Norderney - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Norderney. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Zwischen Ems- und Wesermündung liegt die ostfriesische Insel Norderney in der Nordsee. Die Insel beeindruckt durch ihre schöne Natur und die historischen Gebäude aus vergangenen Epochen. Erholungssuchende, Familien und Sportfans erleben hier spannende und abwechslungsreiche Ferien.

Dünenlandschaft, Dünen, Norderney. Foto: Blickfang/Fotolia.comMalerische Dünenlandschaft auf Norderney. Foto: Blickfang/Fotolia.com

Kultur und Sehenswertes auf Norderney

Norderney zeichnet sich durch prachtvolle Bauwerke aus. In historischen Gebäuden und Museen erhalten Touristen Einblicke in die Geschichte der Insel.

Die Seezeichen der Insel

Kap, Seezeichen, Norderney. Foto: Flexmedia/Fotolia.comDas Kap ist ein altes Seezeichen und Wahrzeichen der Insel Norderney. Foto: Flexmedia/Fotolia.com

Das Wahrzeichen der Insel ist das Kap oder Kaap. Dabei handelt es sich um ein Seezeichen, das vor dem Bau des Leuchtturms als Landmarke diente. So konnten die Schiffe von der Seeseite aus rechtzeitig erkennen, dass hier eine Insel ist. Das Kap besteht aus einem sechseckigen Unterbau, auf dem ein auf dem Kopf stehendes Holzdreieck montiert ist. Es ist 13 Meter hoch und wurde 1848 zunächst als pyramidenförmiges Balkengerüst auf einer Düne im Osten der Stadt Norderney errichtet. Bis 1874 brannte jede Nacht ein Leuchtfeuer, damit die Seefahrer die Insel identifizieren konnten. Im Jahr 1930 entstand die heutige Version des Kaps aus Stein.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Leuchtturm Norderneys. Die Königlich-Preußische Wasser- und Schifffahrtsverwaltung entwarf die Baupläne für den Turm in den Jahren 1872 bis 1874 zusammen mit dem Konstrukteur Ernst Schumacher aus der Stadt Leer. Der Turm beeindruckt durch seine massiven, roten Mauerziegel und der Turmspitze aus Sandstein. Er löste das Kap als offizielles Erkennungszeichen für die Seefahrt ab und befindet sich auf einer zehn Meter hohen Düne in der Mitte der Insel. Mit seinen 60 Metern ist er das höchste Bauwerk von Norderney.
Die Zuschauergalerie unterhalb der Laterne ist für Besucher gegen ein kleines Eintrittsgeld von April bis Oktober geöffnet. Von hier aus bietet sich bei klarem Wetter ein atemberaubender Blick. In Richtung Westen sehen Besucher des Leuchtturms bis zu den Inseln Juist und Borkum sowie zur Emsmündung mit Emshaven und zur niederländischen Provinz Groningen. Im Osten sind die Inseln Langeoog und Spiekeroog zu erkennen.

Kultur erleben

Wer mehr über die Insel und ihre Geschichte erfahren möchte, findet interessante Informationen in den Museen von Norderney. 2007 eröffnete das Bademuseum, das die Badetradition des Nordseeheilbades veranschaulicht. Die Dauerausstellung erstreckt sich auf 1100 Quadratmeter Fläche und bietet Informationen zu Meer, Strand, Handel, Gewerbe und Unterhaltung im Seebad.

Im Argonnerwäldchen hinter dem Conversationshaus am Weststrand findet sich seit 1937 das Norderneyer Fischerhausmuseum. Dabei handelt es sich um das Heimatmuseum der Insel. Besucher erfahren hier Allerlei über das Alltagsleben, über Sitten und Gebräuche, die Seefahrertradition und den Fischfang auf Norderney.

Wer etwas über die Geschichte der Deutschen Seenotrettung lernen will, ist im historischen Museum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger genau richtig. In diesem ehemaligen Rettungsbootsschuppen, der an der Promenade am Westrand liegt, erfahren Besucher Wissenswertes zur damaligen Arbeitsweise bei Schiffsunglücken und können alte Rettungsboote bestaunen. 

Prächtige Bauwerke

Marienhöhe, Norderney, Nordsee. Foto: Kara/Fotolia.comDas Café Marienhöhe auf Norderney. Foto: Kara/Fotolia.com

Die Stadt Norderney ist durch Gebäude im wilhelminischen Stil aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Dazwischen befinden sich auch Gebäude, die im Jugendstil, im Bäderstil und im Stil des Klassizismus und des Biedermeier gebaut wurden. Eine beeindruckende Mischung an unterschiedlichen Bauwerken, von denen über 100 unter Denkmalschutz stehen.

Eines der bekanntesten Bauwerke ist die Marienhöhe. Heinrich Heine, soll hier sein Lied am Meer verfasst haben. Aus diesem Grund ließ Marie von Hannover ihm zu Ehren einen kleinen Holzpavillon errichten. Auf der Düne wurde 1868 ein Café gebaut, das ebenfalls den Namen Marienhöhe trägt. Dieser markante Steinbau ersetzte 1923 den alten Holzpavillon vollständig.

Sehenswert ist auch das Conversationshaus, das 1799 am Rand des Ortszentrums erbaut wurde und damals als Kurhaus diente. Das Bauwerk strahlt noch heute historischen Glanz aus. Im 19. Jahrhundert war es der Sitz der Königlichen Hannoverschen Badeverwaltung und die Wohnung des Königlichen Badekommissars. Zwischen 1837 und 1865 erlangte das Kurhaus als Sommerresidenz des hannoverschen Königspaares Berühmtheit. Auch der Kronprinz Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Friedrich III., wohnte eine kurze Zeit dort.
Den Namen Conversationshaus erhielt das Kurhaus nach umfangreichen Renovierungsarbeiten im Sommer 2008. Heute beherbergt es ein Spielkasino, die Touristen-Information, die Stadtbibliothek, Verwaltungsräume, Geschäfte und ein Café.

Ein weiterer Blickfang ist das Kurtheater Norderney. Der Architekt Johannes Holekamp entwarf das Theater im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild des Opernhauses in Hannover. Heute finden dort Theateraufführungen der Landesbühne Niedersachsen Nord und Filmvorführungen des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney statt.

Sehenswert ist zudem das Kaiserliche Postamt, das seit 1989 unter Denkmalschutz steht. Früher war es das einzig existierende Postamt im Stadtzentrum. Heute dient es als Wohn- und Geschäftshaus.
Ebenso prachtvoll sind das Haus der Insel, das heutige Gemeinde- und Veranstaltungszentrum Norderneys, und das alte Schulgebäude. Dieses ist eines der markantesten Gebäude im ganzen Stadtgebiet und steht unter Denkmalschutz.

An der Kreuzung Herrenpfad/Friedrichsstraße/Knyphausenstraße steht das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Dabei handelt es sich um einen 13 Meter hohen Obelisken der aus 75 Steinen besteht. Er soll an die Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871 erinnern. Die Steine stammen aus 61 deutschen Städten, Reichsstädten und Provinzen und tragen deren Namen eingraviert. Einige der Steine haben eine symbolische Bedeutung, wie beispielsweise die Steine aus Aachen und Frankfurt am Main. Diese waren Krönungs- und Wahlorte der deutschen Könige und Kaiser.

Auch die Inselwindmühle, die einzige der Insel, darf auf dem Reiseplan für Norderney nicht fehlen. Im Jahr 1862 errichtete sie der Müller Eilert Abben. Die Mühle steht als Bau- und Industriedenkmal unter Denkmalschutz und ist heute ein Gastronomiebetrieb.

Der Wasserturm von Norderney am östlichen Stadtrand ist nach dem Leuchturm das zweithöchste Gebäude der Insel. Erst ist seit 1930 in Betrieb und steht für Besichtigungen offen.
Das älteste noch im Urzustand erhaltene Bau- und Kulturdenkmal der Insel ist die Napoleonschanze. Sie wurde zwischen 1811 und 1813 errichtet. Am Rande der Schanze steht ein Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Söhne der Insel aus dem Ersten Weltkrieg erinnert.

Die Inselwindmühle von Norderney ist heute ein Gastronomiebetrieb. Foto: Anne Katrin Figge/Fotolia.comDie Inselwindmühle von Norderney ist heute ein Gastronomiebetrieb. Foto: Anne Katrin Figge/Fotolia.com

Sport und Spaß auf dem Eiland

Sportlich aktiv

Hobbysportler kommen bei einem Urlaub auf Norderney nicht zu kurz. Die Insel ist ein Mekka zum Windsurfen, Wellenreiten, Strandsegeln und Kitesurfen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Reiten, für Beachsoccer, Minigolf, Tennis und Golf.

Für Segelfreunde ist Norderney ein einzigartiges Revier. Die Insel bietet optimale Bedingungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Wer das Segeln lieber als Gast genießen möchte, kann auf einem der großen und kleinen Touristenschiffe mitfahren.

Windsurfer fühlen sich hier ebenfalls wohl. Für Anfänger eignet sich die Bucht am Yachthafen. Hier ist das Wasser seicht und es herrscht nur wenig Wellengang. Zudem hat die Surfschule dort ihren Sitz. Am Nordstrand können Profis ihr Können unter Beweis stellen. Hier herrscht hoher Wellengang und eine starke Strömung.

Nicht nur im Wasser, sondern auch am Strand von Norderney ist Urlaubern Spaß und Erholung sicher. Das Eiland verfügt über insgesamt fünf Badestrände. Der Nordstrand ist ideal für Strandsport wie Beachvolleyball oder Surfen.
Der Weststrand ist für Familien das Richtige. Kinder können sich hier auf einem großen Spielplatz mit Piratenschiff und Trampolin austoben. Erholungssuchende sind am Ostbadestrand gut aufgehoben. Er zeichnet sich durch einen traumhaften, weißen Sandstrand, viel Stille und Natur aus. Schließlich gibt es noch den FKK-Badestrand mit einer Strandsauna.

An kälteren Tagen können Besucher des Meerwassererlebnisbades Badehaus Norderney die Seele baumeln lassen oder sich im Wasser tummeln. Badenixen finden dort ein umfangreiches Angebot an Therapien mit aerosolhaltiger Luft, Behandlungen mit Schlick sowie ein Wellen- und Spaßbad.
Neben der modernen Meerwasser- und Saunalandschaft verfügt das Bad über das größte Thalassozentrum Deutschlands. Unter dem Begriff Thalasso versteht man die Behandlung von Krankheiten mit kaltem oder erwärmten Meerwasser, Meeresluft, Sonne, Algen, Schick und Sand.

Für Radfahrer und Wanderer gibt es ebenfalls viel zu sehen. Die Insel lässt sich am besten auf einer der zahlreichen ausgewiesenen Routen erkunden. Mit einer Gesamtlänge von über 80 Kilometern verfügt Norderney über ein ausgezeichnetes Rad- und Wanderwegnetz.
Besonders empfehlenswert sind die geführten Wattwanderungen, bei denen die Teilnehmer das einmalige Ökosystem des Wattenmeeres kennen lernen.

Norderney, Ausritt, Foto: narttekg/Fotolia.comAuch ein Ausflug zu Pferde ist auf Norderney möglich. Foto: narttekg/Fotolia.com

Spaß für die ganze Familie

Norderney bietet für Familien mit Kindern viel Abwechslung. Ihre Kletterkünste können Groß und Klein im Hochseilgarten auf sechs Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beweisen. Eine drei- bis vierstündige Tour führt über Hängebrücken, Netze, Seile und viele weitere Attraktionen.

Bei schlechtem Wetter ist das Kap Hoorn Kinderspielhaus die richtige Anlaufstelle. Der Indoor-Spielplatz ist mit weißem Dünensand ausgelegt. Er bietet spannende Kletterparcours, Balancier-Elemente und viele weitere Spielgeräte. Das Highlight ist der Kletterleuchtturm mit Rutsche, der durch eine Hängebrücke mit einem kleinen Piratenschiff verbunden ist. Hier kommt echtes Seeräuberfeeling auf. Für Wasserspaß sorgt die Wasserstation mit Wasserpumpe. Zudem hat das Kap Hoorn Kinderspielhaus auch einen Outdoorbereich. Er bietet viel Platz für Ballsportarten, verfügt über eine Seilbahn, einen Hügel mit Rutsche und eine Skaterfläche mit Half-Pipe.

Darüber hinaus hat sich Norderney für die kleinen Gäste zahlreiche Angebote überlegt. Egal ob im Puppentheater, bei einem Kinderkonzert oder bei Wattwanderungen und Exkursionen, die für Kinder ausgerichtet sind, der Urlaub auf Norderney bleibt auch für die Kleinen unvergesslich.

Abwechslungsreiche Veranstaltungen

Auf Norderney ist vor allem im Sommer viel geboten. Alljährlich findet Ende Mai bis Anfang Juni das größte Filmfest Niedersachsens statt: Das Internationale Filmfest Emden-Norderney. 1990 rief der Regisseur Bernhard Wicki die Filmfestspiele ins Leben.  

Alle die beim Sport lieber zusehen, können auf Norderney zahlreichen Sportveranstaltungen beiwohnen. Dazu gehört das bekannte White-Sands-Festival das jährlich am Pfingstwochenende stattfindet. Es zieht pro Jahr etwa 60.000 Sportinteressierte und Partygäste nach Norderney. Im Rahmen des White-Sands-Festivals finden der Deutsche Windsurfcup und der Beachvolleyball-Cup statt.

Weitere sportliche Höhepunkte auf Norderney:

Vielfältige Flora und Fauna auf Norderney

Abwechslungsreiche Dünenlandschaft

Im Laufe der Jahrhunderte ist Norderney aus einzelnen Düneninseln entstanden. Die Vordünen bestehen aus aufgespültem Sand. Hier wachsen überwiegend salzverträgliche Pionierpflanzen wie Strandquecke oder Meersenf. Die Weißdünen sind die nachfolgende Stufe der Vordünen. Sie entstehen, wenn die Vordünen nicht mehr überflutet werden. Hier gedeihen vor allem der gewöhnliche Strandhafer und der Strandroggen. Die Graudünen zeichnen sich durch dichten Bewuchs zur Inselmitte hin aus. Hier wachsen Sanddorn und Kriech-Weide sowie Gräser und Flechten. In den Dünentälern herrscht hohe Feuchtigkeit. Deshalb gibt es dort kleine Moore und Salzsümpfe, in denen Pflanzen wie der Köngisfarn, das Hunds-Veilchen aber auch Moose und Beerensträucher wachsen.

Landwirtschaft und Wälder

Auf Norderney nutzen die Bewohner nur wenig der eingedeichten Fläche für die Landwirtschaft. Hauptsächlich wird sie für das Züchten von Grohdepolder Pferden und Galloway-Rindern verwendet. Wegen dem hohen Salzgehalt ist der Rest der Insel landwirtschaftlich nicht nutzbar.

Insgesamt wachsen auf Norderney rund 500 verschiedene Pflanzenarten. Daneben gibt es drei kleinere Waldgebiete: Das Argonnerwäldchen nahe dem Weststrand, das Ruppertsburger Wäldchen am östlichen Stadtrand und der überwiegend aus Erlen und Pappeln bestehende Wald am Flugplatz von Norderney. Diese Waldgebiete entstanden im Rahmen der Aufforstung ab dem 18. Jahrhundert. Darüber hinaus gibt es noch rund 30 Hektar natürlichen Waldbestand.

Das Tierreich der Insel

Allerlei Vogelarten sind auf Norderney heimisch. Vor allem im östlichen Teil der Insel rasten große Zugvögel-Schwärme. Das Wattenmeer ist für die Vögel eine reichhaltige Nahrungsquelle. Am häufigsten kommen Lach- und Silbermöwen aber auch Graugänse, Enten, Amseln, Haussperlinge, Küstenseeschwalben und viele weitere Arten in der Vogelzug-Zeit hierher. Insgesamt dient die Insel rund 95 Vogelarten als Brutgebiet.

Darüber hinaus leben auf Norderney auch zwei Säugetierarten: Der Seehund und die Kegelrobbe. An den Strömungsrinnen Wichter Ee und Busetief lebt die größte Population dieser Tiere. Bei Ebbe ruhen sie sich auf den Sandbänken aus.

Auch das Wasser hat viele Bewohner. Rund um die Insel leben 70 Fischarten wie Grundeln, Schollen und Krebstiere, Seesterne, Miesmuscheln, Austern und die Nordseegarnele „Granat“.

Sandbank, Robben, Norderney. Foto: Stefan Richter/Fotolia.comAuf Sandbänken in Norderney ruhen sich Robben aus. Foto: Stefan Richter/Fotolia.com

Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört seit dem 26 Juni 2009 zum UNESCO-Welterbe. Der Großteil von Norderney ist ein Teil des Nationalparks.

Im Nationalparkhaus auf Norderney können Besucher Aquarien und Schautafeln begutachten, um die unterschiedlichen Lebensbereiche des Wattenmeers und der offenen Nordsee kennenzulernen. Mehr als 75.000 Besucher lauschen jährlich den Dia- und Filmvorführungen zu den Lebensräumen Watt, Salzwiesen und Dünen. Auch in der Natur selbst können Interessierte auf Lehr- und Wanderpfaden viel über das Wattenmeer lernen.

Wie alle Inseln, die zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehören ist auch Norderney in drei Schutzzonen aufgeteilt. Diese helfen dabei, dass der Nationalpark möglichst wenig vom Mensch beeinflusst wird und weitestgehend sich selbst überlassen bleibt. Die Insel ist eingeteilt in die Erholungszone, wo der Tourismus im Vordergrund steht. Des Weiteren gibt es die Zwischenzone. Hier dürfen Besucher sich auch außerhalb der Wege aufhalten. Ausnahme sind die Salzwiesen. Vom 1. April bis zum 31. Juli ist hier die Brut- und Aufzuchtzeit der Vögel. Interessierte dürfen die Vögel nur von markierten Wegen aus beobachten. Das Reiten, Radwandern oder Kutschfahrten sind nur auf zugelassenen Wegen erlaubt.

Die am stärksten geschützte Zone ist die sogenannte Ruhezone. Diese umfasst den größten Teil der Insel und schützt die empfindlichsten Landschaftsteile von Norderney. Besucher dürfen die Ruhezone nur auf markierten Wegen, Routen und Flächen betreten. Alle anderen Aktivitäten sind in dieser Zone nicht erlaubt. Seit 1986 gehört auch das Wasserschutz- und Vogelbrutgebiet innerhalb des Südstrandpolders zur Ruhezone des Nationalparks. Dieses Gebiet ist eine der größten Feuchtheiden auf den Ostfriesischen Inseln und das älteste Naturschutzgebiet der Insel. Zahlreiche Vogelarten finden hier geschütze Brut- und Rastplätze.

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