Sächsische Schweiz - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Sächsische Schweiz. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Felsformationen, Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge. Foto: Henry Czauderna/Fotolia.com
Die Sächsische Schweiz beeindruckt durch ihre vielfältige Landschaft mit bizarren Felsformationen. Foto: Henry Czauderna/Fotolia.com

Die Sächsische Schweiz beeindruckt durch ihre bizarren Felsformationen und dem außergewöhnlichen Wechsel von weiten Ebenen, tiefen Schluchten, beeindruckenden Tafelbergen und weit erschlossenen Waldgebieten. Das ist unter den Mittelgebirgen in Europa einmalig. Die Region hat vor allem für Klettersportler, Wanderfreunde und Kulturliebhaber einiges zu bieten.

Schrammsteine, Sächsische Schweiz. Foto: murmakova/Fotolia.com
Die Schrammsteine sind eine stark zerklüftete, langgestreckte Felsformation in der Sächsischen Schweiz. Foto: murmakova/Fotolia.com

Die abwechslungsreiche Sächsische Schweiz liegt südöstlich von Dresden, auf beiden Seiten der Elbe, im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Zu diesem gehört neben der Sächsischen Schweiz noch die Böhmische Schweiz in Tschechien. Die durch Bäche und Flüsse herausgespülten Täler sorgen für außergewöhnliche Hang- und Felslandschaften. Das Gebiet geht östlich in das Lausitzer Bergland und westlich in das Erzgebirge über. Die zahlreichen Klettergipfel, Höhlen und Wälder bieten ein vielfältiges sportliches Angebot. Alte Ruinen, Höhlen und malerische Orte entlang der Elbe zeugen von der jahrhundertealten Besiedlung des Gebietes. 

Sport und Natur in der Sächsischen Schweiz

Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist ein Teilgebiet der gesamten Sächsischen Schweiz und ein wahres Naturparadies, das vor allem Wanderern und Kletterfreunden zahlreiche Freizeitmöglichkeiten bietet. Der Park erstreckt sich auf einer Fläche von rund 93,5 Quadratkilometern und wurde im September 1990 im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR gegründet. 1,7 Millionen Besucher lassen sich jedes Jahr von der vielfältigen Landschaft des Gebiets beeindrucken.

Der Nationalpark teilt sich räumlich in zwei Bereiche. Der westliche Teil umfasst das Basteigebiet, den Lilienstein und das Polenztal. Zum östlichen Bereich gehören die Schrammsteine, der Große Winterberg, der Große Zschandes und die hintere Sächsische Schweiz. Die gegensätzlichen Klima- und Landschaftszonen mit tief eingeschnittenen, canyonartigen Schluchten und die teils kargen Felsriffe sorgen für einen abwechslungsreichen Anblick. Die Wälder der Sächsischen Schweiz bestehen zum  Großteil aus Fichten, die durch Forstwirtschaft langsam durch naturnahen Laubwald ersetz werden. In den Waldgebieten und Schluchten wachsen außerdem Farne, Leuchtmoos und Heidekraut. Hier fühlen sich vor allem Eulen, Habichte, Wildschweine, Gemsen und Mufflons wohl. Außerdem leben 16 der 18 in Deutschland heimischen Fledermausarten in den Waldgebieten der Sächsischen Schweiz.

Wanderer finden im Nationalpark markierte Strecken von 400 Kilometern. Entlang der Wege und auf den Gipfeln sorgen zahlreiche Berggaststätten für das leibliche Wohl. Für Radfahrer hält der Nationalpark Sächsische Schweiz ein Radwegenetz von rund 50 Kilometern bereit.

Abwechslungsreicher Kletterspaß

Besonders beliebt ist die Sächsische Schweiz bei Bergsteigern. Sie zählt zu den bekanntesten Klettergebieten Deutschlands. Hier lohnt sich ein mehrtägiger Aufenthalt beispielsweise in einer der vielen gemütlichen Ferienwohnungen der Sächsischen Schweiz. Denn Bergsportler finden auf den 1.100 Gipfeln mehr als 20.000 Kletterwege in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die Kletterregion zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus, die es so in keinem anderen Gebiet gibt. Seit 1913 gilt eine strenge Kletterethik. So ist das Klettern beispielsweise nur an freistehenden Klettergipfeln mit mindestens zehn Metern Höhe zugelassen. Als Hilfsmittel dürfen Kletterer ausschließlich Knoten- und Bandschlingen verwenden.

Die höchste Erhebung ist der Große Zschirnstein mit rund 562 Metern. Er ist eines von drei Felsmassiven, an denen das Klettern in der Sächsischen Schweiz erlaubt ist. Hier befinden sich zwei Klettergipfel – der Große und der Kleine Zschirnsteinturm. Die Kletterroute an der Südwand endet am höchsten Punkt des Berges.

An der Südspitze des aus Sandstein bestehenden Tafelberges befindet sich ein Aussichtspunkt, der einen traumhaften Ausblick über die Berge und Felsen der Umgebung bis nach Dresden und Tschechien bietet.

Sächsische Schweiz, Bärensteine, Großer Bärenstein. Foto: mwtierfoto/Fotolia.com
Der Große Bärenstein in der Sächsischen Schweiz ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für Wanderer und Kletterfreunde. Foto: mwtierfoto/Fotolia.com

Für eine Klettertour sind auch die Schrammsteine beliebt. Sie sind eine langgestreckte, stark zerklüftete Felsgruppe östlich von Bad Schandau. Im Westen bildet der Vordere Torstein den Anfang der Felskette. Diese zieht sich dann, durchbrochen von drei mächtigen Felsöffnungen, den „Schrammtoren“, bis zur Schrammsteinaussicht. Die bedeutendsten Gipfel sind der einzeln stehende Falkenstein mit 381 Metern Höhe und der Hohe Torstein mit 425 Metern Höhe.

Neben verschiedenen Klettergipfeln gibt es zahlreiche Kletterstiege. Mit Hilfe von Treppen, Leitern, Metalltritten und Griffen können Wander- und Kletterfreunde große Höhenunterschiede überwinden. Eine der bekanntesten ist die Häntzschelstiege mit einer Länge von 700 Metern. Sie führt vom Fuß des Bloßstock bis zur Spitze des Langen Horns. Die Häntzschelstiege wird an einer Stelle von der Oberen Affensteinpromenade gekreuzt. Dort lohnt sich eine Verschnaufpause, denn der Ausblick über die Gipfel und Wälder der Umgebung ist atemberaubend.

Die Heilige Stiege überwindet mit 903 Stufen einen Höhenunterschied von 190 Metern. Damit hat sie die meisten Stufen aller Steiganlagen der Sächsischen Schweiz. Die Anlage führt aus dem Heringsgrund im Schmilkaer Gebiet zum Reitsteig auf dem Winterbergmassiv. Ein gut gesicherter Wanderweg macht die Stiege auch für Anfänger zu einem lohnenswerten Ausflugsziel.

Jahrhundertealte Geschichte in der Sächsischen Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist geprägt von einer jahrhundertealten Geschichte. Noch heute existieren hier zahlreichen Burganlagen die zum Schutz der Handelswege errichtet wurden. Viele der Burganlagen sind mittlerweile Ruinen, nur die Festung Königstein und die Burg Hohnstein sind noch vollständig erhalten. Neben den Burgen und Ruinen gibt es viele weitere beeindruckende Ausflugsziele, die von alten Zeiten zeugen.

Geschichtsträchtige Ausflugsziele

Lichtenhainer Wasserfall, Sächsische Schweiz. Foto: tinyal/Fotolia.com
Imposantes Wasserspiel am Lichtenhainer Wasserfall. Foto: tinyal/Fotolia.com

Ein lohnenswertes Ausflugsziel sind die Bärensteine in der Nähe von Weißig. Dabei handelt es sich um ein Bergmassiv mit dem Großen und Kleinen Bärenstein, die beide Tafelberge sind. Der Kleine Bärenstein hat eine Höhe von 338 Metern. Der Große Bärenstein ist mit seinen 327 Metern zwar niedriger als der kleine Bärenstein, dafür ist er aber deutlich ausladender. Der Name des Bergmassives geht auf die Adelsfamilie Bernstein zurück.

Am Großen und Kleinen Bärenstein gibt es viele interessante Höhlen, von denen die Götzingerhöhle am bekanntesten ist. Die 25 Meter lange Höhle entstand durch einen Felssturz und Auswaschungen. Am Kleinen Bärenstein befindet sich außerdem der sagenumwobene Jungfernsprung. Hier soll sich ein Mädchen vom Felsen gestürzt haben, das im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Soldaten verfolgt wurde. Als Erinnerung dient ein noch heute sichtbares Kreuz in der Wand des Felsens.

Bergsteiger kommen an beiden Bärensteinen auf ihre Kosten. Der bedeutendste Gipfel des Kleinen Bärensteins ist der Thürmsdorfer Stein. Wie der Kleine Bärenstein verfügt auch der Große Bärenstein über mehrere Kletterfelsen. Der zweigeteilte Gipfel bietet von der Nordseite aus einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt Wehlen und das Elbtal in Richtung Pirna. Von der Süd- und Ostseite sind die Festung Königstein und die Berge zwischen Papstein und den Schrammsteinen sichtbar.

Wer die Burg Wildenstein besuchen möchte, sollte sich den sogenannten Kuhstall ansehen. Er befindet sich ganz in der Nähe und ist nach dem Prebischtor das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge. Warum das Felsentor diesen Namen trägt, ist nicht geklärt. Eine Theorie besagt, dass die Bevölkerung ihr Vieh dort vor den schwedischen Soldaten im Dreißigjährigen Krieg versteckte. Eventuell stammt der Name aber auch von Raubrittern, die gestohlenes Vieh nach ihren Raubzügen dort unterbrachten. In der Mitte der Formation führt eine schmale, sehr steile Treppe durch einen Felsspalt nach oben. Von dort aus bietet sich ein wundervoller Panoramablick über die Sächsische Schweiz.

Nicht weit vom Kuhstall entfernt liegt der Lichtenhainer Wasserfall. Dieser umgestaltete Wasserfall des Lichtenhainer Dorfbachs fließt über einen Sandsteinfelsen. Ursprünglich handelte es sich um einen kleinen Wasserfall, der sich in einer schluchtartigen Kerbe oberhalb des Kirnitzschtals befand. Um seine touristische Attraktivität zu steigern, wurde er über einen kurzen Hangkanal erhöht und mit einem aufziehbaren Stauwehr versehen. Jede halbe Stunde öffnet der „Wasserfallzieher“ das Wehr. Zunächst lässt er das Wasser mit musikalischer Untermalung nur langsam fließen. Mit dem Schlussakkord öffnet er das Wehr vollständig und das Wasser fließt sturzbachartig den Hang hinunter.

Bastei, Basteibrücke, Sächsische Schweiz. Foto: Uwe Naumann/Fotolia.com
Blick auf die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz. Foto: Uwe Naumann/Fotolia.com

In Hinterhermsdorf befindet sich die Obere Schleuse. Diese Stauanlage liegt im deutsch-tschechischen Grenzflüsschen Kirnitzsch und staut das Wasser auf einer Länge von 700 Metern. Ursprünglich erbaute man die Anlage, um die notwendige Wassermenge zum Sammeln und Flößen von geschlagenen Bäumen bereitzustellen. Den Fluss flutete man durch das Öffnen der Schleuse bis zur Elbe. Bereits im Jahr 1879 nutzte der Gebirgsverein Saxonia die Obere Schleuse für Kahnfahrten. Seit 1964 dient die Schleuse ausschließlich touristischen Zwecken. Von Ostern bis Oktober können Besucher eine 20-minütige Kahnfahrt unternehmen. Während dieser werden die Bootsgäste über Wissenswertes zur Schleuse und zur Tier- und Pflanzenwelt informiert.

Für alle Theaterfreunde lohnt sich ein Ausflug zur Felsenbühne Rathen. Von Mai bis September führt die Landesbühne Sachsen rund 90 Vorstellungen auf. Besucher erleben Musiktheater und Schauspielstücke aus der Klassik und Moderne. Die Naturbühne befindet sich in einem Kessel am oberen Ende des Wehlgrunds zwischen den Felsen Kleine Gans und Großer Wehlturm. Die Bühne verfügt über 1.953 Plätze. Sie wurde bereits im Jahr 1936 angelegt. 1938 fanden hier die ersten Karl-May-Festspiele statt. Ab 1954 wurden auf der Felsenbühne Rathen große dramatische oder musikalische Stücke wie „Der Freischütz“, „Wilhelm Tell“, „Die Räuber“ oder „Winnetou“ aufgeführt.

Burganlagen und Ruinen

Bei einem Urlaub in der Sächsischen Schweiz darf ein Ausflug zur Bastei und Felsenburg Neurathen nicht auf dem Reiseplan fehlen. Die Bastei ist eine markante Felsformation mit Aussichtsplattform am rechten Ufer der Elbe. Einst war die Bastei ein Teil des Verteidigungsringes der Felsenburg Neurathen. Sie befindet sich zwischen Rathen und der Stadt Wehlen und zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Region. Ein schmaler Felsriff fällt von der Bastei über 194 Meter steil zur Elbe hin ab. Auf der Hochfläche hinter der Bastei können sich Gäste in einem Restaurant kulinarisch verwöhnen lassen. Zu erreichen ist die Bastei von Rathen aus über eine Treppe mit 487 Stufen, die aus dem Wehlgrund über die „Vogeltelle“ auf den Felsen führt. Sehenswert auf der Bastei ist nicht nur die malerische Aussicht, sondern auch der Jahrhundertturm. Dabei handelt es sich um einen Felsgipfel an der Basteibrücke. Hier steht eine Gedenktafel für die erste Erwähnung der Bastei in der Reiseliteratur sowie für Wilhelm Leberecht Götzinger und Carl Heinrich Nicolai, die zu den Entdeckern der Sächsischen Schweiz zählen. Der Ferdinandturm ist ein Teil der Wehltürme und bietet Besuchern einen Blick auf die berühmte Basteibrücke. Erreichen lässt er sich über eine Abzweigung auf dem Weg zur Brücke.

Die Felsenburg Neurathen ist die größte mittelalterliche Felsenburg der Region und wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte sie verschiedenen böhmischen Adelsgeschlechtern bevor sie 1469 in den Besitz der sächsischen Kurfürsten überging. Die Bauten bestanden weitgehend aus Holz, weshalb heute nur noch die aus Stein ausgehauenen Räume, Durchgänge, die Zisterne und die Balkenauflager der einstigen hölzernen Aufbauten erhalten sind. Zwischen 1982 und 1984 wurden Teile der weitläufigen Burganlage zu einem Freilichtmuseum umgestaltet. Dieses zeigt das Leben während der slawischen Besiedlung der Gegend. Funde von Ausgrabungen geben Besuchern einen authentischen Einblick.

Festung Königstein, Bergfestung, Sächsische Schweiz. Foto: santosha57/Fotolia.com
Die Festung Königstein gehört zu den größten Bergfestungen in Europa und ist ein attraktives Ausflugsziel. Foto: santosha57/Fotolia.com

Eine weitere Attraktion ist die Burg Stolpen, eines der eindrucksvollsten Baudenkmäler Sachsens. Die 800 Jahre alte, mittelalterliche Burganlage wurde von einer Höhenburg zum Schloss umgebaut und später als Festung genutzt. Sie liegt etwa 27 Kilometer von Dresden entfernt, südlich der Stadt Stolpen. Ihre prominenteste Bewohnerin war die Gräfin Cosel, eine berühmte Mätresse des polnischen Königs und des sächsischen Kurfürsten August des Starken. Sie verbrachte 49 Jahre als Gefangene auf der Burg Stolpen. Kulturinteressierte können ihre Grabstätte in der Burgkappelle besichtigen. Zu Beginn der 1990er Jahre begann man weite Teile der Burg auszubauen. Diese sind nun wieder für Besucher zugänglich. Nach vorheriger Anmeldung erfahren Besucher Wissenswertes zur Geschichte der Burg und dem schicksalhaften Leben der Gräfin Cosel. Zum Abschluss der Tour lohnt sich die Besteigung des Siebenspitzenturms. Er bietet eine wundervolle Aussicht über das sächsische Mittelgebirge.

Zu den größten Bergfestungen in Europa zählt die weithin bekannte Festung Königstein. Sie liegt Inmitten des Elbsandsteingebirges auf einem Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein. Die Anlage besteht aus mehr als 50 Bauten, die zum Teil über 400 Jahre alt sind. Die Bauten zeugen noch heute vom damaligen militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Beeindruckend ist vor allem der 1.800 Meter lange Wallgang mit 42 Meter hohen Mauern und Steilwänden aus Sandstein. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein 152,5 Meter tiefer Brunnen. Er ist der tiefste Brunnen in Sachsen und der zweittiefste Brunnen Europas. Das älteste Gebäude der Festung Königstein ist die Burgkapelle. Sie besteht seit der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert und ist heute ein militärhistorisches Freilichtmuseum. Wer statt eines Museumsbesuchs lieber einen traumhaften Ausblick genießen möchte, sollte mit dem Aufzug an einer senkrechten Außenmauer der Festung nach oben fahren. Der Aufzug hat eine gläserne Panoramakabine. Während er eine Höhe von 42 Metern überwindet, genießen die Insassen einen beeindruckenden Panoramablick auf die Sächsische Schweiz. Die Festung Königstein ist Heimat zahlreicher Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten gehören das jährliche Carcassonne-Fan-Treffen, das Historienspektakel „Die Schweden erobern den Königstein“, das Sport- und Outdoorevent „Festung Aktiv!“ und der historisch-romantische Weihnachtsmarkt. Seit Mai 2015 beherbergt die Festung zudem eine neue Dauerausstellung mit dem Titel „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“. Sie stellt die fast 800-jährige Geschichte der Wehrfestung in 33 teilweise erstmals zugängigen Räumen dar.

Stadt Wehlen, Sächsische Schweiz. Foto: pure-life-pictures/Fotolia.com
Die Stadt Wehlen ist ein Erholungsort und Ausgangspunkt zu zahlreichen Ausflugszielen in der Sächsischen Schweiz. Foto: pure-life-pictures/Fotolia.com

Erholungs- und Kurorte der Sächsischen Schweiz

Entlang der Elbe, eingebettet in die malerische Landschaft der Sächsischen Schweiz liegen viele, sehenswerte Städtchen und Dörfer, in denen es auch Ferienwohnungen gibt.

Bad Schandau ist eine Kleinstadt und ein staatlich anerkannter Kneippkur- und Erholungsort. Er liegt direkt am Nationalpark und schmiegt sich idyllisch an die steil aufragenden Sandsteinfelsen des nördlichen Elbufers. Durch seine Lage als Handelsplatz an der Elbe erhielt der Ort 1467 den Status einer Stadt. Seit 1800 ist Bad Schandau ein Kurort. Es ist der kleinste deutsche Ort, der über einen selbstverwalteten Straßenbahnbetrieb verfügt, die bekannten Kirnitzschtalbahn.

Wer einen Ausflug nach Bad Schandau unternimmt, sollte die Museen der Stadt besuchen. Das Heimatmuseum vermittelt Kenntnisse aus der Vergangenheit und Gegenwart der Region im oberen Elbtal. In der kulturgeschichtlichen Dauerausstellung finden Besucher Informationen über die Stadtgeschichte, die Elbeschifffahrt, den Tourismus und über das Bergsteigen. Die Erich-Wustmann-Ausstellung beherbergt Ausstellungsstücke, Fotos und Gesänge, die der gleichnamige Forschungsreisende von seinen Expeditionen aus Skandinavien und Südamerika zusammengetragen hat. Im Museum Kellerhaus Krippen erfahren Interessierte Wissenswertes zu den Anfängen der Papierindustrie.

Bad Schandau versprüht durch eine Vielzahl an eindrucksvollen Bauwerken einen einzigartigen Charme. Die rechte Seite der Elbe ist von Hotels aus der Gründerzeit geprägt, die den Fluss säumen, sowie von zwei Elbbrücken und der St. Johanniskirche. Letztere besticht durch ihren achteckigen Westturm und die Fenster aus farbigem Glas im Altarraum. Besonders wertvoll ist ihr zweigeschossiger Renaissancealtar aus Sandstein, den der Dresdner Bildhauer Hans Walther ursprünglich für die Dresdner Kreuzkirche geschaffen hat. Auch der vor der Kirche platzierte Sendig-Brunnen ist sehenswert. Dieser wurde 1896 erbaut. Auf dem Marktplatz des Städtchens sind das Rathaus und einige Renaissancebauten besondere Hingucker. Die Stadt verfügt zudem über Kureinrichtungen mit 3.500 Quadratmetern und einem großen Botanischen Garten mit mehr als 1.500 Pflanzenarten.

Ein weiterer anerkannter Erholungsort am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz ist Sebnitz. Sebnitz liegt im Tal des gleichnamigen Flusses und an dessen Seitentälern. Der Naturraum rings um die Stadt gehört zum Lausitzer Bergland, zum Westlausitzer Hügel- und Bergland und zur Sächsischen Schweiz. Er bietet Erholung, Entspannung und zahlreiche Sportmöglichkeiten. Im Jahr 1900 war Sebnitz das Zentrum der deutschen Kunstblumenherstellung. Damals gab es mehr als 200 kleine und große Blumenfabriken. Deshalb trägt der Ort auch die Namen „Stadt der Kunstblumen“ oder „Stadt der Seidenblumen“. Hintergründe und Informationen zur Geschichte der Kunstblumenherstellung erhalten Besucher im Kunstblumen- und Heimatmuseum oder im Haus Deutsche Kunstblume Sebnitz.

Sehenswert sind darüber hinaus einige Bauwerke. Die Evangelische Kirche Peter und Paul ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und verfügt über einen Chor aus dem 15. Jahrhundert. Der Marktplatz zeichnet sich durch den spätklassizistischen Stil der umliegenden Gebäude aus und steht unter Denkmalschutz.

Für Familien ist ein Ausflug in den Urzeitpark Sebnitz empfehlenswert. Er beherbergt 400 Plastiken urgeschichtlicher Säugetiere und Kleinlebewesen, ein Modelleisenbahnmuseum und ein Western-Village.

Erholung und Kultur finden Urlauber auch in Wehlen. Die Stadt ist seit 1972 ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt an der Bahnlinie von Dresden nach Prag. Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen zur Bastei, zur Felsenbühne Rathen, zu den Bärensteinen und Rauensteinen sowie zum Wehlener und Uttewalder Grund. Wehlen schmiegt sich idyllisch in das Elbtal und wird in Richtung Norden und Osten durch den Nationalpark Sächsische Schweiz begrenzt. Sehenswert ist vor allem die Burgruine der Burg Wehlen. Sie ist eine teilweise erhaltene Spornburg auf einem Geländesporn über der Elbe. Sie entstand vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Der böhmische König Ottokar I. schenkte sie Heinrich dem Erlauchten im Jahr 1245. Unter dem Schutz der Burgherren entwickelte sich der Ort Wehlen. Heute können Besucher Teile der Grundmauer eines Turms, einen Keller und einen Rundbau besichtigen, der einst eine Bastion war. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt Wehlen sind die Stadtkirche und der Brunnen auf dem Marktplatz,  die Reste der alten, im spätgotischen Stil erbauten Kirche unterhalb der Burgruine und die Hofwiese mit einem vollständig erhaltenen Gewölbe des mittelalterlichen Burgstalles.

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