Zeeland - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Zeeland. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Strand bei Domburg, Zeeland, Foto: 7horses/Fotolia.com
Das Meer hinterlässt seine Spuren an diesen Wellenbrechern am Strand von Domburg. Foto: 7horses/Fotolia.com

Die Provinz Zeeland liegt im Südwesten der Niederlande an der Nordsee. Zeeland im Mündungsgebiet von Maas und Schelde besteht aus einer Reihe von Inseln, Halbinseln und Festland, das im Süden an das Nachbarland Belgien grenzt. Die Hauptstadt der Provinz ist die Stadt Middelburg, die auf der Halbinsel Walcheren liegt.

Zeeland gilt unter Urlaubern nicht mehr als Geheimtipp, aber der Tourismus ist hier weniger ausgeprägt als beispielsweise in Noord-Holland. Traumhafte Nordseestrände, idyllische Naturgebiete, historische Städte und nicht zuletzt die weiten Radwege machen Zeeland zu einem attraktiven Urlaubsziel. Besonders Familien mit Kindern fühlen sich hier wohl, denn die Provinz gilt, wie ganz Niederlande, als kinderfreundlich. So bieten viele Restaurants beispielsweise spezielle Kindermenüs an und die flach abfallenden Strände bescheren unbeschwertes Badevergnügen.

Winterurlaub in Zeeland, Niederlande, Foto: corepics/Fotolia.com
Zeeland ist auch im Winter wunderschön. Foto: corepics/Fotolia.com

Die beste Reisezeit für Zeeland

Zeeland hat das mildeste Klima der Niederlande. Ähnlich wie an der deutschen Nordsee ist es dort windig und sonnig. Hier gibt es 140 Stunden mehr Sonnenschein pro Jahr als im Rest der Niederlande. Besonders sonnig ist es in Zeeuws-Vlaanderen im Süden von Zeeland.

In den Sommermonaten Juli und August ist Hauptsaison in Zeeland. Zu dieser Zeit erreichen die Temperaturen ihr Maximum von gelegentlich über 30 Grad Celsius. Wer es ruhiger mag, sollte die Region in der Nebensaison besuchen. In den Frühlingsmonaten werden Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad Celsius erreicht und die Niederschläge sind geringer als im Sommer. Auch die kalten Monate lassen sich gut in Zeeland verbringen. Im Winter liegen die Temperaturen oft um den Gefrierpunkt. Zeeland hat dann einen ganz besonderen Charme. Ein Winterspaziergang am frostigen Strand unter beeindruckenden Wolkenformationen ist sicher ein unvergleichlich schönes Erlebnis. Bei Schnee ist sogar Langlaufen in Zeeland möglich.

Strand bei Oostkapelle, Zeeland, Foto: sonnenflut products/Fotolia.com
Feinsandige Dünenstrände wie hier bei Oostkapelle laden zum Relax-Urlaub ein. Foto: sonnenflut products/Fotolia.com

Eine Besonderheit des zeeländischen Klimas ist das Reizklima mit einer besonders hohen Jodkonzentration in der Luft. Dieses findet man insbesondere an den Küsten Walcherens und West-Zeeuws-Vlaanderens. Personen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen oder Bronchitis ist dieses Klima zu empfehlen, da es eine schnelle Ausheilung bzw. eine deutliche Linderung der Beschwerden bewirkt. Aber Vorsicht: Bei Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen kann das Klima bei körperlicher Überanstrengung zu Beschwerden führen.

Strandurlaub in Zeeland

Zeeland ist ein Paradies für Strandnixen. An der 450 Kilometer langen Küste reihen sich herrlich breite Sandstrände. Die zeeländischen Strände fallen flach ins Meer ab, sodass auch Familien mit kleinen Kindern dort baden gehen können. In der Hauptsaison bewachen Rettungsschwimmer und Nothelfer die Strände. Zu den beliebtesten Badeorten Zeelands zählen Cadzand, Oostkapelle, Dishoek, Domburg und Westkapelle. Hier können Urlauber entspannte Badeferien verbringen.

Kanal in Middelburg, Zeeland, Foto: Jenny Thompson/Fotolia.com
Bei einer Grachtenfahrt durch Middelburg lässt sich die Stadt erkunden. Foto: Jenny Thompson/Fotolia.com

Neben Entspannung finden Reisende an den zeeländischen Stränden zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Häufig weht dort ein idealer Wind für Strandsegler, Kitesurfer und Wellenreiter. Bei Wassersportlern ist der Strand von Brouwersdam sehr beliebt. Der Strand ist gut erreichbar und bietet optimale Bedingungen für Windsurfen, Kitesurfen, Wellenreiten, Powerkiten, Stand-up-Paddeln und vieles mehr. Auch der wunderschöne Dünenstrand von Vlissingen ist bei Kite- und Wellensurfern beliebt.

Zeelands Inseln und Halbinseln

Früher war Zeeland eine Sammlung vieler kleiner Inseln. Mit den Jahren haben sich jedoch einige von ihnen zu größeren Inseln oder Halbinseln verbunden. Das liegt daran, dass große Teile des Landes dem Meer abgerungen wurden. Da ein Großteil Zeelands unter dem Meeresspiegel liegt, muss das Gebiet durch Deiche und Dämme geschützt werden.

Die Inseln waren bis weit ins 20. Jahrhundert ausschließlich per Schiff zu erreichen. Daher entwickelte jede Insel eine eigenständige Kultur mit eigener Tracht und eigenem Dialekt. Beispielsweise war die heutige Halbinsel Walcheren früher eine eigenständige Insel, die durch die Wasserstraße Sloe von Zuid-Beveland getrennt war. Seit ihrer Verbindung mit der Halbinsel Zuid-Beveland im Jahr 1871 über den Sloedamm ist sie eine Halbinsel. Walcheren ist vor allem bei Hobby-Anglern ein beliebtes Urlaubsziel. Das Brandungsangeln am Strand lockt jährlich viele Angelbegeisterte auf diese Halbinsel. Die beliebtesten Anlaufpunkte für Angler sind die Orte Zoutelande und Westkapelle. Dort gibt es viele Läden, die ein breites Angebot an Angelausrüstung vorrätig haben.

Zeelands malerische Städte und Dörfer

In und um Zeeland gibt es tolle Städte und Dörfer zu entdecken. Zu ihnen gehören Veere, die Hafenstadt Vlissingen und Zeelands Hauptstadt Middelburg, die sich allesamt auf Walcheren befinden. Die drei Städte waren früher blühende Handelsorte, bis die Handelsrouten andere Häfen ansteuerten. Bis heute haben die drei Städte ihren Charme bewahrt.

Middelburg ist eine traditionsreiche Stadt. Heute zeugen die historischen Grachtenhäuser, verwinkelte Gassen und das spätgotische Rathaus von der glanzvollen Vergangenheit der Provinzhauptstadt. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist der Abteiturm „Langer Jan“. Der 90 Meter hohe Turm ist bereits aus der Ferne zu sehen. 207 Stufen führen hinauf zu einer einzigartigen Aussicht auf die Halbinsel. Middelburg ist von Kanälen, welche in den Niederlanden Grachten genannt werden, durchzogen. Bei einer Grachtenrundfahrt bietet sich die Möglichkeit, die Stadt aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel zu erkunden. In offenen Booten können sich Touristen unter den kleinen und großen Brücken Middelburgs hindurch treiben lassen und die Stadt bewundern.

holländische Windmühle in Zeeland, Niederlande, Foto: Habicht/Fotolia.com
In Zeeland mahlen noch traditionelle Windmühlen. Foto: Habicht/Fotolia.com

Die Stadt Veere erlangte im Mittelalter Reichtum durch den Tuch- und Wollhandel mit England und Schottland. Die napoleonische Kontinentalsperre im 19. Jahrhundert unterbrach dann den Handel und der Hafen diente fortan nur noch als Fischereihafen. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten Veeres ist die spätgotische Liebfrauenkirche, die auch Grote Kerk heißt. Die Kirche blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Zeitweise diente sie beispielsweise als Lazarett während der französischen Besatzung im 18. und 19. Jahrhundert.

Ebenfalls auf Walcheren liegt die Stadt Domburg. Das Seebad gefällt besonders kunstinteressierten Urlaubern. Im 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Domburg eine bei Künstlern beliebte Stadt. Das Licht Domburgs inspirierte viele Künstler, Gemälde der Stadt und ihrer Umgebung zu malen. Künstler, die in Domburg wirkten, waren beispielsweise Piet Mondriaan und Jan Toorop. Noch heute sind in Domburg mehrere Galerien ansässig, die zeitgenössische, internationale Kunst ausstellen. Das Wahrzeichen der Stadt ist der weithin sichtbare Wasserturm aus den 1930er Jahren. Er war früher Teil des städtischen Wasserwerks. Besucher können ihn jedoch nur von außen besichtigen. Eine besondere Attraktion Domburgs sind zudem die Ringspiele, die jedes Jahr im August auf dem Marktplatz stattfinden. Bei dem folkloristischen Fest versuchen begabte Reiter vom Pferderücken aus mit einer Lanze durch einen aufgestellten Ring zu stoßen. Die Spiele haben ihren Ursprung im Mittelalter und sollten die Wehrfähigkeit der Domburger Männer fördern.

Das lebhafte Seebad Vlissingen verzaubert Besucher mit seinen unzähligen historischen Bauten. Das Städtchen hat nicht nur die längste und einzige nach Süden gerichtete Strandpromenade der Niederlande. Hier befindet sich außerdem eine über 120 Meter lange Sitzbank, die nach einem langen Strandspaziergang zu einer Pause einlädt. Bei windigem Wetter lohnt sich ein Ausflug zum südlichen Pier. Dort steht auf dem Bunker am Nolledijk eine Windorgel aus Bambus. Bei kräftigem Wind spielen die Bambusstaden ihr brummendes Lied im Chor.

Nicht weit entfernt, auf dem Festland, liegt Cadzand. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Cadzand-Bad und Cadzand-Dorf. Besonders beliebt ist Cadzand-Bad bei Badeurlaubern. Kein Wunder – trägt doch der Ort das Prädikat Heilsamer Seebadeort. Gemeinsam mit Domburg erfüllt Cadzand als eines von zwei niederländischen Dörfern die Voraussetzungen für Thalasso-Behandlungen.

Der fünf Kilometer lange Strand Cadzands ist ideal für ruhige Spaziergänge. Dabei findet man nicht nur Muscheln: Durch die Gezeiten werden immer wieder Fossilien wie Millionen Jahre alte Haifischzähne an Land gespült. Aus diesem Grund ist eines der Wahrzeichen Cadzands die Skulptur eines riesigen Haifischzahns. Auch abseits des Strands hat Cadzand seinen Reiz. Am südlichen Ortseingang von Cadzand-Dorf ist ein weiteres Wahrzeichen des Ortes zu sehen: eine klassische holländische Windmühle. Rund um Cadzand stehen insgesamt acht solcher holländischen Windmühlen, die allesamt in Betrieb sind und Getreide mahlen.

Gent bei Nacht, Foto: KavalenkavaVolha/Fotolia.com
Mittelalterliche Gebäude prägen das pittoreske Stadtzentrum von Gent. Foto: KavalenkavaVolha/Fotolia.com

Die belgische Stadt Brügge ist nur eine halbe Autostunde von Cadzand entfernt. Ihre Altstadt ist von Windmühlen und Grachten umgeben. Mit dem mittelalterlichen Stadtkern zählt Brügge zu den schönsten Städten Europas. Das Stadtbild ist sehr gut erhalten, da Brügge nie durch Kriege oder große Brände zerstört wurde. Wegen seiner vielen Brücken und Kanäle wird Brügge auch Venedig des Nordens genannt. Der erfolgreiche Spielfilm „Brügge sehen…und sterben?“ ist dieser außergewöhnlichen Stadt gewidmet.

Auch die in Belgien gelegene Stadt Gent lohnt einen Besuch. Sie ist von zahlreichen Blumen- und Pflanzenzuchtbetrieben umgeben. Deshalb wird Gent auch „Blumenstadt“ genannt. Alle vier Jahre findet in dem Ort die üppige Blumenschau Genter Floralien statt. In der verkehrsfreien Innenstadt bewegen sich Besucher am besten zu Fuß oder tuckern mit dem Boot durch die Genter Kanäle.

Zeeuwse bolussen, Gebäck aus Zeeland, Niederlande, Foto: Teresa Saffer
Die Zimtkringel sind eine leckere Süßspeise Zeelands. Foto: Teresa Saffer

Aktiv in Zeeland

Wie überall in den Niederlanden bewegen sich die Bewohner Zeelands am liebsten auf dem Fahrrad fort. Wer sein Rad nicht mit in den Urlaub nehmen möchte, hat in Zeeland zahlreiche Möglichkeiten, Fahrräder tage- oder wochenweise zu mieten. Die ganze Provinz ist von sehr gut ausgebauten und sicheren Fahrradwegen durchzogen. Für Mountainbiker gibt es Routen, die sich im sportlichen Anspruch von den übrigen Fahrradwegen unterscheiden. Auch das Wanderroutennetz ist gut ausgebaut. Die Wege führen durch die stille Natur, durch schöne Dörfer und geschichtsträchtige Städte.


Pferdenarren finden in Zeeland viele Höfe, die Pferde für Strand- und Dünenausritte verleihen. Die Wälder, Dünen und Strände geben eine atemberaubende Kulisse für ausgedehnte Ausritte. Besonders bei Ebbe beeindruckt die Weite der Strände. Es ist jedoch zu beachten, dass Pferdereiten am Strand nur zu bestimmten Zeiten gestattet ist.


Auch Taucher kommen rund um die Inseln und Halbinseln Zeelands auf ihre Kosten. Die Tauchspots sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Ein weltbekanntes Salzwasser-Tauchgebiet ist der Nationalpark Oosterschelde. Die Oosterschelde weist bedingt durch das Gezeitenwehr je nach Tidenstand eine relativ hohe Strömung auf, weshalb Vorsicht geboten ist. Hier tummelt sich eine artenreiche Flora und Fauna. Typische Nordseebewohner wie Krebse, Aale, Seesterne, Hummer, Nordseekrabben und Austern gibt es dort zu entdecken. Tauchgänge sind vor allem während der Sepia-Laichzeit (etwa Mitte Mai) oder im August, wenn die Sicht besonders gut ist, empfehlenswert. Das Grevelingenmeer ist ein genauso beliebtes Tauchrevier. Vor Scharendijke sind dort sogar Tauchgänge in bis zu 40 Metern Tiefe möglich.

„Lekker“ essen in Zeeland

Aufgrund seiner Lage an der Nordsee und den ehemaligen niederländischen Übersee-Kolonien gibt es in Zeeland eine große kulinarische Vielfalt. Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in der zeeländischen Küche. Das bekannteste Gericht Zeelands sind Miesmuscheln (ndl. Zeeuwse mosselen). Die schwarzschaligen Muscheln köcheln in einem Sud aus Gemüse und Wein oder Bier bis sie butterzart sind.

In den Meeresarmen Oosterschelde und Grevelingenmeer wächst die berühmte Zeeland-Auster. Zahlreiche Zuchtbetriebe in Yerseke, dem Muscheldorf Zeelands, haben sich auf die Austernzucht spezialisiert. Hier kann man an einer Bootsfahrt zu den Muschelkulturen teilnehmen oder Austern und andere Spezialitäten kosten. Im Dorf Bruinisse und in der Muschelstadt Philippine haben die Muscheln sogar eigene Denkmäler.

Neben Fischspezialitäten gibt es in Zeeland weitere kulinarische Highlights. Dazu gehören Kroketten mit Fleisch, Garnelen, Käse oder anderen Füllungen. Eine kleinere, runde Form der Fleischkroketten heißt Bitterballen. Die Niederländer essen Kroketten und Bitterballen gerne mit Senf oder auf einem Brot als Snack zwischendurch. Insgesamt gibt es in der Region viele frittierte Gerichte, auch Fast-Food ist weit verbreitet. Traditionell ist die niederländische Küche aber gemüsehaltig.

Die Einflüsse aus den ehemaligen Kolonien sind in der niederländischen Küche unverkennbar. So bieten viele Restaurants Saté an. Satés, Fleischspieße mit Erdnusssoße, kommen ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum. Eine Spezialität sind die mit Fleisch und Erdnusssoße gefüllten Satékroketten.

Eine Leckerei für Süßmäuler sind die Zeeländischen Zimtkringel (ndl. Zeeuwse bolussen). Die Gebäckspezialität besteht aus Weißbrotteig, der zu einer langen Rolle geformt in Zimtzucker gewälzt wird. Der Teig wird dann zu einer flachen Schnecke aufgerollt. Beim anschließenden Backen schmilzt der Zimtzucker zwischen den Teigrollen zu Sirup. Am schmackhaftesten sind die Bolussen, wenn sie warm-duftend aus dem Ofen kommen.

Obwohl Zeeland nicht als typisches Weinanbaugebiet bekannt ist, eignet sich das Klima zum Traubenanbau für hervorragende Weine. Am beliebtesten ist der Wein der nördlichen Insel Schouwen-Duiveland. Vor allem die Rebsorten Pinot Gris, Pinot Blanc, Rivaner und Auxerrois finden Verwendung. Neben Trauben nutzen die zeeländischen Winzer auch schwarze Johannisbeeren.

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