Indonesien - Ferienwohnung & Ferienhaus

Sehenswürdigkeit auf Indonesien. Foto: Frank Debrah
Sonne, Palmen und Kultur – Indonesien hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Foto: Frank Debrah

Im Indischen Ozean zwischen Malaysia und Australien liegt das Tropenparadies Indonesien. Das südostasiatische Land besteht aus insgesamt 17.508 Inseln, von denen einige unbewohnt sind. Damit ist Indonesien der größte Inselstaat und eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Eine wichtige Einnahmequelle für das Land ist der Tourismus. Indonesien ist ein vergleichsweise günstiges Urlaubsziel und bietet sich zum Inselhopping an.

Hindu-Tempel auf Bali Foto: Frank Debrah
Bali ist für seine aufwendig verzierten Hindu-Tempel bekannt. Foto: Frank Debrah

Die offizielle Sprache Indonesiens ist Bahasa Indonesia. Sie wird von allen Indonesiern gesprochen und verstanden. Durch die einfache Grammatik und Aussprache ist sie relativ leicht zu erlernen. Anders als in den meisten asiatischen Ländern werden in Indonesien lateinische Buchstaben genutzt, was für Europäer die Orientierung deutlich vereinfacht. Viele Wörter stammen zudem aus dem Niederländischen und sind auch für Deutschsprachige verständlich. Neben Indonesisch existiert auf fast jeder indonesischen Insel eine eigene Sprache, die im Alltag gebraucht wird. Insgesamt gibt es mehr als 600 verschiedene Einzelsprachen.

In vielen Schulen werden zudem Englisch, Niederländisch und Arabisch gelehrt. Daher ist die Verständigung mit den Indonesiern, selbst ohne Beherrschen des Bahasa Indonesia, meist kein Problem.

Die Geschichte Indonesiens

Im 17. Jahrhundert war Indonesien als Niederländisch-Indien eine der ersten Kolonien der Niederländer. Der Einfluss der Niederländer zeigt sich heute noch in der indonesischen Sprache, der Infrastruktur sowie der Küche. Die Kolonialherrschaft dauerte fast 350 Jahre an bis im Jahr 1941 die japanische Armee Niederländisch-Indien besetzte. Vier Jahre später wurde Indonesien schließlich unabhängig. In den Folgejahren kam es zu politischen Wirren zwischen Militär und Kommunisten. 1999 wurde der Präsident zum ersten Mal frei gewählt. Heute ist Indonesien eine Präsidialrepublik.

Die wichtigsten Reiseziele im Inselreich

Zu den größten Inseln Indonesiens zählen Sumatra, Java, Sulawesi, Neuguinea und der indonesische Teil Borneos, Kalimantan. Bali, Lombok und die nahe gelegenen Gilis sind zwar vergleichsweise klein, aber bei Touristen sehr beliebt.

Die Insel Bali ist ein populäres Reiseziel und gilt als tropisches Paradies. Besonders der Süden hat eine ausgeprägte touristische Infrastruktur. Für einen aktiven Strandurlaub eigenen sich beispielsweise die Orte Jimbaran Kuta, Legian und Seminyak. Hier können Besucher Surfen und am pulsierenden Nachtleben teilhaben. Surfer kommen vor allem zwischen April und Oktober auf ihre Kosten. Für Anfänger bieten professionelle Surflehrer und -Schulen Unterricht an.

Bali verfügt zudem über traumhafte Strände, die angenehmes Badevergnügen versprechen. Für Taucher und Schnorchler ist Amed im Osten von der Insel ein beliebtes Ziel. Aber auch bei anderen Stränden kann man in die tropische Unterwasserwelt eintauchen. In den vorgelagerten bunten Korallenriffen begegnet man exotischen Meeresbewohnern. Die Ausrüstung fürs Schnorcheln kann man gegen eine geringe Gebühr direkt am Strand ausleihen. Vielerorts werden Tauchkurse angeboten. Dort können Urlauber offizielle Scheine im Gerätetauchen erwerben oder sich im Freitauchen probieren.

Religiöser Tanz auf Bali. Foto: Maria Müller-Preißer
Viele religiöse Spektakel sind auch für Touristen zugänglich. Foto: Maria Müller-Preißer

Abseits der Strände bietet Bali ebenfalls einzigartige Erlebnisse. Ubud im Inneren der Insel ist ein Muss für Urlauber auf der Suche nach Kunst und Kultur. Bali wird auch die Insel der tausend Tempel genannt. Das wird nicht zuletzt in Ubud deutlich, wo sich ein Tempel an den nächsten reiht.

Die meisten der balinesischen Tempel sind hinduistische Anlagen, weil auch die Bevölkerung mehrheitlich hinduistisch ist. Vereinzelt gibt es auch buddhistische Tempel sowie Moscheen. Es heißt, auf Bali gäbe es mehr Tempel als Wohnhäuser. Wer dahinter Folklore für Touristen vermutet, liegt falsch. Kein einziger der unzähligen hinduistischen Tempel ist Kulisse für Touristen. Die Tempel werden zum täglichen Beten und für Zeremonien genutzt. Die Gläubigen pflegen die Schreine sorgfältig und bringen regelmäßig frische Opfergaben dar. Selbst die Straßen Balis sind stets mit Opferschalen gesäumt, welche die Einwohner mindestens einmal täglich erbringen. Dabei zünden sie zeremonielle Räucherstäbchen an, deren Duft typisch für die Insel ist. Auch die traditionellen Hindu-Feiertage wie das hinduistische Neujahrsfest werden ausgiebig zelebriert.

Strand mit türkisblauem Wasser auf Lombok. Foto: Maria Müller-Preißer
An den idyllischen Stränden Lomboks finden Urlauber Ruhe. Foto: Maria Müller-Preißer

Auf Balis muslimisch geprägter Nachbarinsel Lombok steckt der Tourismus noch in den Kinderschuhen. Nur der Westen und Süden haben sich mittlerweile auf den Tourismus eingestellt. Hier finden Sonnenanbeter attraktive Strände und einsame Buchten.

Auch bei Surfern ist Lombok beliebt. Für Einsteiger ist zum Beispiel der Surfspot Gerupuk im Süden der Insel ideal. Echte Profis findet man hingegen am Desert Point im Südwesten Lomboks. Der Desert Point gilt als einer der gefährlichsten Surfspots der Welt und ist ausschließlich für Fortgeschrittene geeignet.

Boote zwischen Gili Trawangan und Gili Meno. Foto: Teresa Saffer
Von Gili Trawangan aus sieht man die Nachbarinsel Gili Meno. Foto: Teresa Saffer

Lomboks einzigartige Naturlandschaften lassen sich bei Ausflügen ins Inselinnere erkunden. Auf dem mächtigen Vulkan Rinjani lassen sich ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Um ihn komplett zu besteigen, benötigen Wanderer circa drei Tage. In den Tourismuszentren wie Senggigi können Urlauber geführte Wanderungen mit Verpflegung und Campingausrüstung buchen. Aus Sicherheitsgründen ist die Vulkan-Besteigung nur in den trockenen Monaten von April bis November zu empfehlen.

Zwischen Bali und Lombok liegen die zu Lombok gehörenden Gili-Inseln Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan. Sie sind von Bali und Lombok aus mit dem Speedboot erreichbar. Die drei kleinen Inseln öffneten sich dem Tourismus schon früher als Lombok. Allen dreien sind paradiesische Sandstrände und herrliche Tauchgebiete gemein. Viele Besucher schätzen sehr, dass es auf den Gilis keinen motorisierten Straßenverkehr gibt. Die Fortbewegung findet hier zu Fuß oder in bunten Pferdekutschen statt. Wer es eilig hat, kann sich kostengünstig ein Fahrrad mieten.

Gili Trawangan, die größte der drei Gilis, wird auch liebevoll Gili T genannt. Das Eiland ist das Mekka Feierwütiger aus aller Welt. Während tagsüber vor allem Sonnenanbeter und Taucher unterwegs sind, verwandelt sich Gili T in den Abendstunden in eine Partyinsel. Ruhe und Entspannung können Urlauber abseits der Partymeile, zum Beispiel im Inselinneren, finden.

Reisterrasse in Indonesien. Foto: Maria Müller-Preißer
Auf Inseln mit feuchterem Klima schmiegen sich saftig-grüne Reisterrassen an die Hänge. Foto: Maria Müller-Preißer

Auf den kleineren Schwesterinseln ist weniger Trubel angesagt. Deshalb sind sie beliebte Ziele für verliebte Paare in ihren Flitterwochen. Gili Meno ist die kleinste und auch die ruhigste der Inseln. Hier lässt es sich perfekt abschalten.

Tropisches Klima und artenreiche Fauna: Herrliche Landschaften in Indonesien

In Indonesien herrscht ganzjährig ein tropisch-gemäßigtes Klima mit Temperaturen um die 27 Grad Celsius. Aufgrund der Lage am Äquator beeinflussen Monsunwinde das Klima. Von Juni bis September ist es eher trocken. Von Dezember bis März ist auf dem indonesischen Archipel Regenzeit. Die Regenschauer dauern meist nicht lange an. Aus diesem Grund sind dennoch angenehme Strandurlaube und ausgedehnte Wanderungen möglich. Eine Reise nach Indonesien lohnt sich also auch in der Regenzeit. Temperatur und Regenintensität weichen von Insel zu Insel leicht ab. Deshalb ist es ratsam, detailliertere Informationen zum Wetter auf der jeweiligen Reise-Insel einzuholen.

Makakenfamilie in Ubud. Foto: Maria Müller-Preißer
Die lustige Affenfamilie lässt sich gerne fotografieren. Foto: Maria Müller-Preißer

Das warme Klima bietet ideale Bedingungen für etwa 30.000 Pflanzenarten. Die Vegetation auf den indonesischen Inseln variiert je nach Niederschlagsmenge, Bodenbeschaffenheit und Höhe. Die sogenannte Wallace-Linie, eine biogeografische Trennlinie, trennt Indonesiens Westen klimatisch vom Osten. Die Inseln östlich der Linie sind eher trocken und ähneln in ihrer Vegetation Australien. Dort beherrschen Savannen das Bild. Zu diesen Inseln zählen beispielsweise Komodo oder Lombok. Westlich der Linie herrscht asiatisches, feuchtes Klima vor. Dichte Regenwälder mit exotischen Pflanzen und riesigen Bäumen gibt es beispielsweise auf Sumatra, Borneo, Java und Sulawesi. Indonesien besitzt das drittgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Der indonesische Regenwald beherbergt viele verschiedene Arten von Pflanzen und exotischen Tieren.

Weiße Sandstrände sind ebenfalls charakteristisch für Indonesien. Aber auch tiefschwarzer, vulkanischer Sand ist an einigen Orten zu sehen. Saftig grüne Berghänge und die malerischen, weitläufigen Reisterrassen runden das Landschaftsbild Indonesiens ab.

Indonesiens exotische Tierwelt

Auf den indonesischen Inseln gibt es eine beeindruckende Tierwelt. Land- und Meerestiere zusammengenommen ergeben mehr Tierarten als in irgendeinem andern Land der Welt. Über 3.000 Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien leben auf den Inseln.

Während östlich der Wallace-Linie vor allem Vögel, Insekten und Reptilien die Inseln bevölkern, leben im Westen auch große Säugetiere wie Nashörner und Tiger. In Indonesien gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Nashorn-Gattungen: das Java-Nashorn und das zweigehörte Sumatra-Nashorn. In Nationalparks auf den beiden Inseln versuchen Tierschützer, die Population der Großsäugetiere zu stabilisieren. Dort haben Touristen die Chance, einen Blick auf die Dickhäuter zu erhaschen.

Die Insel Sumatra gab dem Sumatra-Tiger seinen Namen. Unterarten der Gattung, der Bali- und der Java-Tiger, sind heute ausgerottet. Früher auf ganz Sumatra verbreitet, findet der Sumatra-Tiger jetzt vor allem Schutz im Nationalpark Barisan Selatan in Südsumatra. Auf der Insel lebt außerdem eine Unterart des Asiatischen Elefanten: der Sumatra-Elefant. Seit einigen Jahren ist auch er vom Aussterben bedroht. Der Way Kambas Nationalpark im Süden Sumatras hat sich den Schutz der Dickhäuter-Population zum Ziel gesetzt.

Ebenfalls auf Sumatra, aber auch auf Borneo, Java und weiteren Inseln, lebt der Javaneraffe. Er gehört zur Gattung der Makaken. In der Stadt Ubud auf Bali bevölkern die frechen Affen den kleinen Naturpark Monkey Forrest und in ihm einen hinduistischen Tempel. Der Park ist ein beliebtes Ziel von Touristen. Aber Vorsicht: Die Affen machen sich gerne einen Spaß daraus, Uhren, Schmuck und Brillen zu stehlen. Wenn sich die Makaken bedroht fühlen, kann es schon einmal vorkommen, dass sie zubeißen.

Schildkröte im Meer. Foto: Maria Müller-Preißer
Beim Schnorcheln oder Tauchen begegnet man imposanten Schildkröten. Foto: Maria Müller-Preißer

In den Regenwäldern Kalimantans und Sumatras ist der um einiges größere Orang-Utan heimisch. Das Wort Orang-Utan bedeutet auf Deutsch „Waldmensch“. Die intelligenten Primaten bewohnen in den Wäldern hohe Bäume, in denen sie sich jede Nacht neue Schlafnester bauen. Ein putziger Verwandter der Orang Utans, der Tarsier-Affe, ist auf Sulawesi zu Hause. Er ist gerade einmal zwölf Zentimeter groß und damit die kleinste Affenart der Welt. Urlauber können auf Sulawesi noch ein weiteres „Miniaturtierchen“ treffen: den Minibüffel Anoa. Diese Büffelart ähnelt auf dem ersten Blick eher einer Ziege als einem Büffel. Anoas leben ausschließlich auf Sulawesi und sind vom Aussterben bedroht.

Neben Säugetieren gibt es in Indonesien auch Urzeitechsen: Der legendäre Komodo-Waran hat seinen natürlichen Lebensraum auf und um die Insel Komodo sowie auf Flores. Viele Besucher reisen einzig wegen der giftigen Drachentiere auf die Inseln. Die bis zu drei Meter lange Riesenechse kann über 100 Jahre alt werden. Im Komodo-Nationalpark haben Touristen gute Chancen, die Tiere live zu erleben.

Nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Luft Indonesiens tut sich einiges: Der Inselstaat hat viele Vogelarten, die teilweise nur auf diesen Inseln vorkommen, zu bieten. Die Indonesier sind große Liebhaber der piepsenden, gefiederten Tiere. Viele Einheimische halten sich daher prunkvolle Ziervögel in Käfigen. Auch zahlreiche Vogelparks zeugen von der Begeisterung für Vögel.

Zu den bekanntesten indonesischen Federtieren gehört der prachtvolle Paradiesvogel, den Interessierte auf Papua bewundern können. Er wird auch als der schönste Vogel der Erde beschrieben. Die Insel Bali hat den endemisch vorkommenden Bali-Star zum Symbol für ihre Tierwelt erkoren. Den Star erkennt man leicht an seinem schneeweißen Gefieder und der blauen Färbung rund um die Augen. Der Nashornvogel mit seinem massiven Schnabel ist auf Sumatra, Java und Borneo heimisch. Für einige Volksstämme Indonesiens ist der schwarz-weiße Vogel ein spirituelles Symbol.

Nachtmarkt auf Gili T. Foto: Teresa Saffer
Auf dem Nachtmarkt auf Gili Trawangan gibt es exotische Köstlichkeiten. Foto: Teresa Saffer

Unter Wasser hört die Artenvielfalt nicht auf: Im Indischen Ozean rund um die indonesischen Inseln gibt es Delfine, Wale, Haie, Mantas und Rochen sowie paradiesisch bunte Fische wie den aus dem Film Nemo bekannten Clownfisch. Taucher begegnen in den tropischen Korallenbeständen einer artenreichen Unterwassertierwelt und können mit etwas Glück gemeinsam mit Schildkröten schwimmen. Einige Organisationen wie die Gili Island Divers Association setzen sich vor Ort für einen nachhaltigen Tourismus und den Erhalt der bedrohten Korallenriffe ein.

Religionen im Inselstaat

Der Großteil der indonesischen Inseln ist muslimisch geprägt. Fast 90 Prozent der Indonesier und damit etwa 200 Millionen Menschen bekennen sich zum Islam. Darüber hinaus werden das evangelische und katholische Christentum, Buddhismus, Hinduismus und Konfuzianismus sowie diverse animistische Glauben praktiziert. Das Christentum ist mit etwa 8 Prozent der Bevölkerung in Indonesien eine Minderheitenreligion. Die ersten Protestanten kamen mit der Kolonisation Niederländisch-Ostindiens ins heutige Indonesien. Vor allem der Osten Indonesiens, beispielsweise Teile Sulawesis, Flores und Westtimor sind christlich geprägt. Hindus sind nur auf Bali in der Mehrzahl. Viele Indonesier, unabhängig von ihrem Glauben, hängen außerdem dem Ahnenkult und dem Geisterglauben an.

Kulinarische Köstlichkeiten in Indonesien

Die asiatischen Nachbarländer beeinflussen die indonesische Küche sehr, allen voran von Indien und China. Vielen Gerichten werden Currymischungen, Chilis und Kokosmilch beigemischt. Auch Erdnüsse verarbeiten die Indonesier gerne. Besonders scharf ist das Essen auf Sumatra. Wer es etwas milder und süßer mag, ist in Java kulinarisch gut aufgehoben. Einflüsse von den niederländischen Kolonialherren finden sich vor allem bei Süßspeisen, Desserts, Kuchen und Torten.

Zwischen den Inseln gibt es, was das Kulinarische betrifft, starke regionale Unterschiede. Reis bildet aber fast immer das Grundnahrungsmittel. Aufgrund der Lage im Meer sind Fisch und Meeresfrüchte in vielen Mahlzeiten zu finden. Das am meisten gegessene Fleisch ist Hühnerfleisch. Schwein essen fast ausschließlich die hinduistischen Balinesen. Rindfleisch findet sich auf den balinesischen Speisekarten seltener als auf anderen Inseln. Wer auf Bali zu Besuch ist, sollte die Spezialität Babi Guling, ein gebratenes Spanferkel, probieren.

Typische Gerichte in ganz Indonesien sind Nasi Goreng und Mie Goreng, also gebratener Reis beziehungsweise gebratene Nudeln. Diese beiden Gerichte hat jedes Restaurant auf seiner Speisekarte. Oft wird dazu ein Spiegelei gereicht. Krabbenchips (Krupuk) gibt es in ganz Indonesien. Sie dienen vielen Gerichten als Beilage. Eine beliebte Nachspeise sind außerdem in Teig gebratene Bananen. Diese werden Pisang Goreng genannt.

In den touristischen Zentren werden auch nicht-indonesische Gerichte wie Pizza, Burger oder Sushi serviert. Diese kosten meist etwas mehr als die authentische indonesische Küche.

In Indonesien gibt es keine Kultur des gemeinsamen Essens, wie wir sie aus Europa kennen. Nur zu Festtagen essen die Indonesier zusammen. Ansonsten isst jeder, wenn er Hunger hat. Meist kochen die Frauen am Morgen Reis und mehrere Gerichte für die Familie vor. Das Essen wird häufig kalt oder lauwarm verzehrt. In Indonesien wird mit Löffel und Gabel oder mit der rechten Hand gegessen. Die linke Hand wird hierfür nie benutzt, da sie als unrein gilt.

Eine Besonderheit sind die Nachtmärkte (Pasar Malam). Dort werden die unterschiedlichsten Gerichte zu günstigen Preisen angeboten. Wenn die Nacht hereinbricht, beginnt ein buntes Treiben. Zwischen den vielen kleinen Ständen, Grills und Garküchen sitzen Einheimische und Touristen auf den Nachtmärkten zumeist auf einfachen Bänken oder Stühlen an kleinen Tischen und probieren sich durch das exotische kulinarische Angebot.

In den meisten Restaurants, aber auch an kleinen Ständen am Strand, werden erfrischende Fruchtsäfte verkauft. Egal ob Papaya-, Melonen- oder Avocadosaft – die Säfte werden immer frisch zubereitet.

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