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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Köln. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Blick auf den Grünen Ring, Köln, Foto: honorick/Fotolia.com
Von der Kölner Seilbahn blickt man auf den Rheinpark. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen. Foto: honorick/Fotolia.com

Die Metropole am Rhein ist die viertgrößte Stadt Deutschlands. Durch seine geschützte Lage in der Flusstallandschaft herrscht in „Kölle“, wie die Stadt von ihren Bewohnern genannt wird, ein mildes Klima. Im Winter gehört Köln deshalb zu den wärmsten Regionen Deutschlands. In den Sommermonaten sorgt der Rhein für eine hohe Luftfeuchtigkeit und häufige Gewitter.

Die nordrhein-westfälische Stadt ist für ihre weit zurückreichende Geschichte bekannt, die sich in unzähligen historischen Sehenswürdigkeiten wiederfindet. Zudem gibt es eine lebendige und vielfältige Kunst- und Musikszene.
Köln ist jedoch nicht nur für ihre Geschichte und Kunst bekannt, sondern auch für den toleranten Charakter seiner Einwohner. Der Ausspruch „läve un läve losse“ (leben und leben lassen) ist charakteristisch für die Kölner. Die typisch kölsche Freude am Feiern und die rheinische Fröhlichkeit zeigen sich in zahlreichen Festen wie dem berühmten Kölner Karneval.

Grüne Stadt Köln

Köln ist eine außergewöhnlich grüne Stadt. Die vielen Parks im städtischen Bereich sind die grünen Lungen der Millionenstadt. Auf den weiten Parkflächen befinden sich überall Fuß- und Radwege, die zum Joggen, Nordic Walking oder Radfahren einladen. Wer seine Freizeit lieber in den Wäldern verbringt, findet in den Außenbezirken der Stadt zahlreiche Forste.

Fort im Inneren Grüngürtel, Köln, Foto: Teresa Saffer
Das Enyeloppen Thor („Eingelaufenes Tor“) führt zum Rosengarten des Fort X. Foto: Teresa Saffer

Auf beiden Seiten des Rheins legen sich zwei große Grünzonen  um die Stadt. Die sogenannten Grüngürtel, die aus einem Inneren und einem Äußeren Gürtel bestehen, entstanden in den 1920er Jahren auf dem Gebiet früherer Festungsanlagen. Aufgrund der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg beschlossen die siegreichen Parteien im Versailler Vertrag die Zerstörung einiger Festungsanlagen. Dieses Gebiet wurde größtenteils zu einer grünen Oase für die Einwohner Kölns umgestaltet.
Einige Forts konnten jedoch erhalten werden. Dazu gehört das preußische Fort X am Neusser Wall im Inneren Gürtel. Später ließ der ehemalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer auf den verschiedenen Ebenen der Festungslinie einen Rosengarten errichten. Heute präsentieren die angepflanzten Beete ein Blütenmeer aus herrlichen Rosensträuchern. 

Kunstrasenmatte, Ausstellung im Skulpturenpark in Köln, Foto: Teresa Saffer
Kreisrunde Kunstrasenstücke im Skulpturenpark laden den Besucher zum Hinsetzen ein. Künstlerin: Karin Sander. Foto: Teresa Saffer
Runder Spiegel, Skulpturengarten in Köln, Foto: Teresa Saffer
In diesem Kunstwerk scheint die Welt verzerrt und auf dem Kopf zu stehen. Künstler: Anish Kapoor. Foto: Teresa Saffer

Neben dem Fort X sind der alte Volksgarten und ein Skulpturenpark im Inneren Gürtel sehenswert. In dem über 100 Jahre alten Volksgarten in der Kölner Südstadt herrscht gerade an warmen Tagen reges Treiben. Es treffen sich hier Klein- und Straßenkünstler, Musiker und Grillfreunde. Darüber hinaus finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Aufführungen von Theaterstücken statt.
Der Skulpturenpark liegt nahe der Seilbahnstation in unmittelbarer Nähe zum Zoo. Dieser Park zeigt zeitgenössische und avantgardistische Kunst. Die Außenskulpturen deutscher und internationaler Künstler können kostenlos besichtigt werden. Der Skulpturenpark bietet zum einen unerwartete, spannende Eindrücke und zum anderen Entschleunigung und Ruhe mitten im Zentrum Kölns.

Panorama von Köln mit der Rheinbrücke und dem Kölner Dom, Foto: SeanPavonePhoto/Fotolia.com
Malerisch präsentieren sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kölns: Im Vordergrund die Hohenzollernbrücke, dahinter der Kölner Dom. Foto: SeanPavonePhoto/Fotolia.com

Im Äußeren Gürtel befindet sich unter anderem der Stadtwald in Köln-Lindenthal. Besucher finden hier ein entspanntes Plätzchen zum Spazierengehen und Picknicken. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo, einen Tierpark und einen Ponyreitbetrieb. Die Wege im Stadtwald sind problemlos mit Rollstuhl oder Kinderwagen befahrbar.

Eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten

Köln ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Heute blickt die Millionenstadt auf eine fast 2.000 Jahre alte Geschichte zurück. Schon früh wurde die von den Römern gegründete Stadt zu einem Macht- und Wirtschaftszentrum. Im Mittelalter erlangte Köln dann hohe Bedeutung für Kirche, Wissenschaft und Kunst.
Im Zweiten Weltkrieg richteten die Bombenangriffe verheerende Schäden an den alten Gebäuden an. Nach Kriegsende wurde ein großer Teil glücklicherweise originalgetreu wiederaufgebaut. Anhand vieler historischer Denkmäler und Gebäude können Besucher die spannende Geschichte der Stadt von ihren Ursprüngen bis heute nachvollziehen.

Der linksrheinische Teil der Stadt wird von den Kölnern auch als „richtige Seite“ bezeichnet, denn hier befindet sich das historische Zentrum Kölns. Der Großteil der touristischen Sehenswürdigkeiten liegt daher auf der linksrheinischen Seite.
Auch das Wahrzeichen der Großstadt – der Kölner Dom – ist dort zu finden. Das imposante Bauwerk thront auf der Domplatte neben dem Kölner Hauptbahnhof. Es ist die größte gotische Kirche in Nordeuropa und gilt bei vielen Besuchern als architektonisches Kunstwerk. Gemeinsam mit der romanischen Kirche „Groß Sankt Martin“, der Hohenzollernbrücke und dem Turm des historischen Rathauses formt der Dom das bekannte Rheinpanorama, die Skyline Kölns. Das Rathaus ist das älteste Rathaus Deutschlands und vereint Baustile aus acht Jahrhunderten in einem prachtvollen Gebäude.

Dropped Cone auf der Neumarkt-Galerie, Köln, Foto: Martin Abegglen/Fotolia.com
Die umgestürzte Eistüte ist keine übergroße Eiscreme-Werbung, sondern Pop-Art Kunst. Foto: Martin Abegglen/Fotolia.com

Die Kölner Altstadt verzaubert ihre Besucher mit ihrem historischen Charme, der in kleinen Gässchen und urigen Häusern zum Ausdruck kommt. In den zahlreichen Bars, Restaurants und Brauhäusern in der Altstadt genießen Einheimische und Touristen typisch kölsche Spezialitäten.
In der historischen Altstadt befindet sich das Martinsviertel, welches gut an den schmalen, spitzgiebeligen Häusern zu erkennen ist. Auf dem dazugehörigen Fischmarkt wurde schon im frühen Mittelalter mit Fisch gehandelt. Heute steht dort der berühmte Fischbrunnen.

Außerdem gibt es ein gar nicht altes, sondern sehr modernes Kunstwerk in der Altstadt am Neumarkt („Nümaat“) zu bestaunen. Auf dem Gebäude der Neumarkt-Galerie zieht das über zehn Meter hohe Kunstwerk "Dropped Cone" Blicke auf sich. Die Skulptur stellt eine umgestürzte Eistüte dar, deren Spitze in den Himmel ragt. Die aufragende Spitze der Pop-Art-Eistüte symbolisiert die Kölner Skyline. Ursprünglich hatte der Künstler Oldenburg zwei Tüten geplant, welche die Form des Kölner Doms imitieren sollten.

Die Hohenzollernbrücke verbindet die linksrheinische Altstadt mit dem rechtsrheinischen Deutz. Mittlerweile ist die Brücke einer der größten Anziehungspunkte für Touristen. Grund dafür sind neben der beeindruckenden Architektur die mehrere tausend, individuell verzierten Liebesschlösser. Verliebte Paare befestigen ein Schloss am Brückengitter, werfen den dazugehörigen Schlüssel in den Fluss und schwören sich ewige Liebe. Im Laufe der Jahre hat diese romantische Tradition die Hohenzollernbrücke zu einem wahren Wallfahrtsort für Verliebte gemacht.

Gitter der Hohenzollernbrücke von Köln mit bunten Liebesschlössern, Foto: goldencow_images/Fotolia.com
Auf der Hohenzollernbrücke in Köln haben bereits abertausende Paare ihre Liebe besiegelt. Foto: goldencow_images/Fotolia.com

Veranstaltungen und Feste – so feiert Köln

Kölle Alaaf!

Die Stadt am Rhein ist die Karnevalshochburg Deutschlands und der Schlachtruf „Kölle Alaaf“ bis weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt. Jedes Jahr am 11. November um 11:11 Uhr eröffnen die bekanntesten Karnevalsmusiker die „Fünfte Jahreszeit“ auf dem Alter Markt („Alder Maat“) im Kölner Zentrum. Nach dem feierlichen Auftakt macht der Kölner Karneval („Fastelovend“) während der Advents- und Weihnachtszeit eine Pause bis Neujahr. Im neuen Jahr fängt die Saison mit Karnevalssitzungen und –bällen ruhig an. Höhepunkt des "Fastelovend" ist der Straßen- und Kneipenkarneval mit den berühmten Umzügen durch Kölns Straßen. Während dieser Tage steht die ganze Stadt Kopf und ein großer Teil des öffentlichen Lebens kommt zum Erliegen. Der größte Karnevalszug ist der Rosenmontagszug in der Kölner Innenstadt. Bisweilen wird der Zug aus kostümierten Fußgruppen, Musikkapellen und Festwagen bis zu acht Kilometer lang. Die Saison dauert traditionell bis Aschermittwoch.

Neben den offiziellen Veranstaltungen hat sich eine alternative Karnevalsbewegung etabliert. Dazu gehört die Stunksitzung, eine Mischung aus Karneval und politischem Kabarett, welche in den 1980er Jahren von Studenten ins Leben gerufen wurde.
Eine weitere alternative Veranstaltung ist der Geisterzug. Dieser Umzug ist eine politische Demonstration am Abend des Karnevalssamstags. Jeder, der Lust hat teilzunehmen, kann als Geist oder dunkle Gestalt durch die Nacht ziehen. Fahrzeuge und elektrische Musik sind bei dem Geisterzug nicht erwünscht. Dafür sorgen Samba-Gruppen, Kochpottdeckelspieler und Sänger für Stimmung.

Feuerwerk über dem Kölner Rhein, Digishooter/Fotolia.com
Während der Nacht der Kölner Lichter verwandelt sich der Himmel über Köln in eine bunte Lichterwelt. Digishooter/Fotolia.com

Kölner Lebensfreude im Sommer

Im Sommer locken die zahlreichen Grünflächen, die erfrischenden Freibäder und die gemütlichen Biergärten reihenweise Besucher an. Auch bei einer romantischen Schifffahrt auf dem Rhein oder einem vergnüglichen Besuch im Kölner Zoo lässt sich die Sommerzeit in Köln genießen.
Viel buntes Leben findet man besonders in der warmen Jahreszeit im Belgischen Viertel, wenn die steigenden Temperaturen die Bewohner auf die Straße locken. Hier tummeln sich junge Kreative und Trendsetter. Im Belgischen Viertel gibt es hippe Bars, die bei heißen Temperaturen erfrischende Getränke anbieten. Zudem stehen Besuchern kleine und große Theater, trendige Clubs und unzählige Künstlerateliers sowie ausgefallene Boutiquen offen.

Im Juli wird in Köln ein ganz besonderes Spektakel begangen: Die Veranstaltung Kölner Lichter zieht jedes Jahr hunderttausende Zuschauer an. Nachmittags beginnt das Programm mit kostenlosen Konzerten verschiedener Musikrichtungen unter freiem Himmel. Abends gipfelt die Veranstaltung in mehreren Großfeuerwerken entlang des Rheins. Die Kölner Lichter sind eines der größten musiksynchronen Feuerwerke Europas. Auch die Passagierschiffe auf dem Rhein und ein lokaler Radiosender übertragen die Feuerwerksmusik, die synchron zu den Lichtern für Stimmung sorgt. Über 60 Schiffe fahren während des Spektakels den Rhein entlang. So können die Passagiere die Lichtshow hautnah erleben. Eine besonders spektakuläre Aussicht auf die bunt erleuchtete Stadt bietet die Kölner Seilbahn. Die Seilbahn überquert den Rhein und verbindet den Stadtteil Riehl mit Deutz.

Hell erleuchteter Weihnachtsmarkt im Kölner Zentrum, Foto: Ramses/Fotolia.com
In der Mitte des Weihnachtsmarktes vor dem Kölner Dom steht ein gewaltiger Weihnachtsbaum. Foto: Ramses/Fotolia.com

Weihnachten in der rheinischen Großstadt

In der Vorweihnachtszeit versetzt der Duft von Bratäpfeln, Zimtsternen und Glühwein die Stadt in adventliche Stimmung. Auf den Kölner Weihnachtsmärkten werden winterliche Leckereien und warme Getränke angeboten. Hier lässt es sich auch herrlich Bummeln und Weihnachtsgeschenke für die Liebsten kaufen. Die größten Weihnachtsmärkte Kölns gibt es in der Innenstadt.

Zwischen Alter Markt und Heumarkt erstreckt sich ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt. Wegen seiner thematisch gestalteten Gässchen wird er auch als „Markt der Heinzelmännchen“ bezeichnet. Neben den gemütlichen Buden des Heinzelmarktes können die Besucher auf einer Eislaufbahn Spaß haben.
Seinen Namen verdankt der Markt einer Legende aus dem 18. Jahrhundert. Danach begaben sich jede Nacht Heinzelmännchen in die Werkstätten am Heumarkt. Durch ihre nächtliche Arbeit verhalfen die heimlichen Hausgeister den ansässigen Handwerkern zu Wohlstand und Ruhm. Ganz in der Nähe des Marktes, gegenüber dem „Früh“, dem ältesten Brauhaus Kölns, steht der Heinzelmännchenbrunnen zu Ehren des Dichters August Kopisch. Dieser widmete den Heinzelmännchen eine Ballade in seinem Werk „Allerlei Geister. Gedichte und Erzählungen“.

Die Christmas Avenue ist der erste schwul-lesbische Weihnachtsmarkt der Stadt. Auf dem pompös dekorierten Markt zwischen Schaafenstraße und Rudolfplatz sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm der Künstlerszene Kölns für Unterhaltung.

Etwas abseits der zentralen Einkaufsstraßen begeistert der Hafenweihnachtsmarkt mit seinem außergewöhnlichen Konzept. Das maritime Thema zieht sich durch die Gestaltung des gesamten Marktes. Weiße Zelte, Stände in Schiffform und leckere Fischspezialitäten schaffen eine weihnachtlich-maritime Atmosphäre. Bei einfachen Fischbrötchen oder edlem Hummer kommen Fischliebhaber garantiert auf ihre Kosten.

Der beliebteste Markt ist der zentral gelegene Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Wegen seiner Nähe zum Hauptbahnhof ist er auch für Auswärtige gut zu erreichen. Vor der imposanten Kulisse des Kölner Doms schmecken der warme Glühwein und die süßen Naschereien gleich noch besser.

Die Kölner Küche – Deftige Hausmannskost

Die kölsche Küche ist einfach und bodenständig und kennt viele deftige Gerichte. Typisch kölsch ist der „Halve Hahn“. Die meisten Nicht-Kölner vermuten hinter diesem Gericht zunächst ein halbes Hähnchen. Tatsächlich handelt es sich beim „Halven Hahn“ jedoch nicht um Geflügel, sondern um ein bis zwei dicke Scheiben mittelalten Gouda auf einem halben Roggenbrötchen („Röggelchen“). Dazu gibt es häufig scharfen Senf, saure Gurken oder Zwiebeln. Um die Herkunft des ungewöhnlichen Namens ranken sich zahlreiche Legenden und Theorien, welche jedoch nicht belegt sind.
Für den größeren Hunger bietet sich ein „Hämmchen met sure Kappes“ an. Ein Hämmchen ist ein frisch gepökeltes und gekochtes Eisbein mit Sauerkraut („sure Kappes“) und Kartoffelpüree. Viele Brauhäuser bieten dieses traditionelle Gericht an.

Wie im restlichen Rheinland kombiniert die kölsche Küche gerne Süßes und Herzhaftes in einem Gericht. Typisch hierfür ist beispielsweise das „Himmel un Ääd“ – vermengtes Kartoffel- und Apfelmus, zu dem gebratene Blutwurst („Flönz“) gereicht wird. Blutwurst findet auch im „Kölschen Kaviar“ Verwendung. Auch hier ist der Name irreführend. Statt Fischeiern bezeichnet der Kölsche Kaviar Blutwurst mit scharfen Zwiebelringen. Dazu isst man ein Röggelchen.

Das wohl typischste Kölner Getränk ist das Kölsch. Das Kölsch ist ein in Köln gebrautes, obergäriges Vollbier. Dieses Bier ist sehr süffig, heller und weniger bitter als ein Pils.

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