Kärnten - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Kärnten. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Kärnten, das südlichste Bundesland von Österreich, ist fast zu 60 Prozent mit Wald bedeckt. Wie die anderen Bundesländer Österreichs hat sich auch Kärnten auf den Tourismus spezialisiert. Im Vergleich kommen jedoch mehr Besucher während der warmen Jahreszeiten nach Kärnten. In der Winterzeit ziehen Skigebiete wie Naßfeld, Katschberg und Heiligenblut die Wintersportfans an.

Kärnten, Wörthersee, Pyramidenkogel, Foto: René Pi/Pyranha/Fotolia.com
Aussicht vom Pyramidenkogel über den Wörthersee in Kärnten. Foto: René Pi/Pyranha/Fotolia.com

Wegen der zahlreichen Seen, beeindruckenden Naturlandschaften und der herzlichen Gastfreundschaft verbringen viele Urlauber ihre Sommerferien in Kärnten. Idyllisch gelegene Burgen und sehenswerte Städte wie Klagenfurt und Villach sind bei Touristen gefragte Ausflugsziele.  

Ausflugstipps in Kärnten

Ein Tagesausflug zur Burg Sommeregg ist bei Groß und Klein beliebt. Die im Jahr 1237 erstmals erwähnte Burg liegt nördlich der Gemeinde Seeboden am Millstätter See. Jährlich finden im August auf der Burg Ritterspiele statt. Mittelalterliche Musik, Gaukler und ein Mittelaltermarkt ziehen dann viele Besucher in ihren Bann. Während der gut zwei Wochen zeigen mutige Reiter Kunststücke und messen sich in verschiedenen Disziplinen. Das ganze Jahr über können Besucher die dunkle Seite des Mittelalters im Foltermuseum kennenlernen. Auf rund 800 Quadratmetern befinden sich mehr als 100 Ausstellungstücke. Wem jetzt der Appetit nicht vergangen ist, der kann sich im Burgrestaurant stärken.

Kärnten, Flattach, Raggaschlucht, Foto: birdPIXX/Fotolia.com
In Kärnten, südlich von Flattach, liegt die Raggaschlucht. Foto: birdPIXX/Fotolia.com

Das Freilichtmuseum „Keltenwelt Frög Rosegg“ entführt die Besucher in die Welt der Kelten. Auf einem Gebiet von rund 100 Hektar wurden über 600 Grabhügel gefunden. Diese sind bis zu 3.000 Jahre alt. Neben Grabbeigaben wie Schmuck und Waffen wurde ein prachtvoller Totenwagen aus Blei bei den Ausgrabungen gefunden. Dieser Fund ist einzigartig in Europa. Besucher wandern auf den Wegen zwischen den Grabstätten hin zu einem der größten Fürstengräber der Zeit. Hier bekommen Interessierte einen Einblick in den Totenkult der damaligen Zeit. Das Museum bietet wechselnde Führungen zu interessanten Themen wie Lebensweise der Kelten und Kräuterkunde aus längst vergessenen Tagen. Spezielle Führungen für Kinder und Abendführungen werden von Besuchern gerne angenommen. Beim Gang durch das Freilichtmuseum gibt es außerdem viele Informationen zur Lebensweise und dem Weltbild der damaligen Gesellschaft.

Die Raggaschlucht liegt südlich von Flattach im Nationalpark Hohetauern. Die Schlucht ist nur 800 Meter lang, dafür sehr eng und verschlungen und bis zu 200 Meter tief. Seit 1978 ist die Schlucht ein Naturdenkmal. Für die rund zweistündige Wanderung ist festes Schuhwerk unbedingt nötig. Am Wegesrand befinden sich immer wieder Informationstafeln, die auf die Besonderheiten der Raggaschlucht aufmerksam machen. Für Familien mit Kleinkindern ist ein Besuch aus Sicherheitsgründen nicht so gut geeignet, da die Wege oft sehr glatt und eng sind.

Die beeindruckende Felsenburg Hochosterwitz liegt südlich von St.Georgen am Längsee. Bei Ausgrabungen wurden Keramikstücke gefunden, die auf eine erste Besiedlung des 175 Meter hohen Dolomitfelsen in der Bronzezeit schließen lassen. Von April bis Oktober können Interessierte die Burganlage besuchen. Der verschlungene Hauptweg führt über Schluchten, entlang von Felswänden und durch die insgesamt 14 Burgtore der Festung. Die heute noch gut erhaltenen Tore boten den Bewohnern der Anlage in früheren Zeiten ausreichend Schutz. Ein zweiter Weg am Westhang führt entlang der steilen Felswand hinauf. Entweder zu Fuß oder mit einem extra angebauten Aufzug kommen Besucher in die Burg. Bei einer Führung durch das Museum können unter anderem die Waffenkammer und die Burgkirche besichtigt werden. Nach einem langen und spannenden Tag auf der Felsenburg lädt das Burgrestaurant zu einem entspannten Ausklang ein. In mittelalterlichem Flair gibt es köstliche Kärntner Spezialitäten.

Kärnten, Burg Hochosterwitz, Felsenburg, Foto: carinthian/Fotolia.com
Burg Hochosterwitz bei St.Georgen am Längsee in Kärnten. Foto: carinthian/Fotolia.com

Klagenfurt

Mit rund 100.000 Einwohnern ist Klagenfurt die größte Stadt in Kärnten. Klagenfurt hat den schönen Beinamen „Renaissance Juwel am Wörthersee“. Italienische Baumeister entwarfen vor gut 500 Jahren prachtvolle Bauten in den Straßen und auf den öffentlichen Plätzen der Stadt. Noch heute prägen diese Gebäude das Stadtbild von Klagenfurt. Besucher können die traumhafte Landschaft genießen, am Ufer des Wörthersees spazieren und sich in einem der unzähligen Restaurants und Cafés entspannt zurücklehnen. Beim Einkaufen und durch die Geschäfte bummeln oder beim Bewundern der Architektur von Klagenfurt erleben Touristen das Flair der Stadt.

Kärnten, Klagenfurt, Minimundus, Freiheitsstatue, Foto: Nikolai Korzhov/Fotolia.com
Miniaturstadt Minimundus in Klagenfurt, Kärnten: die Freiheitsstatue aus New York. Foto: Nikolai Korzhov/Fotolia.com

Jedes Jahr Ende Juni findet in Klagenfurt der Iron Man Austria statt. Rund 3.000 Athleten aus 60 Nationen messen ihre sportlichen Fähigkeiten. Die Teilnehmer schwimmen 3,8 Kilometer im Wörthersee, fahren 18 Kilometer mit dem Rad und überwinden danach eine Strecke von 42,2 Kilometern zu Fuß. An der Strecke jubeln den Sportlern über 100.000 Besucher zu. Ein weiteres sportliches Highlight in Klagenfurt ist das A1 Beachvolleyball Major. Das fünftägige Turnier zieht jedes Jahr im Juli über 100.000 Besucher an die Spielstätte nahe dem Wörthersee.

Bei einem Spaziergang durch die idyllische Stadt entdecken Touristen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Dom- und Stadtpfarrkirche Hll. Petrus und Paulus ist die Domkirche der Diözese Gurk-Klagenfurt. Im Jahr 1581 begann der Bau des prachtvollen Gebäudes, das Klagenfurter Dom genannt wird. Der Dom befindet sich mitten in Klagenfurt in der Nähe des Stadttheaters. Nicht weit entfernt liegt das Kärntner Landesmuseum. Das kultur- und naturwissenschaftliche Museum mit angeschlossener Bibliothek wird durch zahlreiche Außenstellen wie beispielsweise dem Botanikzentrum und dem Römermuseum Teurnia ergänzt. Das Römermuseum befindet sich auf einem Hügel bei Lendorf nahe dem Millstätter See. Die Überreste der ältesten Bischofskirche Österreichs sind durch ein Dach vor der Witterung geschützt. Funde belegen, dass es bereits 1.200 vor Christus Siedlungen auf dem Hügel gab. Waffen, Schmuck und Werkzeuge aus der frühen Zeit sind im Museum ausgestellt.

Bei kleinen Besuchern beliebt ist „Die kleine Welt am Wörthersee“ – die Miniaturstadt Minimundus. Auf 26.000 Quadratmetern können Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt bestaunt werden. Über 150 Modelle, meist im Maßstab von 1:25, von Gebäuden, Zügen und Schiffen sind dort ausgestellt. Die Miniaturmodelle sind besonders detailgetreu nachgebaut. Wenn es möglich war, wurden die gleichen Materialien verwendet wie bei den Originalbauten.

 

Villach

Villach liegt im Dreiländereck von Österreich, Italien und Slowenien. Die Stadt mit gut 60.000 Einwohnern bekam im Jahr 2014 eine Auszeichnung für ihr großes Engagement im Bereich Umweltschutz und bei der Förderung von erneuerbaren Energien. Auf dem Gemeindegebiet von Villach liegen zahlreichen Seen, darunter der Ossiacher See, der Faaker See, der Silbersee und der Vassacher See. Durch seinen günstigen Standort ist Villach ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Straßen- und Schienenverkehr.

Die historische Altstadt mit dem modernen Flair ist bei Besuchern beliebt. Auf den Plätzen der Stadt herrscht zu fast allen Zeiten geschäftiges Treiben. Ein beliebter Treffpunkt ist der Nikoklaiplatz, vor der gleichnamigen Kirche. Regelmäßig finden hier Märkte und Konzerte statt. Neben dem Stadtmuseum und dem Puppen- und Fahrzeugmuseum, gibt es zahlreiche alte Kirchen in den verwinkelten Gassen der Stadt zu sehen.

Im Süd-Westen von Kärnten liegt die alte Klosterruine Arnoldstein. Bevor das Kloster um 1106 gegründet wurde, befand sich auf dem Fels eine Burg. Im Laufe der Jahre wurde das Kloster mehrfach durch Brände zerstört. Seit 1992 laufen umfangreiche Restaurierungsarbeiten. Zehn Räume für Tagungen und Veranstaltungen sind bereits fertiggestellt. Im Nord-Osten von Villach liegt die imposanten Felsenburg Landskron. Erste Funde aus der Zeit um 800 vor Christus belegen, dass der 135 Meter hohe Fels bereits damals besiedelt war. Heute ist die Burg ein Besuchermagnet. In der Adlerarena finden mehrmals täglich während der Sommermonate Greifvogelvorführungen statt. In den großen Volieren auf der Burg leben rund 50 Greifvögel und Eulen, darunter imposante See- und Steinadler. Besucher haben die Möglichkeit, die Tiere aus der Nähe zu beobachten. Außerdem werden auf der Burg verletzte Wildvögel gepflegt, bis sie wieder in die Natur entlassen werden können. Ein weiteres Highlight ist der Affenberg, ein rund 40.000 Quadratmeter großes Freigehege, in dem 150 Japanmakaken ihre Heimat haben. Besucher können sich bei der 45 Minuten dauernden Führung alles über das Leben der klugen Säugetiere erklären lassen. Nach so viel Aktion können sich Jung  und Alt im Burgrestaurant verwöhnen lassen. Von der Sonnenterrasse bietet sich ein unbeschreiblicher Blick über die Region.

Kärnten, Österreich, Burg Landskron, Foto: Rhombur/Fotolia.com
Adlerarena und Affenberg befinden sich in der Burg Landskron. Foto: Rhombur/Fotolia.com

Typisch Kärnten

Bei Urlaubern genauso beliebt wie bei den Einheimischen sind die unzähligen Badeseen in Kärnten. Das Bundesland ist vor allem wegen der sehr guten Wasserqualität in fast allen Seen bekannt. Der größte See in Kärnten ist der Wörthersee mit fast 2.000 Hektar Fläche. Durch seine windgeschützte Lage, von Bergen eingerahmt, ist er einer der wärmsten Seen in den Alpen. Am Ufer des Wörthersees befinden sich unter anderem die beliebten Urlaubsorte Klagenfurt, Maria Wörth und Velden. Der zweit größte See in Kärnten ist der Millstätter See mit einer Fläche von gut 13 Quadratkilometern. Mit 141 Metern ist er der tiefste See in Österreich. Größere Ortschaften wie Millstatt und Seeboden liegen am Nordufer des Sees. Mit gut zehn Quadratkilometern ist der Ossiacher See der drittgrößte in Kärnten.  Während des Frühjahrs und im Herbst wird das gesamte Wasser des Sees einmal durchmischt, was für das ökologische System bedeutend ist. Viele Landschafts- und Naturschutzgebiete schützen das Ökosystem des Sees und bieten einen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. Die größten Orte am See sind Ossiach und Villach. Bei Touristen beliebt ist der 25 Kilometer lange Seeradweg entlang des Ufers. Weitere beliebte Urlaubsseen sind unter anderem der Weissensee, der Faaker See und der Klopeiner See.

Kärnten, Kasnudeln, Österreich, Foto: A_Lein/Fotolia.com
Kärntner Kasnudeln sind eine Spezialität der Region. Foto: A_Lein/Fotolia.com

Auch kulinarisch hat Kärnten einiges zu bieten. Hier gibt es beispielswese die sogenannten Kärntner Kasnudeln. Die Nudeltaschen werden entweder mit herzhaften oder süßen Zutaten gefüllt. Mit einer Topfen-Kartoffel-Füllung, Pilzen oder Fleisch werden die Nudeln serviert. Die süßen Kletzennudeln sind das süße Pendant dazu. Gefüllt mit einer Apfel-Zimt Mischung ist die Speise bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Die Besonderheit der Nudeltaschen ist der speziell verzierte Rand. Beim sogenannten „Abkrendeln“ werden die Ränder zusammengedrückt und ein schönes Muster erzeugt.

Neben frischen Spezialitäten vom Bauernhof wie Speck, Käse und selbst gebrannter Obstschnaps, ist der Reindling eine Kärntner Spezialität. Der Kuchen aus Hefeteig ähnelt in der Form einem Gugelhupf. Speziell in der Osterzeit wird der Reindling mit Zucker, Zimt, Rosinen und Nüssen gefüllt. Andere Varianten ohne die süße Füllung werden zu Schinken und Eiern gegessen.

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