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Badeurlaub in Spanien, Foto: Teresa Saffer
Die Küste Spaniens mit ihrem herrlich blauen Wasser ist ein beliebtes Urlaubsziel. Foto: Teresa Saffer

Spanien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Und das nicht ohne Grund: Herrliche Strände, ein gebirgiges Landesinnere, pulsierende Städte mit spannender Geschichte und nicht zuletzt die gastfreundliche Lebensart der Spanier machen es zu einem perfekten Urlaubsziel. Sowohl Baderatten als auch Aktivurlauber und Kulturinteressierte kommen in diesem kontrastreichen Land auf ihre Kosten.

Spanien liegt zusammen mit Portugal und dem britischen Gibraltar auf der Iberischen Halbinsel. Die Gebirgskette der Pyrenäen bildet im Nordosten die natürliche Grenze zum Nachbarland Frankreich. Zu Spanien gehören ebenfalls die viel besuchten Inselgruppen der Balearen im Mittelmeer und der Kanarischen Inseln im Atlantik vor der Westküste Afrikas.

Grüne Wiese und Berge in Aragonien, Spanien, Foto: Teresa Saffer
Schafe grasen auf den saftig grünen Wiesen im Norden Spaniens. Foto: Teresa Saffer

Sonnige Strände, grüne Wälder und verschneite Berge – Landschaft und Klima auf der Iberischen Halbinsel


Spanien ist bei Urlaubern besonders für seine zahllosen Sandstrände, sanften Buchten und schroffen Steilküsten bekannt. Aber auch abseits der Küste gibt es reizvolle Landschaften: So wechseln sich hinter den Küstengebieten hohe Berggipfel mit idyllischen Tälern ab. Das Landesinnere zeichnet sich durch eine Hochebene mit einem scheinbar endlosen Horizont aus.

Bedingt durch den Atlantik und das Mittelmeer sowie die Gebirge ist das Klima auf dem spanischen Festland kontrastreich. Das zeigt sich auch in der vielseitigen Vegetation auf der Halbinsel.
Der größte klimatische Unterschied auf dem spanischen Festland besteht zwischen den Regionen an der Nordküste und den südlichen Küstenregionen. Das Baskenland, Galizien, Kantabrien und Asturien an der Nordküste Spaniens unterliegen dem Einfluss des Atlantischen Ozeans. Daher wird es beispielsweise in Santander, Bilbao oder Santiago de Compostela im Sommer nur selten zu heiß und die Winter sind mild. Vor allem in den Wintermonaten kommt es zu häufigen Niederschlägen, wodurch die Landschaft üppig grün bewachsen ist. 

An der Costa del Sol, der Costa Blanca und der Costa Brava an der Südküste Spaniens sind die Sommer hingegen teilweise extrem heiß und trocken. Im Winter kann es dort in den Abendstunden stark abkühlen, insgesamt sind die Wintermonate jedoch sehr mild. Nur selten sinkt die Temperatur unter zehn Grad Celsius. Anders ist es in höheren Lagen, wie beispielsweise im andalusischen Gebirge Sierra Nevada. Dort können Urlauber im Winter sogar Skifahren.

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse wachsen robuste Hartlaubgewächse und meterhohe Palmen in Südspanien. Doch auch an einigen Fleckchen im Süden der Halbinsel wächst sattes Grün, beispielsweise im Naturpark Parque Natural Los Alcornocales nahe Gibraltar.
Das Landesinnere, zu welchem Madrid, Kastilien, Extremadura und La Rioja gehören, hat ein vergleichbares Klima wie die Südküste Spaniens.

Palme vor Sehenswürdigkeit in Palma de Mallorca, Spanien, Foto: marvellousworld/Fotolia.com
Die Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca ist eine beliebte Sehenswürdigkeit. Foto: marvellousworld/Fotolia.com

Abwechslungsreiche Inseln: Die Kanaren und Balearen

Die Balearen im Mittelmeer mit der Hauptinsel Mallorca, ihrer kleinen Schwester Menorca sowie der Party-Insel Ibiza und der ruhigen Insel Formentera sind beliebte und vielfältige Urlaubsziele. Auf den Balearischen Inseln herrscht ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen Sommern.
Mallorca ist bekannt für den Ballermann an der Platja de Palma. Hier lässt es sich ausgiebig feiern. Doch die Insel ist facettenreich: Viele Urlauber schätzen die ruhigeren Seiten Mallorcas. Sie zieht es zu den paradiesischen Badebuchten, zum Wandern und Radfahren in die bergigen Landschaften, in romantische Dörfer oder in die quirlige Hauptstadt La Palma mit der Kathedrale La Seu und der Festung Castell de Bellver.

Die kleine Schwesterinsel Menorca ist nur einen Katzensprung von Mallorca entfernt. Der Name Menorca bedeutet so viel wie „die Kleinere“. Die östlich gelegene Insel ist ländlicher als Mallorca und bietet viel unberührte Natur.

Strand, Dünen von Maspalomas, Gran Canaria, Spanien. Foto: Teresa Saffer
Die Dünen von Maspalomas mit ihrem feinen Wüstensand führen zum erfrischenden Meer im Süden Gran Canarias. Foto: Teresa Saffer

Eine glitzernde Diskowelt mit weltbekannten DJs und einem aufregenden Nachtleben finden Feierwillige auf Ibiza (katalanisch: Eivissa). Im Vergleich zu Mallorca ist hier das Weggehen um einiges teurer. Aber auch tagsüber hat Ibiza mit seiner hügeligen Landschaft, den zerklüfteten Felsküsten und den sandigen Buchten einen ganz besonderen Reiz.

Südlich von Ibiza liegt Formentera. Die kleine Insel besitzt keinen eigenen Flughafen und ist daher nur per Fähre ab Ibiza oder dem spanischen Festland erreichbar. Die Strände der Insel sind außergewöhnlich weiß und das Wasser glitzert türkisblau. Wer einen ruhigen Urlaubsort abseits des Massentourismus sucht, ist hier in jedem Fall richtig.

Im Atlantik gibt es eine weitere spanische Inselgruppe: Die Kanarischen Inseln. Ihr subtropisches Klima mit konstanten Temperaturen macht die Inselgruppe zu jeder Jahreszeit zu einem angenehmen Urlaubsziel. Die sieben Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro sind allesamt vulkanischen Ursprungs.

Die Kanarischen Inseln bieten traumhafte Strände, zahlreiche Naturschätze und Sehenswürdigkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. Sportbegeisterte finden darüber hinaus ein reiches Angebot an Sportmöglichkeiten am und auf dem Wasser. Beliebt sind beispielsweise Kajaktouren um die Inselküsten, Windsurfen oder Segeln. Aufgrund der großen Artenvielfalt unter Wasser sind die Küsten der Kanaren tolle Tauchreviere. Dort begegnet man beispielsweise Schildkröten, Delfinen, Walen und Rochen.

Besonders faszinierend auf den Inseln sind die abwechslungsreichen Landschaften. Während auf Lanzarote aufgrund der geringen Niederschläge nur eine karge Pflanzenwelt gedeiht, begeistern La Gomera, La Palma und Teneriffa mit einer üppigen, grünen Vegetation.

Nationalpark Teide, Teneriffa, Spanien, Foto: Teresa Saffer
Der schneebedeckte Gipfel des Teides auf Teneriffa thront inmitten einer mondähnlichen Landschaft aus Vulkangestein. Foto: Teresa Saffer

Die drei größten Inseln sind Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria. Fuerteventura mit ihren endlosen Sandstränden wird nachgesagt, die schönsten Strände der Kanaren zu haben. Auf dieser ruhigen Insel lässt es sich so richtig entspannen.
Wer neben Strandurlaub auch gerne wandert und biken geht, ist auf Teneriffa richtig. Im Zentrum Teneriffas erhebt sich der Teide, der höchste Berg Spaniens, aus einer unwirklich anmutenden Lavalandschaft. Zahlreiche Wanderwege und Fahrradrouten laden ein, um diese sehenswerte Landschaft zu erkunden.

Aussicht vom Roque Nublo, Gran Canaria, Spanien, Foto: Teresa Saffer
In den Bergen Gran Canarias ergeben sich traumhafte Aussichten. Foto: Teresa Saffer

Auch Gran Canaria hat spannende Berglandschaften zu bieten. Eine Besonderheit Gran Canarias sind außerdem die endlos scheinenden Dünen von Maspalomas im Süden der Insel. 

Guggenheim-Museum, Bilbao, Baskenland, Spanien, Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz
Das berühmte Guggenheim-Museum in Bilbao erstrahlt in der untergehenden Abendsonne. Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz

Die kleinste Kanarische Insel ist El Hierro. Hierhin verirren sich nur wenige Urlauber. Wer es ursprünglich mag, ist hier genau richtig. Allerdings gibt es auf El Hierro nur wenige Sandstrände zum Baden.

Spannende Städte auf dem spanischen Festland

Die Liste der sehenswerten Städte in Spanien ist ellenlang. Dabei besitzt jede Stadt ihren eigenen Charakter: Pulsierendes Großstadtflair in Barcelona und Madrid, beeindruckende Ergebnisse moderner Architektur in Bilbao und Valencia sowie historische Stätten aus dem Mittelalter in Ronda und Granada lassen die Herzen der Urlauber höher schlagen.

Die baskische Hafenstadt Bilbao beeindruckt ihre Besucher mit moderner und avantgardistischer Architektur. Herausragende Beispiele dafür sind die Fußgängerbrücke Zubizuri („weiße Brücke“), die sich wie ein Segel über den Fluss Ría de Bilbao spannt, oder das bekannte Guggenheim-Museum für moderne Kunst.

Palacio de Cristal, Retiro-Park in Madrid, Spanien, Foto: Teresa Saffer
Im Kristallpalast im Madrider Parque del Retiro finden wechselnde Ausstellungen statt. Foto: Teresa Saffer

Die katalanische Hauptstadt Barcelona an der Ostküste Spaniens ist reich an imposanten Bauwerken und Museen. Im Mittelalterviertel Barri Gòtic mit seinen urigen Bodegas und kleinen Geschäften kann man stundenlang das katalanische Leben genießen. Sehr beeindruckend ist die bis heute unvollendete Basilika Sagrada Família, die von Antoni Gaudí im Viertel L‘Eixample entworfen wurde. Ein wahres Muss ist außerdem die Barceloner Parkanlage Parc Güell, die durch fantasievolle Mosaikarbeiten auffällt.

Das moderne Wahrzeichen Valencias südlich von Barcelona ist die Ciutat de les Arts i les Ciències (Stadt der Künste und der Wissenschaften). Die futuristischen Bauten und modernen Parkanlagen bilden eine tolle Kulisse für ausgefallene Fotos. Im Inneren der Gebäude befinden sich beispielsweise ein Planetarium (L’Hemisfèric) und das größte Aquarium Europas (L’Oceanogràfic).

Die Hauptstadt Madrid im Zentrum Spaniens ist eine moderne Metropole mit buntem Nachtleben. Bei einem Bummel durch die Altstadt begegnet man vielen historischen Bauwerken. Ein schöner Ausgangpunkt dafür ist die zentral gelegene Plaza Mayor aus dem 15. Jahrhundert. Unbedingt sollte man sich das Stadtschloss Palacio Real ansehen. Die offizielle Residenz des spanischen Königshauses steht Interessierten für Besichtigungen offen. Auf der anderen Seite der Plaza Mayor, in der Madrider Innenstadt, befindet sich der aus Schlossgärten hervorgegangene Park Parque del Retiro. Eine besonders beliebte Sehenswürdigkeit im Parque del Retiro ist der in einem romantischen Wäldchen gelegene Kristallpalast.

Sehenswürdigkeit in Sevilla, Spanien, Foto: Teresa Saffer
Sevilla hat, wie hier auf der Plaza de España, imposante Architektur zu bieten. Foto: Teresa Saffer

Zu den schönsten Städten im Süden gehören die andalusische Hauptstadt Sevilla, die Hafenstadt Málaga, das in den Bergen gelegene Ronda, das traditionsreiche Córdoba und Granada, die Stadt der Tapas. Besonders faszinierende Sehenswürdigkeiten sind die gigantische Alhambra in Granada sowie die Mezquita de Córdoba mit ihrem schönen Spiel aus Licht und Schatten.

Mezquita in Córdoba, Spanien, Foto: Teresa Saffer
Im Zuge der Rückeroberung durch die katholischen Könige wurde in der maurischen Mezquita in Córdoba eine katholische Kirche errichtet. Heute sind dort Christentum und maurische Baukunst in einem Gebäude vereint. Foto: Teresa Saffer

Traditionsbewusstes Spanien

Spanien ist ein traditionsbewusstes und katholisch geprägtes Land. Einer der Höhepunkte des Jahres stellt in Spanien die Karwoche (Semana Santa) dar. In der Woche vor Ostern finden im ganzen Land feierliche Prozessionen mit Marienfiguren und Szenen des Kreuzweges Jesu statt. Zu festlicher Musik tragen vermummte Büßer die reich geschmückten Throne (tronos) von morgens bis abends durch die Straßen. In Andalusien sind die Feierlichkeiten besonders eindrucksvoll. Dabei ist die Semana Santa keineswegs nur eine Touristenattraktion: Die Straßen füllen sich während dieser Tage mit tausenden von Einheimischen, die dem emotionalen Spektakel beiwohnen.

Spanien hat neben christlichen Bräuchen auch bedeutende Einflüsse aus der maurischen Kultur, die bis heute sichtbar sind. Zwischen 711 und 1492 waren die islamischen Mauren aus Nordafrika auf der Iberischen Halbinsel präsent. Sie bereicherten die spanische Kultur mit ihrem fortschrittlichen Wissen in Medizin, Architektur und Technologie. Den größten Einfluss hatte die arabische Maurenkultur im heutigen Andalusien. Einiges hat bis in die heutige Zeit überlebt. Viele spanische Wörter des täglichen Lebens wie azúcar (Zucker), aceite (Öl) oder azafata (Flugbegleiterin) gehen auf den maurischen Wortschatz zurück. Die Mauren brachten außerdem neue Gewürze wie Safran, Zimt und Muskat in die spanische Küche. Des Weiteren ist der maurische Einfluss in vielen historischen Bauwerken erkennbar. Charakteristisch für den maurischen Baustil sind elegante Säulen, prunkvolle Torbögen und aufwändige Dekorationselemente. Die berühmtesten Bauten dieser Art sind die Alhambra in Granada und die Mezquita in Córdoba.

typische pinchos aus Kantabrien, Spanien, Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz
Tortilla- und Brotscheiben werden mit leckerem Belag verfeinert. Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz
pincho-Spezialitäten aus Kantabrien, Nordspanien, Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz
Einige Bars in Nordspanien bieten auch moderne Varianten der traditionellen pinchos an. Foto: Ainhoa Gonzalo Sanz

Da der Tourismus in Spanien eine große Rolle spielt, kommen Urlauber normalerweise gut mit Englisch oder Deutsch zurecht. In weniger touristischen oder ländlichen Gegenden ist es ratsam, ein wenig Spanisch zu sprechen. Spanisch beziehungsweise Kastilisch (castellano) ist die Amtssprache Spaniens. Daneben sind eine Reihe anderer, regionaler Sprachen und Dialekte im alltäglichen Gebrauch. So sprechen beispielsweise die Einwohner in Katalonien, Valencia, Aragonien sowie auf den Balearischen Inseln mehrheitlich Katalanisch (catalán, català) und die Bewohner des Baskenlands unterhalten sich auf Baskisch (vasco, euskera). Während der Diktatur Francos bis 1975 wurden diese und andere Regionalsprachen unterdrückt. Die Bevölkerung bewahrte jedoch ihre Kultur und Sprache und ist heute umso stolzer auf ihre regionalen Unterschiede.

Die spanische Esskultur

Wenn deutsche Urlauber zu ihren gewohnten Essenszeiten in Restaurants erscheinen, werden sie dort keine einheimischen Gäste vorfinden. Grund dafür ist der unterschiedliche Tagesrhythmus in den beiden Ländern. Der Tag beginnt in Spanien meist gegen 08:00 Uhr oder später mit einem kleinen Frühstück oder einem Kaffee. Zur Mittagszeit gibt es kleine Häppchen, die in Spanien tapas heißen. Traditionell kommt frühestens gegen 14.30 das eigentliche Mittagessen auf den Tisch. Viele Bars und Restaurants bieten dafür günstige Mittagsmenüs mit gutem Preis-Leistungsverhältnis an. Ab 21 Uhr essen die Spanier zu Abend. Auch das Abendessen beginnt mit Tapas. In vielen Bars gibt es die Tapas kostenlos zu Wein oder Bier. Sie können auch gesondert bestellt werden. Üblicherweise bestellen die spanischen Gäste eine Auswahl unterschiedlicher Tapas für den ganzen Tisch und teilen diese gemeinschaftlich in großer Runde. Wer größeren Hunger mitbringt, ordert sich statt einer Tapa eine ganze Portion (ración).

Die nordspanische Variante der Tapas sind die pinchos (baskisch: pintxos). Diese gibt es zum Beispiel im Baskenland oder La Rioja und werden grundsätzlich nicht kostenlos serviert, sondern an der Theke zum Verkauf angeboten. Das Baskenland ist stolze Heimat vieler Spitzenköche. Ihr Können zeigen sie nicht zuletzt an den kunstvoll zusammengestellten pinchos. Pincho bedeutet übersetzt so viel wie „Spieß“. Dementsprechend sind die einzelnen Komponenten der pinchos häufig mit einem Holzspießchen zusammengesteckt. Weißbrot oder Tortillastücke bilden meist die Basis, die durch einen raffinierten Belag ergänzt wird.

Jamón Serrano in einer Madrider Bar, Spanien, Foto: Teresa Saffer
In vielen spanischen Bars hängen riesige Schinkenkeulen von der Decke. Foto: Teresa Saffer

Dank des warmen Klimas wachsen in Spanien allerlei leckere Zutaten direkt vor der Haustüre. An Berghänge schmiegen sich weite Olivenhaine, aus denen feinstes Olivenöl gewonnen wird. Auch Zitrusfrüchte und Wein gedeihen im spanischen Klima. Das bekannteste Weinanbaugebiet Spaniens ist La Rioja in Nordspanien. Die Liste wohlschmeckender Weine aus Spanien ist schier unendlich. Beim Ausgehen empfiehlt es sich, den meist günstigen Hauswein (vino de la casa) zu bestellen, um die Weinkultur Spaniens kennenzulernen.

Die spanische Küche ist typisch mediterran: Auf den Tisch kommen viel Knoblauch, Tomaten und – an den Küsten – Fisch und Meeresfrüchte. In ganz Spanien gibt es oft und gerne Tortilla (tortilla de patatas) als vollwertige Mahlzeit oder als kleinen Snack zwischendurch. Diese hat nichts mit den mexikanischen Tortillas (Maisfladen) gemeinsam. Die spanische Tortilla ist ein dickes Omelett aus Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern, welches warm oder kalt als Tapa oder auf einem Baguette verzehrt wird. Auch wenn die Zutaten dieses Gerichtes einfach sind, hat sich eine Art Kult um die Tortilla entwickelt. Bei Tortilla-Wettbewerben beweisen begeisterte Hobbyköche ihre Kochfähigkeiten.

International bekannt ist außerdem die spanische Paella, eine Reispfanne mit Kaninchen, Safran, Erbsen und Hühnchen. In Küstenregionen kommen statt Kaninchenfleisch Meeresfrüchte und Fisch in die Paella. Valencia rühmt sich als Geburtsstätte dieses schmackhaften Nationalgerichts.

Eine weitere Leckerei ist der spanische Schinken (jamón serrano). Den edlen, luftgetrockneten Schinken genießt man am besten pur in hauchdünne Scheiben geschnitten oder auf einem knusprigen Weißbrot mit Olivenöl und Tomate.

Achtung: Einige Restaurants akzeptieren keine Kreditkarten. Normalerweise zahlt man bar. Getrennte Rechnungen sind außerdem ganz und gar unüblich. Nach dem Bezahlen bringt der Kellner ein Tellerchen mit dem Wechselgeld. Auf diesem wird ein kleines Trinkgeld hinterlassen.

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