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Die Nordsee

Die Nordsee ist ein sogenanntes Schelfmeer, ein Randbereich eines Kontinents, der von Meer bedeckt ist. Sie ist an drei Seiten von Land umgeben. Ausnahmen sind die Meerenge beim Ärmelkanal im Südwesten und dem Skagerrak im Osten sowie die Wasserstraße zwischen dem Norden Dänemarks und dem Süden Schwedens. Im Westen grenzt die Nordsee an Großbritannien, im Nordosten an Norwegen, im Osten an Dänemark, im Südosten an Deutschland, im Süden an die Niederlande und im Südwesten grenzt die Nordsee an Belgien und Frankreich. Im Norden besitzt die Nordsee eine trichterförmige Öffnung zum Europäischen Nordmeer hin. Das Nordmeer bezeichnet den östlichen Teil des Nordatlantiks. In Nord-Süd Richtung erstreckt sich die Nordsee über 1120 Kilometer. Von Osten nach Westen misst sie 1001 Kilometer. Mit ihren 575.000 Quadratkilometern Fläche ist sie gut 160.000 Quadratkilometer größer als die Ostsee. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 94 Metern. Der Salzgehalt der Nordsee ist orts- und jahreszeitenabhängig. Im Sommer steigen die Wassertemperaturen bis auf circa 19 Grad Celsius an. Die Temperaturen hängen vom Einfluss des Atlantiks ab, von der Wassertiefe und von Meeresströmungen.

Wattenmeer & Salzwiesen

Die grünen Salzwiesen (Quelle: Katharina Richterstetter)
Die grünen Salzwiesen (Quelle: Katharina Richterstetter)

Die Nordseeküste bietet atemberaubende Steilküsten, sehenswerte Felsküsten aber auch flache Sandstrände. Das Wattenmeer und die Salzwiesen gehören zu den Besonderheiten des Meeres im Norden. Die Salzwiesen werden in unregelmäßigen Zeitabständen vom Salzwasser der Nordsee überschwemmt. Ein dicker Pflanzenteppich macht die Gebiete so einzigartig. Experten sehen die Salzwiesen als biologische Grenze zwischen Land und Meer. Die Tiere und Pflanzen haben sich an den teilweise hohen Salzgehalt im Boden perfekt angepasst. Die Salzwiesen der Nordsee haben eine Größe von rund 46.000 Hektar. Diese verteilen sich auf die Küstengebiete von den Niederlanden, Großbritannien, Dänemark und Deutschland. Für die Entstehung von Salzwiesen muss eine geografische Besonderheit zutreffen. Es darf keine zu starken Strömungen oder Stürme in den Gebieten geben, damit sich das angespülte Sediment absetzen kann.

Der Artenreichtum von Tieren und Pflanzen, die sich auf diesen speziellen Lebensraum angepasst haben, ist immens. Vor allem für Urlauber, die Ruhe, Erholung und Einsamkeit suchen, ist ein Spaziergang im Wattenmeer geeignet.

Das Wattenmeer (Quelle: Katharina Richterstetter)
Das Wattenmeer (Quelle: Katharina Richterstetter)

Weitaus berühmter ist das Wattenmeer der Nordsee. Entlang einer Küstenlinie von 450 Kilometern, hat es eine Fläche von circa 9000 Quadratkilometern und ist bis zu 40 Kilometer breit. Damit ist das Wattenmeer in der Nordsee weltweit das Größte seiner Art. Es wird von den Gezeiten geprägt. Bei Ebbe liegt der Meeresboden frei und bei Flut kehrt das Salzwasser zurück. Zweimal am Tag findet dieser Wechsel statt. Der Abstand zwischen Ebbe und Flut beträgt ungefähr sechs Stunden und zwölf Minuten. Für Touristen bietet das Wattenmeer entlang des gesamten deutschen Küstengebiets ein sehenswertes Urlaubsziel. Salzwasser, die Gezeiten und die Stürme der Nordsee machen das Wattenmeer zu einer einzigartigen Landschaft. In einigen Gebieten im Wattenmeer, sind nur die Geräusche von Wind, Meer und dort lebenden Tieren zu hören sind.

Wirtschaftliche Bedeutung der Nordsee

Die Nordsee war und ist einer der wichtigsten Handelswege für Nord- und Mitteleuropa. Der südliche Teil der Nordsee mit dem angrenzenden Ärmelkanal zählt heutzutage zu den am dichtesten befahrenen Schifffahrtsregionen der Welt. Die größten Häfen mit Zugang zur Nordsee sind Rotterdam, Antwerpen, Hamburg und Bremerhaven. Im gesamten Einzugsbereich der Flüsse, die in die Nordsee münden, leben circa 160 Millionen Menschen auf gut 850.000 Quadratkilometern. Alleine diese Zahlen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung der Nordsee. Große Containerschiffe aus der ganzen Welt beliefern die vier großen Häfen der Nordsee: Rotterdam, Antwerpen, Hamburg und Bremerhaven. Auch bei der Energiegewinnung spielt die Nordsee eine wichtige Rolle. Neben dem Vorkommen von Erdöl haben zahlreiche Staaten Offshore Windparks vor ihren Küsten errichtet. Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Deutschland und Belgien nutzen die großen Windkraftanlagen zur Stromgewinnung. Die riesigen Windräder werden in einer Entfernung bis zu 100 Kilometer von der Küste in 20 bis 50 Meter tiefem Wasser errichtet. Vor allem die gleichbleibenden Windbedingungen und die hohen Geschwindigkeiten im Vergleich zum Festland sorgen für eine gute Auslastung der Windkraftanlagen. Ein Nachteil sind jedoch die hohen Kosten für die Errichtung und Inbetriebnahme. Auch die Tierwelt leidet unter dem hohen Lärmpegel während der Aufbauarbeiten. Ende 2014 waren 258 Windenergieanlagen am deutschen Stromnetz angeschlossen. Insgesamt warten weitere 285 bereits errichtete Anlagen darauf, an das Netz angeschlossen zu werden.

Windräder liefern Energie (Quelle: Katharina Richterstetter)
Windräder liefern Energie (Quelle: Katharina Richterstetter)

Wie bereits erwähnt wird in der Nordsee außerdem Erdöl und –gas gefördert. Norwegen, Großbritannien, Dänemark, Deutschland und die Niederlande teilen sich das Nordseegebiet auf. 1999 war das Maximum bei der Ölförderung mit sechs Millionen Barrel täglich erreicht. Seit dieser Zeit geht die Fördermenge kontinuierlich nach unten. Dennoch befindet sich das größte Rohöl- und Erdgasvorkommen ganz Europas in der Nordsee. Die Nordsee gehört immer noch zu den wichtigsten Erdölförderregionen außerhalb der OPEC und zu den größten Offshore Fördergebieten der Welt. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsfaktor für die angrenzenden Staaten ist der Fischfang. Die Fischfanggebiete im Norden sind besonders für Deutschland mit seinen Zugängen zur Nord- und Ostsee wichtig. Mit Hilfe von Schleppnetzen wurden die Fischbestände innerhalb der letzten Jahre drastisch verringert. Fischfangquoten sollten zur Erholung der Bestände beitragen, was bis heute noch keinen durchschlagenden Erfolg brachte. Hering, Makrele, Scholle, Kabeljau, Seezunge und Muscheln kommen aus der Nordsee auf unsere Teller. Mit Ortungsmethoden wie Radar, Echolot oder Satellitenaufnahmen ist es kein Problem mehr, die großen Fischschwärme in der Nordsee zu verfolgen. Sicherlich sind zukünftig weitere Regulierungen und Fangquoten wichtig, um den Lebensraum und die Artenvielfalt in der Nordsee zu erhalten.

Deutsche Inseln in der Nordsee

Es gibt zwei große deutsche Inselgruppen in der Nordsee. Die nordfriesischen Inseln liegen vor der Westküste Schleswig-Holsteins. Zu ihnen gehören Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und die Halbinsel Nordstrand. Zudem gibt es zahlreiche kleine Inseln, Halligen genannt. Sie sind nicht mit Deichen vor der stürmischen Nordsee gesichert. Die Häuser und Gebäude auf den Halligen wurden auf künstlich aufgeschütteten Hügeln errichtet. Die andere große Inselgruppe besteht aus den ostfriesischen Inseln vor der Küste Niedersachsens. Auf insgesamt 90 Kilometer in West-Ost Richtung erstrecken sich zahlreiche bewohnte und unbewohnte Inseln. Die Entfernung vom Festland variiert zwischen 3,5 und zehn Kilometern. Zu den bewohnten ostfriesischen Inseln gehören Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge.

Sylt

Die viertgrößte deutsche Insel liegt vor der Nordseeküste von Schleswig-Holstein und Dänemark. Seit 1927 verbindet der elf Kilometer lange Hindenburgdamm die größte der nordfriesischen Inseln mit dem Festland. Sylt hat insgesamt eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometern. Die Länge in Nord-Süd Richtung beträgt 38 Kilometer. An der breitesten Stelle misst die Insel 12,6 Kilometer. Auf Sylt leben rund 15.000 Einwohnern. Zusätzlich werden jährlich mehr als 800.000 Besucher angezogen. Vor allem Kurgäste und Naturliebhaber kommen auf der Insel auf ihre Kosten. Eine Vielzahl ausgezeichneter Restaurants, geführte Wanderungen, der Tierpark Tinnum und insgesamt vier Golfplätze bieten jedem Gast ein abwechslungsreiches Programm. Die Kurorte Westerland, Kampen und Wennigstedt sind bei den Touristen am beliebtesten. Bekannt ist Sylt für seinen 40 Kilometer langen Sandstrand an der Westküste. Im Sommer laden 12.000 Strandkörbe zum Ausspannen ein. Die Ostseite Sylts wird durch das Wattenmeer geprägt.

Entspannung am Strand (Quelle: Katharina Richterstetter)
Entspannung am Strand (Quelle: Katharina Richterstetter)

Die ursprüngliche karge Landschaft hat sich während der Jahre etwas verändert. Mitte des 19.Jahrhunderts pflanzten die Bewohner die ersten Bäume auf der Insel. Die für Sylt bekannte „Kartoffel-Rose“, auch Sylt Rose genannt, wurde vom Menschen auf die Insel gebracht. Die weißen oder rosa Blumen prägen ab Juni das Landschaftsbild. Leider verdrängt die Pflanze die heimische Flora und wird immer mehr zum Problem auf Sylt.

Die großen Heideflächen an der Sylter Ostküste bieten einen Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Rund 2500 Tierarten und 150 verschiedene Pflanzenarten wurden dokumentiert. Einzigartig sind die 600 Schmetterlingsarten auf der Insel. Außerdem können Tierliebhaber können die vielen Wasser- und Küstenvögel beobachten ebenso wie die und die auf den vorgelagerten Sandbänken heimischen Seehunde und Kegelrobben.

Über den Hindenburgdamm ist die Insel mit dem Sylt Shuttle oder per DB Fernverkehr zu erreichen. Die Autozüge befördern Urlauber und Einheimischen zur Insel und zurück. In Westerland befindet sich der Flughafen von Sylt. Hier starten und landen besonders während der Sommermonate täglich Flugzeuge aus großen deutschen Metropolen und bringen Touristen auf die Insel.

Föhr

Eine Fahrradtour über die Insel ist bei Touristen beliebt (Quelle: Katharina Richterstetter)
Eine Fahrradtour über die Insel ist bei Touristen beliebt (Quelle: Katharina Richterstetter)

Föhr wird auch die „grüne Insel“ genannt, denn die vorgelagerten Inseln Amrum und Sylt schützen es vor der Nordsee und ihren Stürmen. In dem geschützten Klima kann sich die Vegetation ungestört entwickeln. Die einzige Stadt auf Föhr ist Wyk. Insgesamt 16 kleine Inseldörfer bieten Touristen einen unvergesslichen Urlaub. Wellnessfans kommen in Föhr voll auf ihre Kosten.

Das Nordseeheilbad in Wyk bietet stressgeplagten Touristen eine Auszeit. An der Südküste befindet sich ein bei Einheimischen wie Touristen beliebter Badestrand. Zwischen der Insel und dem Festland werden regelmäßige Wattwanderungen angeboten, bei denen es viel zu entdecken gibt.

Föhr ist die zweitgrößte deutsche Nordseeinsel. Die nordfriesische Insel liegt südöstlich von Sylt und hat keine Straßen- oder Bahnverbindung mit dem Festland. In Nord-Süd Richtung ist die Insel 8,5 Kilometer breit und 12,5 Kilometer von der Ost- zur Westküste. Auf der Fläche von knapp 83 Quadratkilometern leben rund 8.600 Einwohner.

Die Ebbe bringt unwirkliche Landschaften zum Vorschein, die mit ihren seltenen Tierarten jeden Touristen in ihren Bann ziehen. Die einheimischen Führer kennen sich mit den Tieren und Pflanzen im Watt bestens aus und können vor den Gefahren durch Ebbe und Flut warnen. Regelmäßige Fähren nach Dagebüll am Festland und Wittdün auf Amrum befördern Reisende und Bewohner.

Während der Sommer- und Urlaubszeiten gibt es weitere Fähren und Tagesauflüge mit Booten auf der Nordsee. Von Wyk aus gibt es eine Busverbindung in alle Dörfer auf der Insel. Eine beliebte Urlaubsattraktion sind Rundflüge über die Insel und ihre Nachbarn, die während der Sommerzeit stattfinden. Weitere Informationen gibt es beim Flugplatz in Wyk.

Nicht überall lässt sich ein gesunkenes Schiff bestaunen (Quelle: Katharina Richterstetter)
Nicht überall lässt sich ein gesunkenes Schiff bestaunen (Quelle: Katharina Richterstetter)

Norderney

Die Düneninsel Norderney gehört zur ostfriesischen Inselgruppe der Nordsee. Die Insel liegt vor Niedersachsen zwischen der Einmündung von Ems und Weser. 85 Prozent der Insel gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, welcher seit 2009 ein Teil des UNESCO-Welterbes ist. Norderney ist nach Borkum die zweitgrößte der ostfriesischen Inseln mit 26,3 Quadratkilometern Fläche. Die Stadt Norderney umfasst das gesamte Gebiet der Insel und hat knapp 6000 Einwohner. Der restliche Teil von Norderney ist bis auf ein paar Ausnahmen fast unbewohnt und -bebaut. In der Inselmitte liegt der Leuchtturm von Norderney mit ein paar Nebengebäuden.

Entspannung und Einsamkeit für gestresste Touristen (Quelle: Katharina Richterstetter)
Entspannung und Einsamkeit für gestresste Touristen (Quelle: Katharina Richterstetter)

Für Sportfans gibt es außerdem einen Golfplatz mit einer kleinen Siedlung. Außerdem befindet sich etwas östlich außerhalb der Stadt noch der Flugplatz. Flugzeuge bis 5.700 Kilogramm und Hubschrauber bis 10.000 Kilogramm bekommen hier eine Landeerlaubnis. Erreichbar ist das Touristenziel nur über die Fähre oder per Flugzeug. Jährlich zieht der Luftkurort viele gestresste Großstädter an. Während der Sommermonate lädt das Nordseeheilbad mit seinen vier Badestränden zum Erholen und Entspannen ein. Über die Insel verteilt finden sich Viehkoppeln für Pferde und die imposanten Galloway-Rinder. Naturliebhaber finden hier Ruhe und Erholung bei Spaziergängen durch die Dünenlandschaften. Dabei können unterschiedliche Wasservögel, Seehunde und Kegelrobben beobachtet werden.

Deutsche Städte an der Nordseeküste

Auf dem deutschen Festland gibt es fünf große Städte, die teilweise direkt an der Nordseeküste liegen. Cuxhaven beispielsweise liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Direkt an der nördlichen Spitze Niedersachsens ist die Stadt von zwei Seiten von der Nordsee umgeben. Cuxhaven hat knapp 50.000 Einwohnern und einen der größten Fischereihäfen Deutschlands. Die einzige deutsche Großstadt an der Nordsee ist Bremerhaven. Sie liegt an der Mündung der Weser in die Nordsee. Circa 60 Kilometer landeinwärts liegt die Stadt Bremen. Für Schiffe ist Bremen über die Weser zu erreichen. Während der letzten Jahrzehnte wurde der Fluss immer weiter ausgebaut. So können auch größere Frachtschiffe bis nach Bremen fahren. An der Nordküste des Jadebusens liegt Wilhelmshaven. Die Stadt am Rande der großen Meeresbucht hat insgesamt 75.000 Einwohner. Nicht direkt an der Nordsee gelegen, aber durch die Elbe verbunden, liegt Hamburg. Der Stadtstaat Hamburg zählt ungefähr 1,75 Millionen Einwohner und ist damit die zweit größte Stadt Deutschlands. Sie verfügt über den größten Seehafen Deutschlands. Zwischen Hamburg und der Nordsee liegen circa 100 Kilometer, die Frachtschiffe und Ausflugsdampfer auf der Elbe zurücklegen. Der Hamburger Containerhafen gehört weltweit zu den 20 Größten seiner Art. Seit 1996 hat der Internationale Seegerichtshof seinen Sitz in Hamburg.

Internationale Städte an der Nordseeküste

Im europäischen Ausland liegen weitere interessante Städte an der Nordseeküste. Sehenswert ist beispielsweise das im Nordosten Schottlands liegende Aberdeen. Knapp 200.000 Einwohner zählt die Stadt mit dem Spitznamen „Silver City“. Viele Häuser wurden aus dem silbergrauen Granit aus den umliegenden Steinbrüchen erbaut. Bei Sonnenschein glitzern die Gebäude. Aberdeen befindet sich direkt an der Nordseeküste und die britischen Erdölplattformen sind teilweise mit bloßem Auge zu erkennen. Die Erdölhauptstadt Europas erkennt jedoch den Trend zu erneuerbaren Energien und möchte andere Energiequellen erschließen. Eine Reise nach Edinburgh von Aberdeen aus dauert mit dem Zug oder Auto gute zwei Stunden. Die Strecke führt teilweise direkt entlang der Nordseeküste. Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland und liegt geschützt in einer Bucht der Nordsee. In der Stadt mit ihren knapp 500.000 Einwohnern hat das schottische Parlament seinen Sitz.

Ein Schiff der ehemaligen Postschifflinie Hurtigruten (Quelle: © photoale, Fotolia)
Ein Schiff der ehemaligen Postschifflinie Hurtigruten (Quelle: © photoale, Fotolia)

In den Niederlanden befinden sich mehrere große Städte an der Nordseeküste. Rotterdam hat den größten Seehafen Europas und den drittgrößten der Welt. Die Stadt mit ihren 600.000 Einwohnern befindet sich an der Mündung des Rheins in die Nordsee.

Fast ganz Rotterdam liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist durch Deiche vor der Nordsee und ihren Stürmen geschützt. Wenige Kilometer von Rotterdam entfernt, direkt an der Nordseeküste, befindet sich Den Haag. Die über 500.000 Bürger leben insgesamt auf nur 98,2 Quadratkilometer Fläche. Neben dem niederländischen Parlament und der Regierung hat hier auch der Internationale Strafgerichtshof seinen Sitz. Ein bei Touristen beliebtes Ziel im hohen Norden ist die Stadt Bergen in Norwegen.

Von hier aus starten die Touren der ehemaligen Postschifflinie Hurtigruten. Egal ob eine Reise ins Tiefe Eis im Norden oder eine Tour in die unzähligen Fjorde rings um die Stadt, landschaftlich hat dieser Teil der Nordsee einiges zu bieten. Vor der zweitgrößten Stadt Norwegens liegen die norwegischen Ölplattformen in der Nordsee. Die rund 270.000 Einwohner leben von der Ölindustrie, vom Fischfang und natürlich vom Tourismus.

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