Andalusien ist die südlichste, auf dem Festland gelegene autonome Gemeinschaft von Spanien und grenzt an das Mittelmeer und den Atlantik. Die bekanntesten Städte von Andalusien sind die Hauptstadt Sevilla, Ronda und die Stadt Jerez de la Frontera. In der Nähe von Tarfia, der südlichsten Stadt von Andalusien, liegen Europa und Afrika gerademal 14 Kilometer auseinander und sind von der Straße von Gibraltar getrennt. Die Region ist vor allem durch seine Musik, den Flamenco und die traditionellen Stierkämpfe bekannt. Andalusien bietet für jeden etwas. Hier finden sich wunderschöne Städte, traumhaftes Festland, Gebirge und malerische Sandstrände.
Die schönsten Städte Andalusiens
Sevilla ist die Hauptstadt von Andalusien sowie die viertgrößte Stadt von Spanien und sollte auf jeden Fall besucht werden. Hier befindet sich die Grabstätte des berühmten Christoph Kolumbus sowie die Kathedrale Maria de La Sede, die größte gotische Kathedrale der Welt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Das Stadtzentrum von Sevilla besteht aus vielen kleinen, verwinkelten Straßen und Gassen, die von Restaurants und kleinen, gemütlichen Läden gespickt sind.
In Ronda ist vor allem die Brücke Puente Nuevo, die über eine 160 Meter tiefe Schlucht des Rio Guadalevin führt und die Alt- und Neustadt von Ronda verbindet, sehenswert. Am besten bestaunt man diese aus der Schlucht heraus, die von der Stadt aus erreicht werden kann. Auf der Calle Arminan befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten von Ronda, zum Beispiel das Museo Lara, mit Spaniens größter Privatsammlung von archäologischen Funden, Volkskunst, Waffen und Uhren. Den historischen Kern der Stadt bildet der Plaza Duquesa de Parcent mit dem Rathaus und der Kirche Santa Maria.
Auch Granada sollte auf der Reiseroute stehen. Die Stadt liegt direkt am Fuße der Sierra Nevada und ist durch herrliche Profanbauten und maurisches Erbe gekennzeichnet. Hier findet sich das schönste und atemberaubendsten arabische Bauwerke Europas, die Alhambra. Die Stadt zählt zu den beeindrucktesten Metropolen der Welt. Ihr Zentrum bildet die Renaissance-Kathedrale Santa Maria de la Encarnation.
Natur und Kultur
Für Naturfreunde sollte der Felsen von Gibraltar auf dem Ausflugsprogramm stehen. Dieser zeigt das Ende der Costa del Sol auf und ist vor allem durch seine Bewohner, die 150 Berberaffen bekannt. An deren Futterplatz lässt es sich nach der Bezwingung des Felsen selbst gut ausruhen und gleichzeitig kann man einen wundervollen Blick über die Region genießen.
Der Nationalpark Coto de Donana ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete von Europa. Der Parks ist rund 50.000 Hektar groß und erstreckt sich entlang des Mündungsdeltas des Rio Guadaguivi. Hier kann man abwechslungsreiche und unberührte Natur bestaunen ebenso wie eine bunte Tierwelt, die es außerhalb des Nationalparks kaum noch gibt.
Am bekanntesten ist wohl das südlichste Skigebiet Europas und höchste Festlandgebirge Spaniens, die Sierra Nevada. Die höchste Erhebung des 110 km langen Gebirges ist der Mulhacén mit 3482 Metern, auf dessen Gipfel das ganze Jahr über Schnee liegt.
Um den Urlaub in Andalusien in all seinen Facetten genießen zu können, wohnt man am besten in einer der gemütlichen Ferienwohnungen in Andalusien.