Gardasee - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Gardasee. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Der Gardasee lockt Urlauber mit seiner vielfältigen, mediterranen Landschaft, zahlreichen Sonnentagen und abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten. Er ist mit einer Fläche von 370 Quadratkilometern der größte See Italiens. Das fjordartige Gewässer liegt in Norditalien zwischen den Alpen im Norden und der Po-Ebene im Süden. 

Panorama Gardasee, Italien, Lago di Garda; Foto: Autofocus67/Fotolia.comDer fjordartige Gardasee lockt mit mediterraner Landschaft und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Foto: Autofocus67/Fotolia.com

Der Gardasee und seine Umgebung zählen zu den beliebtesten Ferienregionen in Italien. Hier finden sich gemütliche Ortschaften mit zahlreichen Ferienwohnungen im venezianischen Stil. Zwischen Wasser, Bergen, Zypressen, Olivenbäumen, Zitronenbäumen und sanften Hügeln können Besucher sich erholen oder bei verschiedenen sportlichen Aktivitäten verausgaben.

Vielfältige Landschaft am Gardasee

Jede Region rund um den See besticht durch einzigartige landschaftliche Merkmale. Am nördlichen Ufer finden Besucher viele Berge mit einer Höhe von 2.000 Metern wie den Monte Baldo. Das südliche Ufer hingegen liegt in einer flachen Ebene. Rings um den Gardasee finden sich zudem viele Weinanbaugebiete wie das Lugana-Gebiet südlich von Desenzano del Garda, die Region rund um Bardolino mit dem gleichnamigen Wein oder das Valpolicella-Gebiet zwischen Gardasee und Verona.

Vegetation rund um den See

Die Landschaft rund um den Gardasee besticht durch mediterrane Gehölze wie Mittelmeer-Zypressen, Oleander, Zedern, Olivenbäume und Palmen. Auf den sonnenüberfluteten, niedrigen Hängen fühlen sich Agaven, Opuntien und Kapernsträucher wohl. Am Ostufer, an der Riviera degli Olivi, wachsen große Olivenhaine an den Hängen des Monte Baldo.

Die Region ist vor allem für seine Orangerien (Limonaia) bekannt, die früher zum Anbau von Zitronen und Orangen dienten. Heute gibt es nur noch wenige bewirtschafte Orangerien, die überwiegend dem Tourismus dienen. Die meisten finden sich am Westufer, der Riviera del Limoni zwischen Salò und Limone.

Naturpark Monte Baldo

Der größte Naturpark am Gardasee umfasst das gesamte Monte Baldo Massiv. Er wird auch „Integrale Lastoni Selva Pezzi“ genannt. Im Winter verzaubert er mit verschneiten Gipfeln, im Sommer mit malerischen Landschaften und einem atemberaubenden Ausblick auf den See. Der Bergrücken ragte während der gesamten Eiszeit stets aus der Eisdecke heraus, wodurch eine einzigartige Flora und Fauna entstand. Dadurch bietet der Park zahlreichen Pflanzenarten und einer Vielzahl an Tieren eine Heimat. Allein 78 verschiedene Vogelarten wie der Habicht, Bunt- und Grünspechte sowie der seltene Raufußkauz fühlen sich hier wohl. Im Wald leben Säugetiere wie Maulwürfe, Waldspitzmäuse, Fledermäuse oder das Murmeltier, der Steinmarder, Wiesel, Dachs, Gämse und Rotwild. Zum Schutz der Pflanzen und Tiere dürfen Besucher die ausgeschilderten Wege nicht verlassen. Der Naturpark aus Wäldern mit Buchen, Weißtannen, Mountain Pine oder Bergpinien ist am schnellsten über die Seilbahn in Malcesine zu erreichen. Wer sich lieber körperlich betätigen will, kann auch eine der vielen Wanderrouten von den Dörfern der Gemeinde Brenzone aus nehmen.

Abwechslungsreiche Freizeit rund um den Gardasee

Naturpark, Monte Baldo, Gardasee, Italien; Foto: martinrosolanka/Fotolia.comDer Naturpark Monte Baldo bietet einen atemberaubenden Blick auf den Gardasee. Foto: martinrosolanka/Fotolia.com

Bergsport am Gardasee

Wandern lässt es sich am Ost-, West- und Nordufer gut. Die besten Wanderrouten bietet das Monte Baldo Massiv, dessen höchster Punkt auf 2.200 Metern liegt. Darüber hinaus können Wanderfreunde entlang der Ufer bis ins alpine Hinterland auf markierten Wegen laufen, wo sie an Almen und Hütten vorbei kommen. Viele Wege sind anspruchsvoll, daher ist gutes Schuhwerk ein Muss. Die Hütten entlang der Routen sind nur selten bewirtschaftet. Wer hier einen Ausflug plant, sollte daher ausreichend Proviant und Getränke mitnehmen. Für alle, die nur einen kurzen und leichteren Abstecher planen, sind die Riesentöpfe (Marmitte di Giganti) bei Torbole genau das Richtige. Dabei handelt es sich um Eislöcher beziehungsweise Gletschermühlen. Sie entstanden während der Eiszeit, als Strudel aus Gletscherschmelzwasser zu Auswaschungen des weicheren Gesteins führten. Die Marmitte di Giganti erreichen Interessierte über einen kurzen, einfachen Wanderweg. Am Boden der Marmitte befindet sich ein kleiner Teich. Hier liegt auch der Eingang zu einer kleinen Höhle und wenige Meter daneben ein Einstieg für Kletterer. Es gibt noch einen zweiten, kleineren Riesentopf. Dieser ist etwa acht Meter hoch. Er lässt sich mit einer Leiter erklimmen und bietet einen traumhaften Rundblick.


Die Region rund um den Gardasee ist auch für Mountainbiker ein Paradies. Das Zentrum für diese Sportart ist der Norden des Sees bei Riva, Torbole und Arco. Hier finden sich Ausgangspunkte für Touren in die umliegenden Berge. Besonders das Terrain rund um Lago di Ledro und Monte Baldo ist abwechslungsreich. Es bietet anspruchsvolle Routen für Könner aber auch einfachere für Anfänger. Bei Mountainbikern ist darüber hinaus Riva del Garda besonders beliebt. Hier findet jährlich ein Bike-Festival statt. Zudem können Radsportler von hier aus die Transalp-Tour machen, da sich der Ort am südlichen Ende der Alpen befindet.


Die Berge am See sind darüber hinaus für Kletterfreunde ideal. Sie bieten zahlreiche Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Das Zentrum des Klettersports ist Arco. Die umliegenden Felsen und Steilwände bieten ideale Bedingungen für Sportkletterer. Anfänger sollten sich auf die Marmitte di Giganti und die Platten Corno di Bo an der Straße zwischen Torbole und Malcesine beschränken. Gelegenheitskletterer können im Kletterpark Busatte Adventure in Torbole spannende Stunden erleben. Der Hochseilklettergarten liegt inmitten der mediterranen Landschaft. Groß und Klein beweisen hier ihr Können auf fünf Parcours zwischen Olivenbäumen und Kiefern. Insgesamt bietet der Park 50 Plattformen auf einer Höhe von zwei bis fünf Meter, die über Lianen, tibetanische Brücken und weitere ausgefallene Konstruktionen miteinander verbunden sind.

Freizeit rund ums Wasser

Der Urlaub am Gardasee bietet für Wasserratten viel Abwechslung. Egal ob entspanntes Baden und Sonnenbaden, Windsurfen, Segeln oder Strandsport, für jeden findet sich das Richtige.

Der Gardasee ist einer der bedeutendsten Surfplätze in Europa, denn kein anderer See hat solche beständigen Winde. Der Vento ist ein kalter Nordwind, der von frühmorgens bis mittags weht. Er entfaltet morgens seine größte Kraft auf der Höhe von Malcesine und dem Hotel Pier am Westufer. Der Vento wird in der Mittagszeit vom warmen, aus dem Süden kommenden Ora abgelöst.
Dieser kommt vor allem ganz im Norden bei Torbole zur Geltung. Deshalb ist Torbole auch die Surfmetropole am See. Hier finden sich die meisten Surfschulen und Surfausrüster. Die hier liegende Maroadi-Bucht ist windgeschützt und perfekt als Trainingsterrain für Anfänger. Den Surfurlaub plant man am besten in der Vor- oder Nachsaison, da die Parkplatzsituation an den Surfspots gerade in der Hauptsaison sehr schwierig ist.

Für Segelliebhaber ist die Region vor allem auf Grund der Größe, der stabilen Windverhältnisse im Norden und der malerischen Kulisse ein Anziehungspunkt. Mehr als zwei Dutzend Segelclubs haben sich rund um den See niedergelassen. Selbst die Jüngsten ab sechs Jahren können hier das Segeln lernen.
Die Region ist zudem der Austragungsort  vieler Segelregatten mit internationaler Bedeutung. Die Bekannteste ist die Segelregatta Centomiglia, die dieses Jahr zum 65. Mal stattfindet. Um am Gardasee eigenständig mit einem Segelboot mit Außenborder und einer Leistung ab fünf PS zu fahren, ist der internationale Sportbootführerschein Binnen notwendig.

Wer es etwas ruhiger angehen möchte, kann seinen Aufenthalt am Gardasee auch zum Entspannen und Baden an einem der zahlreichen Strände nutzen. Grundsätzlich ist das Baden im ganzen See möglich. Die Strände im Norden sind jedoch eher schmal und steinig. Da das Wasser hier nach nur wenigen Metern sehr tief wird, sind sie für Familien und unerfahrene Schwimmer nicht geeignet.
Das südliche Seeufer ist deutlich flacher abfallend. Neben den feinen Kiesstränden finden sich hier auch ab und an Sandstrände, die in der Regel künstlich angelegt wurden. Badegäste nehmen am besten Badeschuhe mit, da der See selbst einen steinigen Untergrund hat.
Die Strände sind häufig durch eine Strandbar betrieben. Dadurch verfügen sie über sanitäre Anlagen und es besteht die Möglichkeit Liegestühle mit Sonnenschutz zu leihen. An vielen Ständen können zudem Motorboote und Aquascooter ausgeliehen werden oder Badegäste toben sich beim Beachvolleyball oder Wasserskifahren aus.

Ausflugsmöglichkeiten am Gardasee

Der Gardasee bietet neben dem Alpin- und Wassersport noch einige weitere empfehlenswerte Ausflugsziele. So finden sich hier drei Freizeitparks, die einen actiongeladenen Tag versprechen.

Ein weiteres Ausflugsziel, das Urlauber auf keinen Fall verpassen sollten, ist die Isola del Garda, die größte Insel im Gardasee. Sie liegt wenige hundert Meter vor dem Cap San Fermo, das den Golf von San Felice del Benaco abschließt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Isola del Garda öfters den Besitzer. So erwarb sie beispielsweise Franz von Assisi im Jahr 1221, der hier eine Einsiedelei gründete. Zu dieser Zeit war die Isola del Garda die „Insel der Mönche“. Der Graf Lugi Lechi kaufte sie 1798 und baute eine prächtige Villa, die Prinz Scipio aus dem Haus Borghese später zu einem Palast im venezianischen Stil umbaute. Heute ist die Villa im Besitz der Familie der Grafen Cavazza. Von April bis Oktober öffnet die Familie für Besucher die Türen. In einem zweistündigen Rundgang können Interessierte die prunkvollen Zimmer und den einladenden Park besichtigen. Dieser bietet eine üppige Landschaft mit Kaki-, Zitronen-, Granatapfel-, Orangen- und Pampelmusenbäumen sowie immergrünen Zypressen, Eichen, Zedern, Pappeln und Platanen.

Isola del Garda, Villa Cavazza, Gardasee; Foto: Bogopicture/Fotolia.comDie Isola del Garda mit dem Park und der Villa Cavazza ist für Besucher geöffnet. Foto: Bogopicture/Fotolia.com Alt-Tag: Wasserfall von Varone, Gardasee, Italien; Foto: Tilo Grellmann/Fotolia.comEin unvergessliches Ausflugsziel ist der Wasserfall von Varone. Foto: Tilo Grellmann/Fotolia.com

Einen unvergesslichen Anblick bietet der Varone Wasserfall bei Riva del Garda. Im Jahr 1874 wurde der Zugang der Grotte an diesem imposanten Wasserfall eröffnet. Auf zwei Aussichtsplattformen und von den angelegten Wegen aus lässt sich das Spektakel von zwei Seiten bewundern. Am Wasserfall finden sich kostenlose Parkmöglichkeiten und Picknick-Bereiche.

Kulturerlebnisse und malerische Orte

In den Regionen Trentino, Venetien und Lombardei, die an den Gardasee angrenzen, finden sich viele malerische Orte, die durch einzigartiges Flair und kulturelle Sehenswürdigkeiten beeindrucken.

Trentino

Zur Region Trentino gehört der bereits zur Römerzeit besiedelte Ort Riva del Garda. Er liegt am nördlichen Ufer des Sees und ist der einzige, größere Ort in der Umgebung. Riva del Garda war im ersten Weltkrieg eine Festung. Von dieser Zeit zeugen noch heute große Teile der ehemaligen Befestigungsanlage, die für Besucher geöffnet ist. Sehenswert ist darüber hinaus der schiefe Torre Apponale, ein 34 Meter hoher Rundturm aus dem Jahr 1220. Er ist das Wahrzeichen von Riva del Garda und bietet einen traumhaften Ausblick über den Hafen und die Stadt. Die Rocca di Riva, die von Wasser umgebene Stadtburg, prägt das Erscheinungsbild des Ortes. Die Burg geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie im 16. und 17. Jahrhundert. Heute beherbergt die Burg das Museo Civico, in dem Gemälde und archäologische Funde ausgestellt sind.

Der Ort Arco liegt etwa fünf Kilometer nördlich des Gardasees, am Unterlauf des Flusses Sarca. Gemeinsam mit Riva del Garda bildet er das größte zusammenhängende Siedlungsgebiet am See. Im 19. Jahrhundert war Arco der Wintersitz des österreichischen Kaiserhofes. Davon zeugen noch heute zahlreiche Jugendstilvillen. Wer in Arco zu Besuch ist, sollte einen Abstecher in das bedeutende Arboretum machen. Dies ist eine Parkanlage mit einer Sammlung verschiedener, oft exotischer Gehölze. Sie besteht hauptsächlich aus Bäumen und Sträuchern und verfügt über einige Mammutbäume.

Venetien

Zur Region Venetien gehört ein Großteil der sehenswertesten Orte am Gardasee. Malcesine liegt am Ostufer und wird zu Recht als „Perle des Gardasees“ bezeichnet. Das Städtchen schmiegt sich an die Hänge des Monte Baldo Massivs und ist um den Burgfelsen herum besiedelt. Das Castello Scaligero prägt gemeinsam mit alten, verschlungenen Gassen das Bild der Altstadt. Die Burg steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees. Von ihrem Turm aus bietet sich ein unvergesslicher Ausblick über den Ort und den See. Auch ein Ausflug in den Palazzo di Capitani ist lohnenswert. Diesen erbauten bereits im 13. Jahrhundert die Scaliger für die Statthalter. Die Scaliger waren die Herren von Verona in den Jahren 1260 bis 1387. Im 15. Jahrhundert wurde er im Stil der venezianischen Gotik erneuert. Vom Palazzo aus erstreckt sich zum See hin ein Palmengarten mit Anlegestelle.

Gardasee, Gassen, Castello Scaligero, Malcesine; Foto: Franziska SchönbachDas Castello Scaligero prägt gemeinsam mit den verwinkelten, alten Gassen das Stadtbild von Malcesine. Foto: Franziska Schönbach

Ebenfalls sehenswert ist das kleine Städtchen Lazise am Südost-Ufer des Gardasees. Das Stadtbild ist durch die im 14. Jahrhundert von den Scaligern errichtete Stadtmauer und Burg geprägt. Die Burg zählt zu den besterhaltenen Festungsanlagen am Gardasee und zeichnet sich durch ihren viereckigen Grundriss aus. Aber auch malerische Ecken wie die Piazza Vittorio Emanuele, der kleine Hafen mit den alten Fischerbooten, die engen, alten Gassen sowie die Häuser und Bogengänge rund um den Hafen und die alten Kirchen machen Lazise zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. Empfehlenswert ist zudem ein Besuch in der Therme di Colà im venetischen Hinterland. Dabei handelt es sich um  einen großen Park, der ein Thermalbad mit einem etwa 5.000 Quadratmeter großen Thermalsee beherbergt. Das Wasser in diesem See sowie in den Brunnen und Hydro-Massage-Becken ist bakteriologisch gereinigt, frei von chemischen Schadstoffen und hat einen geringen Mineralgehalt. Dadurch besitzt es eine heilende Wirkung.

Bei einem Urlaub am Gardasee darf die Stadt Garda auf keinen Fall auf dem Reiseplan fehlen. Der Ort ist der Namensgeber des Sees und liegt am Ostufer. Garda ist geprägt durch die einladende Seepromenade mit dem kleinen Hafen und dem malerischen „Palazzo dei Capitani“ aus der venezianischen Zeit. Die lange, traditionsreiche Geschichte des Ortes verleiht ihm seinen unverwechselbaren Charakter. Garda ist zwar klein, aber überzeugt durch die attraktive Altstadt mit vielen sehenswerten Gebäuden und Kirchen wie der Pfarrkirche Santa Maria Maggiore, der San-Bernardo-Kirche oder der Albertini-Villa.

Weinliebhaber kommen in Bardolino an der Ostseite des Sees auf ihre Kosten. Die Stadt ist das Zentrum des bekannten, gleichnamigen Weinanbaugebietes. Sehenswert ist hier das Weinmuseum Zeni oberhalb von Bardolino an der Panoramastraße Via Costabella. Hier erhalten Besucher Einblicke in die verschiedenen Phasen des Weinherstellungsprozesses. Der Ort selbst überzeugt mit seinen verwinkelten Gassen und einer kilometerlangen Strandpromenade.

Garda, Bardolino, Gardasee; Foto: Franziska SchönbachDer Hafen in Garda und die malerische Strandpromenade in Bardolino. Foto: Franziska Schönbach

Lombardei

Zur Region Lombardei mit der Hauptstadt Mailand gehören zwei besonders schöne Orte am Gardasee. Sirmione am Südufer ragt als eine Halbinsel in den See hinein. Der Landzipfel hat die Form eines Dreiecks und besteht aus drei Hügeln. Auch dieses Städtchen ist durch eine Scaliger-Burg geprägt. Das Castello Scaligero von Sirmione hat ein großes Hafenbecken mit einer Ringmauer und liegt direkt im Wasser. Daher ist sie nur über eine Zugbrücke zu erreichen. Besucher können einen Rundgang über die Wehrgänge und durch die Ecktürme machen. Von dort bietet sich ihnen ein einzigartiger Blick auf den tiefblauen See. Die Altstadt verbreitet mit der verwinkelten Promenade und den venezianischen Gebäuden, die sich die Hügel hinaufschlängeln, ein einzigartiges Flair. Etwas außerhalb auf dem dritten Hügel liegen die Grotten des Catull, die Überreste einer römischen Villa. Sie ist die bedeutendste archäologische Fundstelle Oberitaliens. In einem kleinen Museum sind die Funde ausgestellt.

Sirmione, Wasserburg, Gardasee, Italien; Foto: Franziska SchönbachDie Wasserburg prägt das Stadtbild von Sirmione. Foto: Franziska Schönbach

Im weiten Golf im Südwesten des Gardasees liegt Desenzano del Garda. Die Piazza Malvezzi, ein Platz in der Altstadt von Desenzano, ist von einem antiken Bogengang umgeben. Auf dem Platz steht das Monument von Anglea Merici, der Gründerin des Ordens der Heiligen Ursula. Hier befindet sich auch der Hafen, von dem aus Linienschiffe zu anderen Orten des Gardasees ablegen. Der alte Hafen ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt und geht in die Mole über, an dessen Ende ein kleiner Leuchtturm steht. In Desenzano del Garda liegt zudem die Villa Romana. Dabei handelt es sich um die Überreste eines 1.000 Quadratmeter großen, römischen Gutshofes. Die Villa Romana gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse von großen, spätantiken Villen in Norditalien.

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