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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Rügen. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Abwechslungsreiche, wild-romantische Landschaften, malerische Orte und feinsandige Badestrände: Deutschlands größte Insel hat für Naturliebhaber und Kulturfans einiges zu bieten.

Rügen liegt in der Ostsee und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Streng genommen ist Rügen allerdings keine Insel, sondern ein Archipel mit dem Kernland Rügen und etwa 30 Halb- und Nebeninseln. Dazu gehören beispielsweise die Nachbarinseln Ummanz und Hiddensee.
Vom Festland aus erreichen Urlauber und Einwohner die Insel leicht über eine der zwei vorhandenen Brücken. Diese führen von der Hansestadt Stralsund direkt nach Rügen. Über den sogenannten Rügendamm kommt man zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Zug oder dem Auto auf die Insel. Die zweite Brücke wird Rügenbrücke genannt. Diese dreispurige Hochbrücke steht nur Kraftfahrzeugen offen. Zur Entlastung der beiden Brücken legt während der Sommerzeit zusätzlich die Rügenfähre in Stahlbrode ab und bringt Mensch und Auto nach Gleiwitz auf Rügen.

Kreidefelsen an der Küste von Rügen, Foto: Rico K./Fotolia.comSchneeweiße Kreidefelsen, satt-grüne Natur: Auf Rügen kann man Natur erleben. Foto: Rico K./Fotolia.com

Der Badebetrieb auf Rügen

Ab dem 19. Jahrhundert begann der Badebetrieb auf Rügen. Der wachsende Tourismus machte den Bau vieler neuer Hotels und Pensionen in den Ostseebädern notwendig. Ihre Bauweise im Bäderstil prägt das Inselbild bis heute. Denn um die historische Identität der Seebäder zu wahren, werden die bestehenden Gebäude sorgsam gepflegt. Zudem nutzen Bauherren auch heute noch diesen Architekturstil bei Neubauten.
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Rügen zahlreiche Flüchtlinge auf, die sich zum Teil dauerhaft ansiedelten. Bei der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurde Rügen ein Teil davon. In den Anfangsjahren der DDR brach der Fremdenverkehr durch die Enteignung der Hotelbetriebe zunächst fast völlig zusammen. Später entwickelte sich Rügen jedoch zu einem der wichtigsten Feriengebiete der DDR. Besonders für staatlich organisierte Kinderferienlager und Campingausflüge wurde die Insel gerne besucht.
Auch heute noch ist die Ostseeinsel ein beliebtes Urlaubsziel und das touristische Angebot wächst stetig. Die meistens Urlauber kommen zwischen April und Oktober auf das Archipel. Die Hauptsaison ist im Sommer zwischen Juni und August. Auch der Winter, wenn weniger Urlauber die Inseln besuchen, ist eine reizvolle Urlaubszeit. Für Leute, die Ruhe suchen, ist Rügen dann der perfekte Ort.

Touristische Zentren auf Rügen

Landkarte mit den Orten auf Rügen, Foto: cpauschert/Fotolia.comDie wichtigsten Orte auf Rügen im Überblick. Foto: cpauschert/Fotolia.com

Egal ob Erholung oder Abenteuer, Kultur oder Natur: Rügen hat für jeden Geschmack etwas im Angebot. Dabei besitzt jede Rügener Gemeinde ihren eigenen Charme.

Sassnitz

Der staatlich anerkannte Erholungsort Sassnitz befindet sich auf der Halbinsel Jasmund im Nordosten Rügens. Theodor Fontane verkündete bereits in seinem Roman „Effi Briest“: "Nach Rügen reisen, heißt nach Sassnitz reisen". Bis heute zieht das besondere Flair der Hafenstadt zahlreiche Besucher an.
Einen Hauch von Schweden erhält der Ort jedes Jahr beim Mittsommerfest. Das traditionell schwedische Fest zur Sommersonnenwende feiern die Rügener mit zahlreichen Veranstaltungen. So laden viele Bauernhöfe zu Grillbüfett und Lagerfeuer ein, vielerorts schwingen sie und ihre Gäste das Tanzbein oder schmücken einen Mittsommerbaum. Zu dem Fest kommen auch Gäste aus der schwedischen Partnerstadt Trelleborg.

Das Umland von Sassnitz ist ebenfalls reizvoll. Die Stadt ist beispielsweise Ausgangspunkt für einen Ausflug in den Nationalpark Jasmund, in welchem der Königsstuhl liegt. Der Königsstuhl ist ein 118 Meter hoher Kreidefelsen und Hauptanziehungspunkt des Nationalparks. Einer Sage nach stammt der Name des Felsens aus dem frühen Mittelalter: Damals soll derjenige zum König ernannt worden sein, der als Erster den Kreidefelsen erklomm und sich auf den oben aufgestellten Stuhl setzte.
In der Nähe des Königsstuhls liegt der sagenumwobene Herthasee. Der beinahe kreisrunde See ist ein touristischer Magnetpunkt. Um das düstere, geheimnisvolle Gewässer ranken sich zahlreiche gruselige Geschichten.

Prora

Zwischen Sassnitz und Binz befindet sich der Ort Prora. Dieser ist weltweit bekannt für den Gebäude-Komplex „Koloss von Prora“, der in der Zeit des Nationalsozialismus erbaut wurde. Die nationalsozialistische Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF) wollte rund 20.000 Urlauber pro Jahr in dieser Einrichtung unterbringen. Allerdings wurde der gigantische Bau nie fertiggestellt. Die DDR nutzte die vorhandenen Häuser und baute den Komplex zu einer Kasernenanlage aus. Der Bau ist somit Zeugnis beider deutscher Diktaturen und steht daher unter Denkmalschutz. Mittlerweile befindet sich in der Anlage eine Jugendherberge. Ein Teil des Bauwerks wird zu Ferienwohnungen umgebaut.

Seebad Binz auf Rügen, Foto: pure-life-pictures/Fotolia.comDas Seebad Binz ist das bekannteste Bad der Insel. Foto: pure-life-pictures/Fotolia.com

Binz

Das Ostseebad Binz liegt an einer der schönsten Buchten Rügens: der Prorer Wiek. Dort herrscht ein mildes Reizklima mit frischer, jodhaltiger Luft. Deshalb eignet sich Binz hervorragend als Heilkurort bei Atemwegs- oder Hauterkrankungen.
Kulturbegeisterte interessieren sich für das Jagdschloss Granitz. Dieses befindet sich auf einem bewaldeten Berg bei Binz. Der Mittelturm des Schlosses bietet einen fantastischen Blick über Rügen und die Ostsee. Von Binz aus ist das Schloss schnell und bequem mit der Rügenschen BäderBahn oder direkt mit dem Jagdschlossexpress zu erreichen. Schon früher war das Gebäude ein beliebtes Ausflugsziel. Zu den prominenten Besuchern zählten beispielsweise der preußische König Friedrich Wilhelm IV. und der ehemalige Reichskanzler Otto von Bismarck.

Selliner Seebrücke und Strandpromenade, Rügen, Foto: City Country Media/Fotolia.comZur Selliner Seebrücke gelangt man über eine große Treppe oder im Aufzug. Foto: City Country Media/Fotolia.com

Sellin

Im Südosten der Insel liegt das Ostseebad Sellin. Es befindet sich in der Nähe des ausgedehnten Küstenhochwaldes Granitz und dem Selliner See. Seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Dorf zu einem mondänen Badeort in der typischen Bäderarchitektur. Nach der Wiedervereinigung wurde die Bausubstanz des Ortes in weiten Teilen erneuert und der historische Ortskern umfassend saniert. Die herausragende Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Seebrücke, die ebenfalls grundlegend renoviert wurde. Die Brücke ist mit 394 Metern die längste Seebrücke auf Rügen.

Einen Besuch wert ist die Wilhelmstraße mit ihren prächtigen Häusern. Dort reiht sich eine Bäderstil-Villa an die nächste. Die baumgesäumte Straße führt bis zur eindrucksvollen, 30 Meter hohen Steilküste, wo man über eine Treppe oder mit dem Aufzug zur Seebrücke und zur Strandpromenade gelangt. Unweit der Wilhelmstraße befindet sich das einzige Rügener Bernsteinmuseum. Etwas außerhalb, nahe des Selliner Sees, vergnügen sich Wasserratten im Freizeitbad Inselparadies Sellin/Rügen, wo eine Riesenrutsche und eine Saunalandschaft mit sechs verschiedenen Saunen Besucher anlocken.

Göhren

Südlich von Sellin auf der Halbinsel Mönchgut ist das ehemalige Fischer- und Lotsendorf Göhren gelegen. Heute ist es ein Ostseebad und Kneipp-Kurort. Göhren schließt den östlichsten Punkt Rügens mit ein: das Kap Nordperd. Hier trennt sich der Nordstrand vom Südstrand. Der Nordstrand ist der eigentliche Badestrand von Göhren. Er ist bis zu 30 Meter breit und herrlich feinsandig.

Seit 1878 nennt sich Göhren "Seebad". Mit dem Bau der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ Ende des 19. Jahrhunderts verstärkte sich die touristische Entwicklung und Göhren wurde offiziell zum Seebad ernannt. Das Bild des Ortskerns ist von zahlreichen weißen Bädervillen geprägt.
Im Ort befindet sich das Freilichtmuseum Mönchguter Museen, bestehend aus vier Anlagen. Regelmäßig finden dort Feste mit regionaltypischen Bräuchen, Tänzen und Gerichten statt.

Bergen

Im Inselinneren auf einer Anhöhe liegt die Stadt Bergen. Bergen gilt als Inselhauptstadt und ist die bevölkerungsreichste Kommune der Insel. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Marienkirche und das Benedix-Haus, eines der ältesten Fachwerkhäuser Rügens. Das eigentliche Wahrzeichen der Stadt ist der Ernst Moritz Arndt-Turm, von welchem man einen wunderbaren Blick über die Insel hat.

Ernst Moritz Arndt-Turm in Bergen auf Rügen, Foto: pixs:sell/Fotolia.comDer Ernst Moritz Arndt-Turm ist das Wahrzeichen der Rügener Hauptstadt. Foto: pixs:sell/Fotolia.com

Putbus

Nur wenige Kilometer südlich von Bergen liegt Putbus, das älteste Seebad Rügens. Der staatlich anerkannte Erholungsort besitzt gleich zwei Beinamen: Aufgrund der vielen weiß gestrichenen Gebäude heißt Putbus auch Weiße Stadt. Der Stadtkern erstrahlt fast vollständig in Weiß, was ihm einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verleiht. Als Rosenstadt bezeichnen sie die Bewohner, da vor den historischen Gebäuden zahlreiche Rosensträucher gedeihen.

Zu den Sehenswürdigkeiten in Putbus gehört der Schlosspark. Dieser lädt auf einer Fläche von 75 Hektar zum Spazierengehen ein. Weitere Attraktionen sind die Orangerie, die Schlosskirche, der Circus mit Obelisk und das Residenztheater im klassizistischen Stil. Im Theater finden regelmäßig Gastspiele statt. Zu den Putbus-Festspielen an Pfingsten kommen jedes Jahr Besucher aus ganz Deutschland, um die dargebotenen Operetten und Sinfoniekonzerte zu sehen.

Ralswiek

Das kleine Dorf Ralswiek im Süden des Jasmunder Boddens ist aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten einen Ausflug wert. Zu diesen gehören die alte Holzkapelle, die slawischen Hügelgräber aus dem 12. Jahrhundert und das Schloss Ralswiek im Neurenaissance-Stil. Bekannt ist Ralswiek für die jährlich stattfindenden Störtebeker Festspiele. Viele Besucher kommen jedes Jahr, um Klaus Störtebeker im Kampf um Gerechtigkeit, Freiheit und Liebe zu sehen.

Breege

Ebenfalls im Norden Rügens liegt der kleine Ort Breege. Typische Kapitänshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeugen von der Seefahrtsgeschichte und dem früheren Reichtum des Ortes. Heute ist der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle. Beim Ortsteil Juliusruh beginnt der vielleicht schönste Strand der Insel Rügen - der rund acht Kilometer lange, feinsandige Strand der Schaabe.

Landschaften und Seen

Rügen bietet abwechslungsreiche und reizvolle Naturlandschaften. Das liegt nicht zuletzt an den charakteristischen weißen Kreidefelsen, die vor der blauen Ostsee leuchten. Der Maler Caspar David Friedrich widmete den Felsen sogar sein berühmtes Werk „Kreidefelsen auf Rügen“. Die Kreideküste ist einer der Hauptanziehungspunkte für Touristen. Solche Kreidefelsen sind beispielsweise im Nationalpark auf der Halbinsel Jasmund zu finden.

Kreidefelsen auf Rügen, Foto: Martin Raab/ Fotolia.comDie Kreidefelsen auf Rügen leuchten weiß neben der blauen Ostsee. Foto: Martin Raab/Fotolia.com

Das Rügener Landschaftsbild ist von duftenden Kräuterwiesen, weiten Feldern, idyllischen Wäldern und zahlreichen Binnenseen geprägt. Zu letzteren zählt neben dem sagenumwobenen Herthasee der Schwarze See im Wald- und Naturschutzgebiet Granitz. Der See gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Er ist für Wanderer und Radfahrer über den von Binz nach Sellin führenden Wanderweg aus erreichbar.

Ein weiteres Charakteristikum Rügens sind die Findlinge, meist einzeln liegende Steinblöcke, die während der Eiszeiten durch Gletscher in ihre heutige Lage transportiert wurden. Früher rankten sich um die geheimnisvollen Steinbrocken zahlreiche Sagen und Legenden. Heute gelten die Findlinge als erhaltenswerte Naturdenkmäler. Der Buskam ist der größte Findling Deutschlands. Er befindet sich etwa 300 Meter vor der Küste bei Göhren. Einer Überlieferung nach tanzen die Seejungfrauen von Göhren auf dem Stein. Tatsächlich ist der Buskam ein beliebter Rastplatz für Kormorane und Möwen.

Die meisten Besucher der Insel kommen wegen der traumhaften Strände. Rügen hat insgesamt 56 Kilometer Sandstrände, 27 Kilometer Naturstrände sowie 2,8 Kilometer Boddenstrände. Die Rügener Badewasserqualität wird regelmäßig kontrolliert. Auch für die Sicherheit vor Ort wird gesorgt: An vielen Stränden gibt es Rettungstürme und Wachstationen, um unbeschwertes Baden zu gewährleisten.

 

Aktiv auf Rügen

Besucher der Insel können in und am Wasser sowie im Inselinneren aktiv werden. Aufgrund der vielfältigen Natur und atemberaubende Landschaften eignet sich Rügen für ausgedehnte Wanderausflüge. Ein beliebtes Ziel ist der Nationalpark auf der Halbinsel Jasmund mit seinen Kreidefelsen und den Hochuferwegen, die abhängig von der Jahreszeit immer wieder anders aussehen.

Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Insel auf größtenteils asphaltierten Wegen erkunden. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich in einem der zahlreichen Fahrradverleihe auf der Insel einen herkömmlichen Tretesel oder ein Pedelec ausleihen. Für die Elektroräder gibt es auch ein gut ausgebautes Netz an Akkuwechselstationen.
Ein empfehlenswerter Ausflug ist eine Radtour zur Nachbarinsel Ummanz. Ein einzigartiges Naturspektakel ist dort im Frühjahr und Herbst zu beobachten: Zu dieser Zeit rasten dort allabendlich um die 50.000 Kraniche.

Wer sich stattdessen lieber auf dem Pferderücken fortbewegt, ist auf Rügen ebenfalls gut aufgehoben. Anfänger und Fortgeschrittene können auf den Reithöfen das Reiten erlernen und Ausritte ins Inselinnere oder am Strand entlang unternehmen.

Strandkörbe vor Bädervillen auf Rügen, Foto: Ralf Gosch/Fotolia.comAuch auf Rügen findet man die ostsee-typischen Strandkörbe. Foto: Ralf Gosch/Fotolia.com

Rügen bietet zudem ideale Bedingungen zum Angeln. In den Bodden- und Küstengewässern kann man unter anderem Hering, Aal, Barsch, Hornfisch, Flunder, Dorsch und Zander fangen. Gegen Vorlage eines Fischereischeines wird eine Küstenkarte beziehungsweise Angelerlaubnis ausgestellt. Diese ist in fast allen Angelgeschäften, Kurverwaltungen sowie in einigen Tankstellen erhältlich und gilt für alle Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns. Im Biosphärenreservat und in Privatgewässern ist das Angeln grundsätzlich untersagt.

Aufgrund seiner stark gegliederten, 574 Kilometer langen Küste ist Rügen für Segler besonders interessant. In den Außenküstenbereichen der Insel ist das Wasser bis in den nahen Küstenbereich überwiegend tief. Gut befeuerte Kaps und Häfen ermöglichen tags und nachts problemloses Navigieren. Zu beachten ist allerdings, dass einige Bereiche Rügens und der umliegenden Gewässer ausgewiesene Schutzgebiete sind. Diese sind für Yachtsportler gesperrt.

Auch per Kanu oder Seekajak lässt sich Rügen vom Wasser aus erkunden. Sowohl in der Ostsee als auch in den Boddengewässern erhalten die Paddler einen besonderen Blick auf die berühmten Kreidefelsen bei Sassnitz oder auf das Kap Arkona und seinen Leuchtturm.

Wegen der seichten Boddengewässer und der guten Windverhältnisse ist außerdem klassisches Surfen, Windsurfen und Kitesurfen auf Rügen möglich. Einige Schulen haben sich auf der Insel etabliert und bieten ein vielfältiges Kursangebot mit moderner Ausrüstung. Der Großteil der Schulen auf Rügen gehört dem Verband Deutscher Windsurfing und Wassersportschulen e.V. (VDWS) oder dem Verband Deutscher Sportschulen e.V. (VDS) an.

Wer statt auf den Wellen zu reiten lieber unter die Wasseroberfläche taucht, kann rund um Rügen einiges entdecken. Taucher finden in der Ostsee einen der größten Schiffsfriedhöfe der Welt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche unterwasserarchäologische Funde zu bestaunen. Neben Schiffswracks, Flugzeugwracks und verloren gegangener Schiffsausrüstung sind die versunkenen Ufersiedlungen aus der Steinzeit ein Highlight.

Kinderspaß auf der Insel

Für Kinder gibt es bei einem Familienurlaub auf der Inselgruppe eine Menge zu erleben. Neben Badespaß, Radfahren und Co. lassen eine Reihe von Rügener Themenparks Kinderherzen höher schlagen.
Bei Putbus befindet sich der größte Indoor-Spielplatz Rügens, die „Pirateninsel“. Dort warten beispielsweise Elektrokarts und eine 3D-Laser Show sowie ein Spielbereich für Kleinkinder auf die kleinen Gäste.

Eine weitere Attraktion ist das „Dinosaurierland Rügen“. In dem Natur- und Freizeitpark begegnen Besucher lebensnahen Dinomodellen, beispielsweise dem T-Rex, dem Triceratops oder dem „Langhals“ Brachiosaurus. Einige davon sind beweglich und geben urzeitliche Geräusche von sich. Die Ausstellung befindet sich in der freien Natur entlang eines 1,6 Kilometer langen, behindertengerechten Erlebnispfades.

In eine Miniaturwelt kann man im „Rügenpark“ in Gingst im Westen der Insel eintauchen. Dort sind Miniaturnachbauten international bekannter Bauwerke wie der Chinesischen Mauer oder des Berliner Reichstags ausgestellt. Zum Austoben stehen Riesenrutsche, Hüpfburg und Streichelzoo zur Verfügung.
Für kleine und große Kletterfreunde bieten sich die Kletterwälder Rügens an. Solche gibt es in Bergen, Altefähr und Prora.

Das typische Rügen erleben

Die Bäderarchitektur ist auf Rügen allgegenwärtig. Besonders schön ist dieser Baustil aus dem 19. und 20. Jahrhundert in den Ostseebädern zu sehen. Der Bäderstil verbindet die klassizistische Bauweise mit dem Historismus und dem Jugendstil. Die meist weißen Häuserfassaden tragen oft Balkone oder Veranden und sind mit floralen oder maritimen Motiven geschmückt. Durch die großen Rechteck- oder Rundbogenfenster, Giebel und Türmchen wirken die Bäderstil-Gebäude elegant und filigran.

Bäderarchitektur auf Rügen, Foto: franke182/Fotolia.comViele Häuser im Bäderstil leuchten strahlend weiß. Foto: franke182/Fotolia.com

Um die malerischen Städte im Bäderstil zu besuchen, eignet sich die Rügensche BäderBahn hervorragend. Im Volksmund wird sie „Rasender Roland“ genannt. Die Schmalspurbahn verbindet auf einer Strecke von über 24 Kilometern Putbus, Binz, Sellin und Göhren. Die Strecke wird heute noch mit historischen Dampflokomotiven und Wagen befahren. Auf der Fahrt begegnet man herrlich grünen Wiesen, leuchtend gelben Rapsfeldern und idyllischen Seen.

Schmalspurbahn Rasender Roland auf Rügen, Foto: Kawi/Fotolia.comBei einer Fahrt mit dem Rasenden Roland werden traumhafte Landschaften durchquert. Foto: Kawi/Fotolia.com

Für Geschichtsfans empfiehlt sich außerdem der Besuch der Störtebeker-Festspiele. Das erfolgreichste Open-Air-Theater Deutschlands findet seit 1993 jeweils von Ende Juni bis Anfang September am Ufer des Großen Jasmunder Boddens in Ralswiek statt. Die Festspiele erzählen die Geschichte des norddeutschen Piraten Klaus Störtebeker. Um den Seeräuber und seinen Sinn für Gerechtigkeit und Freiheit ranken sich Legenden. Das Leben Störtebekers wird über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Zyklen erzählt.
    

Kulinarisches Rügen

Die Küche Rügens ist typisch norddeutsch. Da die Rüganer ehemals hauptsächlich in Landwirtschaft und Fischerei beschäftigt waren, war das Essen der Inselbewohner jahrhundertelang überwiegend einfach und bodenständig, aber dennoch vielseitig. Durch die günstigen Gegebenheiten auf der Insel bestanden die Gerichte aus den Früchten des Ackerbaus, des Waldes, der Viehzucht sowie der Fischerei. Typisch für die norddeutsche Küche ist die Verarbeitung von Roter Beete, Steckrüben oder Kohl. Auch Kartoffelsalat ist ein populäres Gericht auf Rügen. Beliebt sind außerdem die Königsberger Klopse.

Die Rügener Boddengewässer sind bekannt für ihren Reichtum an Süß- und Salzwasserfischen. Fisch gibt es daher auf Rügen allerorts frisch zu kaufen. Aus diesem Grund sind Fischgerichte traditionell beliebt. Sei es als einfaches, aber köstliches Fischbrötchen vom Strandkiosk oder als Räucherfisch. Zu gebratenem, gegrilltem oder gedünstetem Fisch und anderen Meeresspezialitäten sollten Urlauber unbedingt die leckeren Soßen probieren.

Die lokale Küche kann man bei den saisonalen kulinarischen Wochen genießen:

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