Gran Canaria ist mit einer Fläche von rund 1560 km² nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte kanarische Insel und annähernd kreisförmig mit einem Durchmesser von etwa 50 Kilometern. Die Hauptstadt der Insel ist Las Palamas de Gran Canaria. Gran Canaria verfügt über eine Küstenlänge von circa 236 Kilometern und ist vulkanischen Ursprungs. Aufgrund ihres ganzjährig milden Klimas wird Gran Canaria auch „Insel des ewigen Frühlings“ genannt. Das Wahrzeichen der Insel ist der 1813 Meter hohe Roque Nublo.
Strände von Gran Canaria
Ein beliebter Strand der Insel ist der mehr als 8 km lange Sandstrand von Playa del Inglés sowie der Stand von Maspalomas mit seinen goldgelben Dünengebirgen. Als der Traumstrand schlechthin wird der Playa de Amadores bezeichnet, mit weißem Sand, türkisblauem Meer und Kokospalmen. Sehr abgelegene und ruhige Strände sind die „Traumstrände von Güigüi“. Diese gleichen einem wahren Paradies und können nur mit einem 2,5 stündigen Fußmarsch durch eine steile Schlucht erreicht werden.
Für Wassersportler ist vor allem der Norden der Insel sehr beliebt. Am Pozo Izquierdo finden einmal pro Jahr die Surf-Weltmeisterschaften statt. Für Surfanfänger sind vor allem der Aguila Playa und der Bahia Feliz geeignet. Der berühmteste Stadtstrand von Gran Canaria, der Playa de las Canteras, findet sich in der Hauptstadt Las Palmas. Der Strand erinnert ein wenig an die Copacabana mit einer Mischung aus Großstadt und Urlaubsidylle.
Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria
Gran Canaria bietet nicht nur Strände sondern auch zahlreiche Museen, Naturparks, Freizeitparks und interessante Ortschaften. Sehenswert ist Las Palmas, eine moderne Stadt, welche gleichzeitig Elemente aus der Kolonialzeit, einen großzügigen Stadtstrand und einen beeindruckenden Hafen bietet. Ebenso sollte die Kathedrale Santa Ana, welche mit ihren zwei Türmen die Altstadt von Vegueta beherrscht auf dem Reiseplan stehen. Die Kirche wurde über 400 Jahre hinweg erbaut und weißt deshalb unterschiedlichste Stile auf. Im Inneren finden sich Gotik, die Außenfassade lässt sich dem Klassizismus zuordnen und die Seitenschiffe und die Kapelle weißen Spuren der Renaissance und des Barocks auf.
Einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Norden der Insel ist die Kathedrale San Juan Bautista. Diese wurde im Stil der katalonischen Neugotik erbaut und ihre Außenfassade wurde aus blauem Vulkanstein geschaffen. Den Mittelpunkt der Insel bildet Cruz de Tejeda, ein Plateu, auf dem sich Restaurants, Bars und ein Markt mit landestypischen Produkten finden. Weiter geht es mit einem der atemberaubendsten Wahrzeichen von Gran Canaria, dem Naturreservat Dünen von Maspalomas. Die Dünenlandschaft hat eine Fläche von rund 400ha und bietet seltenen und nur auf den kanarischen Inseln beherbergten Pflanzen und wirbellosen Tieren eine Heimat.
Auch der Besuch der folgenden Orte lohnt sich bei einem Urlaub auf Gran Canaria. Las Palmas ist die größte Stadt der Insel und gleichzeitig Hauptstadt der Provinz Las Palmas. Die Stadt hat von allem etwas, enge und schmale Häuserzeilen, schlichte Kaufhäuser und alte Markthallen und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater und Konzerthallen. Auch die zweitgrößte Stadt, Telde, ist einen Ausflug wert. Die bekanntesten Stadtteile sind Juan und San Francisco, welche seit 1981 unter Denkmalschutz stehen. Sehenswert ist vor allem der Platz vor der Kirche San Juan Bautista. Dieser ist von sehr gut erhaltenen und restaurierten Häusern im katalonischen Stil umgeben. Für Wassersportfans lohnt sich der Aufenthalt in Puerto Rico. Hier findet sich ein kleiner Sandstrand mit Angeboten wie Tretboot, Speedboot, Wasserski, Jet-Ski und Segelbooten. Für den perfekten Urlaub wohnt man am besten in einer der wunderschönen Ferienwohnungen auf Gran Canaria.