Wien - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Wien. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Wien, die österreichische Hauptstadt an der Donau, ist eine der größten und bedeutendsten Städte Europas. Jahrhundertelang war Wien das Zentrum der Habsburger Monarchie und noch heute schmücken historische Bauwerke wie die Hofburg und der Stephansdom die Altstadt der Donaumetropole.
Bekannt ist Wien auch für seine schmackhaften Leckereien, die unter anderem auf dem berühmten Wiener Naschmarkt feilgeboten werden.

Stephansdom in Wien, Österreich, Foto: Hape Höfler
Das Muster der Dachziegel auf dem prächtigen Stephansdom in Wien erinnert an einen arabischen Teppich. Foto: Hape Höfler

Orientieren in Wien

Wien teilt sich in 23 Stadtbezirke auf. Sie werden entweder durch Nummern (zum Beispiel 11. Bezirk) oder durch ihren Eigennamen (zum Beispiel Simmering) gekennzeichnet. Die Bezirke im Stadtzentrum tragen einstellige Zahlen. Dadurch fällt die Orientierung denkbar leicht - auf jedem Straßenschild steht vor dem eigentlichen Straßennamen die Nummer des Bezirks. Als Faustregel gilt: Je höher die Nummer des Bezirks, desto größer ist die Entfernung zum Stadtkern.

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich nahe des Zentrums. Der 1. Bezirk ist die historische Altstadt Wiens und liegt im Herzen der Stadt. Geschäfte exklusiver Luxusmarken finden Besucher der Stadt ebenfalls dort in der Shoppingmeile rund um den Kohlmarkt.

Die Bezirke Wieden (4. Bezirk), Mariahilf (6. Bezirk) und Neubau (7. Bezirk) treffen vor allem den Nerv junger Reisender, die auf der Suche nach trendigen Boutiquen, Cafés und einem lebendigen Nachtleben sind.

Kultur erleben in Wien

Wiens Architektur ist eine bunte Mischung aus Jugendstil, Barock, Gotik und Moderne.
Der Stephansdom liegt zentral in der Altstadt und wird von den Bewohnern der Stadt liebevoll als Steffl bezeichnet. Das Wahrzeichen der Stadt bietet neben Gottesdiensten viel Sehenswertes wie die schaurigen Katakomben unter dem Dom und dem Stephansplatz oder die Türmerstube in schwindelerregender Höhe, wo früher die Wächter der Stadt wohnten.
Der Stephansdom beherbergt außerdem die größte und berühmteste Glocke Österreichs, die sogenannte Pummerin.

Schloss Schönbrunn in Wien, Österreich, Foto: Hape Höfler
Das Schloss Schönbrunn mit seiner Parkanlage ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in Wien. Foto: Hape Höfler

Sehenswert ist auch die prachtvolle Hofburg zu Wien, ebenfalls im 1. Bezirk. Sie war bis 1918 die Residenz der Habsburger. Unter anderem lebten dort Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Sissi. Seit 1945 ist die Hofburg der amtliche Sitz des Bundespräsidenten. Außerdem ist die Hofburg heute ein Ausstellungsort. Neben den Kaiserappartments und der reich mit Kronen, Schmuck und Waffen ausgestatteten Schatzkammer ist dort beispielsweise das Sissi-Museum zu besichtigen.

Etwas außerhalb des Zentrums, im 13. Bezirk, liegt das Schloss Schönbrunn. Dieses ist das größte Schloss und eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter des Landes. Früher diente das Schloss als kaiserliche Sommerresidenz. Heute werden Teile des barocken Schlosses von Privatpersonen bewohnt, mehrheitlich dient das Gebäude jedoch als Museum. Das Schloss Schönbrunn zeichnet sich durch wunderschöne, weitläufige Parkanlagen, die zum Verweilen einladen, sowie prächtige Zeremonieräume und Salons aus.

Wiener Gasometer, Österreich, Foto: Garlezki/Fotolia.com
Die Gasometer in Wien beeindrucken vor allem Architekturliebhaber. Foto: Garlezki/Fotolia.com

Sehenswert ist zudem der im Schlosspark befindliche Tiergarten Schönbrunn, den die Habsburger 1752 gründeten. Der Tiergarten ist damit der älteste noch bestehende Zoo der Welt. 2011 wurde er zum schönsten Zoo Europas gewählt.

Neben zahlreichen historischen Gebäuden finden sich in Wien auch hochmoderne und ausgefallene Bauten wie die Kunstwerke von Friedensreich Hundertwasser oder die Gasometer. Die Gasometer im 11. Bezirk waren früher Teil des Gaswerks Simmeringen. Heute bieten sie Platz für Wohnungen sowie ein Einkaufszentrum und sind eines der Wahrzeichen der Stadt.

Hundertwasserhaus in Wien, Österreich, Foto: Hape Höfler
Der Künstler Hundertwasser hatte großen Einfluss auf das Wiener Stadtbild – hier das bunte Hundertwasserhaus. Foto: Hape Höfler

Der Künstler Hundertwasser hat im 20. Jahrhundert das Stadtbild Wiens maßgeblich mitgeprägt. Ein herausragendes Beispiel seiner Kunst ist die im 3. Bezirk gelegene Wohnanlage Hundertwasserhaus. Die märchenhaft verspielte Architektur der Anlage lässt erkennen, dass der Spanier Antoni Gaudí eines der großen Vorbilder Hundertwassers war. Die bunt leuchtenden Fassaden und der stattliche Park auf dem Hausdach ziehen die Blicke der Besucher auf sich. 

Riesenrad, Prater, Wien, Foto: Hape Höfler
Eine Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Wurstelprater ist ein Muss für Wien-Besucher. Foto: Hape Höfler

Nur knapp 400 Meter entfernt wartet das ebenfalls von Hundertwasser entworfene Kunst Haus Wien auf Besucher. Dieses Museum zeigt auf vier Stockwerken eine Dauerausstellung zu Hundertwasser sowie wechselnde Ausstellungen zu anderen Künstlern.
Für Museumsliebhaber ist Wien ein wahres Paradies. Mit über 100 Museen bietet die Stadt eine thematisch breit gefächerte Museumslandschaft.
Das Wien Museum informiert mit ständigen und wechselnden Ausstellungen über die Geschichte der Hauptstadt. Das Kunsthistorische Museum ist eins der beliebtesten Museen der Stadt. Hier finden sich die Sammlungen des Kaiserhauses.
Auch den Kindern der Stadt widmet Wien eigene Museen: Im 1. Bezirk, unweit des Stephansdoms, liegt das Mozarthaus Vienna. Auf vier Stockwerken wird dort das Leben Mozarts und sein Werk vorgestellt.
Auch das Sigmund Freud Museum ist ein schönes Ziel für Urlauber. In Freuds ehemaliger Praxis und Wohnung im 9. Bezirk befindet sich eine Ausstellung zum Leben sowie Wirken des weltbekannten Psychotherapeuten und seinem Einfluss auf Kunst und Gesellschaft.

Kleiner Tipp: Die Straßenbahn eignet sich wunderbar für eine Sightseeing-Tour. Die Linie 1 fährt einen Teil des Wiener Rings entlang und kommt an vielen prachtvollen Gebäuden wie der Oper und diversen Museen vorbei.


Die grüne Seele Wiens

Wien ist eine grüne Stadt, denn mehr als die Hälfte des Wiener Stadtgebiets besteht aus Grünflächen. Und die Metropole hat Ambitionen noch grüner zu werden. Spätestens ab dem Jahr 2025 soll jeder Wiener in einer maximalen Entfernung von 250 Metern oder drei Gehminuten einen Park oder begrünten Platz erreichen können.
Ein beliebtes Naherholungsziel der Wiener und Wien-Urlauber sind die Ufer der Donau. Das Wasser der Wiener Donau wird regelmäßig überprüft und zeichnet sich durch eine hohe Badequalität aus.
Ob Donau-Auen, Alte Donau, Donauinsel oder Donaukanal – der Fluss ist in der österreichischen Hauptstadt allgegenwärtig. Daher sind Ufer und Strände nie weit. Nur wenige U-Bahn-Minuten vom Stadtzentrum entfernt verspricht die Alte Donau Erfrischung im kühlen Nass. An ihrem Ufer gibt es insgesamt vier öffentliche Sommerbäder sowie einige kostenlose Badestellen. Rund um den Badesee Alte Donau stehen außerdem zahlreiche Wassersportangebote zur Verfügung, beispielsweise zum Segeln, Surfen oder Bootfahren. Eine Promenade entlang des Wasserlaufs lädt zum Spazierengehen oder Radfahren ein. Auch an der Neuen Donau lassen sich schöne Sommertage verbringen. Die Strände der Neuen Donau sind flach und auf den schwimmenden Badeinseln finden sonnenhungrige Schwimmer willkommene Ruheoasen.


Ausflüge in Wien

Der Wiener Prater im 2. Bezirk ist ein weitläufiges Gebiet, das von Auenlandschaften geprägt ist. Im engeren Sinn bezeichnet der „Prater“ den dort befindlichen Vergnügungspark, welcher von den Wienern Wurstelprater genannt wird. Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Hier herrscht das ganze Jahr über Jahrmarktstimmung. Geisterbahnen, Achterbahnen, Spiegelkabinetts und vieles mehr sorgen bei Jung und Alt für Spaß. Das schon von weitem sichtbare Wahrzeichen des Wurstelpraters ist das Wiener Riesenrad. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums des Kaisers Franz Josephs I. erbaut. Die Gondeln erreichen eine Höhe von fast 65 Metern und gewähren einen traumhaften Blick über die Dächer von Wien.

Madame Tussauds, Prater, Wien, Fotos: Hape Höfler
Ob Julia Roberts, George Clooney, Sissi oder Albert Einstein – die Wachsfiguren sehen ihren lebenden Originalen zum Verwechseln ähnlich. Fotos: Hape Höfler

Auch für das leibliche Wohl ist auf dem Prater mit einem riesigen Angebot an Ständen und Restaurants gesorgt.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Highlights auf dem Gelände, beispielsweise das Wiener Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. Dieses stellt täuschend echt aussehende Nachbildungen bekannter Persönlichkeiten aus. Unter den 71 Wachsfiguren befinden sich Prominente wie Arnold Schwarzenegger, Kaiser Franz Joseph I. und seine Sissi, Nicole Kidman sowie Wolfgang Amadeus Mozart.

Auch bei schlechtem Wetter wird Wien nicht langweilig: Neben dem Tiergarten Schönbrunn und dem Lainzer Tiergarten ist das Haus des Meeres im 6. Bezirk im Esterházypark einer der drei Zoos der Stadt. Besonders an Regentagen lohnt sich ein Besuch, da dieser Zoo komplett in einem Gebäude untergebracht ist. Der Tierpark befindet sich in einem ehemaligen, aufwändig ausgebauten Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg.
Insgesamt über 10.000 Tiere leben im Haus des Meeres. Wie der Name vermuten lässt, liegt der Fokus dieses Indoor-Tierparks auf der Unterwasserwelt. Meeresschildkröten, Korallen, Piranhas, Hammerhaie sowie viele andere Fische schwimmen dort in Süß- und Salzwasserbecken. Im Tropenhaus erleben die Besucher weitere Tiere hautnah: Weder Gitter noch Scheiben trennen Flughunde, Vögel und freilaufende Affen von den Besuchern.
Auch die großartige Aussicht vom obersten Stockwerk auf die Dächer Wiens sollten sich die Besucher nicht entgehen lassen.

Vom Trubel der Donaumetropole kann man sich bei einem Ausflug in den angrenzenden Wienerwald erholen. Sportler finden in diesem Naherholungsgebiet einige gut beschilderte Wander-, Rad- und Mountainbike-Wege.


Naschmarkt, Wien, Foto: Ingo Bartussek/Fotolia.com
So leer sind die Gassen des Naschmarktes nur selten. Foto: Ingo Bartussek/Fotolia.com

Wiener Genüsse

So richtig Schlemmen lässt es sich auf dem Wiener Naschmarkt im 6. Bezirk. Der Name "Naschmarkt" geht wahrscheinlich auf die dort angebotenen Süßigkeiten und getrockneten Früchte zurück. Insgesamt 170 Verkaufsstände mit Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Delikatessen aus der ganzen Welt sowie einige kleine Lokale bieten auf dem Markt ihre Köstlichkeiten zum Verkauf an. Sowohl typisch wienerische als auch internationale Leckereien können dort probiert werden. Rund um den Naschmarkt haben sich weitere Restaurants und Cafés niedergelassen. Viele von ihnen öffnen bereits in den frühen Morgenstunden. Daher ist die Gegend bei Nachtschwärmern sehr beliebt.

Kaiserschmarrn, typisch Wiener Gericht, Foto: kunert/Fotolia.com
Schon der Kaiser Franz Joseph I. aß gerne leckeren Kaiserschmarrn. Foto: kunert/Fotolia.com

Die Wiener Küche ist durch den Vielvölkerstaat der ehemaligen Habsburger Monarchie geprägt. Insbesondere die kulinarischen Einflüsse aus Ungarn, Tschechien und Italien sind deutlich zu spüren.

Das Wiener Saftgulasch beispielsweise hat seinen Ursprung in Ungarn. Das deftige Rindfleischragout findet sich auf den Speisekarten in Gaststätten aller Preisklassen. Im Restaurant „Wiener Gulaschmuseum“ können sich die Gäste durch verschiedenen Gulaschvarianten testen.

Ein weiteres typisch wienerisches Rindfleischgericht ist der Tafelspitz. Dieser Wiener Klassiker war die Leibspeise des Kaisers Franz Joseph I. Beim Tafelspitz handelt es sich um in Suppe gekochtes Rind- oder Kalbfleisch mit Beilage aus geraspelten Äpfeln und geriebenem Meerrettich, dem sogenannten Apfelkren. Dazu passen Dillfisolen (grüne Bohnen mit Dill) oder Erdäpfelschmarrn (gekochte, geröstete Kartoffeln).

Das panierte und kross herausgebackene Wiener Schnitzel ist weit über die österreichischen Grenzen bekannt. Das original Wiener Schnitzel besteht aus Kalbfleisch und wird traditionell mit Erdäpfelsalat (Kartoffelsalat) serviert. Ein Schnitzel „Wiener Art“ bezeichnet die meist billigere Variante aus Schweinefleisch.

Auch für süße Leckermäulchen hat die Wiener Küche einiges zu bieten. Aus Böhmen kamen die Buchteln in die Wiener Küche. Diese Hefeknödel haben in Wien häufig eine Füllung aus Powidl (Zwetschgenmus), Mohn oder Topfen (Quark) und werden mit Vanillesoße serviert. Die hauchdünnen Palatschinken haben ihren Weg aus der ungarischen in die Wiener Küche gefunden. Kaiserschmarrn ist eine weitere Wiener Mehlspeise, die sich sowohl als Nachspeise als auch als Hauptgericht eignet. Der Name des locker-duftigen Kaiserschmarrns geht auf Kaiser Franz Joseph I. zurück, der dieses Gericht sehr schätzte.

Eine leckere Nachspeise ist die 1832 erfundene Sachertorte, ein saftiger Schokoladenkuchen mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur. Sie ist der Renner in Wiener Cafés und die berühmteste Torte der Welt.
Dazu sollten Touristen eine der berühmten Wiener Kaffeespezialitäten trinken. Kaffee wird in Wien in zahlreichen Variationen getrunken. Ein Einspänner beispielsweise ist ein kleiner Mokka mit einer Haube aus Schlagobers (Sahne). Ein Verlängerter bezeichnet einen Schwarzen (Mokka) oder Braunen (Mokka mit Milch), der nach dem Aufbrühen mit der gleichen Menge Wasser gestreckt wird.

Einen Snack zwischendurch gibt es an den allgegenwärtigen Wiener Würstelständen zu kaufen. Besonders bei Nachtschwärmern sind die Imbissstände beliebt, da sie teilweise bis spät in die Nacht geöffnet haben. Traditionell stehen dort verschiedene Würste zur Auswahl, beispielsweise die Burenwurst aus Brät und Speck oder Frankfurter, welche in Deutschland meist als Wiener bezeichnet werden, sowie deftigen Leberkäse.

Achtung! Beim Bestellen im Restaurant sind einige sprachliche Besonderheiten zu beachten: Sahne heißt in Österreich beispielsweise Schlagobers, Hefe wird als Germ bezeichnet und Kartoffeln nennen die Österreicher Erdäpfel. Statt einer Schorle bestellt man in Wien einen Spritzer und Auberginen tragen den klangvollen Namen „Melanzani“.

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