Frankreich - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Pro Jahr verbringen rund 83 Millionen Auswärtige ihren Urlaub in Frankreich. Damit ist die Französische Republik das meistbesuchte Land der Erde. Aus gutem Grund: Sie besticht durch ihre Kultur, ihre exzellente Küche, tolle Landschaften und Eleganz. Wer eine Ferienwohnung in Frankreich bucht, kann sich auf einen erlebnisreichen Urlaub freuen.

Paris – das Herz der Île-de-France erkunden

Frankreich, Sacré-Cœur, Montmartre, Foto: Beboy/fotolia.com
Die beeindruckende Wallfahrtskirche Sacré-Cœur auf Montmartre. Foto: Beboy/fotolia.com

Die französische Hauptstadt Paris ist die am dichtesten besiedelte Metropole in ganz Europa und der Hauptort der Region Île-de-France. Kultur wird dort großgeschrieben. Besucher haben unzählige Möglichkeiten, wie sie ihre Freizeit in Paris verbringen. Kirchen und imposante Bauwerke locken zahlreiche Touristen an, es gibt rund 200 Kunstgalerien, etwa 160 Museen, 100 Theater und über 10.000 Restaurants. Darüber hinaus ist die Stadt an der Seine Sitz der UNESCO, einer internationalen Organisation, die sich der Förderung von Kultur, Kommunikation, Information, Erziehung und Wissenschaft verschrieben hat.

Frankreich, Opéra Garnier, Treppe, Paris, Foto: zzzz17/fotolia.com
Die große Treppe in der Pariser Oper. Foto: zzzz17/fotolia.com

Ein absolutes Highlight ist das Pariser Künstlerviertel Montmartre. Es liegt im Norden der Stadt auf dem gleichnamigen Hügel. Das Viertel hat einen kleinstädtischen Charme: Besucher können dort durch die idyllischen, schmalen Gässchen schlendern, den Anblick der typischen Pariser Häuserfassaden genießen und auf dem Place du Tertre die Werke der Karikaturisten und Maler bewundern. Zudem laden zahlreiche Confiserien, Cafés und Restaurants zum Schlemmen ein. Das Herzstück von Montmartre ist die Kreuzkuppelkirche Sacré-Cœur. Sie befindet sich auf dem Gipfel des Hügels und ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von Paris. Die römisch-katholische Wallfahrtskirche ist eine relativ junge Kirche, die zwischen 1875 und 1914 gebaut wurde. Das dreibogige Hauptportal zieren Reiterstatuen von Jeanne d’Arc und Ludwig IX., den Nationalheiligen Frankreichs. In der Apsis des Gotteshauses ist ein Mosaik des Heiligsten Herzens Jesu zu sehen. Mit einer Fläche von 475 Quadratmetern ist es eines der größten Mosaiken der Erde. Es ist ergreifend zu sehen, wie Gläubige aus aller Welt vor den Heiligenstatuen Sacré-Cœurs beten und ehrfürchtig die Kirche besichtigen. Auch außerhalb des Gebäudes ist ein grandioser Ausblick geboten: Von den Kirchentreppen aus können Besucher über die ganze Stadt blicken und tolle Fotos schießen.

Etwa 15 Minuten Fußweg von Sacré-Cœur entfernt, ebenfalls in Montmatre, liegt das bekannte Varieté Moulin Rouge. Das Gebäude mit der roten Mühle auf dem Dach besteht bereits seit 1889. Joseph Oller und Charles Zidler gründeten das Theater. Es wurde schnell für seine Bälle bekannt, auf denen junge Frauen Cancan und Chahut tanzten. Im Moulin Rouge waren die Shows der berühmtesten Stars von Paris zu sehen wie die von Yvette Guilbert, La Goulue und Joseph Pujol. Später führte das Moulin Rouge Operetten und Revuen auf. Seit 1955 bietet das Varieté „dinner spectacles“ an, eine Kombination aus Show und einem mehrgängigem Abendessen. Pro Jahr leeren die Gäste des Moulin Rouge etwa 240.000 Flaschen Champagner.

Von Moulin Rouge aus gelangen Paris-Besucher innerhalb von zehn Gehminuten zum bekannten Kaufhaus Galeries Lafayette. Es ist eines der ältesten Kaufhäuser in Frankreich und ist für seine Jugendstilarchitektur bekannt. Besonders schön ist die bunte Glaskuppel des Kaufhauses.

Frankreich, Eiffelturm, Paris, Foto: davis/fotolia.com
Der Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris, liegt an der Seine. Foto: davis/fotolia.com

Wie die Galeries Lafayette liegt die Pariser Oper, auch Opéra Garnier oder Opéra National de Paris genannt, am Kreisverkehr Place Diaghilev. Das Gebäude bietet nicht nur von außen einen atemberaubenden Anblick, sondern ist auch in seinem Inneren sehr kunstvoll gestaltet. Prachtvolle Ornamente und Deckenmalereien zieren das Treppenhaus, den Festsaal und das Foyer. 

Wer von der Pariser Oper aus circa 15 Minuten lang die Avenue de l’Opéra entlangläuft, erreicht das Musée du Louvre an der Seine. Einst war der Louvre ein französischer Königspalast, heute ist darin das drittgrößte Museum der Welt untergebracht. Auf über 60.000 Quadratmeter Fläche können Besucher griechische und römische Antikensammlungen, italienische Renaissancemalerei, flämische Kunst und die französische Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts bewundern. Unter anderem sind Werke von Delacroix, Dürer und Jean-Baptiste Regnault ausgestellt. Das bekannteste Kunstwerk des Louvres ist das Gemälde der Mona Lisa von Leonardo da Vinci. 

Frankreich-Urlauber sollten auf jeden Fall auch einen Blick auf die Pont Alexandre III werfen. Das ist eine neobarocke Brücke, die über die Seine führt. Sie befindet sich etwa 20 Gehminuten westlich des Louvres. Die Architekten Joseph Cassien-Bernard und Gaston Cousin versteckten die stählernen Bögen der Brücke hinter zahlreichen dekorativen Elementen. Zu beiden Seiten zieren beispielsweise vergoldete Bronzefiguren die Brücke, die das geflügelte Pferd Pegasus darstellen, das von einer Göttin des Ruhmes gezügelt wird. Zudem befinden sich auch Statuen aus Stein auf der Pont Alexandre III. Die prunkvolle Überführung wurde im Jahr 1900 für die damalige Weltausstellung fertiggestellt.

1,7 Kilometer westlich der Pont Alexandre III in der Nähe des Seineufers befindet sich das Wahrzeichen von Paris: der Eiffelturm. Er wurde zwischen 1887 und 1889 als Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung von 1889 errichtet. Das höchste Bauwerk von Paris zieht jährlich etwa sieben Millionen Besucher an, die den Turm besteigen oder sich mit dem Fahrstuhl nach oben bringen lassen. Von oben genießen sie einen wunderbaren Blick über Paris. Die erste Aussichtsetage befindet sich in 57,6 Metern Höhe und bietet rund 3.000 Menschen Platz. Dort können es sich Besucher im Restaurant „58 Tour Eiffel“ schmecken lassen oder dem Kinosaal „Cineiffel“ einen Besuch abstatten. Des Weiteren gibt es dort einen Geschenkartikelladen, eine Postannahmestelle und einen Saal für Tagungen und Konferenzen. Die zweite Aussichtsetage bietet in 115,7 Metern Höhe rund 1.600 Menschen Platz. Dort verwöhnt das gehobene Restaurant „Jules Verne“ die Gaumen von Feinschmeckern. Darüber hinaus gibt es einen Schnellimbiss und einen Andenkenladen. Die oberste Aussichtsplattform befindet sich 276,1 Meter über dem Boden. Bei schönem Wetter kann man von dort aus 80 Kilometer weit blicken.

Urlaub an der Côte d`Azur

Côte d`Azur, Monaco, Foto: Sergii Figurnyi/fotolia.com
Ein Blick auf die Küste von Monaco. Foto: Sergii Figurnyi/fotolia.com

Frankreich ist nicht nur ein Reiseziel für Kulturliebhaber, sondern auch für sonnenhungrige Touristen. Besonders beliebt ist die Französische Riviera Côte d`Azur. Sie liegt zwischen den Orten Cassis bei Marseille und Menton an der Grenze zu Italien und gehört zur Region Provence-Alpes-Côte d`Azur. Die Französische Riviera zeichnet sich durch ein mildes, mediterranes Klima aus. 

Zu den bekanntesten Flecken des Landstrichs zählt der Hafenort Saint-Tropez. In den fünfziger Jahren entwickelte sich der kleine Ort zu einem Anziehungspunkt für Künstler. Berühmte Maler wie Paul Signac und Henri Matisse zogen nach Saint-Tropez und ließen sich von der Idylle des Ortes inspirieren. Schon bald folgte die High Society und Saint-Tropez wurde sehr wohlhabend. Heute verbringen dort die Reichen und Schönen ihren Frankreich-Urlaub. Zudem befindet sich der größte Sandstrand der Côte d`Azur in Saint-Tropez und in der Nachbargemeinde Ramatuelle: der Baie de Pampelonne.

Neben Saint-Tropez ist auch das Fürstentum Monaco ein beliebtes Reiseziel an der Côte d`Azur. Im zweitkleinsten Stadtstaat der Welt wohnen reiche Menschen aus aller Herren Länder, da die Einwohner weder Erbschafts- noch Einkommenssteuern zahlen müssen. Lediglich die Unternehmen Monacos werden besteuert. Touristen besuchen im Sommer gerne den grobkörnigen Sandstrand von Larvotto. Ein weiterer beliebter Strand liegt hinter Fontvieille bei Cap-d’Ail. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Monaco. Aufgrund der historischen Bauweise beeindrucken beispielsweise das Hôtel de Paris, die prachtvolle Oper und das Casino von Monte-Carlo viele Besucher. Auch die Altstadt Monaco-Ville ist einen Besuch wert. Sie liegt zwischen den Häfen Port Hercule und Port de Fontvieille. Unter anderem steht dort der Fürstenpalast des Adelsgeschlechtes der Grimaldis. Des Weiteren gibt es in Monaco zahlreiche exotische Gärten wie den Jardin Exotique und den Japanischen Garten zu bestaunen.

Die Hafenstadt Nizza ist ein Highlight an der Côte d`Azur. Sie befindet sich etwa zehn Kilometer von Monaco entfernt. In Nizza gibt es 15 private und 20 öffentliche Strände, die Badespaß pur versprechen. Darüber hinaus hat der Ort ein großes historisch-architektonisches Erbe. Es gibt jede Menge Paläste, Villen und Barockkirchen aus dem Hochmittelalter zu erkunden. Der historische Kern der Altstadt ist noch heute intakt. Besonders sehenswert ist die russisch-orthodoxe Kathedrale Saint-Nicolas. Sechs goldene und grüne Kuppeln zieren das kunstvolle Gebäude. Auch im Inneren hat die Kirche beeindruckende Kunstwerke zu bieten. Beispielsweise können Besucher die vielen aufwendigen Holzverkleidungen und Goldschmiedearbeiten an den Kirchenwänden besichtigen. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts verbrachte die russische Zarenfamilie ihren Winter in Nizza. Anfang des 20. Jahrhunderts gab Zar Nikolaus II. den Bau der Kathedrale in Auftrag. Sie wurde zu einem geschätzten Versammlungsort für Russen, die seit dem 19. Jahrhundert in Nizza lebten. 

Wer Glanz und Gloria erleben möchte, sollte die Küstenstadt Cannes erkunden. Jedes Jahr im Mai pilgern Stars und Sternchen zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Sie zählen zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Neben den Filmfestspielen ist Cannes auch für seine schönen Strände bekannt. Besonders beliebt sind die Badeabschnitte entlang des Boulevard de la Croisette. Auch die Inselstrände vor Cannes ziehen jedes Jahr viele Touristen an. Reisende gelangen mit der Fähre zu den Hauptinseln Saint-Honorat und Sainte-Marguerite. Kulturliebhaber finden in der Altstadt beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Eglise Notre-Dame de L'Espérance. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern bietet auch einen tollen Ausblick über die Stadt und den Hafen von Cannes. Des Weiteren ist der Friedhof und Stadtpark Cimetière du Grand Jas sehenswert. Er ist terrassenförmig angelegt und besitzt durch seine besondere Gartenarchitektur eine einladende Atmosphäre – ideal für Picknicks und Spaziergänge an milden Sommertagen.

Natur und Kultur in Rhône-Alpes

Mont Blanc, Rhône-Alpes, Frankreich, Foto: pedrosala/fotolia.com
Der Mont Blanc ist ein ideales Reiseziel für Wintersportler und Wanderer. Foto: pedrosala/fotolia.com

Naturliebhaber und Wintersportfans kommen in der Region Rhône-Alpes voll auf ihre Kosten. Das nach dem Fluss Rhône und den Alpen benannte Gebiet liegt in Frankreichs Südosten und ist als Austragungsort des Alpinen Skiweltcups bekannt. Genau genommen hat sich die Piste Oreiller-Killy in Val-d’Isère als traditionelle Abfahrtsstrecke für das Skirennen etabliert. Ein weiteres bekanntes Ski- und Langlaufgebiet ist L’Alpe d’Huez im Département Isère. Es befindet sich in 1.125 bis 3.330 Metern Höhe und reicht bis zur Spitze des Gletschers Pic Blanc. Das Gebiet überzeugt Anfänger wie Profis mit 50 Kilometer langen Langlaufloipen, 135 Pisten aller Schwierigkeitsstufen sowie mit 81 Liften und Bergbahnen. Die gute Pisten-Infrastruktur sorgt dafür, dass es kaum überfüllte Abfahrten oder lange Wartezeiten an den Liften gibt. Ein weiteres Highlight für Wintersportler ist das Ski- und Langlaufgebiet Les Portes du Soleil. Mit etwa 650 Pistenkilometern gehört es zu den größten Skigebieten der Welt. Es liegt im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz. Die Abfahrten im französischen Teil sind sehr familienfreundlich und laden zum gemütlichen Fahren ein. 

Rhône-Alpes begeistert nicht nur Langläufer, Ski- und Snowboardfahrer, auch Wanderer genießen die idyllische Landschaft in den Bergen. Ein reizvolles Ausflugsziel ist beispielsweise der Regionale Naturpark Pilat. Er befindet sich in einem Gebirgsmassiv auf 140 bis 1.432 Metern Höhe und ist vom kontinentalen, mediterranen und ozeanischen Klima geprägt. Das brachte eine sehr große Artenvielfalt hervor, welche die Besucher im Naturpark hautnah erleben. Insgesamt gibt es in Rhône-Alpes 43.000 Kilometer gekennzeichnete Wanderwege. Zu den schönsten zählt der Fernwanderweg GR5, der vom Genfer See aus unterhalb des Mont Blanc entlang und durch den Nationalpark Vanoise ins Gebiet von Briançon führt. Von dort aus geht es weiter nach Süden bis nach Nizza. Zwischen Juni und September haben Urlauber die Möglichkeit, an einer geführten Gletscherwanderung im Mont Blanc-Massiv teilzunehmen. Hierfür sind allerdings Seilschaften und Steigeisen erforderlich. Diese können Besucher bei den Anbietern der Gletscherwanderungen ausleihen.

Rhône-Alpes bietet nicht nur für Bergsportler einen perfekten Urlaub, sondern auch für Wassersportler und Badegäste. Über 40 Prozent der französischen Seen befinden sich in der Region, allen voran der Genfer See, der die Grenze zur Schweiz markiert. Zahlreiche Kur- und Thermalbadeorte sind am Genfer See zu finden, beispielsweise Thonon, Divonne-les-Bains und Evian. Ein weiteres Highlight ist der See von Annecy. Der einst verschmutzte See zählt heute zu den saubersten Gewässern Europas, nachdem das Einleiten von Abwässern untersagt und die Zuleitungen Ende der 1960er Jahre verstopft wurden. Er wird von Gebirgsflüssen mit sauberem Wasser in Trinkwasserqualität gespeist und hält viele idyllische Badebuchten für seine Besucher bereit. Wer Wildgänse und Schnepfen in der Natur beobachten möchte, sollte das Dombes-Gebiet an der Bresse-Route besuchen. Dort gibt es rund 1.600 Teiche, welche das Jagdrevier vieler heimischer Vögel sind. Die meisten Vögel gibt es entlang der Strecke "Routes des étangs“ zu sehen. Nicht weit entfernt befindet sich auch das Vogelfreigehege "Parc des Oiseaux" in Villars-les-Dombes. Dort leben 2.000 Vogelarten aus der ganzen Welt.

Wer eine Reise nach Frankreich unternimmt, sollte Lyon erkunden. Die Hauptstadt der Region Rhône-Alpes ist Bischofssitz des Erzbistums Lyon und hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Altstadt sowie Teile der Halbinsel Lyons gehören seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sehenswert ist beispielsweise die Kathedrale Saint-Jean in der Altstadt. Sie ist Sitz des Erzbischofs von Lyon und im romanischen und gotischen Stil gehalten. In ihrem Inneren befindet sich eine astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert. Diese ist eine der ältesten Uhren in Europa. Das schöne Stück sieht aus wie ein Türmchen und ist etwa 1,80 Meter breit und 9,35 Meter hoch. Neben Uhrzeit und Datum zeigt sie auch die Positionen von Sonne, Mond und Erde an. Im Aufbau oberhalb des Uhrwerks sind ein Schlagglocken- und ein Spielwerk integriert. Das Spielwerk zeigt mehrmals am Tag eine biblische Szene: Maria, die durch den Erzengel Gabriel die Botschaft Gottes erhält. Eine weitere beeindruckende Kirche in Lyon ist Notre-Dame de Fourvière. Sie wurde ab 1872 errichtet und 1896 geweiht. Die Basilika ist das Wahrzeichen der Stadt und sehr dekorativ gestaltet. Die Säulen und Bögen zieren Gesimse, Kapitellen, Engel- und Heiligenstatuen. Zudem sind die Wände mit bunten Mosaiken und Malereien bestückt. 

Elsass – von Burgen, Wein und schönen Städten

Frankreich, Colmar, Petite Venise, Klein-Venedig, Foto: Photosmart/fotolia.com
Das idyllische Stadtviertel Petite Venise in Colmar. Foto: Photosmart/fotolia.com

Das Elsass zeichnet sich durch eine vielseitige Landschaft aus. Dichte Wälder, weite Ebenen und hohe Berge wie die Vogesen oder die Pfirter Jura sind typisch für die Region. Darüber hinaus ist das Elsass für den Weinanbau bekannt. Es besteht aus den beiden Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin, auch Unter- und Oberelsass genannt, in denen Touristen zahlreiche Ferienwohnungen für den Frankreich-Urlaub finden.

Bei einer Reise ins Elsass lohnt es sich, Straßburg zu besuchen. Die Grande Île, auch Große Insel genannt, ist die historische Altstadt von Straßburg. Sie gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe und lockt mit ihren Sehenswürdigkeiten zahlreiche Touristen an. Ein Besuchermagnet ist beispielsweise das Straßburger Münster, auch Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg. Die Kathedrale gehört zu den weltweit größten Sandsteinbauten und ist ein imposanter Anblick. Um sie herum gibt es zahlreiche vier- bis fünfgeschossige Fachwerkhäuser mit Steildächern im typisch süddeutschen Baustil. Zudem steht auf dem Münsterplatz das Bürgerhaus Kammerzell, das 1427 errichtet und 1467 umgebaut wurde. Es zählt zu den schönsten Fachwerkhäusern der deutschen Spätgotik und ist in der Originalsubstanz erhalten. Liebhaber moderner Architektur sollten eine Stadtrundfahrt auf dem Wasser unternehmen. Beim Palais Rohan legen zahlreiche Touristenschiffe ab. Sie fahren die Ill entlang bis hin zum Parlamentsviertel. Dort sind die modernen Bauten der Institutionen der Europäischen Union zu sehen.

Eine weitere schöne Stadt im Elsass ist Colmar. Die „Hauptstadt der elsässischen Weine“ liegt an der Elsässer Weinstraße. Diese führt durch die Weinanbaugebiete der Region. Zu beiden Seiten der Straße werden sieben Rebsorten angebaut: Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot noir, Riesling, Gewürztraminer, Sylvaner und Muscat. Neben den guten Tropfen hat Colmar auch eine malerische Innenstadt zu bieten. Das Viertel Petite Venise, zu Deutsch Klein-Venedig, ist von einem Labyrinth schmaler Kanäle durchzogen. Diese können Besucher an Bord eines Bootes erkunden und die schönen Häuser und Brücken vom Wasser aus bestaunen. Petite Venice grenzt an das einstige Gerberviertel, auch Quartier des Tanneurs genannt. Dort finden Besucher ein etwas schlichteres, aber dennoch sehenswertes Stadtbild vor. Darüber hinaus befinden sich in der Innenstadt beeindruckende Gotik- und Renaissancebauten. Eines davon ist die Stiftskirche Saint-Martin, die 1234 bis 1365 erbaut wurde. Ihr 71 Meter hoher Turm ist schon von weitem zu sehen. Zudem ist die Stadt von herrlichen Bürgerhäusern geprägt, darunter das 1537 erbaute Pfisterhaus und das Kopfhaus. Letzteres ist im Renaissancestil gehalten und mit über 100 Köpfen verziert.

Nicht weit von Colmar entfernt gibt es ein UNESCO-Weltkulturerbe zu sehen: die Befestigungsanlagen von Neuf-Brisach. Das Besondere an Neuf-Brisach: Die Planstadt, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts gebaut wurde, ist in der Form eines Achtecks mit einem schachbrettförmigen Straßennetz angelegt. Das Achteck ist die Idealform des Festungsbaus und typisch für die barocke Militärarchitektur. Ein ehemaliger Exerzierplatz ist das Zentrum der Stadt. Heute wird er als Marktplatz genutzt. Um Neuf-Brisach herum existieren zahlreiche Anlagen aus Gräben, Mauern und Toren, die zum Weltkulturerbe „Festungsanlagen von Vauban“ zählen.

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