Fehmarn - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Fehmarn. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Die Fehmarnsundbrücke im malerischen Sonnenuntergang. Foto: Ullmannphotography/Fotolia.com
Die Fehmarnsundbrücke im malerischen Sonnenuntergang. Foto: Ullmannphotography/Fotolia.com

Die Ostseeinsel Fehmarn trägt auch den Beinamen „Sonneninsel“. Mit ihrem milden, maritimen Klima und rund 2.152 Sonnenstunden pro Jahr zählt sie zu den sonnigsten und trockensten Regionen Deutschlands. Manche Bewohner nennen sie aufgrund der malerischen Sonnenauf- und Sonnenuntergänge und dem weiten, klaren Sternenhimmel auch „Hawaii des Nordens“.

Fehmarn, Burg, Stadt Fehmarn. Foto: Ostwurzel/Fotolia.com
Burg ist das Zentrum der Stadt Fehmarn. Foto: Ostwurzel/Fotolia.com

Fehmarn ist nach Rügen und Usedom die drittgrößte Insel Deutschlands und liegt zwischen der Kieler und der Mecklenburger Bucht. Sie ist die einzige Ostseeinsel, die zu Schleswig-Holstein gehört. Der Name geht auf das slawische „fe mer“ zurück, was „am Meer gelegen“ heißt.

Um nach Fehmarn zu kommen, müssen Besucher nicht auf eine Fährverbindung zurückgreifen: Die Insel ist durch die berühmte Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Neben Kulturangeboten, Freizeit- und Sportmöglichkeiten zeichnet sich die Ostseeinsel Fehmarn durch ihr Reizklima aus, das besonders für Fitness- und Kuraufenthalte geeignet ist.

Orte auf Fehmarn

Im Jahr 2003 wurde die Stadt Fehmarn durch die Fusion aller Gemeinden der Insel gebildet. Burg ist das Zentrum der Stadt und mit 6.000 Einwohnern der größte Ort von Fehmarn. Im Mittelpunkt stehen die 1230 erbaute St. Nikolai Kirche und der alte Friedhof. Die Breite Straße ist die Hauptstraße von Burg und wartet mit zahlreichen Geschäften und alten Backsteinhäusern auf. Auf dem kopfsteingepflasterten Marktplatz können Einheimische und Touristen jeden Mittwoch frische Waren kaufen. Auch das 1901 erbaute Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade und seinen Türmchen befindet sich hier. Seit den 60er Jahren ist Burg ein anerkanntes Heilbad.

Wasservogelreservat Wallnau, Naturschutz, Fehmarn, Rothalstaucher. Foto: NFSR/Fotolia.com
Der seltene Rothalstaucher im Wasservogelreservat Wallnau auf Fehmarn. Foto: NFSR/Fotolia.com

Burgstaaken war einst der stadteigene Hafen bei Burg, der im Laufe der Jahre versandete. Im Jahr 1886 wurde er wieder in Stand gesetzt und gleichzeitig das Hafenbecken vertieft. Heute ist Burgstaaken eine Anlegestelle für Yachten und Kutter. Wer gerne Fisch isst, kann hier den fangfrischen Fisch direkt vom Kutter kaufen.


Burgtiefe ist der Südstrand von Fehmarn. Früher war er nur eine große Nehrung im Osten der Insel. Heute steht hier das Fehmarn Hotel und Ferien Centrum mit den einzigen drei von weitem sichtbaren Hochhäusern der Insel. Seit 2003 gibt es in Burgtiefe eine Strandpromenade. Hier finden sich ein Yachthafen, bunt gemischte Gastronomie, Shopping-Möglichkeiten und die Bade- und Wellnesswelt FehMare.

Natur erleben

Fehmarn ist für Zugvögel das bedeutendste Luft-Drehkreuz Deutschlands. Durch die günstige Lage besteht ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Zugvögel. Zehntausende lassen sich jährlich in einem der drei Naturschutzgebiete nieder, um sich auf ihrer Reise zwischen ihren Brutgebieten und den Winterquartieren zu erholen.


Das Schutzgebiet Grüner Brink ist 134 Hektar groß. Der 2,5 Kilometer lange und bis zu 180 Meter breite Landstreifen steht seit 1938 unter Schutz. Er liegt zwischen dem 1872 erbauten Deich und der Ostsee. Das Gebiet besteht aus vielen kleinen, abgeschlossenen Binnenseen, in die nur noch bei starkem Hochwasser das salzige Meerwasser fließt. Bis zu 170 Vogelarten nutzen den Grünen Brink als Brutplatz. Er liegt an der Nordküste und ist für Besucher zugänglich.


Der Krummsteert, genau „Krummsteert-Sulsdorfer Wiek“, liegt an der Süd-Westspitze von Fehmarn. Dieses Naturschutzgebiet ist für Besucher gesperrt. Es besteht seit 1980 und ist rund 300 Hektar groß. Die „Krummsteert-Sulsdorfer Wiek“ umfasst Teile der Ostsee und besteht aus vier Ökosystemen: Aus der hinterdeichs gelegenen Sulsdorfer Wiek, der Ramskamp, aus Teilen der Orther Bucht und dem Nehrungshaken Krummsteert.
Die Sulsdorfer Wiek war ursprünglich eine flache Meeresbucht. Nach der Eindeichung nutzten Einheimische sie lange für die Karpfenzucht. Heute hat die Wiek eine herausragende Bedeutung als Brutplatz und ist Rast- und Überwinterungsort für verschiedene Entenarten. Der Krumsteert ist außerdem ein beliebter Rastplatz für Kormorane und Großmöwen.

Das Wasservogelreservat Wallnau besteht aus Teichen, Schilfflächen, Feuchtwiesen und kleineren Gehölzen. Ursprünglich war das Gebiet eine Bucht in der Ostsee, bevor sich ein Nehrungshaken bildete und den Binnensee vor mehr als 400 Jahren vom Meer trennte. Der Ingenieur Gustav Kröhnke legte das Reservat im 19. Jahrhundert trocken. Anschließend nutzen es die Bewohner der Insel lange für landwirtschaftliche Zwecke. Im Jahr 1975 kauften der NABU und der Kreis Ostholstein das Gebiet, welches 1977 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Heute nutzen mehr als 270 Vogelarten die Fläche als Rast- und Ruheort. Die günstige Lage des Wasservogelreservats Wallnau zieht seltene Vögel wie Rothalstaucher und Zwergschwalben an. Daher gehört es zu den ökologisch wertvollsten Regionen in Norddeutschland.
Besucher können von Beobachtungshütten aus die Tiere begutachten, ohne sie aufzuschrecken. Ein zehn Meter hoher Aussichtsturm bietet einen unvergesslichen Blick über das Gelände. Kleine und große Naturliebhaber können die Natur an den Erlebnisstationen des Pfads der Sinne spielerisch erleben.

Kultur pur auf Fehmarn

Bedeutende Orte und Stätten

Ein kulturelles Highlight ist die Fehmarnsundbrücke, die seit April 1963 in Betrieb ist. Sie verbindet den Süden der Insel mit dem schleswig-holsteinischen Festland. Im Volksmund wird sie auch „Kleiderbügel“ genannt. Sie ersetzt den Fährbetrieb zwischen Großenbrode und dem Ort Fehmarnsund. Seit 1999 steht sie unter Denkmalschutz. Die Brücke ist ein Teil der bekannten „Vogelfluglinie“, einer seit den 60er Jahren ausgebauten, direkten Verkehrsroute zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg.

Sehenswert sind auch die Großsteingräber am Wulfener Berg. Dabei handelt es sich um ein bedeutendes Gräberfeld aus der Zeit von 3600 bis 3200 vor Christus. Besonders bemerkenswert sind mehrere Langbetten. Diese steinzeitlichen Gräber von bis zu 130 Meter Länge sind von rechteckigen Erdhügeln überdeckt und bieten einen beeindruckenden Anblick.

Die Burgruine Glambeck ist ein weiterer kultureller Höhepunkt von Fehmarn. Der Dänenkönig Waldemar II. ließ im Jahr 1210 eine mächtige Backsteinfestung mit vier Meter hohen Ringmauern im heutigen Burgtiefe bauen. Ab 1558 war sie eine Lagerhalle für Holz und Getreide, bis sie 1628 im Kampf zerstört wurde. Die Mauersteine wurden größtenteils abgetragen und die Ruine verschwand zunächst unter Flugsand. Erst 1872 spülte eine Sturmflut die Reste der Festung wieder frei, die Besucher noch heute bestaunen können.

Jimi-Hendrix Gedenkstein, Fehmarn, Love and Peace Festival. Foto: Mike Schulz/Fotolia.com
Der Jimi-Hendrix-Gedenkstein auf Fehmarn erinnert an seinen letzten Auftritt. Foto: Mike Schulz/Fotolia.com

Auf Fehmarn finden Kulturinteressierte zudem zwei bedeutende Denkmäler:

  • Das Niobe Denkmal steht am Gammendorfer Strand. Der Mast erinnert an das tragische Ende des Segelschulschiffs Niobe. Das Schiff sank im Juni 1932 nordwestlich von Fehmarn. Dabei kamen 69 der 109 Seemänner an Bord ums Leben.
  • In der Nähe des Campingplatzes Flügger Strand steht der Jimi-Hendrix-Gedenkstein. Während des Love-and-Peace-Festivals im September 1970 hatte Jimi Hendrix hier vor rund 25.000 Besuchern seinen letzten Auftritt bevor er starb.


Leuchtfeuer der Insel

Auf Fehmarn stehen mehrere Leuchtfeuer. Der Flügger Leuchtturm entstand zwischen 1914 und 1915 und ist mit seinen 72 Metern der höchste Leuchtturm Fehmarns. Er ist umgeben vom Naturschutzgebiet Krummsteert und darf als einziger Leuchtturm auf Fehmarn besichtigt werden. An der nordwestlichen Ecke der Insel steht der Leuchtturm Westermarkelsdorf direkt hinter dem Deich.

Direkt an der Steilküste im Südosten befindet sich der Leuchtturm Staberhuk. Dieser wurde 1903 erbaut. Er zeichnet sich durch seine stämmige Bauart aus, da er keine gewöhnliche Laterne, sondern die gusseiserne Konstruktion des ehemaligen Leuchtturms von Helgoland trägt.

Das kleinste Leuchtfeuer auf Fehmarn ist der Leuchtturm Strukkamphuk. Er entstand 1872 und spielt bis heute eine wichtige Rolle für die Schifffahrt. An der Nordostecke der Insel findet sich der Leuchtturm Marienleuchte. Er war das erste Leuchtfeuer von Fehmarn und wurde zu Ehren der dänischen Königin Marie Sophie Frederike errichtet.

Leuchtturm Flügge, Leuchtfeuer, Fehmarn, Ostsee. Foto: Krane/Fotolia.com
Der Leuchtturm Flügge auf Fehmarn ist das höchste Leuchtfeuer der Insel. Foto: Krane/Fotolia.com

Kirchen von Fehmarn

Die Insel beeindruckt durch einige sehenswerte Kirchen. Die bekannteste ist die Kirche St. Nikolai in Burg. Die gotische Backsteinkirche besteht seit 1250 und bildet gemeinsam mit dem Friedhof das Zentrum der Stadt Fehmarn. Sie zeichnet sich durch den spätgotischen quergeteilten Flügelschrein aus Holz, den Blasiusaltar mit Baldachin und der Bronzetaufe, die auf dem Rücken dreier Löwen ruht, aus. Das Highlight ist jedoch die Schnitzerei an der Nordseite im Stil des holländischen Barocks. Sie stellt „Madonna auf der Mondsichel“ dar.

Die Petrikirche in Landkirchen ist eine seit 1230 existierende, dreischiffige Hallenkirche. Sie besteht wie viele Gebäude auf Fehmarn aus Backstein und hat einen kleinen Dachreiter. Einige Meter entfernt steht der 1639 erbaute hölzerne Kirchturm.

In Petersdorf steht die aus dem 13. Jahrhundert stammende Johanneskirche. Ihr 64 Meter hoher Turm diente den Schiffen als Tagesmarke in Belt und Sund, da er aus bis zu 20 Meilen Entfernung sichtbar ist. Die Kirche ist umringt von 64 Linden und zeichnet sich durch seinen Dreiflügelaltar aus. Dieser ist eines der Hauptwerke gotischer Schnitz- und Faßkunst. Das älteste Stück der Johanneskirche ist die gotländische Kalksteintaufe. Sehenswert ist auch der wertvolle Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert.

Kultur und Natur erleben

Wer Kultur und Natur hautnah erleben möchte, ist in einem der vielen Museen oder einer der Ausstellungen gut aufgehoben.

Im Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum in Lemkenhafen erhalten Besucher Einblicke in die Geschichte der Mühle. In der einzigen noch existierenden Segelwindmühle Europas lässt sich ihre historische Maschinerie bewundern. Darüber hinaus finden sich hier Modelle von Fehmarner Bauernhöfen, eine komplett eingerichtete Schmiede, landwirtschaftliche Geräte und historische Dokumente und Fotografien, die den damaligen Alltag auf Fehmarn zeigen.

In Burg findet sich das Fehmarn-Museum. Es ist im Pastoren–Witwen-Haus von 1581 und somit dem ältesten Haus der Insel untergebracht. Hier wird das Inselleben jeder Epoche in 22 Ausstellungsräumen veranschaulicht. Museumsbesucher erfahren beispielsweise Wissenswertes über die Erdgeschichte und Geologie, die Inselgeschichte und Schiffsmodelle. Zudem sind Mitbringsel der fehmarnschen Seeleute und Fischereiutensilien zu sehen.

Das Abenteuer Übersee nimmt seine Besucher mit auf eine Zeitreise um die Erde. Es verdeutlicht die unterschiedlichen Kulturen aus Sicht eines Weltreisenden, der vor über 100 Jahren lebte. Über 1000 originale Exponate werden ergänzt durch Repliken, Audiostationen, digitale Fotodokumentationen und die größte Privatsammlung ethnologischer Kriegerbüsten.

Weitere Museen und Ausstellungen:

  • Das Museum Katharinenhof ist ein Freilichtmuseum, in dem auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern altes Handwerk und Kunsthandwerk ausgestellt ist.
  • Die E.L. Kirchner Dokumentation präsentiert Reproduktionen der wichtigsten Werke von Ernst Ludwig Kirchner. Er war einer der bedeutendsten Expressionisten des 20. Jahrhunderts.
  • Die Farmworld Fehmarn ist ein Miniaturland. Auf rund 100 Quadratmetern Fläche stellt sie die moderne Landwirtschaft im Wechsel der Jahreszeiten dar.
  • Ein Museum zum Anfassen und Mitmachen ist die Galileo Wissenswelt. Es zeigt die Phasen von der Entstehung der Erde, der Zeit der Dinosaurier bis zum heutigen Menschen.
  • Der Schmetterlingspark auf Fehmarn ist der drittgrößte seiner Art in Deutschland. Er besitzt eine große Freiflughalle mit Glasdach. Hier tummeln sich bis zu 1000 Schmetterlinge, die überwiegend aus Malaysia und Costa Rica stammen.
  • Im Seenotrettungsmuseum erfahren Besucher alles zur Geschichte und Technik der Seenotrettung. Hier lassen sich Bild- und Tondokumente sowie Schiffsmodelle bestaunen. Zudem zeigt das Museum interessante Fakten über die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger.
Sandstrand, Fehmarn, Ostseeinsel. Foto: Waldemar Milz/Fotolia.com
Auf Fehmarn gibt es traumhafte Sandstrände zur Entspannung. Foto: Waldemar Milz/Fotolia.com

Freizeit auf Fehmarn

Ein Urlaub auf Fehmarn hat nicht nur kulturell einiges zu bieten. Vom Aktivurlaub über den Erholungs- und Wellnessurlaub bis zum Familienurlaub ist für jeden etwas dabei. Zudem finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen wie das Beachsport Festival, die Deutsche Meisterschaft im Speedsurfen, das Drachenfestival, der Weinsommer oder das Hafenfest und die Kitesurf Masters statt.

Wasserspaß im „Hawaii des Nordens“

Besonders beeindruckend ist die Insel durch ihre vielfältige Küstenlandschaft. Die rund 78 Kilometer lange Küstenlinie teilt sich in Dünenlandschaften mit Nehrungshaken und Strandseen, steinige Kliff-Küsten und weiße, flache Sandstrände auf.

Fehmarn verfügt über insgesamt 20 sonnige Strände und eignet sich daher sehr gut für einen entspannten Badeurlaub oder einen Aktivurlaub mit Wassersport. Im Süden finden Sonnenanbeter und Badenixen herrliche Sandstrände, im Osten prägt die raue Steilküste das Bild. Der Norden besticht mit seiner Dünenlandschaft und den zahlreichen Binnenseen und im Westen lässt sich der Abend bei einem traumhaften Sonnenuntergang ausklingen.

Wer viel Natur und wenig Trubel sucht, ist an den Stränden Püttsee, Flügge und Westermarkelsdorf genau richtig. Hundefreunde dürfen ihre Vierbeiner an den Stränden Bojendorf und Meeschendorf mitnehmen. Für Familien mit kleinen Kindern sind die breiten Sandstrände Burgtiefe und Grüner Brink am besten geeignet. Hier können die Kinder ausgiebig im Sand buddeln und im flachen Wasser planschen. Die Strände bieten einen Rundum-Service mit Strandkorbvermietung, Kiosken, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Außerdem sorgen die Rettungsschwimmer der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) für ein sicheres Baden.
Alle, die gerne wie die Natur sie schuf am Strand liegen, finden am FKK-Strand Wallnau Erholung.

Sportfreunde finden am Gollendorfer Strand optimale Bedingungen. Hier können Surfer und Kitesurfer an vielen Stellen das kühle Nass genießen. Am Strand Gold tummeln sich ebenfalls Surfer und Kitesurfer, aber auch Segelfreunde. Anfänger können hier an einem Kurs in der Segel-, Surf- oder Kiteschule teilnehmen.
Am Strand Burgtiefe ist der Wassersport in der Badezone zwar nicht erlaubt, dafür stehen auf dem Sandstrand einige Beachvolleyballnetze zur Verfügung. Der Flügger Strand ist ideal für Beach Bat oder Frisbee-Spiele. Hier gibt es hinter den Dünen flache Sandbänke, die das Stehen im flachen Wasser bis zu 25 Meter vom Ufer ermöglichen.

U-Boot, Burgstaaken, Fehmarn. Foto: aro49/Fotolia.com
Das Museums-U-Boot in Burgstaaken auf Fehmarn. Foto: aro49/Fotolia.com

Sportlich aktiv

Die Ostseeinsel Fehmarn ist ein wahres Segel- und Surfparadies. So bietet die Insel ideale Voraussetzungen für das Kitesurfen. Für Anfänger hat die Kiteschule Windgeister an der Orther Reede Kurse und die entsprechende Ausrüstung im Programm. Sowohl für Kite- als auch für Windsurfer gibt es 17 Hotspots, die sich über die Insel verteilen. Egal ob flaches Wasser für Einsteiger oder die Brandung für Könner und Fortgeschritten, jeder kommt auf seine Kosten. Auch Stand Up Paddling (SUP) ist ein beliebter Sport für den Urlaub auf Fehmarn. Vom Wasser aus lässt sich die Insel bei gleichzeitigem Ganzkörper-Workout betrachten. Fast alle Windsurf- und Kiteschulen bieten an den windlosen Tagen SUP-Schulungen an und verleihen die passende Ausrüstung.

Vor der Küste Fehmarns liegt zudem ein ideales Tauchrevier. Am besten eignen sich die Monate zwischen Mai und Oktober, da dann die Unterwasserwelt am aktivsten ist. Die Bedingungen für Taucher sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ideal. Bei einer Tauchtiefe zwischen fünf und zehn Metern bieten sich selbst im Sommer Sichtweiten bis zu 15 Metern. Der Grund der Ostsee ist vor Fehmarn mit bewachsenen Findlingen bedeckt, die für eine vielfältige Flora und Fauna sorgen. Taucher können beispielsweise Seenadeln, Krabben, Plattfische, Klippenbarsche, Seesterne, Schwimmgrundeln oder die Ostseegarnele hautnah erleben. Nur in den Naturschutzgebieten, vor der Marinestation und in den Hafenanlagen ist das Tauchen verboten.

Fehmarn verfügt über fünf Yachthäfen und ist somit auch für Segelfans ein geeignetes Urlaubsziel. Besonders beliebt ist der Yachthafen Burgtiefe. Er bietet viel Platz zwischen den Liegeplätzen und einen einzigartigen Rundsteg.
Alle Häfen auf Fehmarn sind mit modernen Servicegebäuden ausgestattet, die über sanitäre Anlagen, Schiffskräne und Bunkerstationen für Diesel und Benzin verfügen. In Segelschulen können Anfänger die Kunst des Segelns erlernen. Die gesamte Bootsinfrastruktur ist auf Fehmarn ideal mit zahlreichen Bootshallen, Motorservice und Segelmachern. Mit dem Segelschiff kann man von Fehmarn aus die dänische Südsee, die schleswig-holsteinische Bucht, die Bucht von Mecklenburg-Vorpommern oder andere Ostsee-Anrainerstaaten erkunden.

Neben den zahlreichen Wassersportarten ist Fehmarn auch der ideale Ort zum Golfen, Reiten, Angeln, Radfahren oder Wandern:
So kommen Golfer in der Adventure Golf-Anlage mit anspruchsvollen Hindernissen oder auf der 18-Loch-Golfanlage auf ihre Kosten.
Für Pferdefreunde bieten zahlreiche Gestüte Schnupperstunden, Kurse und Ausritte an. Auch eigene Pferde können die Besitzer hier unterstellen.
Angler können von Kuttern aus oder beim Brandungsangeln Plattfische, Dorsche, Meeresforellen oder Hornhechte fangen.
Für Radfahrer und Wanderer verfügt Fehmarn über ein insgesamt rund 300 Kilometer langes Rad- und Wanderwegenetz. Auf Strecken an der Küste oder auf dem Deich lässt sich entspannt die wundervolle Natur der Insel erkunden. Eine inselweite Pannenhilfe für Fahrräder sorgt für schnelle Hilfe bei einem Schaden. Für E-Bike-Fahrer steht ein breites Netz an Stromtankstellen zur Verfügung.

Familienurlaub auf der Sonneninsel

Fehmarn erhielt bereits mehrmals eine Auszeichnung für seine Kinder- und Familienfreundlichkeit. Die Insel bietet ein breites Spektrum an abwechslungsreichen Aktivitäten für Groß und Klein.

Im Museumshof Lensahn, einem idyllischen Ort mitten im Wald, veranschaulichen mehr als 3.000 historische Exponate die Landwirtschaft und den Alltag von früher. Alte Bulldogs, Oldtimer-Trecker, Mäh- und Dreschmaschinen, Kartoffelroder, Pflüge, Grasmäher, Schleifsteine und Stampfbutterfässer zeugen von der mühsamen Arbeit der Inselbewohner. Kindern wird hier Natur und Technik zum Anfassen geboten: sie dürfen auf einen Trecker klettern, selber pflügen oder Korn mahlen. Zum Hof gehören zudem Museumsfelder mit Getreide und weiteren Feldfrüchten, Weiden mit Pferden, Schweinen und Schafen sowie ein „Tierkinderstall“ mit Kaninchen und Federvieh.
Direkt an den Hof angeschlossen liegt außerdem ein Naturlehrpfad mit mehr als 220 verschiedenen Arten von Waldbäumen und Büschen sowie 200 Obstbaumsorten. Der 2,4 Kilometer lange Weg führt vorbei an Teichbiotopen, Steingeschiebegärten sowie Duft- und Färbergärten. Rastplätze, ein Aussichtsturm, ein Labyrinth und ein Spielplatz komplementieren das Freizeiterlebnis.

Wer sich für die Entstehung der Ostsee interessiert, ist in der Ostsee Erlebniswelt genau richtig. Hier gibt es Informationen zur Entstehung der See, zur Arbeit der Fischer von früher bis heute und zu den Tieren, die in der Ostsee leben. Im Küstenzimmer erfahren Besucher Wissenswertes zu den Steinen, die am Strand der Ostsee liegen. Zudem wird erklärt, wie Bernstein früher und heute abgebaut wird, wie er entsteht und wo man ihn heute noch findet. Das Fischerei- und Meeresmuseum zeigt Sammlungen aus der Fischereigeschichte und in der Unterwasserwelt leben in 20 Aquarien Katzenhaie, fliegende Stechrochen, Plattfische, Seenadeln, Hummer und Anemonen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere interessante Ausflugsmöglichkeiten für Familien:

  • In der Badewelt FehMare können die Erwachsenen im großen Wellnessbereich oder auf dem Open-Air Saunadeck entspannen, während sich die Kleinen im Meerwasserwellenbecken oder an den zahlreichen Attraktionen austoben.
  • Der Jumpy Doo Indoorspielplatz bietet Spaß und Spannung auf dem Trampolin, in der Hüpfburg, beim Kletterberg, dem Stelzenlauf, beim Einrad-, Pedalo- oder Racecarfahren und beim Kickern und Billardspielen.
  • U-Boot Burgstaaken: Täglich können Interessierte einen Ausflug zum U-Boot U11 in Burgstaaken unternehmen. In dem heutigen U-Boot-Museum finden Besucher Informationen zur deutschen U-Boot-Flotte aus der Nachkriegszeit und zu den Schicksalen ehemaliger Besatzungsmitglieder.
  • Beim Siloclimbing, der höchsten künstlichen Kletteranlage, können Groß und Klein ihr Können auf 14 Routen in fünf bis zehn Metern Höhe zeigen. Alle Kinder ab einer Größe von 1,10 Meter dürfen mitmachen.
  • In Burg liegt das Meereszentrum Fehmarn. Es ist eine der größten Aquarienanlagen Europas und verfügt über ein riesiges Wasserbecken. Ein zehn Meter langer Acrylglastunnel führt durch das Riffbecken und bietet Besuchern atemberaubende Einblicke in die Unterwasserwelt mit Rochen, Haien und Seepferdchen.

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