Eifel - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Eifel. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Eifel, Landschaft, Rursee, Foto: rcfotostock/Fotolia.com
Schöne Landschaft in der Eifel. Foto: rcfotostock/Fotolia.com

Die Landschaft der Eifel ist geprägt durch Vulkane, die heute nur noch stille Zeugen einer  bewegten Zeit sind. Die letzten Ausbrüche liegen etwa 11.000 Jahre zurück. Das Gebiet gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und liegt in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen. Außerdem erstreckt sich die Eifel im Nordosten über die Grenzen Belgiens und im Südosten ragt die Eifel nach Luxemburg hinein.

 

Landschaft und Naturparks 

Weitläufige Landschaften, die von Bergkuppeln und Tälern durchzogen sind, zeichnen die Eifel aus. Bekanntheit erlangte sie aber durch den Vulkanismus, der geologisch betrachtet bereits vor 50 Millionen Jahren begann. Das Gebiet beeindruckt mit seinen Vulkanhügeln, fest gewordenen Lavaströmen und Gebieten, die mit Bims oder Tuff bedeckt sind. Beispielsweise schufen Vulkanaktivitäten in der West- und Osteifel eine Kette von Aschevulkanen, Schlackenkegeln, Maaren und Kratern.

Eifel, Meerfelder Maar, Baden, Foto: Fohlen66Mike/Fotolia.com
Das Meerfelder Maar eignet sich für zahlreiche Wassersportarten. Foto: Fohlen66Mike/Fotolia.com

Diese faszinierende Vulkanlandschaft können Urlauber in verschiedenen Naturparks erleben.
Der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn – Eifel bietet auf 2.700 Quadratkilometern eine vielfältige Landschaft an der Grenze zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen. Ein Hochmoor im belgischen Teil sowie Bäche, Seen und bewaldete Berghöhen machen den Naturpark zu einem landschaftlichen Highlight. Dazu stoßen Urlauber immer wieder auf Überreste und Ruinen aus der Steinzeit, der römischen Antike sowie auf zahlreiche Burgen, Schlösser und Klöster. Der Naturpark entwickelte sich zu einer bedeutenden Naturerlebnisregion, in der sich ein erholsamer Aktivurlaub in der Eifel verbringen lässt.

Zudem ist der Nationalpark Eifel Teil dieses Naturparks. Er bietet etwa 1.800 bedrohten Tier- und Pflanzenarten auf einer Fläche von 110 Quadratmetern ein Zuhause. Dazu gehören die Wildkatzen, auch „Eifeltiger“ genannt, Luchse, Feuersalamander und Uhus. Im Frühling verwandeln Gelbe Wildnarzissen die Wiesen des Nationalparks in ein Blütenmeer. Buchen, Ginster und Farne sind ebenfalls dort zu finden. Ganz nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“ wandelt sich der Nationalpark in einen richtigen Urwald. Dort können Wanderer durch romantische Bachtäler und beeindruckende Wälder gehen. Wer etwas über den Nationalpark sowie die Pflanzen und Tiere darin erfahren möchte, sollte sich einer der regelmäßig stattfindenden Führungen der Parkranger anschließen. Zum Übernachten stehen den Urlaubern Ferienwohnungen, Hotels und Reisemobilplätze zur Verfügung.  

Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Vulkane und Mineralquellen wie in der Eifel. Hunderte Überreste von Vulkanen sowie erkaltete Lavaströme, roter Sandstein und tropische Riffe zeugen von der bewegten Geschichte dieses Landstrichs. Die sogenannten Maare entstanden ebenfalls zu dieser Zeit. Das sind trichterförmige Vulkane, die sich nach dem Abklingen ihrer Aktivität mit Wasser füllten. Heute enthalten noch zehn Maare Wasser, während die anderen verlandeten. Baden und weitere Wassersportarten sind beispielsweise im Meerfelder Maar, im Gemündener Maar oder im Schalkenmehrener Maar möglich. 

Eifel, Schloss Bürresheim, Foto: nmann77/Fotolia.com
Schloss Bürresheim und seine Parkanlage. Foto: nmann77/Fotolia.com

Wer mehr über die geologischen und historischen Besonderheiten der Eifel erfahren möchte, ist in den Geo-Museen richtig. Diese modernen, interaktiven Erlebnisstätten haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Das Vulkanmuseum Daun widmet sich beispielsweise dem Vulkanismus und das Eisenmuseum Jünkerath der Eisenindustrie. Im Pellenz Museum in Nickenich sind archäologische Fundstücke der Frühgeschichte bis zur römischen Epoche zu sehen.  

Der Naturpark Südeifel ist Bestandteil des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks und war der erste in Rheinland-Pfalz. Auf 432 Quadratkilometern zeigt er verschiedene Landschaften, beispielsweise spektakuläre Felsformationen aus Sandstein am Rande des Ferschweiler Plateaus, karge Hochflächen und tiefe Flusstäler im Gebiet Islek. Die Streuobstwiesen und Felder des Bitburger Gutlands gehören ebenfalls dazu.
Im Naturpark ist das Ferschweiler Plateau mit der bekannten Teufelsschlucht und dem Fluss Prüm einen Besuch wert. Die 28 Meter tiefe Felsspalte namens Teufelsschlucht ist an ihrer schmalsten Stelle gerade einen Meter breit. Sie entstand in der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren durch mächtige Felsstürze während der Tauperioden. In dieser Zeit lösten sich im Ferschweiler Plateau große Sandsteinbrocken, die nun im Flussbett der Prüm liegen.
Wer sich für die Entstehung dieser faszinierenden Landschaft interessiert, findet im Besucherzentrum der Teufelsschlucht wertvolle Informationen.

 

Die Eifel entdecken

Neben den Naturparks bietet die Eifel ihren Besuchern auch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Mittelalter-Fans freuen sich über die zahlreichen Burgen und Burgfestspiele. Kulturinteressierte kommen in malerischen Ortschaften sowie interessanten Museen auf ihre Kosten Zudem sind die vielen Motorsportrennen auf dem legendären Nürburgring nicht nur für Fans schneller Autos ein Erlebnis.

 

Von Rittern und Burgfräulein: Burgen in der Eifel

Im gesamten Gebiet der Eifel verteilt stehen zahlreiche Burgen und Burgruinen. Deren beeindruckende Architektur und ihre Geschichte ziehen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Eine der bekanntesten Burgen liegt in der Nähe von Münstermaifeld in Rheinland-Pfalz: die Burg Eltz. Sie wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und thront majestätisch auf einem Felskopf im Tal des Elzbachs. Sie gehört zu den Festungen dieser Region, die nie eingenommen werden konnten. Dazu gab es auch wenig Gelegenheit. Die einzige kriegerische Auseinandersetzung erlebten die Burgbewohner im 14. Jahrhundert. In der sogenannten Eltzer Fehde kämpften die Gebrüder Eltz mit anderen Reichsrittern gegen den Erzbischof Balduin von Trier, der die Anlage einnehmen wollte.
Touristen können Teile der Burg Eltz während der Sommermonate besuchen. Aus ihrer über 800-jährigen Geschichte konnte die Familie Eltz viele interessante Exponate aufbewahren. Zu sehen sind wertvolle Einrichtungsgegenstände aus dem jahrhundertealten Familienbesitz, beispielsweise ein Schlafzimmer von 1531 oder ein Kinderzimmer mit Renaissancebetten von 1525. Darüber hinaus haben Besucher Einblick in Sammlungen von Waffen, Porzellan, Uhren sowie einer Kunstsammlung mit 500 Exponaten aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. 

Eifel, Burg Satzvey, Burgfestspiele, Foto: Lukassek/Fotolia.com
Auf der Burg Satzvey finden jedes Jahr spektakuläre Burgfestspiele statt. Foto: Lukassek/Fotolia.com

Das hübsche Schloss Bürresheim ist ebenfalls einen Besuch wert. Es steht auf einem Felsen im Nettetal bei Mayen. Dieses Schloss wurde wie die Burg Eltz nie durch kriegerische Handlungen zerstört. So ist das im 12. Jahrhundert errichtete Bauwerk ein Modell für die Entwicklung einer mittelalterlichen Festungsanlage hin zu einer barocken Wohnburg. Bis 1921 bewohnte die Adelsfamilie von Breidbach-Bürresheim die Gebäude. Durch eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände mussten die Bewohner das Schloss 1938 an den Provinzialverband der Preußischen Rheinprovinz verkaufen. Besucher erhalten durch die bis heute fast unveränderte Inneneinrichtung des Schlosses einen guten Einblick in die Adels- und Wohnkultur der Jahrhunderte.  So sind beispielsweise eine Ledertapete von 1730 oder spätmittelalterliche Säle mit Eichenholzpfeilern, Balkendecken und Kaminen von 1490 zu sehen. Zudem befinden sich zahlreiche Möbelstücke und Familienporträts in den gut erhaltenen Zimmern.

Die Ruine der Burg Nideggen befindet sich nahe der gleichnamigen Stadt im Naturpark Hohes Venn-Eifel. Die im 12. Jahrhundert erbaute Festung lag damals im strategisch wichtigen Grenzgebiet zwischen Monschau und Köln. Dadurch stand sie regelmäßig im Zentrum politischer Auseinandersetzungen, galt jedoch lange Zeit als uneinnehmbar. Die erste Zerstörung fand im 16. Jahrhundert statt. Darauffolgende Angriffe und ein Erdbeben sorgten für den zunehmenden Verfall der ehemals stolzen Burg. Erst in den 1950er Jahren wurde sie wiederaufgebaut. Ihr Wohnturm dient heute als Museum. Dort sehen Besucher Exponate wie Rüstungen, Folterinstrumente oder Münzen. In Wechselausstellungen gibt das Museum weitere, detaillierte Einblicke in das Leben der damaligen Zeit.

Auch bei verschiedenen Burgfestspielen wie beispielsweise in Mechernich auf der Burg Satzvey können Touristen das mittelalterliche Treiben hautnah erleben. Die Burg befindet sich im Besitz des Grafen Beissel von Gymnich und seiner Familie, die noch heute hier wohnt. An Pfingsten und im Herbst finden dort seit über 35 Jahren Ritterspiele statt. Dabei eröffnet sich eine mittelalterliche Welt mit Markttreiben, Spielleuten, Gauklern und einem großen Ritterlager. Besucher können Leckerbissen aus dem Mittelalter probieren, Märchenerzählern und Musikern lauschen sowie das Angebot der Händler bestaunen. Höhepunkt der Festlichkeiten ist die spektakuläre Show der Ritter von Burg Satzvey. Atemberaubende Stunts, beeindruckende Kostüme und eine dramatische Geschichte machen das schauspielerische Epos zu einem sehenswerten Erlebnis.        

Eifel, Nürburgring, Motorsportveranstaltungen, Foto: astadtler/Fotolia.com
Die Rennstrecke Nürburgring ist Schauplatz für viele Motorsportveranstaltungen. Foto: astadtler/Fotolia.com

Benzin im Blut: Besuch auf dem Nürburgring

Am Fuße der im 12. Jahrhundert erbauten Nürburg auf dem Noureberg liegt Deutschlands berühmteste Rennstrecke, der Nürburgring. Weithin bekannt sind die dort ausgetragenen Autorennen der Formel Eins. Doch auch andere Veranstaltungen finden auf dem „Ring“ statt. Dazu gehören der Truck-Grand-Prix, das Zurich 24h-Rennen oder die DTM. Dazu kommen verschiedene Veranstaltungen für Motorräder, beispielsweise das Scooter Weekend mit kostenlosen Prüfständen, freiem Fahren auf der Müllenbachschleife und einer Händlermeile. Liebhaber von älteren Fahrzeugen fühlen sich auf dem Kölner Kurs für historische Rennmotorräder und Motorroller oder auf der international bekannten Historic Trophy wohl.  

Wer lieber selbst am Steuer sitzt, hat am Nürburgring verschiedene Möglichkeiten. Zu bestimmten Zeiten steht Besuchern die Grand Prix Strecke offen, sodass sie mit ihrem eigenen Auto oder Motorrad die Nordschleife testen können. Wem das eigene Fahrzeug zu langsam ist, mietet sich vor Ort ein Rennauto.
Weitere Angebote auf dem Gelände des Nürburgrings sind Fahrsicherheitstrainings, Drifttrainings, Co-Pilot-Fahrten sowie Offroad-Fahrten mit dem Quad oder einem Geländewagen. Besucher lernen auf Backstage-Touren die Boxengasse und das Fahrerlager kennen oder erhaschen außerhalb der Rennzeiten von der Schnuppertribüne einen Blick auf die Rennstrecke.     

Eifel, Trier, Dom, Foto: LianeM/Fotolia.com
Der Dom in Trier enthält Kunst und Architektur aus 1.750 Jahren. Foto: LianeM/Fotolia.com

Kultur pur: Diese Städte lohnen sich

Aachen und Trier in unmittelbarer Nachbarschaft

Aachen und Trier sind historisch bedeutsame Städte, weshalb sich ein Besuch lohnt. Aachen liegt im nördlichen Grenzgebiet der Eifel und ist reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise nutzten die alten Römer die warmen Quellen der Siedlung, die sie Aquisgrani nannten, als Heilbad. Im Heiligen Römischen Reich war Aachen eine freie Reichsstadt und Krönungsstadt. Im Aachener Dom, der noch heute besteht, wurden bis zum Jahr 1532 30 deutsche Könige gekrönt. Zudem ist Karl der Große hier bestattet. Die Architektur des Doms ist einzigartig und zeigt das Bestreben Karls des Großen, einen Bezug zum antiken Römischen Reich herzustellen. So zieren spätantike Säulen und eine Bronzebärin das Innere der Kirche. Sehenswert sind zudem der Marmorthron, die gotische Chorhalle und die Pala d’Oro, eine reliefierte Goldtafel aus dem 11. Jahrhundert.  
Die 600 Quadratmeter große Domschatzkammer, die nicht durch den Dom zugänglich ist, enthält sowohl Kirchenschätze als auch sakrale Kulturschätze von der Spätantike bis zur Gotik.
Wer tiefer in die Geschichte Aachens und den Mythos rund um Karl dem Großen einsteigen möchte, besucht am besten das Centre Charlemagne. Weitere interessante Museen sind das Couven-Museum, das Besuchern Einblicke in die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts gibt, das Internationale Zeitungsmuseum mit ungefähr 200.000 Druckwerken in unzähligen Sprachen sowie das Ludwig Forum für Internationale Kunst, das zeitgenössische Kunstwerke zeigt.

Trier liegt idyllisch im mittleren Moseltal. Nordwestlich der Stadt beginnt das Gebiet der Eifel. Wie in Aachen begann die Siedlungsgeschichte Triers zu Zeiten der Römer. In der Siedlung mit dem Namen Augusta Treverorum entstanden die Barbarathermen, ein Amphitheater sowie eine etwa sechs Kilometer lange Stadtmauer. Davon ist bis heute das Porta Nigra, das nördliche Stadttor, zu sehen. Dieses ist dank des Einsiedler-Mönchs Simeon erhalten geblieben, der sich zu Lebzeiten in den Ostturm einmauern ließ. Nach seinem Tod 1035 wurde er dort begraben und Erzbischof Poppo von Babenberg ließ dem Einsiedler zu Ehren zwei übereinanderliegende Kirchenräume in das Gebäude hineinbauen. Heute sind im Inneren der Porta Nigra noch Spuren der Kirchen, die Napoleon abtragen ließ, sowie römische Steinmetzzeichen zu sehen. 

Eifel, Bad Münstereifel, Fachwerkhäuser, Foto: Dreadlock/Fotolia.com
In der Stadt Bad Münstereifel gibt es viele hübsche Fachwerkhäuser zu sehen. Foto: Dreadlock/Fotolia.com

Bereits in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts gab es nachweislich christliche Bischöfe in Trier. Kaiser Konstantin förderte das christliche Leben und ermöglichte den Bau einer monumentalen Doppelkirche, auf die der heutige Dom zurückgeht. Dieser steht mitten im Stadtzentrum und enthält heute noch den Kernbau aus der römischen Epoche. Im Barock folgte neben anderen baulichen Anpassungen der Anbau der Heilig-Rock-Kapelle. Dort wird eine kostbare Reliquie aufbewahrt: die Tunika Christi. Bis ins 20. Jahrhundert fanden am Dom regelmäßig Bauarbeiten statt. Aus diesem Grund zeugt er von der Kunst und Architektur aus einer Zeitspanne von über 1.750 Jahren.   

Darüber hinaus haben Touristen die Möglichkeit, die Überreste des römischen Amphitheaters und der Barbarathermen sowie die Römerbrücke und die Konstantin-Basilika zu besuchen. Die Schatzkammer der Stadtbibliothek bewahrt den zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörenden Codex Egberti, das Ada Evangeliar und die Trierer Apokalypse auf. Das Stadtmuseum Simeonstift gewährt Besuchern anhand von Gemälden, Skulpturen, Alltagsgegenständen und Gebrauchsgütern einen Einblick in die 2.000-jährige Stadtgeschichte von Trier.   

 

Weitere Städte in der Eifel

In der Eifel liegen zahlreiche sehenswerte Städte. Dazu gehören beispielsweise Mechernich, Adenau und Bad Münstereifel.
Mechernich liegt in Nordrhein-Westfalen im Nationalpark Eifel. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über den Bergbau am Mechernicher Bleiberg gehen bis auf das Jahr 1394 zurück. Der Bleierzabbau und die Eisenverarbeitung prägten die Stadt, bis die Betreiber das Bleibergwerk 1957 stilllegten. Heute begleiten fachkundige Führer die Besucher durch das Gewirr aus Stollen, Schächten und Höhlen. Der oberirdische Teil des Bergbaumuseums zeigt viele Ausstellungsstücke aus der Zeit des Erzabbaus. Der bergbauhistorische Wanderweg führt vorbei am „Langen Emil“, den Überresten eines gesprengten Schornsteins, und dem Malakowturm, einem ehemaligen Förderturm.  
Weitere Highlights in Mechernich:

  • Die Eifelwasserleitung, eines der längsten Aquädukte des Römischen Reiches. Sie versorgte das antike Köln mit Wasser.
  • Die Kakushöhle ist eine der größten offenen Höhlen in der Eifel und liegt im Kakusfelsen. Sie ist für geführte Besichtigungen geöffnet.  

In der Hocheifel liegt die rheinland-pfälzische Stadt Adenau. Da sich dort im Mittelalter der geistliche Ritterorden der Johanniter niederließ, trägt die Stadt bis heute den Namen „Johanniterstadt“. Auf dem Marktplatz finden Touristen viele historische Gebäude, die teilweise unter Denkmalschutz stehen. Auch im Stadtteil Buttermarkt stehen zahlreiche Häuser in ihrem Originalzustand. Das Älteste befindet sich dort seit 1396. Die Plastik einer Butterfrau, die der einheimische Künstler Georg Gehring anfertigte, erinnert an die ursprüngliche Nutzung des Platzes, der dem Stadtviertel den Namen Buttermarkt gab.
Wer mehr über die Johanniter sowie die im Mittelalter ansässigen Handwerker wie Tuchmacher oder Sattler erfahren möchte, sollte das Heimat, Zunft- und Johannitermuseum besuchen. Die Ausstellung dort zeigt Wissenswertes über verschiedene Handwerkerzünfte und über den Johanniterorden. Die Johanniter-Komturei ist ebenfalls für Besucher offen. Die früher dort ansässigen Johanniter bewirtschafteten ihre Landgüter und kümmerten sich um Pilger und Arme. Heute dient die Komturei als Begegnungsstätte. 

Ein mittelalterliches Schmuckstück ist Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen mit seiner vollständig erhaltenen, restaurierten Stadtmauer und den vier eindrucksvollen Toren. Bei einem gemütlichen Stadtbummel durch das Zentrum entdecken Touristen malerische Fachwerkhäuser und schmale Gässchen. Ein Blick auf die Burg Bad Münstereifel lohnt sich ebenfalls. Die im 13. Jahrhundert erbaute Hangburg thront oberhalb der Stadt. Seit 1984 ist sie in Privatbesitz. In der Burg befinden sich ein Restaurant und mehrere Luxuswohnungen.

Darüber hinaus ist der römische Tempelbezirk nahe Bad Münstereifel sehenswert. Er ist aus dem ersten bis vierten Jahrhundert nach Christus. Die Überreste sind ganzjährig zu besichtigen. Auch die römische Kalkbrennerei ist einen Besuch wert. Verschiedene Legionen betrieben die sechs Kalköfen zwischen 224 und 270 nach Christus. Lädt das Wetter einmal nicht zum Verweilen an der frischen Luft ein, lässt sich die Zeit im Handwebmuseum, im Holzspielzeugmuseum und im Apothekenmuseum gut verbringen.
Weitere sehenswerte Städte sind beispielsweise Hillesheim, Gerolstein, Daun, Kerpen und Blankenheim. 

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