Toskana - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Toskana. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Die Toskana ist eines der beliebtesten Reiseziele in Italien. Sie bietet nicht nur idyllische Sandstrände und Badespaß im Mittelmeer, sondern auch eine schöne, hügelige Landschaft. Olivenbäume, Pinien und Säulenzypressen prägen das Bild. Darüber hinaus wird im Zentrum der Region der berühmte Wein Chianti angebaut.

Toskana, Wein, Dorf, Foto: Freesurf/fotolia.comWein, Pinien und idyllische Dörfer – typisch Toskana. Foto: Freesurf/fotolia.com

Die schönsten Strände der Toskana

Jedes Jahr verbringen zahlreiche Touristen ihren Urlaub in der Toskana. Besonders beliebt sind die idyllischen Badebuchten und breiten Sandstrände des Gebiets. Während der Sommersaison ist dort einiges geboten: Eisdielen bieten leckeres Frucht- und Milcheis in verschiedenen Geschmacksrichtungen an, Kinder spielen im Sand, bauen Burgen oder plantschen am Meeresufer. An den Volleyballfeldern tummeln sich Freunde des Ballsports und Entspannungssuchende dösen in der Sonne oder unter den Strandschirmen. Bei der Vielzahl der toskanischen Strände sprengt es den Rahmen, alle aufzuzählen. Doch ein paar davon sollen dennoch vorgestellt werden.

Beliebte Sandstrände erkunden

Italiens Strände sind in einzelne Strandbäder eingeteilt, die als „Bagni“ bezeichnet werden. Eine Attraktion für Groß und Klein sind die Strände von Viareggio in der Provinz Lucca. Diese bestehen aus feinem Sand und sind stellenweise über 200 Meter breit. Für Familien mit Kindern eignet sich vor allem der Badeabschnitt von Lido di Camaiore. Dort fällt der Strand flach ins Wasser ab, sodass die Kleinen lange stehen und ausgelassen spielen können. Zu Viareggios Stränden zählt auch der über fünf Kilometer lange Strand von Marina di Pietrasanta. Er ist besonders idyllisch: Besucher können dort nicht nur den Blick aufs Meer, sondern auch auf schöne Pinienhaine genießen. Wer die High Society im Urlaub sehen möchte, sollte den Ort Forte dei Marmi bei Viareggio aufsuchen. Hier entspannen die Reichen und Schönen in der Sonne.

Weitere herrliche Sandstrände gibt es unter anderem in der Provinz Grosseto. An der etruskischen Küste zwischen Livorno und Piombino lädt eine idyllische und sehr lange Bucht zum Relaxen ein: Die Bucht von Follonica am Tyrrhenischen Meer. Der breite Strand verläuft parallel zu einer belebten Promenade mit Cafés und Restaurants. Es gibt sowohl geschlossene Strandbäder als auch freie Strände. Die geschlossenen Abschnitte sind mit Schirmen, Liegen, Gastronomie und Toiletten ausgestattet. Da der Strand flach ins Meer abfällt, ist er auch für Kinder ideal geeignet.

Ein wahrer Ruhepol ist der Naturstrand Marina di Alberese. Der von Pinien umgebene Sandstrand ist Teil des Naturparks Parco Naturale della Maremma. Nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern dürfen den Tag dort verbringen, damit die Tiere sowie Flora und Fauna nicht gestört werden. Der gelbsandige Strand fällt flach ins klare Wasser ab. Snackbuden am Rand des Pinienwaldes versorgen Besucher mit Essen und Trinken. Es lohnt sich, auch die Tiere des Naturparks zu beobachten. Maremma-Kühe, Wildpferde und Flamingos sind dort gelegentlich zu sehen.

Toskana, Strand, Foto: larcobasso/fotolia.comBeschaulicher Strand in der Toskana. Foto: larcobasso/fotolia.com

Idyllische Kiesstrände und Badebuchten

Wer es beschaulich mag, sollte seinen Italien-Urlaub im Süden der Toskana verbringen. Bei Maremma befindet sich die idyllische Halbinsel Monte Argentario. Die Region in der Provinz Grosseto dehnt sich von Talamone über den Hafen von Porto Santo Stefano bis zum Kap des Argentario Gebirges aus. Die schönsten Kiesstrände von Monte Argentario gibt es am Bagno del Cannone in Talmone. Sie befinden sich unterhalb einer antiken Festung.

Liebhaber ruhiger Badebuchten werden am Monte Argentario ebenfalls fündig. Im Süden der Halbinsel befindet sich beispielsweise die Bucht Il Purgatorio, wo man in idyllischer Umgebung baden kann. Auch im Norden der Halbinsel gibt es einen schönen Platz am Meer: die Bucht Cacciarella. Touristen erreichen sie von Porto Santo Stefano aus zu Fuß oder mit einem kleinen Boot. Dort gibt es viele glatte Felsen, auf denen man liegen kann, sowie einen kleinen Sandstrand.

Strände für den Urlaub mit Hund

Italien ist ein hundefreundliches Reiseland. Aus diesem Grund gibt es in der Toskana viele Hundestrände, an denen Mensch und Tier gemeinsam entspannen, spazieren oder spielen dürfen. Diese sind in der Regel durch ein Schild mit der Aufschrift „Bau Beach“ gekennzeichnet. „Bau bau“ ist italienisch und bedeutet „Wauwau“.

Ein Geheimtipp ist der freie Hundestrand von Marina di Torre del Lago Puccini. Vierbeiner dürfen an dem breiten Sandstrand nicht nur spielen, sondern auch ins Wasser gehen. Da es jedoch keine Liegen oder Sonnenschirme gibt und auch erst im nächsten Strandbad eine Bar zu finden ist, sollten sich Frauchen und Herrchen gut mit Wasser, Strandmatte und Sonnenschirm ausrüsten.

Nicht weit entfernt liegen die beiden Hundestrände von Marina di Vecchiano. Sie befinden sich am nördlichen und am südlichen Ende innerhalb des Migliarino-Naturreservats. Der Hundestrand im Norden grenzt an Marina di Torre del Lago. Der südlich gelegene Hundestrand liegt nahe der Mündung des Flusses Serchio.

Ruhe und Entspannung finden Reisende mit Vierbeiner außerhalb des Ortes Castiglione della Pescaia. Der Sandstrand ist nicht direkt mit dem Auto zu erreichen. Wer motorisiert anreist, findet einen Parkplatz im Pinienwald kurz nach dem Ortsausgang. Von dort aus müssen Besucher etwa zehn Minuten laufen, um den Strand zu erreichen.

Städtereise durch die Toskana: Kultur in Italien genießen

Die Toskana ist nicht nur ein ideales Urlaubsgebiet für Strandnixen, sondern auch für Kulturliebhaber. In den Städten gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

Pisa – Heimat eines Weltkulturerbes

Ein Muss auf jeder Italien-Reise ist die Besichtigung der Stadt Pisa. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt nahe der Mündung des Flusses Arno in die Ligurische See. Wahrzeichen der mediterranen Metropole ist der Schiefe Turm von Pisa, ein als freistehender Glockenturm des Domes geplanter Bau. Grundsteinlegung war am 9. August 1173. Zwölf Jahre später, als die dritte Etage des Turms gebaut wurde, fing der Turmstumpf an, sich nach Südosten zu neigen. Daraufhin ruhte der Bau einhundert Jahre lang. Die oberen vier Stockwerke wurden mit einem geringeren Neigungswinkel gebaut, um die Schieflage etwas auszugleichen. Nach einer weiteren Baupause wurde 1372 die Glockenstube fertiggestellt. Schuld an der Schieflage ist der morastige, sandige Untergrund, der sich durch das Gewicht des Turms verformte. Das einstige Baumissglück zieht heute jedes Jahr zahlreiche Touristen an. Kein Wunder, schließlich ist der runde Glockenturm aus 14.200 Tonnen weißem Marmor ein grandioser Anblick. 1987 wurde er zusammen mit dem benachbarten Dom Santa Maria Assunta, dem Baptisterium und dem Friedhof zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Toskana, Pisa, Schiefer Turm, Dom, Foto: Sergii Figurnyi/fotolia.comDer Dom Santa Maria Assunta neben dem Schiefen Turm von Pisa. Foto: Sergii Figurnyi/fotolia.com

Neben dem Schiefen Turm sind auch die vier historischen Viertel San Martino, Santa Maria, San Francesco und Sant’Antonio sehenswert. Sie ergeben zusammen das Stadtzentrum von Pisa. Verwinkelte Gassen, hübsche Cafés und Bars sowie die typischen Häuser im Pisaner Gelb machen den Charme der Altstadt aus. Die altstädtische  Piazza dei Cavalieri ist für ihre repräsentativen Bauten bekannt. Touristen können dort die Kirche Santo Stefano dei Cavalieri besichtigen, die mit arabischen Schätzen, einem Barockaltar und einer antiken, bemalten Holzdecke reich ausgestattet ist. Darüber hinaus sind die Paläste Palazzo dei Cavalieri, Palazzo della Carovana und Palazzo dell´Orologio zu sehen.

Auf ferienwohnung.com gibt es komfortable Ferienwohnungen in der Provinz Pisa. Besonders idyllisch liegt die Gemeinde Riparbella. Sie ist von Wald, Weinbergen und Olivenhainen umgeben und etwa eine Stunde Fahrtzeit von Pisa entfernt.

Florenz – die Wiege der Renaissance

Dem Forbes Magazine zufolge zählt die mediterrane Metropole Florenz zu den schönsten Städten der Welt. Jedes Jahr lockt sie Millionen Besucher aus aller Welt an, welche die zahlreichen Paläste, Denkmäler und Museen der historischen Altstadt besichtigen. Als die kulturhistorische Epoche der Renaissance begann, zogen bedeutende Künstler und Gelehrte wie Botticelli, Michelangelo, Machiavelli, Leonardo Da Vinci und Galileo Galilei in die Stadt. Unter der Dynastie der Familie Medici im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich Florenz zu einer der am stärksten florierenden europäischen Metropolen.

Florenz, Toskana, Foto: Veronika Galkina/fotolia.comBlick auf die Renaissance-Stadt Florenz. Foto: Veronika Galkina/fotolia.com

Florenz beherbergt ein großes künstlerisches und architektonisches Erbe aus dieser Zeit. Werke berühmter Bildhauer und Maler gibt es in vielen Museen der italienischen Stadt zu sehen. Zu den bekanntesten Museen gehören die Uffizien und der Palazzo Pitti. Darüber hinaus können Besucher architektonische Meisterwerke in der Altstadt besichtigen:

  • Die Piazza della Signoria ist einer der bekanntesten Plätze Italiens. Dort befinden sich die Paläste Palazzo Vecchio, Palazzo Uguccioni und Palazzo delle Assicurazioni, die ein herrlicher Anblick sind. Im Palazzo Vecchio ist heute das Rathaus der Stadt untergebracht. Der Turm des majestätischen Gebäudes prägt die Silhouette von Florenz.
  • Ebenfalls sehenswert ist auch die Piazza della Repubblica. Der rechtwinklige Platz wurde zwischen 1865 und 1895 nach französischem Vorbild saniert Dabei gingen seine Kirchen und Synagogen verloren. Stattdessen wurden Gebäude im Stil des Historismus errichtet sowie ein Triumphbogen.
  • Ein Highlight in Florenz ist die 1294 erbaute Franziskanerkirche Santa Croce. Der Legende nach legte der heilige Franz von Assisi persönlich den Grundstein für das Gotteshaus. Bereits von außen ist die Basilika mit ihren kleinen Türmchen und Torbögen ein Blickfang. Innen wartet sie mit kunstvollen Werken italienischer Maler aus dem 14. Jahrhundert auf. Besonders sehenswert sind die Fresken der Peruzzi- und Bardikapelle, die einst Giotto gestaltete, sowie das Kruzifix des Bildhauers Donatello. Santa Croce gilt als das „Pantheon von Florenz“, was nicht nur an der Architektur, sondern auch an den berühmten Künstlern und Gelehrten liegt, die dort begraben sind. In Santa Croce befinden sich die Grabmäler von Michelangelo über Machiavelli bis hin zu Galileo Galilei.


Wer Florenz mit all seinen Sehenswürdigkeiten erkunden möchte, sollte in einer nahegelegenen Ferienwohnung übernachten. In der Provinz Florenz gibt es zahlreiche Ferienunterkünfte für Entdecker.

Arezzo – mittelalterliche Stadt im Herzen von Italien

Die Stadt Arezzo gehörte einst zu den zwölf mächtigsten Städten der Etrusker. Das antike Volk lebte in den Regionen Toskana, Umbrien und Latium. Heute ist Arezzo Hauptstadt der Provinz Arezzo. Zahlreiche Kaufherrenpaläste, Sakralbauten und Patrizierhäuser zieren die Stadt. Besonders sehenswert ist die Kathedrale San Donato. Sie ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Arezzo-Cortona-Sansepolcro. Die gotische, dreischiffige Basilika ist mit bedeutenden Kunstwerken aus der Zeit der Gotik und Renaissance ausgestattet. Besucher können dort die kunstvolle Glasmalerei von Guillaume de Marcillat an den Fenstern bewundern, die Reliefs des Taufsteins von Donatello oder das Fresko von Piero della Francesca im linken Seitenschiff.

Eine weitere kunstvolle Kirche ist Badia delle Sante Flora e Lucilla, auch Chiesa di Badia genannt. Die ehemalige Klosterkirche aus dem 16. Jahrhundert liegt westlich der Altstadt von Arezzo an der Piazza de Badia. 1556 begann der Architekt und Hofmaler Giorgio Vasari die gotische Kirche im Stil der Spätrenaissance umzubauen. Seitdem verfügt sie über drei Kirchenschiffe. Besonders eindrucksvoll ist der Hochaltar von Chiesa di Badia, der unter anderem die Berufung der Apostel Petrus und Andreas am See Tiberias zeigt.

Neben seinen Kirchen ist Arezzo auch für Kunsthandwerk und Schmuckherstellung bekannt. Pro Monat verarbeiten die ansässigen Hersteller dort über zehn Tonnen Gold. Darüber hinaus locken die charmanten Antiquitätenläden von Arezzo viele Besucher an.

Inselhüpfen am Toskanischen Archipel – von Elba bis nach Pianosa

Wer seinen Urlaub in der Toskana verbringt, sollte sich unbedingt den toskanischen Archipel ansehen. Besucher erreichen ihn von Porto Santo Stefano, Piombino und Livorno aus bequem mit der Fähre. Zu dem mediterranen Archipel zählen die Inseln Elba, Giglio, Giannutri, Montecristo, Capraia, Pianosa und die Gefängnisinsel Gorgona, die nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden darf.

Elba ist mit einer Fläche von 224 Quadratkilometern die größte der toskanischen Inseln und nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens. Sie besticht durch vielseitige Landschaften: Von goldenen Stränden und glasklarem Wasser bis hin zu Granitfelsen und mediterraner Buschvegetation ist dort viel fürs Auge geboten. Elba ist ganzjährig gut zu erreichen. Es gibt Fährverbindungen von Piombino aus zu den Häfen Cavo, Portoferraio und Rio Marina. Darüber hinaus ist ein Flugplatz auf der Insel vorhanden. Er befindet sich in Marina di Campo und wird von internationalen Airlines angeflogen. Eine der Hauptattraktionen auf Elba ist neben den schönen Stränden die Villa San Martino. Sie war zwischen 1814 und 1815 einer der beiden Regierungssitze Napoleon Bonapartes in Portoferraio.

Elba, Strand, Felsküste, Toskana, Foto: Mor65_Mauro Piccardi/fotolia.comElba, die größte Insel der Toskana. Foto: Mor65_Mauro Piccardi/fotolia.com

Rund 50 Kilometer südöstlich von Elba befindet sich die Insel Giglio. Das etwa 21 Quadratkilometer große Eiland beheimatet drei größere Orte: Giglio Castello, der Hauptort, Giglio Porto, der mit rund 630 Einwohnern größte Ort der Insel, und Giglio Campese. Giglio Castello wurde von der Vereinigung I borghi più belli d’Italia als eines der schönsten Dörfer Italiens ausgezeichnet. Kein Wunder, schließlich hat das idyllische kleine Dorf gleich drei große Sehenswürdigkeiten zu bieten: Zum einen dominiert die Festung Rocca aldobrandesca die Ansicht des Dörfchens. Die Festung wurde im 12. Jahrhundert von den Pisanern errichtet und von den Aldobrandeschi weiter ausgebaut. Zum anderen ist die Stadtmauer mit ihren Stadttoren und Wachtürmen ein imposanter Anblick. Touristen besichtigen zudem gerne die Kirche Chiesa di San Pietro Apostolo , die sich im Ortskern von Castello befindet. Sie wurde 1408 zum ersten Mal erwähnt. Badegäste hingegen sollten den Ort Campese aufsuchen. Dort gibt es den einzigen größeren Sandstrand der Insel. Zudem ist dort der Medici-Wehrturm zu sehen, das Wahrzeichen des Dorfes.

Wer sich für Höhlen interessiert, ist auf der Insel Giannutri richtig aufgehoben. Entlang der Küste sind viele Aushöhlungen zu sehen, darunter auch die Grotte Cala dei Grottoni im Süden der Insel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der römische Hafen Porto Romano, die im zweiten Jahrhundert errichtete Villa Romana und der Leuchtturm der Insel.

Montecristo ist eine weitgehend unbewohnte Insel. Ihre gesamte Fläche ist ein Naturschutzgebiet, das nur mit Sondergenehmigung betreten werden darf. Etwa 1.000 Besucher pro Jahr sind zugelassen. Aus diesem Grund müssen Touristen nach der Anmeldung für einen Besuch meist drei Jahre lang warten.

Die toskanische Insel Capraia liegt nordwestlich von Elba und hat eine Fläche von etwa 19 Quadratkilometern. Sie entstand vor neun Millionen Jahren durch starke Vulkanausbrüche. Aus diesem Grund ist die Insel für ihr markantes Gebirge bekannt. Ihr höchster Berg, der Monte Castello ist 447 Meter hoch. Auch an der zerklüfteten Steilküste Capraias lässt sich der vulkanische Ursprung erkennen. Besonders auffällig ist die Cala Rossa. Sie ist der Überrest eines Vulkankegels, der einst ins Meer gefallen ist.

Vergleichsweise flach ist die Insel Pianosa. Sie liegt etwa 14 Kilometer südlich von Elba und ist durchschnittlich zehn Meter hoch. In der Antike nutzten sie Herrscher, um Menschen zu verbannen. Einst verbannte beispielsweise die römische Kaiserin Agrippina ihren Bruder Agrippa Postumus nach Pianosa. Des Weiteren können Besucher rund 700 christliche Katakomben besichtigen, die zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert nach Christi angelegt wurden. Im 19. Jahrhundert nutzte das Großherzogtum Toskana die Insel als Strafkolonie. Zwischen 1968 und 1998 war sie eine Gefängnisinsel. Seit der Schließung des Hochsicherheitsgefängnisses darf Pianosa wieder besichtigt werden. Aufgrund ihrer Vergangenheit blieb die Insel circa 150 Jahre lang nahezu unberührt. Auch heute dürfen Touristen Pianosa ausschließlich im Rahmen von geführten Touren besichtigen. Diese werden auf dem Festland und auf Elba angeboten. Vom Festland aus nimmt die Fährgesellschaft Toremar Besucher von Piombino aus zur Insel mit. Wer seinen Urlaub auf Elba verbringt, kann sich mit einem Boot vom Hafen Marina di Campo aus nach Pianosa bringen lassen.

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