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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Málaga. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:

Málaga ist eine der acht Provinzen der autonomen Region Andalusien im Süden Spaniens. Die Provinz an der Costa del Sol ist nach ihrer Hauptstadt Málaga benannt. Traumhafte Strände und gewaltige Naturlandschaften sowie kulturelle Sehenswürdigkeiten und traditionelle Feste lassen bei Urlaubern keine Wünsche offen.

Stierkampfarena la Malagueta, Hafen, Málaga, Foto: joserpizarro/Fotolia.com
Ein sonniger Ausblick auf Málagas Stierkampfarena, den Hafen sowie den Paseo del Parque. Foto: joserpizarro/Fotolia.com

Malerische Städte und Orte in der Provinz Málaga

Die mediterrane Provinzhauptstadt Málaga

Auf den Spuren Pablo Picassos und der Mauren

Die Hauptstadt der Provinz Málaga liegt direkt am Mittelmeer. Sie ist für Urlauber gut zu erreichen, da die Stadt über einen internationalen Flughafen, einen modernen Bahnhof sowie einen stark frequentierten Busbahnhof verfügt.
Málaga trumpft mit einem reizvollen Stadtkern auf. Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Plätze befinden sich im Zentrum zwischen der Plaza de la Merced und dem vor wenigen Jahren umgebauten Hafen.

Der spanischen Maler Pablo Picasso wurde 1881 in der Küstenstadt geboren. Sein Geburtshaus steht auf der Plaza de la Merced. Dort erfahren Besucher mehr über seinen Werdegang und sehen einige seiner Werke. Zudem widmete ihm die Stadt ein Bronzeabbild mitten auf dem Platz.
Darüber hinaus befindet sich auf der Plaza ein imposanter Obelisk, den Touristen bei einer Pause in einem der gut besuchten Cafés bestaunen können.

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Alcazaba von Málaga auf einer Anhöhe. Die Alcazaba ist eine gut restaurierte maurische Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert. Innerhalb ihrer massiven Mauern lebten die Herrscher und adelige Familien in ihren Palästen. Außerdem gab es damals auf dem Gelände eine gut ausgebaute Infrastruktur mit schönen Gärten, Töpfereien und Läden sowie einem Gefängnis. Die Anlage ist im kunstvollen maurischen Baustil gehalten.
Bei einem Spaziergang entlang der Festungsmauer eröffnet sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt.
Oberhalb der Alcazaba gewährt ein Aussichtspunkt weite Sicht auf die Stierkampfarena La Malagueta, den Park Paseo del Parque, den Hafen sowie die Kathedrale Basílica de la Encarnación. Die Kathedrale ist eines der Wahrzeichen Málagas. Die Einheimischen nennen sie „La Manquita“ („kleine einarmige Dame“), weil sie ursprünglich zwei Türme bekommen sollte, aus finanziellem Gründen jedoch nur einer errichtet wurde.
Wenige Meter über dem Aussichtspunkt liegt die Burganlage Castillo de Gibralfaro. In ihrem Inneren befindet sich ein militärhistorisches Museum. Mit viel Glück entdecken Besucher auf dem Berg des Gibralfaros Chamäleons.

Schriftzug La Malagueta in Málaga, Foto: Kiko Jimenez/Fotolia.com
Palmen, Grünflächen und heller Sand machen den Stadtstrand La Malagueta zu einem beliebten Treffpunkt. Foto: Kiko Jimenez/Fotolia.com

Im Zentrum prägen gründerzeitliche Bürgerhäuser, eine elegante Flanier- und Shoppingmeile und enge, verwinkelte Gassen das Stadtbild. Auf dem Weg zum Hafen, wo hübsche Bars und Restaurants zum Verweilen einladen, lohnt sich ein Abstecher zum aufwändig angelegten Park Paseo del Parque. Dieser erinnert mit seinen exotischen, subtropischen und tropischen Pflanzen an einen Botanischen Garten.

An den Stränden der Provinzhauptstadt

Der berühmteste Strand der Provinzhauptstadt ist der Stadtstrand La Malagueta in der Nähe des Hafens. Er ist etwa 1,2 Kilometer lang. Da er sich direkt im Zentrum Málagas befindet, ist dort zu jeder Jahreszeit etwas los. Denn Urlauber und Einheimische nutzen gerne den feinsandigen Strand zum Baden, Sonnen oder für andere Freizeitaktivitäten wie das Joggen.
Direkt am Strand steht der steinerne Schriftzug „Malagueta“. Dieser dient Touristen gerne als Motiv für ein Urlaubsfoto.

Etwa sieben Kilometer östlich vom Zentrum befindet sich der Sandstrand El Palo. Vom Stadtzentrum aus gelangt man mit dem Stadtbus in wenigen Minuten an den Strand. El Palo ist ruhiger als La Malagueta. An der Promenade gibt es viele Restaurants, die ihre Gäste mit einem Tinto de Verano, einem kühlen Glas Wein mit Zitronenlimonade, sowie frischem Fisch und Meeresfrüchten verwöhnen.

Zwischen dem Stadtzentrum und El Palo befindet sich der Strand Pedregalejo/Las Acacias. Der circa 1,2 Kilometer lange Strand ist auch für gehbehinderte Personen leicht erreichbar. Durch den niedrigen Wellengang ist das Schwimmen mit kleinen Kindern möglich. Stärken können sich die Strandbesucher in einem der nahe gelegenen Fischrestaurants, die für ihre erstklassige Qualität bekannt sind.

Blick auf die Puente Nuevo in Ronda, Foto: Teresa Saffer
Über die Puente Nuevo kann man die gewaltige Schlucht überqueren. Foto: Teresa Saffer

Die geteilte Stadt Ronda


Etwa eine Autofahrtstunde von der Provinzhauptstadt entfernt thront auf einem Felsplateau im bergigen Hinterland die malerische Kleinstadt Ronda. Für kulturell interessierte Urlauber ist sie die Hauptattraktion der Provinz Málaga. Sie ist vor allem wegen ihrer Brücke Puente Nuevo aus dem 18. Jahrhundert bekannt. Die Brücke verbindet die Altstadt mit dem jüngeren Stadtteil, die durch die imposante Schlucht Tajo von über 100 Metern Tiefe getrennt sind. Von der Brücke bietet sich ein schöner Ausblick auf die umliegenden weißen Dörfer.
Die Altstadt von Ronda ist durch die wunderschönen, engen Gassen mit den weiß getünchten Häusern eine sehenswerte Attraktion.

Viele Besucher Rondas zieht es zur ältesten und vielleicht schönsten Stierkampfarena Spaniens in der Neustadt Rondas. Ronda gilt als die Wiege des modernen Stierkampfes: Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte hier die Familie Romero die heute geltenden Kampfregeln - vom Gebrauch des roten Tuches, bis hin zum Kampf des Toreros nicht mehr zu Pferd, sondern zu Fuß.

Zu jener Zeit galt Ronda als Räuberhochburg, von welcher aus die Ruta de Bandoleros („Banditenroute“) durch Olivenhaine und tiefe Schluchten in die umliegenden weißen Dörfer führte. Während reiche Kaufleute und Reisende die Banditen fürchteten, sah die arme Bevölkerung in ihnen Freiheitskämpfer und Wohltäter, die ihre Beute mit den Armen teilten. Im Bandolero-Museum in Ronda sind Waffen, historische Bilder und Kleidungsstücke der Banditen ausgestellt.

Ausblick auf das Meer bei Nerja, Foto: Teresa Saffer
Vom Balcón de Europa ist das strahlend blaue Meer sichtbar. Foto: Teresa Saffer

Der malerische Küstenort Nerja

Auf Europas Balkon

Nerja liegt im Naturpark Las Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama und ist ein typischer Touristenort. Dennoch ist hier noch unverfälschtes spanisches Alltagsleben zu beobachten. Besonders schön sind die schmalen, blumenbestückten Gassen im Stadtkern.
Der berühmteste Punkt in der Altstadt von Nerja ist der Balcón de Europa („Balkon von Europa“). Diese in das Mittelmeer hineinragende Felsnase bietet einen tollen Ausblick auf das Meer und die Küste. In den warmen Monaten nutzen viele Brautpaare den Balcón als Kulisse für ihre Hochzeitsfotos.

Traumhafte Strandbuchten

Das kleine Städtchen Nerja hat viele reizvolle Strände zu bieten. Ganz in der Nähe des Balcón de Europa liegen beispielsweise die Strände La Caletilla („kleine Bucht“) und El Salón („Wohnzimmer“).
Das Wohnzimmer Nerjas ist in einer kleinen Felsbucht eingebettet. Das Wasser hier ist besonders klar und ruhig.
Mit 1,3 Kilometern ist der Playazo der längste Sandstrand Nerjas. Anders als die übrigen Strände Nerjas liegt er nicht in einer Felsenbucht, sondern zwischen Gemüse- und Obstgärten. Die Infrastruktur von Playazo ist mit Duschen, WCs und Liegestühlen gut ausgebaut. Wer Ruhe sucht ist hier genau richtig, denn der Strand ist weniger gut besucht als die anderen Strände in Nerja.

Jachthafen Marbellas in Andalusien, Foto: Bartkowski/Fotolia.com
Marbella ist für seine Jachthäfen bekannt. Foto: Bartkowski Fotolia.com

Natürliche Schönheit und vorgeschichtliche Malereien

Fünf Kilometer von Nerja entfernt liegt nahe dem Dorf Maro die eindrucksvolle Höhle Cueva de Nerja. 1959 entdeckten spielende Kinder durch Zufall die Tropfsteinhöhle. In ihrem Inneren fanden Forscher eine Reihe von Skeletten, primitive Steinwerkzeuge, Tongefäße, Schmuck sowie rote und schwarze Felsmalereien. Die Höhle wurde vermutlich zwischen 30.000 und 1.800 vor Christus bewohnt. Heute ist sie eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Spaniens.


Im Untergrund erstreckt sich ein fast fünf Kilometer langes Höhlensystem. Nur der vordere Bereich, der etwa ein Viertel der Höhle ausmacht, ist für Besucher frei zugänglich. Geführte (Kletter-)Touren durch den nicht zugänglichen Bereich sind zusätzlich buchbar. Die bis zu 60 Meter hohen Tropfsteinsäulen verleihen der Höhle ein sakral anmutendes Aussehen. Deshalb wird sie auch als Kathedrale der Vorgeschichte bezeichnet. Aufgrund der hervorragenden Akustik und des einzigartigen Ambientes finden in der Cueva de Nerja jährlich mehrere Konzerte statt.

Die luxuriöse Jetset-Stadt Marbella

Exklusives Leben und denkmalgeschützte Altstadt

Der mondäne Küstenort ist die zweitgrößte Stadt der Costa del Sol . In dem früheren Fischerort treffen sich heute die Reichen und Schönen. Viele Prominente ließen ihre Villen in und um Marbella erbauen. Das Herz des pittoresken historischen Zentrums ist die Plaza de los Naranjos („Platz der Orangenbäume“). Auf der Plaza genießen Besucher in den Restaurants und Cafés zwischen duftenden Orangenbäumen spanische Tapas und kühle Getränke. Hier befindet sich außerdem das Rathaus Marbellas aus dem 16. Jahrhundert.
Trotz des internationalen Jetset-Lebens blieb der ursprüngliche andalusische Charme in der Altstadt erhalten. Die Gebäude in den engen Gassen stehen nämlich unter Denkmalschutz.

In Marbella gibt es vier Jachthäfen und einen Fischereihafen. Anspruchsvolle Urlauber erfreuen sich an den edlen Cafés und Restaurants, Boutiquen und Diskotheken. Marbella ist für seine exklusiven Nachtclubs bekannt, in welchen berühmte Jetsetter verkehren.
Marbella ist zudem ein Golferparadies. Im Ort gibt es eine Reihe von Golfclubs, von denen einige zu den nobelsten der Welt gehören.

Estepona in Spanien Straße mit Blumen, Foto: philipus/Fotolia.com
Diese Straße in der Altstadt Esteponas ist mit blauen Blumenkästen geschmückt. Foto: philipus Fotolia.com

Familienfreundliche Strände

In und um Marbella liegen 28 Strände, die zum Sonnenbaden und Schwimmen einladen.
Einer davon ist der Playa del Faro („Leuchtturmstrand“). Er liegt genau gegenüber des Ortszentrums. Ein großer, weißer Leuchtturm gab dem Kiesstrand seinen Namen. Der nur etwa 200 Meter lange Strand liegt geschützt in einer Bucht und ist barrierefrei. Daher eignet er sich sowohl für körperlich eingeschränkte Personen als auch für Familien mit Kindern.


Zwischen Marbellas Fischerhafen und dem Sporthafen liegt der Strand La Venus. Er ist etwa 400 Meter lang. Auch dieser Strand ist bei Familien sehr beliebt, da sich in unmittelbarer Nähe ein Kinderspielplatz befindet, auf welchem sich die Kleinen austoben können. Des Weiteren verfügt auch er über einen behindertengerechten Zugang. Der Wellengang ist eher ruhig.

Der blumengeschmückte Ort Estepona

Zauberhafte Altstadt

Das ehemalige Fischerdorf Estepona, am Fuß der Sierra Bermeja, verfügt über den Fischereihafen Puerto Pesquero sowie einen modernen Sporthafen, der Marbella Konkurrenz macht. Um den Jachthafen haben sich einige Tapasbars und Restaurants angesiedelt, welche die Besucher kulinarisch verwöhnen.
Berühmte Sehenswürdigkeiten Esteponas sind der mittelalterliche Wachturm Torre del Reloj („Uhrturm“) aus dem 16. Jahrhundert, die Überreste des Castillo San Luis und die Altstadt. Die Altstadt wartet mit einer hübschen Besonderheit auf: Ihre Gassen sind mit bunten Blumentöpfen geschmückt, wobei jede Gasse eine andere Farbe ziert. Umgangssprachlich benennen die Einheimischen die Gassen nach der Farbe der Blumentöpfe, etwa "blaue Gasse" oder "gelbe Gasse".
Sehenswert in der Altstadt ist außerdem die Plaza de las Flores („Blumenplatz“), welche für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Hier können die Gäste in den zahlreichen Freiluftbars das andalusische Flair genießen.

Panoramaansicht von Antequera mit Peña de los Enamorados, Foto: neftali/Fotolia.com
Der sagenumwobene Peña de los Enamorados hinter dem Städtchen Antequera ist weit sichtbar. Foto: neftali/Fotolia.com

Das Umland Esteponas ist außergewöhnlich grün. Das bietet ideale Bedingungen für Golfer. In der näheren Umgebung der Stadt gibt es daher bereits fünf Golfplätze. Ebenfalls außerhalb der Stadt befindet sich der Tierpark Selwo Aventura. In dem Park leben über 2.000 Tiere, darunter Löwen, Elefanten, Luchse und Tiger in freier Natur. Mit einem Jeep lässt sich das Gelände erkunden.

Entspannter Badeurlaub bei Estepona

Nur wenige Meter von der malerischen Altstadt Esteponas entfernt liegt der Playa La Rada. Aufgrund des großen Serviceangebots mit Duschen, WCs, Liegestühlen und Restaurants sowie dem ruhigen Wellengang ist La Rada ideal für Familien. La Rada zeichnet sich durch dunkelbraunen, feinen Vulkansand aus.
Der Kiesstrand Bahía Dorada ist circa 700 Meter lang. Der Wellengang ist moderat, was Schwimmen problemlos möglich macht.

Die Kulturstadt Antequera

Die beschauliche Kleinstadt Antequera hat ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Viele kulturelle Sehenswürdigkeiten, insbesondere eine große Anzahl an Kirchen und Klöstern warten in dem ruhigen Ort auf Besucher. Eine der sehenswerten Kirchen Antequeras ist die Santa María la Mayor innerhalb der Festung von Antequera. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Ihre Renaissancefassade ahmt den römischen Triumphbogen nach.
Das Castillo Árabe, auch Alcazaba genannt, ist noch älter. Es stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Heute sind Mauerreste und zwei Türme, der Torre Blanca und der Renaissanceturm Torre del Homenaje erhalten. Letzterer gewährt einen herrlichen Blick über die Stadt.

Die Umgebung Antequeras ist landwirtschaftlich geprägt. Östlich der Stadt erhebt sich der Peña de los Enamorados („Fels der Verliebten“). Einer Legende nach flüchteten die Tochter eines muslimischen Statthalters und ihr christlicher Geliebter auf den Felsen, da die Eltern des Mädchens einer Liebesheirat nicht zustimmten. Das Liebespaar stürzte sich gemeinsam von der höchsten Erhebung des Bergs in den Tod, um in Ewigkeit vereint zu sein.

Geschmückte Esel in Mijas, Foto: tatti2011/Fotolia.com
Mit den typischen Esel-Taxis kann man das Städtchen Mijas erkunden. Foto: tatti2011/Fotolia.com

Vor der Stadt liegen außerdem die berühmten Dolmen von Antequera. Diese Grabkammern belegen die Existenz von Siedlungen der Megalithkultur in dieser Region und gehören zu den größten Grab- und Kultur-Anlagen Europas. Die älteste der Anlagen bei Antequera stammt aus den Jahren um 3.800 vor Christus. In den Kammern fanden Forscher mehrere hundert Skelette.

Die andalusische Vorzeigestadt Mijas

Im Esel-Taxi durch das Weiße Dorf

An einem Berghang im Landesinneren liegt umgeben von duftenden Pinienwäldern die typisch andalusische Kleinstadt Mijas. Die weiß gekalkten, ziegelgedeckten Häuser, schmiedeeiserne Laternen und schmale Gassen bewahren den Charakter der andalusischen Pueblos Blancos („Weiße Dörfer“). Tolle Hingucker sind außerdem die bunten Mosaike in den Innenhöfen der Stadthäuser. Mit den traditionellen „Esel-Taxis“ lässt sich die Stadt erkunden. Die Orientierung in der kleinen Stadt ist leicht: Bergauf gelangen Touristen immer zur 400 Jahre alten Dorfkirche oder zur Stierkampfarena. Die Arena ist die kleinste Stierkampfarena Andalusiens und nicht wie üblich rund, sondern oval.
Mijas bietet sich für einen Tagesausflug an, da die Stadt von den umliegenden Touristenorten schnell zu erreichen ist.

Castillo de Colomares bei Benalmádena in der Provinz Málaga, Foto: Nobilior/Fotolia.com
Das Castillo de Colomares bei Benalmádena ist ein beeindruckendes Bauwerk, das viele Touristen anlockt. Foto: Nobilior/Fotolia.com

Kilometerlange Strände bei Mijas

Mijas ist einer der beliebtesten Badeorte an der Costa del Sol. Insgesamt umfassen die Strände Mijas etwa 12 Kilometer. An den dunklen Sandstränden Calahonda, Cabo Rocoso, Butiplaya, Chaparral, La Dorada und El Bombo erwarten Besucher niedrige Wellen und typisch andalusische Restaurants an der hübschen Promenade. Der Playa de Calahonda ist stolze 4,4 Kilometer lang und liegt zwischen Marbella und Mijas. An ihn grenzt der Strand El Bombo an. Dieser ist etwas über einen Kilometer lang. An diesem Küstenabschnitt liegen einige Felsen im Wasser.

Das Weiße Dorf Benalmádena

Mit der Seilbahn auf den Monte de la Calamorro

Ein weiterer sehenswerter Ort in der Provinz Málaga ist Benalmádena. Der Stadtkern Benalmádenas hat für die Gegend typisch weiße Häuser mit buntem Blumenschmuck. Von einer alten Kapelle im Ortskern aus haben Besucher einen schönen Blick auf die Region und sehen bis zur Provinzhauptstadt.
Die Seilbahn Teleférico de Benalmádena verbindet die Küste Benalmádenas mit dem Berg Monte de la Calamorro, der höchsten Erhebung in der Umgebung des Städtchens. Die Fahrt dauert eine Viertelstunde. Bei einem Blick von der Bergstation in etwa 770 Metern Höhe sehen Touristen über die ganze Region der Costa del Sol. Bei günstigen Sichtverhältnissen sind sogar der Felsen von Gibraltar und die afrikanische Küste sichtbar.


Ebenfalls außerhalb des Ortskerns befindet sich das Castillo de Colomares. Anhand romanischer, byzantinischer, gotischer und maurischer Elemente und typischer spanischer Symbole aus der damaligen Zeit erzählt dieses Bauwerk die Geschichte der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus.

Korkeiche wie sie in Los Alcornocales vorkommt, Foto: F.C.G./Fotolia.com
Knorrige Korkeichen gibt es im Naturpark Los Alcornocales zuhauf. Foto: F.C.G./Fotolia.com

Dunkle Sandstrände bei Benalmádena

Entspannen lässt es sich am etwa 500 Meter langen Playa Santa Ana. Hohe Palmen und Sonnenschirme spenden am dunkelsandigen Strand Schatten. Am Santa Ana ist immer viel los, er wirkt jedoch durch seine Weite nie überfüllt. Felsenfreies, klares Wasser ermöglicht sorgenlosen Badespaß. Die Bars und Restaurants am nahegelegenen Hafen Puerto Marina sorgen für das leibliche Wohl der Strandbesucher. Nahe des Puerto Marina zwischen Torremolinos und dem Playa Santa Ana liegt der ebenfalls dunkelsandige Playa Malapesquera/Torrebermeja. Mit etwa 700 Metern Länge ist er der größte Strand Benalmádenas. Wegen der Grünflächen, dem breiten Serviceangebot, vielen Wassersportmöglichkeiten und dem ruhigen Wellengang ist der Stadtstrand bei allen Altersklassen beliebt und immer gut besucht.

Beeindruckende Berglandschaften in den Naturparks Málagas

Wenn man die malerischen Städte Málagas verlässt, gibt es herrliche Naturlandschaften zu entdecken. Naturliebhabern bietet das Hinterland Málagas fünf atemberaubende Naturparks: Sierra de Las Nieves, Montes de Málaga, Los Alcornocales, Sierra de Grazalema sowie Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama. Tierfreunde, Sportler und Spaziergänger kommen in den Parks ebenfalls auf ihre Kosten.

 

Parque Natural Sierra de Las Nieves

Der Naturpark Sierra de las Nieves gehört zum Bergland von Ronda. Unweit der Städte Marbella, Ronda und Málaga befindet sich hier ein grünes Naturparadies. Aufgrund seines Engagements als nachhaltiges Reiseziel wurde der Park von der Europäischen Kommission als „European Destinations of Excellence“ (EDEN) ausgezeichnet.

Der spanische Name bedeutet so viel wie Schneegebirge. Und tatsächlich sind die Gipfel der Sierra de las Nieves im Winter schneebedeckt. Besonders in größeren Höhenlagen herrscht relativ feuchtes Klima, in dem sich die spanische Igeltanne wohl fühlt. In den bizarren Tannenwäldern und an den Felsen finden Iberiensteinböcke und eine Reihe wilder Vogelarten wie Uhu, Baum- und Wanderfalke sowie diverse Adler Lebensraum.
Sportliche Urlauber wandern im Park zwischen imposanten Kalkbergen, durch tiefe Schluchten und an steilen Abgründen entlang. Einen schönen Blick haben die Wanderer bisweilen auf dem Gipfel des Peña de los Enamorados bei Antequera.
Im Schneegebirge entspringt der recht kurze Fluss Guadalevín, der durch die berühmte Schlucht von Ronda fließt.

Parque Natural Montes de Málaga

Nur fünf Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt liegt das Erholungsgebiet Montes de Málaga. Die vielfältige Flora und Fauna lernen Besucher auf dem weit verzweigten Wanderwegenetz kennen.
Ausgedehnte mediterrane Wälder mit Kiefern, Eichen, Oliven- und Mandelbäumen erstrecken sich in der Mittelgebirgslandschaft. Tierfreunde können mit etwas Glück Schlangen- und Zwergadler, Wildkatzen und Vipern sowie Wildschweine und Dachse beobachten. Des Weiteren sind die Montes einer der wenigen Rückzugsorte des vom Aussterben bedrohten Chamäleons.

Parque Natural Los Alcornocales

Der „Urwald der Iberischen Halbinsel" liegt zu Teilen in der Provinz Cádiz sowie der Provinz Málaga. Das subtropische Mikroklima der Alcornocales brachte eine üppige, fast undurchdringlich scheinende Vegetation hervor. Der große Korkeichen-Wald und die engen Flusstäler („canutos“) machen den landschaftlichen Reiz des Parks aus. In den canutos, in welchen Fischotter heimisch sind, herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, die charakteristisch für die Alcornocales ist. Die Flüsse führen allerdings nur von Herbst bis Frühsommer Wasser. Im Sommer trocknen sie bis auf kleine Becken aus.
Der Naturpark bietet sich für Outdooraktivitäten wie Kanufahren, Reiten oder Radfahren an. Wanderer, Bergsteiger und Kletterer können die Felsen bezwingen. Von diesen hat man eine einzigartige Aussicht auf die Straße von Gibraltar sowie auf die nordafrikanische Küste und ihre Gebirge. In den hohen Lagen wehen oft kräftige Winde.

Parque Natural Sierra de Grazalema

Auch die Sierra de Grazalema liegt sowohl in der Provinz Cádiz als auch in der Provinz Málaga. Wie die Sierra de las Nieves gehört die Sierra de Grazalema zum Bergland von Ronda und grenzt im Süden an die Alcornocales. Der Ort Grazalema, welcher inmitten des Naturparks liegt und ihm seinen Namen gab, ist der regenreichste Ort Spaniens. Der häufige Niederschlag schuf eine reiche, grüne Vegetation. Dort fühlen sich neben einigen Vögeln wie Gänsegeier, Bienenfresser und Eisvögel auch Fischotter und Steinböcke wohl.
Vor Ort organisieren Agenturen Aktivitäten wie Wanderritte, Kanufahrten, Höhlenklettern und Klettern. Bei Kletterern ist der Peñón Grande bei Grazalema beliebt. Ein schönes Ausflugsziel für Wanderer ist die Gemeinde Benaocaz. Sie liegt auf dem Gebiet der Naturparks Sierra de Grazalema und Los Alcornocales. Die Gemeinde ist ein Paradebeispiel für die typisch andalusischen weißen Dörfer. Neben den weiß gekalkten Häusern sind die Reste der Römerstraße sowie die Festung Tovizna interessante Sehenswürdigkeiten in Benaocaz.

El Parque Natural de las Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama

Der Park, der auch Tejeda Naturpark genannt wird, umfasst das Küstengebirge an der Grenze der Provinzen Málaga und Granada. Tiefe Schluchten und schroffe Gipfel prägen das mit Macchia und Kiefernwäldern bewachsene Kalkgebirge. In den Sierras leben Steinböcke und andere wilde Tiere.
Der Naturpark ist ein Geheimtipp für Genusswanderer, die nach einer Tour den Tag am Strand ausklingen lassen möchten. Beispielsweise bieten sich die zahlreichen Strände um Nerja dafür an.

Prozession während der Semana Santa in Málaga, Spanien, Foto: heinrich79/Fotolia.com
Traditionelle Gewänder während der Semana Santa auf den Straßen Málagas. Foto: heinrich79/Fotolia.com

Traditionelle Feste und Feiern in Málaga

Semana Santa in der Provinzhauptstadt


Wie in ganz Spanien wird die Semana Santa („Heilige Woche“) in Málaga das ganze Jahr über aufwändig vorbereitet. Die Mitwirkenden fiebern den hochemotionalen Feierlichkeiten, die in der Karwoche vor Ostern stattfinden, lange entgegen. Die Festlichkeiten in der Stadt Málaga konkurrieren sich mit der berühmten Semana Santa der andalusischen Hauptstadt Sevilla.
Zur Semana Santa füllen sich die Straßen der Innenstadt mit Anwohnern und Touristen, die an dem Spektakel teilhaben wollen. Nicht selten sieht man ergriffene Besucher der Prozessionen weinen, andere feiern fröhlich mit Familie und Freunden.


In diesen Prozessionen tragen die Malagueños die kostbaren tronos („Throne“) durch die Straßen. Diese tronos zeigen Marienfiguren und Darstellungen des Kreuzwegs Jesu Christi. Dazu spielt eine Kapelle tragende Marschmusik, die gelegentlich von Gesang unterbrochen wird. Verglichen mit anderen Städten sind die tronos in Málaga besonders groß und eindrucksvoll: Sie erreichen ein Gewicht von teilweise über vier Tonnen, für die bis zu 250 Träger nötig sind. Die Thronträger sehen das Tragen der schweren Last als Ehre und als Buße für ihre Sünden.


Eine Besonderheit der Semana Santa in Málaga ist der leicht schaukelnde Schritt der Thronträger und die alljährliche Begnadigung eines Gefangenen aus dem Gefängnis Málagas. Die Tradition geht auf das Mittelalter zurück, als die Pest in Málaga wütete und die Gefängnisinsassen Málagas sich bereit erklärten, für die verstorbenen Thronträger einzuspringen. Darüber hinaus nimmt der aus Málaga stammende Schauspieler Antonio Banderas jedes Jahr als aktives Mitglied an den Prozessionen teil.
Auch in anderen Städten der Provinz, beispielsweise in Ronda oder Estepona, wird die Semana Santa feierlich begangen. Die Prozessionen sind dort jedoch weniger groß als in der Provinzhauptstadt.

Feuerwerk zur Feria de Agosto in Málaga, Foto: marecelinopozo/Fotolia.com
Die Feria Málagas schließt mit einem spektakulären Feuerwerk, das den Nachthimmel erhellt. Foto: marecelinopozo/Fotolia.com

Fiesta de San Juan in den Küstenorten

Die Sommersonnenwendfeier Fiesta de San Juan wird in der kürzesten Nacht des Jahres am Vorabend zum Johannistag gefeiert. Diese findet meist im Juni statt. Familien und Freunde treffen sich an den Stränden oder Strandpromenaden, um bei Gesang und Tanz feuchtfröhlich zu feiern.
Typisch ist das Freudenfeuer des Heiligen Johannes: An den Küstenorten werden an den Stränden mächtige Feuer entzündet, welche den Bewohnern Glück bringen sollen und den Sieg des Lichts über die Dunkelheit symbolisieren. Pünktlich zu Mitternacht springen viele der Feiernden ins Meer oder benetzen ihre Augen mit Meerwasser. Das Ritual soll den Feiernden Schönheit verleihen.
Jeder Ort hat seine eigenen Bräuche, das Fest zu begehen. So gibt es beispielsweise in der Stadt Málaga die Tradition, kleine Stoffpuppen, die Júas, zu verbrennen.

Feria de Agosto in der Provinzhauptstadt Málaga

Das Stadtfest ist für die Malagueños einer der Höhepunkte des Jahres. Die Feier findet alljährlich im August statt. Die Malagueños gedenken dabei der Rückeroberung Málagas durch die Katholischen Könige. Tagsüber genießen die Besucher an verschiedenen Ständen Essen und Getränke. Live-Musik auf den Plätzen der Innenstadt und Flamenco-Aufführungen sorgen für Spaß und Unterhaltung. Nachts verwandelt sich ein Bereich außerhalb des Zentrums in einen Jahrmarkt mit Disco- und Partybetrieb. Am letzten Tag wird das Stadtfest mit einem gewaltigen Feuerwerk beendet.

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