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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Usedom. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Usedom ist eine Insel  in der Pommerschen Bucht der südwestlichen Ostsee. Mit einer Fläche von 445 Quadratkilometer ist sie die zweitgrößte deutsche Insel nach Rügen und ein beliebtes Reiseziel für Touristen. Mit durchschnittlich 1.907 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenreichste Gegend Deutschlands. Zudem ist die „Sonneninsel“  das niederschlagsärmste Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern.

Nicht ganz Usedom gehört zur Bundesrepublik. Ein Teil der Insel ist polnisches Gebiet. 373 Quadratkilometer gehören zu Deutschland, lediglich 72 Quadratkilometer zu Polen. Dennoch ist mehr als die Hälfte der 76.500 Einwohner Usedoms polnisch.

Strand von Usedom. Foto: refresh(PIX)/fotolia.comDie Ostseeinsel Usedom bietet ideale Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub am Meer. Foto: refresh(PIX)/fotolia.com

Usedoms Geschichte

In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts begann der Bäderbetrieb auf Usedom und mit ihm ein langsam wachsender Tourismus. Anfangs waren die Gäste ausschließlich wohlhabend und teilweise sogar prominent. Zu den berühmtesten Gästen gehörten König Friedrich Wilhelm IV von Preußen und Kaiser Wilhelm II, die Schriftsteller Thomas Mann, Kurt Tucholsky und Theodor Fontane sowie Lyonel Feininger.

1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, bekam Polen die östliche Spitze der Insel zugesprochen. Der größere Teil Usedoms gehörte zur sowjetischen Besatzungszone, beziehungsweise ab 1949 zur neu gegründeten DDR. Im Jahr des Mauerfalls, 1989, wurde der Grenzübergang nach Polen wieder geöffnet. Der Großteil der Insel gehört seit der Wiedervereinigung zur Bundesrepublik Deutschland.

Seit 1990 ist der Tourismus der Hauptwirtschaftsfaktor der der Ostseeinsel. Vormals waren auch Landwirtschaft und Fischerei wichtige Wirtschaftszweige, die aber mittlerweile an Bedeutung verloren haben. Heute ist die Insel ein beliebtes Ziel für den Familienurlaub.

In Garz, nahe der polnischen Grenze, gibt es den Flughafen Heringsdorf, welcher Usedom mit einigen deutschen und weiteren mitteleuropäischen Städten verbindet. Er wurde 1925 eröffnet und gilt als einer der ältesten Luftzielorte Deutschlands.

Touristische Zentren der Insel

Auf Usedom gibt es viele sehenswerte Städte und Badeorte. Eine dieser Städte ist die Kleinstadt Usedom. Sie befindet sich im Südwesten der Insel. Dort leben um die 1.800 Menschen. Eines ihrer touristischen Highlights ist das Anklamer Tor aus dem 15. Jahrhundert. Es war Bestandteil der mittelalterlichen Wehranlage der Stadt und wurde vermutlich auch als Gefangenenturm genutzt. Heute befindet sich in dem Gebäude unter anderem eine Dauerausstellung über das frühere Leben in der Stadt und auf der Insel Usedom.

Zur Entspannung in die Bernsteinbäder

An der schmalsten Stelle der Insel befinden sich die Orte Koserow, Loddin, Ückeritz und Zempin. Sie werden als „Bernsteinbäder“ bezeichnet, weil an ihrem Küstenabschnitt der beliebte Schmuckstein zu finden ist. Bernstein besteht aus getrocknetem, fossilem Harz. Das Farbspektrum ist weit: Schattierungen von weiß-durchsichtig bis hin zu rot-braunen Tönen sind möglich.

Darüber hinaus sind die vier Bernsteinbäder bekannt für ihre Ruhe und Gemütlichkeit. Die alten Fischerdörfer mauserten sich zu beliebten Ferienorten. Eine rund 60 Meter hohe Steilküste dominiert das Bild Koserows. Rund 1.800 Menschen wohnen in dem Dorf am Ufer der Ostsee. Der Koserowsche Strand ist ein flach abfallender, breiter und steinfreier Sandstrand. Am Ufer des Achterwassers bei Koserow befindet sich ein Bootshafen. Dort herrschen ideale Bedingungen, um beim Angeln zu entspannen. Der Streckelsberg, direkt an der Ostseeküste von Koserow, bietet einen tollen Blick über das Meer mit seinem feinen Sandstrand und über die umliegende Landschaft. Des Weiteren ist die 261 Meter lange Seebrücke bei Touristen beliebt. Von dort aus verkehren zwischen April und Oktober regelmäßig Fahrgastschiffe der Usedomer Ostseeküste entlang.

Sonnenuntergang auf Seebrücke von Koserow auf Usedom. Foto: Tino Hemmann/fotolia.comBei einem romantischen Sonnenuntergang auf der Seebrücke von Koserow lässt sich der Tag gemütlich ausklingen. Foto: Tino Hemmann/fotolia.com

Östlich von Koserow, auf der Landenge zwischen Nord- und Süd-Usedom, liegt das 1.000-Seelen-Dorf Loddin. Der malerische Ort sitzt auf einer Landzunge am Achterwasser. Kleine reetgedeckte Häuser und Bauernhöfe prägen das Bild von Loddin. Der Kölpinsee nördlich des Ortskerns lädt zum Entspannen ein. Sehenswert ist auch die teilweise 40 Meter hohe Steilküste am Ostseestrand mit dem Aussichtspunkt Teufelsberg im Ortsteil Stubbenfelde. Von dort aus führt eine Treppe hinab zum hellen Sandstrand.

Ein Stück weiter östlich befindet sich Ückeritz. Das Dorf zählt rund 100 Einwohner und ist bei ruhesuchenden Touristen sehr beliebt. Der Strand von Ückeritz ist etwa sieben Kilometer lang. Steil- und Flachküste wechseln sich dort ab. Es wurden Befestigungen ausgelegt, damit Personen im Rollstuhl oder Familien mit Kinderwagen den Urlaub am Meer unbeschwert genießen können. Die umgebenden Waldgebiete laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Östlich von Ückeritz gibt es das Naturschutzgebiet Wockninsee.  Einige gefährdete Pflanzen und Tiere leben dort. Mit etwas Glück lassen sich beispielsweise Graugänse und Kraniche beim Brüten beobachten.

Das Bernsteinbad Zempin zählt knapp 1.000 Einwohner. Das frühere Bauern- und Fischerdorf liegt direkt am Ufer der Ostsee und des Achterwassers. Die Touristen im Ort erfreuen sich an den zahlreichen malerischen Reetdachhäusern. Über 40 rohrgedeckte Häuser prägen das Ortsbild.

Familienurlaub in den Inselbädern

Familienurlaub in Schmetterlingsfarm Trassenheide auf Usedom. Foto: fotoVISION360/fotolia.comAuf der Schmetterlingsfarm in Trassenheide gibt es farbenfrohe Schmetterlinge zu bestaunen. Foto: fotoVISION360/fotolia.com

Die drei Inselbäder Zinnowitz, Karlshagen und Trassenheide liegen im Nordwesten Usedoms und sind familienfreundlich ausgerichtet.

Im östlich gelegenen Zinnowitz leben heute circa 3.700 Personen. Zu DDR-Zeiten befand sich dort ein hochmodernes Leistungszentrum für Sportler. Auch heute zieht die Anlage viele Sportbegeisterte an. Der Ortskern von Zinnowitz besticht durch seine schönen renovierten Villen.

In einem Dünenwald liegt Karlshagen. Um die 3.200 Einheimische wohnen dort. Das dort ansässige Naturschutzzentrum erläutert den Zweck und die Formation der einzelnen geschützten Regionen auf der Insel, verfügt über eine umfangreiche Seevogelausstellung und informiert außerdem über erneuerbare Energien. Für Kinder verspricht „Karlchens Zauberwald“ – ein großer Spielplatz zum Klettern, Schaukeln und Rutschen – Spaß und Abenteuer. Dieser befindet sich hinter den Dünen inmitten des schattigen Kiefernwalds. Überall im Ort, auf Wegweisern, Flyern und Plakaten ist „Karlchen“, das Maskottchen der Stadt, präsent und geleitet Familien durch ihren Urlaub in Karlshagen.

Mit 1.000 Einwohnern ist Trassenheide das kleinste der drei Inselbäder. Urlauber schätzen die unberührte Natur rund um das beschauliche Dorf. Ein gemütlicher Kiefernwald, Dünen und ein etwa vier Kilometer langer Ostseestrand umgeben das Dorf. In Trassenheide lockt Europas größte Schmetterlingsfarm Besucher an. Dort können Interessierte die Entwicklung eines Schmetterlings mitverfolgen: vom Ei zur Raupe, später zum Kokon und schließlich das Schlüpfen des Schmetterlings.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit von Trassenheide ist ein Haus, das kopfüber steht. Das Haus gilt als das meistfotografierte Einfamilienhaus Deutschlands. Gegen einen geringen Betrag können Besucher eintreten und sich wie eine Fliege an der Zimmerdecke fühlen. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene haben an der Verwirrung der Sinne in dem „verrückten“ Haus jede Menge Spaß. Für Schüler, Familien und andere Gruppe gibt es spezielle Tarife.

Eleganz in den Kaiserbädern

Die Orte Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck werden „Kaiserbäder“ genannt. Diese Bezeichnung stammt aus der Zeit, als die kaiserliche Familie dort häufig ihren Urlaub verbrachte. Um die Wende zum 20. Jahrhundert kamen außerdem zahlreiche Adelige, Angehörige des Großbürgertums und andere gut Betuchte in diese Region der Insel Usedom, um sich zu erholen.

Der Architektur sieht man den Reichtum der einstigen Besucher an: Viele Villen zeigen Elemente aus dem Jugendstil, dem Barock und dem Klassizismus. Zu DDR-Zeiten wurden die prunkvollen Fassaden teilweise geglättet. Nach der Wende bauten Usedomer Bürger die Häuser wieder in ihrer ursprünglichen Pracht auf.

Seit 1997 tragen die drei Orte aufgrund ihres therapeutisch nutzbaren Seeklimas das Zertifikat „Seeheilbad“. Eine neun Kilometer lange Strandpromenade verbindet die drei Orte miteinander. Zudem verkehrt die Kaiserbäder-Bahn zwischen ihnen. Dort erzählt der Fahrer den Reisenden Interessantes über Kultur, Geschichte, Architektur sowie Land und Leute.

Bansin ist der westlichste der drei Orte. Der Strand des Kaiserbads verfügt über sehr feinen und hellen Sand. Es gibt spezielle Strandabschnitte für Hundebesitzer sowie für FKK-Urlauber. Das Besondere an Bansin sind seine zwei Gesichter. Ein Teil zeigt sich prunkvoll und mondän mit herrschaftlichen Villen, der andere Teil des Ortes wirkt durch den nahe gelegenen Wald eher dörflich-ländlich. In der Nähe von Bansin befinden sich die Seen Schloonsee, Gothensee und der große Krebssee. Alle drei sind bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Mit 4.000 Bewohnern gehört Heringsdorf zu den größeren Orten der Insel. Bis ins 19. Jahrhundert hieß das alte Bauern- und Fischerdorf Neukrug. Seinen heutigen Namen verdankt der Ort einem Familienausflug des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III, der 1820 mit seinen drei Söhnen – unter ihnen der spätere Kaiser Wilhelm I – auf Usedom verweilte. Der Kronprinz sah den Fischern beim Heringe puhlen und einsalzen zu und gab daher dem Ort seinen heutigen Namen.

Heringsdorf glänzt durch gute Einkaufsmöglichkeiten und ein großes kulturelles Angebot. Sehenswert sind beispielsweise das Muschelmuseum und die Sternwarte. Die Hauptattraktion von Heringsdorf ist die mit 508 Metern längste Seebrücke Europas. Eine weitere Besonderheit sind die prächtigen Gebäude im Bäderarchitekturstil und ihre farbenfrohen Fassaden. Der Strand von Heringsdorf ist breit und fällt flach ab. Auch an der Heringsdorfer Küste befindet sich ein extra ausgewiesener Hundestrand.

Seebrücke von Ahlbeck auf Usedom. Foto: Silke Koch/fotolia.comDer Sonnenaufgang taucht den Ahlbecker Strand und die weiße Seebrücke in sanftes Licht. Foto: Silke Koch/fotolia.com

Ahlbeck liegt nahe der polnischen Grenze. Mehr als 3.000 Menschen wohnen dort. Das Wahrzeichen des Ortes ist die 280 Meter lange, weiße Seebrücke. Auf ihr befindet sich eine Plattform mit Restaurant, das leckere Fleisch- und Fischspezialitäten anbietet. Auch die Ostseetherme ist einen Besuch wert. Sie befindet sich westlich von Ahlbeck. Unterschiedlich temperierte Becken, eine Sauna und ein Dampfbad laden zu Entspannung ein.

Die Stadt Swinemünde (polnisch: Šwinoujšcie) zählt 41.000 Einwohner. Sie liegt im polnischen Gebiet Usedoms sowie auf den Inseln Wollin (polnisch: Wolin) und Kaseburg (polnisch: Karsibór) am Stettiner Haff. Früher gehörte Swinemünde zu Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Südspitze Usedoms, und damit auch Swinemünde, Polen zugesprochen. Swinemünde wird als viertes Kaiserbad bezeichnet, da die Stadt vor allem durch die regelmäßigen Besuche Kaiser Wilhelms II berühmt wurde. Die Hafenwirtschaft und der Tourismus sind heute die Motoren der Stadt.

Wald auf Usedom. Foto: Rico K./fotolia.comDie Wälder auf Usedom laden zum Entspannen ein und beherbergen viele bedrohte Tiere und Pflanzen. Foto: Rico K./fotolia.com

Usedomer Landschaft – unberührte Natur und Artenvielfalt

Ähnlich wie Rügen ist Usedom in Halbinseln aufgeteilt. Diese haben sich vermutlich durch den Wellengang und die Strömung über die Zeit hinweg geformt. Insbesondere bei Sturmfluten werden Landmassen von den Steilküsten abgetragen und an der Ausgleichsküste wieder angespült. Um die gegenwärtige Form der Insel zu erhalten und die Insel vor Überflutungen zu schützen, betreiben die Bewohner Küstenschutz. Zu diesem Zweck wurden Buhnen, Deiche und Bollwerke gebaut und die Deiche bepflanzt. Die Wälder an der Außenküste sind besonders wichtig für den Küstenschutz.

Die Usedomer Landschaft ist flach bis sanft hügelig. Eine der größten Stärken der Insel ist ihre unberührte Natur. Aus diesem Grund wird Usedom die „grüne Insel“ genannt. Usedom verspricht mit weißen Stränden, Dünen, Wäldern, Wiesen und Mooren pure Erholung. Viele Binnenseen prägen die Landschaft. In der sogenannten Usedomer Schweiz, eine der schönsten Moränenlandschaften in Hinterland, befindet sich beispielsweise der Sieben-Seen-Berg. Von dort aus überblickt man den Gothensee und die angrenzenden Seen Großer und Kleiner Krebssee, Kachliner See, Schmollensee, Schloonsee und das Achterwasser.

Die Ostseeinsel ist zudem ein bedeutsamer Rastplatz für Wasser- und Wattvögel. Biber, Fischotter Seeadler und einige weitere vom Aussterben bedrohte Tierarten finden hier einen geeigneten Lebensraum.

Usedom aktiv erleben

Fahrradfahren an Usedoms Küste. Foto: DOC RABE Media/fotolia.comDie Insel lässt sich dank der vielen Radwege gut mit dem Fahrrad erkunden. Foto: DOC RABE Media/fotolia.com

Das Leben auf Usedom spielt sich zu einem großen Teil in und am Wasser ab. Aufgrund der sehr guten Wasserqualität eignet sich die Insel für einen unbeschwerten Badeurlaub. Badenixen und Sonnenanbeter können hier an feinsandigen Stränden relaxen. Da das Meer an einigen Stellen sehr flach abfällt, wärmt die Sonne das dortige Wasser angenehm auf. Aus diesem Grund herrschen zum Beispiel in Karlshagen höhere Wassertemperaturen als an vielen anderen Orten der Ostsee. An einigen Usedomer Stränden ist auch Nacktbaden erlaubt.

Für Taucher hat Usedom ebenfalls viel zu bieten. Es gibt nicht nur zahlreiche Tauchkurse für Anfänger, auch das beliebte Wracktauchen ist möglich: In nur 12 Metern Tiefe befindet sich das Schiffswrack eines im Zweiten Weltkrieg gesunkenen Minenlegers. Von Zinnowitz aus starten Boots-Ausfahrten zur Tauchstelle.

Segler und Surfer kommen am Ostseestrand, am Achterwasser und am Haff auf ihre Kosten. Ohne Segelschein ist das Segeln jedoch nur erlaubt, wenn das Boot keinen Motor besitzt. An einigen Orten kann der der Schein während des Usedom-Urlaubes erworben werden.

Für alle, die lieber an Land sportlich aktiv sind, bietet Usedom insgesamt rund 600 Kilometer Rad- und Wanderwege. Berühmt ist zum Beispiel die 12 Kilometer lange Europa-Promenade im Usedomer Osten. Sie führt durch die drei Kaiserbad-Ortsteile Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck sowie durch Swinemünde.

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