durch die Trichter und Auffangbehälter auf den Hof rieselt. Weitere Höfe sind der „Hof der Fabelwesen“ und der „Hof der Metamorphosen“, dessen Fassade sich jeden Abend in ein leuchtendes Spektakel verwandelt. Interessierte finden in den Kunsthofpassagen zudem viele kleine, inhabergeführte Handwerksläden.

Das „Elbflorenz“ – Museen und Kultur in Dresden

Den Namen „Elbflorenz“ trägt die Stadt nicht nur aufgrund der historischen Bauten und der Lage an der Elbe, sondern auch aufgrund ihrer zahlreichen Museen und Ausstellungen. Darüber hinaus bietet Dresden seinen Einwohnern und Besuchern ein vielfältiges kulturelles Programm.

Großer Garten, königliches Palais, Dresden. Foto: ubahnverleih/Fotolia.com
Der Große Garten mit dem königlichen Palais. Foto: ubahnverleih/Fotolia.com

Theater und Musik

Wer gerne das Theater besucht, kommt in Dresden voll auf seine Kosten. Die Sächsische Staatsoper Dresden, die ihr zu Hause in der Semperoper hat, beeindruckt mit weltbekannten Opern. Die Staatsoper wurde 1841 am Theaterplatz gegründet. Hier wurden Opern von Richard Wagner und Richard Strauss uraufgeführt. Das Staatsschauspiel Dresden betreibt das größte Theater der Stadt und auch die Staatsoperette bietet ein erstklassiges Programm. Lustig geht es in den Kabarett-Theatern wie „Die Herkuleskeule“, „Breschke und Schuch“ oder der bekannten „Comödie Dresden“ zu. Für Kinder und Jugendliche bietet das Theater „Junge Generation“ oder das Puppentheater ein buntes Programm.

Musikfreunde können der sächsischen Staatskappelle Dresden, dem ältesten durchgängig existierenden Orchester der Welt, lauschen. Die Dresdner Philharmonie ist das Konzertorchester der Stadt und wurde 1870 gegründet. Die Stadt ist zudem Heimat berühmter Chöre wie dem Dresdner Kreuzchor, der so alt wie die Stadt selbst ist. Weltbekannt ist auch der Knabenchor der Kathedrale, die „Dresdner Kapellknaben“. In Dresden wirkten darüber hinaus bekannte Komponisten wie Jörg Herchet, Heinrich Schütz oder Richard Wagner.

Museen und Galerien der Stadt

Dresden wartet mit einer außergewöhnlichen und vielfältigen Museumslandschaft auf. Von historisch gewachsenen bis zu wertvollen, jüngeren Einrichtungen ist alles dabei.

Zu den Landesmuseen gehört die Staatliche Kunstsammlung Dresden, die Besucher aus aller Welt anlockt. Einzelne Exponate sind so begehrt, dass sie weltweit an Museen und Ausstellungen verliehen werden. Die zentralen Einrichtungen der Kunstsammlung sind das Dresdner Schloss und der Zwinger. Die Sammlung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Gemäldegalerie Alte Meister: Die Galerie ist seit 1855 im Semperbau des Zwingers zu finden und enthält berühmte Exponate wie die sixtinische Madonna von Raffael. Darüber hinaus können Besucher Werke aus dem Barock und der Renaissance von renommierten Künstlern wie Rembrandt, Rubens und Canaletto bestaunen.
  • Grünes Gewölbe: Das Grüne Gewölbe findet sich im Residenzschloss. Es beherbergt die Sammlung der sächsischen Kurfürsten und Könige. Die Sammlung ist ein Schatz in Form von Schmuck und repräsentativen Ausstellungsstücken der europäischen Goldschmiedekunst und des Feinhandwerks.
  • Mathematisch-Physikalischer Salon: Der im Zwinger ansässige Salon umfasst mathematische und physikalische Instrumente aus der Zeit des Barock und der Aufklärung sowie alte Globen und astronomische Karten.

Das Deutsche Hygiene-Museum besteht seit 1912 und dient der gesundheitlichen, humanbiologischen und medizinischen Aufklärung der breiten Bevölkerung. Das bekannteste Exponat ist die Gläserne Frau, die einen plastischen Einblick in alle inneren Orange gewährt. Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr, das von 2006 bis 2011 umgebaut wurde, führt eine beeindruckende Sammlung von Waffen und Kriegsgeräten aus mehreren Jahrhunderten.

Neben dem Stadtmuseum Dresden und der Städtischen Galerie Dresden, die in einem Landhaus am Pirnaischen Platz untergebracht sind, gehören noch viele weitere Ausstellungen zu den Städtischen Museen: Beispielsweise die Technische Sammlung, das Carl-Maria-von-Weber-Museum und das Kügelgenhaus, das ein Museum der Dresdner Romantik ist.

Ausflugsziele in und um Dresden

Neben dem kulturellen Programm und den imposanten Bauwerken in Dresden gibt es noch viele sehenswerte Ausflugsziele in der Stadt und der näheren Umgebung.

Der große Garten darf bei einem Besuch in Dresden nicht fehlen. Er ist der größte Park Dresdens und liegt etwa 1,2 Kilometer östlich vom Stadtzentrum, mit dem er durch die Bürgerwiese verbunden ist. Ursprünglich wurde er im 17. Jahrhundert auf Wunsch des Kurfürsten Johan Georg III. errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert. Heute hat er eine Fläche von rund 1,8 Quadratmetern. In seinem Zentrum steht das um 1608 errichtete königliche Palais, das zu den ersten barocken Bauwerken Dresdens zählt. Am Rand des Parks befinden sich der Botanische und der Zoologische Garten der Stadt. Zudem finden sich inmitten des Parks ein Parktheater und eine Freilichtbühne. Eine Parkeisenbahn fährt die einzelnen Sehenswürdigkeiten innerhalb des großen Gartens von Mai bis September an.

Wandelhalle, Schloss Albrechtsberg, Dresden. Foto: Rico K./Fotolia.com
Von der Wandelhalle am Schloss Albrechtsberg bietet sich ein beeindruckender Blick über die Elbe. Foto: Rico K./Fotolia.com

Direkt am großen Garten steht die VW-Manufaktur Dresden, besser bekannt als „Gläserne Manufaktur“. Sie ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Stadt. Die Automanufaktur gehört der Volkswagen AG. Hier fertigen mehr als 500 Angestellte hinter gläsernen Wänden den „Bentley Flying Spur“ und den „VW Phaeton“. Besucher erhalten bei regelmäßigen Führungen interessante Einblicke in die Endmontage der Modelle. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Kunstwerk, in dem zahlreiche Inszenierungen und Aufführungen stattfinden.

Sehenswerte Orte in Dresdens Umgebung

Nicht weit von Dresden entfernt liegt das malerische Städtchen Pirna am oberen Ende der Elbtalweitung. Die Stadt ist umgeben vom Westlausitzer Hügel- und Bergland im Süden und vom Vorland des Osterzgebirges. Östlich der Stadt durchquert die Elbe das beeindruckende Elbsandsteingebirge in einem Durchbruchstal, was der Stadt den Beinamen „Das Tor zur sächsischen Schweiz“  einbrachte. Sehenswert ist vor allem die historische Altstadt um den Markt mit der Marienkirche, dem Rathaus, der Löwenapotheke, dem Marienhaus und dem Rochowschen Haus, das für seine barocke Fassadenmalerei bekannt ist. Pirna wartet darüber hinaus mit sehenswerten Museen, wie der Botanischen Sammlung, dem Richard-Wagner-Museum, dem DDR-Museum oder dem Fahrzeugmuseum auf.

Meißen ist international für die Herstellung des Meißner Porzellans bekannt, das hier seit 1708 hergestellt wird.  Die Stadt beherbergt viele Kulturdenkmäler wie die Albrechtsburg, die Porzellan-Manufaktur, den Meißner Dom und die Frauenkirche. Alleine die Altstadt beeindruckt durch alte Bauten aus der Renaissance und dem Barock.

Die historische Hauptstadt der Oberlausitz ist Radebeul. Im historischen Stadtgebiet stehen sieben Kirchen, von denen fünf aktiv genutzt werden. Besucher können ihren Tag im Sorbischen Museum, der Domschatzkammer oder im Senfmuseum der bekannten Bautz´ner Senf & Feinkost GmbH verbringen. In der historischen Altstadt gibt es bedeutende Baudenkmäler. Die über der Stadt thronende Ortenburg ist ein besonderer Blickfang ebenso wie der Reichenturm, der auch „Schiefer Turm von Bautzen“ genannt wird.

Ausflugsmöglichkeiten

Wer zu Besuch in Dresden und Umgebung ist, sollte auf jeden Fall eine Fahrt auf einem der Dampfschiffe unternehmen. Von Dresden aus fahren die alten Raddampfer viele verschiedene Orte entlang der Elbe an. Vom Boot aus bietet sich ein malerischer Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten und auf das Elbsandsteingebirge. Die Schiffe werden von der Sächsischen Dampfschifffahrt, auch Weiße Flotte genannt, betrieben. Sie ist die älteste und größte Raddampfer-Flotte der Welt. Besucher können an unterschiedlichen Themenfahrten wie der abendlichen Pianofahrt, der Abendtour mit Sonnenuntergang oder dem Adventslunch teilnehmen.

Vor Dresdens Stadtgrenze liegt das Schloss Pillnitz in einer weitläufigen Parkanlage idyllisch zwischen Weinbergen und der Elbe. Es ist eines der größten barocken Schloss- und Parkanlagen und wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Eine Besonderheit ist der englische Landschaftsgarten mit seltenen Bäumen. Besucher können bei einer Schlossparkführung in die damalige Zeit eintauchen.

Das Schloss Albrechtsberg ist ebenfalls einen Ausflug wert. Es ist durch eine malerische Parklandschaft, die der namhafte Gartenbaukünstler Eduard Neide gestaltete, mit dem Schloss Lingner verbunden. Schloss Albrechtsberg existiert seit dem 19. Jahrhundert und zählt zum Stil des Spätklassizismus. Schon die Auffahrt zum Schloss imponiert Besucher durch das riesige Bassin, das mit duftenden Seerosen gefüllt ist. Auf der steil zur Elbe hin abfallenden Seite des Hanges findet sich eine verborgene Wandelhalle, die sich in einem Halbkreis um ein römisches Bad zieht. Von hier bietet sich ein unvergleichlicher Blick über die beeindruckende Flusslandschaft und die Elbwiesen.

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