Mosel - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Mosel. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Mosel, Quelle, Vogesen, Foto: Olympixel/Fotolia.com
Die Quelle der Mosel in den Vogesen. Foto: Olympixel/Fotolia.com

Die Mosel ist der größte Nebenfluss des Rheins und entspringt nahe dem Col de Bussang in den Vogesen in Frankreich. Die Quelle liegt auf 735 Metern Höhe in Lothringen an der Grenze zum Elsass. Der Ursprung der Mosel liegt in Mitten einer idyllischen Landschaftskulisse. Die kleine Quelle ist mit Granitplatten eingefasst und wird so zum beliebten Fotomotiv für Urlauber. Die Mosel durchfließt Frankreich, Luxemburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz in Deutschland und mündet nach 544 Kilometern am Deutschen Eck bei Koblenz in den Rhein.

Der Fluss ist nach dem Rhein die zweitwichtigste Großschifffahrtsstraße Deutschlands und zählt zu den am meisten befahrenen Wasserstraßen Europas. Das Einzugsgebiet der Mosel umfasst rund 28.300 Quadratkilometer, wobei über die Hälfte auf Frankreich entfällt, gefolgt von Deutschland, Luxemburg und Belgien. Entlang der Mosel liegen eine Reihe sehenswerter Städte wie beispielsweise das französische Metz, Trier, Traben-Trarbach und Koblenz in Deutschland sowie Schengen in Luxemburg.

Die Mosel in Deutschland

Mosel, Weinberge, Foto: pics/Fotolia.com
Idyllische Weinberge an der Mosel. Foto: pics/Fotolia.com

Typisch für das Landschaftsbild der Mosel in Deutschland sind die stark gewundenen Flusstäler die sich idyllische an die Weinberge schmiegen. Die Mosel wird von zwei Mittelgebirgen eingerahmt. Im Nord-Westen liegt die Eifel und im Süd-Osten erhebt sich der Hunsrück. 

In Deutschland wird die Mosel in drei große Abschnitte unterteilt. Die Obermosel reicht vom deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck bis zur Einmündung der Saar bei Konz. Die Mittelmosel reicht von Trier bis Pünderich und die Untermosel beschreibt schließlich den letzten Abschnitt von Pünderich bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz. Ab dem Dreiländereck bildet die Mosel die natürliche Grenze zwischen dem Saarland und Luxemburg. Bei einem Urlaub in einem der Touristenorte entlang der Mosel leben Besucher am besten in einer der gemütlichen Ferienwohnungen der Region.
Insgesamt befinden sich entlang der Mosel 28 Staustufen: 16 davon in Frankreich, zehn in Deutschland und zwei an der Grenze von Deutschland zu Luxemburg. Eine Staustufe regelt den Wasserstand flussauf und abwärts. Mit Hilfe einer Schleuse können Schiffe den Höhenunterschied überwinden. Dabei ist die Staustufe bei Detzem mit einer Fallhöhe von neun Metern und einer Länge von 29 Kilometern die größte Staustufe der Mosel mit Schleusenkanal.

Städte entlang der Mosel

Koblenz – die Stadt am Deutschen Eck

Mosel, Rhein, Deutsche Eck, Koblenz, Foto: pure-life-pictures/Fotolia.com
Das Deutsche Eck in Koblenz. Foto: pure-life-pictures/Fotolia.com

Koblenz hat rund 110.000 Einwohner und blickt auf eine über 2.000 jährige Geschichte zurück. Damit gehört Koblenz zu den ältesten Städten in Deutschland. Das Deutsche Eck liegt in mitten von Koblenz. An dieser Stelle mündet die Mosel in den Rhein. Der bei Touristen beliebte Treffpunkt bietet ein schönes Fotomotiv. Auf dem Platz steht seit 1897 die große Reiterstatue des ersten deutschen Kaisers Wilhelm I. Sie soll an die Deutsche Reichsgründung im Jahr 1871 erinnern.

Koblenz ist wegen den vielen sehenswerten Kirchen wie beispielsweise der Basilika St. Kastor, Schlössern wie dem Kurfürstlichen Schloss von 1793 am Rhein und Burgen bei Touristen beliebt. Bei einem Urlaub in der Stadt empfiehlt sich beispielsweise ein Besuch der Festung Ehrenbreitstein. Die Festung aus dem 16. Jahrhundert beheimatet das Landesmuseum Koblenz und die Jugendherberge der Stadt. Wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen bieten Besuchern beispielsweise „Informationen über das Leben der Preußischen Soldaten“ oder die „Entdeckung des Kakaos in Mittelamerika und den Weg der Schokolade in Europa“. Die Anlage ist oberhalb der Stadt gelegen. Eine Seilbahn bringt die Besucher an ihr Ziel, während sie einen traumhaften Ausblick über die Stadt und zur Burg genießen. Jedes Jahr am zweiten Samstag im August wird von der Festung aus das Feuerwerk zu „Rhein in Flammen“ gezündet. Während des Festivals wird das Moselufer mit Fackeln erleuchtet, Sehenswürdigkeiten rot angestrahlt und die Schiffe auf dem Fluss sind festlich beleuchtet. Auf verschiedenen Bühnen in der Stadt zeigen  unterschiedliche Künstler ihre Shows und ein spezielles Gastronomieangebot sorgt für das leibliche Wohl.  Das leuchtende Spektakel zieht Einheimische und Touristen gleichermaßen an.

Das Deutsche Bahn Museum Koblenz ist bei kleinen und großen Besuchern sehr beliebt. Neben historischen Elektroloks können Dampfloks und alte Salonwagen besichtigt werden. Die Sammlung zeigt heute mehr als 20 Lokomotiven und Wagons. Neben dem Deutsche Bahn Museum gehört das Romanticum zu einem der beliebten Museen der Stadt. Die zehn Bereiche mit den 70 interaktiven Stationen sind in einem nachgebauten Dampfschiff untergebracht. Es handelt vornehmlich über die Landschaft des Oberen Mittelrheins und seine Entwicklung. Nach einem langen Tag in den Museen der Stadt können sich Urlauber in einem Café oder Restaurant, die idyllisch in verwinkelten Gassen liegen, kulinarisch verwöhnen lassen.

Trier

Trier zählt ebenfalls zu den ältesten Städten Deutschlands. Unter dem Namen „Augusta Treverorum“, was so viel heißt wie das deutsche Rom, war die Stadt bereits um 26 vor Christus bekannt. Heute leben gut 100.000 Einwohner in der Stadt nahe der Grenze zu Luxemburg. Das Wahrzeichen von Trier ist die Porta Nigra, das schwarze Tor. Das römische Stadttor im Norden diente im Jahr 180 nach Christus als Zugang zur Stadt. Seinen Namen hat es wegen der dunklen Farbe des verwitterten Sandsteins. Noch heute sind eingemeißelte Schriftzeichen der Steinmetze zu sehen. Diese dienten zur Orientierung beim Bau.

Porta Nigra, Trier, Mosel, Foto: Pecold/Fotolia.com
Die Porta Nigra in Trier. Foto: Pecold/Fotolia.com

In Trier gibt es noch zwei weitere, gut erhaltene Stadttore. Die Porta Alba, das „weiße Tor“, befindet sich im Osten der Stadt und im Süden liegt die Porta Media, das „Mittlere Tor“. Im Jahr 180 nach Christus wurde die Stadtmauer mit den Zugängen um Trier erbaut. Durch die vier Tore, von denen heute nur noch drei erhalten sind, konnten Händler und Reisende in die Stadt gelangen.

Im Westen Triers befindet sich die Römerbrücke, auch Alte Moselbrücke genannt. Sie ist die älteste Brücke Deutschlands. Seit 1986 zählt sie zum UNESCO Welterbe. Im 17. Jahrhundert vor Christus wurde die Brücke zunächst aus Holz errichtet. Die heutigen Pfeiler aus Stein gehen teilweise bis in die Römerzeit zurück. Hier stand auch einst eines der Stadttore, die Porta Inclyta, auch das „berühmte Tor“ genannt. Dieses wurde jedoch im Mittelalter abgerissen.

Mitten im Stadtzentrum von Trier liegt die Domkirche St. Petrus, eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Er ist das bedeutendste sakrale Bauwerk der abendländischen Baukunst. Seit 1986  gehört es zum UNESCO-Welterbe Römischer Baudenkmäler. Unter dem Dom können Besucher die alten Überreste einer Basilika besichtigen. Außerdem können Interessierte hier Kunstschätze und Architektur aus 1.750 Jahren bestaunen.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel sind die Kaiserthermen. Erbaut am Anfang des vierten Jahrhunderts zählten sie zu den größten Badeanlagen des Römischen Reiches. Heute finden dort Konzerte und Führungen durch die gut erhaltenen Ruinen statt. Gleich bei den Thermen befindet sich auch das Amphitheater. Es wurde bereits um 100 nach Christus erbaut und bot Platz für rund 20.000 Besucher. Die Größe des Theaters zeigt, dass Trier zur damaligen Zeit eine reiche und wichtige Stadt war.

Sehenswürdigkeiten an der Mosel

Burg Eltz, Mosel, Foto: hk13114/Fotolia.com
Die Burg Eltz ist eine der bekanntesten Burgen entlang der Mosel. Foto: hk13114/Fotolia.com

Entlang der Mosel gibt es eine Vielzahl von Burgen und alten Ruinen. Eine der berühmtesten ist die Burg Eltz. Sie wurde im zwölften Jahrhundert erbaut und war eine der wenigen Burgen, die niemals von Feinden erobert werden konnte. Bis in die heutige Zeit ist die Burg im Privatbesitz der Grafenfamilie von Eltz. Während der Sommermonate sind Teile der Burg für Besucher geöffnet. Zugänglich sind eine große Waffensammlung, Schlafzimmer, der Rittersaal und die Küche mit den damaligen Einrichtungsgegenständen. Zu D-Mark Zeiten war die Burg, die auf drei Seiten vom Flüsschen Elzbach umschlossen wird, auf der Rückseite des 500 Mark Scheins abgebildet.

Die Deutsche Edelsteinstraße beschreibt zwei Rundstrecken mit einer Länge von circa 70 Kilometern rund um Idar Oberstein. In den Orten und Gemeinden um die Stadt spielt die Edelsteingewinnung und -bearbeitung eine wichtige Rolle. Jahr für Jahr zieht sie viele Touristen an. Kleine Betriebe zeigen das Handwerk der Edelsteinbearbeitung. Besucher können zudem die großen Stollen, in denen Achat abgebaut wurde, besichtigt. In Idar Oberstein selbst befindet sich das deutsche Edelsteinmuseum, die deutsche Edelsteinbörse und eine Edelstein-Erlebniswelt.


Vulkanpark, Mosel, Lavakeller, Lava-Dome, Foto: larsmayphoto/Fotolia.com
Der Lavakeller in Mendig ist eine Besucherattraktion. Foto: larsmayphoto/Fotolia.com

Ein Highlight für Groß und Klein bieten die zahlreichen Stationen des Vulkanparks. Etwas außerhalb von Koblenz gelegen, zwischen Plaidt und Saffig befindet sich das Infozentrum. Dort bekommen Hobby-Geologen Informationen rund um die Vulkangeschichte der Eifel. In einer Zeitreise wird den Besuchern mit Hilfe von Bildern und Videos die Geschichte der Landschaft erklärt. Besonders die anschaulichen Experimente und die Materialien zum Anfassen sind bei Kindern beliebt. Ein paar Kilometer entfernt befindet sich das Römerbergwerk in Meurin. Hier können Besucher aktiv mitmachen und die antiken Techniken des Steinabbaus erlernen. Eine weitere Station des Vulkanparks ist der Lava Dome in Mendig. Tief unter der Erde können Interessierte zu einem erkalteten Lavastrom vordringen. Im Lavakeller und den verzweigten Stollen unter der Stadt finden regelmäßige Führungen statt.

Bei Touristen beliebt ist auch ein Ausflug zum Geysir in Andernach. Mit 60 Metern Höhe ist er der höchste Kaltwassergeysir weltweit. Das vulkanische Kohlendioxid aus dem Inneren der Erde treibt das Wasser regelmäßig in die Luft. Im zugehörigen Erlebniszentrum befindet sich eine Ausstellung zum Mitmachen und Anfassen. Der Geysir selbst befindet sich in einem Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Namedyer Werth nördlich von Andernach. Ein Schiff bringt Besucher über den Rhein auf die Insel.
 

Typisch Mosel

Mosel, Weinberge, Wein, Riesling, Foto: JEFs-FotoGalerie.de/Fotolia.com
Die steilen Weinberge sind typisch für die Mosel. Foto: JEFs-FotoGalerie.de/Fotolia.com

Bekannt ist die Mosel vor allem wegen ihres guten Weins. Das Weinanbaugebiet entlang der Mosel bemisst knapp 8.600 Hektar. Dabei wird auf mehr als 50 Prozent des Gebietes Riesling angebaut. Der Wein aus den weißen Trauben zählt zu den edelsten Sorten. Auf den schieferhaltigen Böden werden außerdem Müller-Thurgau und Elbling angebaut. Weinliebhaber können auf den vielen Weinfesten der Region oder am „Tag des offenen Weinkellers“ die Spezialitäten verkosten. Neben dem Wein stellt die Moselregion die regionale kulinarische Vielfalt in den Mittelpunkt. Winzerbraten, Weinpudding und Rieslingcremesuppe zählen zu den bekanntesten Spezialitäten.

Lebendiges Brauchtum an der Mosel

Entlang der Mosel gehören Trachten- und Weinfeste in vielen Gemeinden und Städten zu den festen Terminen im Kalender. Das internationale Trachtentreffen in Köv beispielsweise findet jedes Jahr am ersten Juli Wochenende statt. Während der vier Tage feiern Einheimische und Besucher mit Tanz, Musik und gutem Essen. Jedes Jahr wird eine neue Festkönigin gewählt, die auf der schwimmenden Bühne präsentiert wird. Das Highlight ist die Ankunft der Königin auf der Bühne. Dabei verzaubern Fackeln in den Bergen und schwimmende Lichter die Besucher. Die eindrucksvolle Landschaftskulisse bietet den perfekten Rahmen für das Trachtenfest.

Ein spezieller Brauch wird in Bruttig Fankel an der Mosel am Leben erhalten. Dort läuten zu kirchlichen Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten und während der alljährlichen Kirmes in Bruttig die Dengler die Glocken der örtlichen Kirche St. Margaretha mit der Hand. Die Dengler, allesamt Männer aus dem Ort, ertragen den ohrenbetäubenden Lärm um die Glocken der Kirche in Schwung zu bringen. Außerdem können die Männer durch ihre Arbeit Schäden am Glockenturm oder den Glocken schneller erkennen. Ein Highlight ist das einstündige Konzert der Dengler während der Kirmes. Während der Stunde wechseln sich die örtliche Blaskapelle und die Dengler von Bruttig Fankel ab.

Schifffahrten auf der Mosel

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Das alte Römerweinschiff „Stella Noviomagi“ auf der Mosel. Foto: Markus Dick/Fotolia.com

Bei einer Moselrundfahrt entdecken Touristen die idyllischen Winzerorte, steilen Weinberge und schönen Naturlandschaften einmal von einer anderen Seite. Die modern ausgestatteten Schiffe mit Aussichtsdeck starten von verschiedenen Punkten entlang der Mosel. Egal ob Tagesfahrten oder kurze Ausflüge, für jeden Gast gibt es das richtige Angebot. Sehr beliebt sind die Abendfahrten, bei denen die Weinberge im Licht der untergehenden Sonne ein besonderes Flair ausstrahlen. Das Bordrestaurant bietet neben den typischen Moselweinen regionale Speisen für hungrige Gäste an. Das Highlight einer jeden Moselrundfahrt ist die Durchfahrt einer Schleuse. Der Kapitän manövriert das große Schiff problemlos in den engen Schleusenkanal.

Etwas Besonderes erleben Touristen und Besucher auf dem Römerweinschiff Stella Noviomagi. Seit 2007 bricht der „Stern von Neumagen“ während der Sommermonate regelmäßig zu Rundfahrten auf. Der Startpunkt ist die Stadt Neumagen-Dhorn, der älteste Weinort Deutschlands. Der „Stern von Neumagen“ ist dem Grabmal eines römischen Weinhändlers nachempfunden. Dieses bestand ursprünglich aus zwei Weinschiffen. Eines der Weinschiffe entdeckte man 1878 als Teil des Fundamentes einer Kastellanlage. Das Original ist noch heute im Rheinischen Landesmuseum Trier zu besichtigen.

Der Hölzerne Nachbau ist 18 Meter lang und vier Meter breit. Das Schiff mit seinen 22 Rudern und einem Motor liegt im Hafen von Neumagen-Dorn. Firmen und Vereine können das Schiff mit einem Gästeführer für Events und Ausflüge buchen. Touristen sollten vorher einen Platz auf dem Weinschiff reservieren.

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