Teneriffa - Ferienwohnung & Ferienhaus

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Verbringen Sie einen wunderbaren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in der Ferienregion Teneriffa. Hier ein kleiner Auszug unserer Ferienwohnungen und Ferienhäuser:
Palmen an der Küste nahe Puerto de la Cruz, Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Blaues Meer und Palmen gibt es auch im kühleren Norden Teneriffas. Foto: Teresa Saffer

Im Atlantik, rund 250 Kilometer vor der Küste Marokkos, liegt die spanische Insel Teneriffa. Sie ist die Größte der Kanarischen Inseln. Das ganzjährig milde Klima mit frühlingshaften Temperaturen bringt eine vielfältige Vegetation hervor.
Aufgrund der herrlichen Landschaften und der warmen Temperaturen eignet sich Teneriffa sowohl für den Strand- als auch für den Wanderurlaub. Die natürlichen Strände bestehen typischerweise aus Lavasand und sind pechschwarz. Hellen Sand gibt es an den künstlich angelegten Stränden.

Frühlingshaftes Klima und reiche Landschaften

Das Wetter ist über die vier Jahreszeiten hinweg relativ konstant. Die Temperaturen von Wasser und Luft sind das ganze Jahr angenehm, sodass ein Urlaub bedenkenlos möglich ist. Aus diesem Grund wird Teneriffa auch als „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet.

Nationalpark Teide, Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
In den hohen Lagen rund um den Berg Teide ist die Vegetation eher karg. Foto: Teresa Saffer

Teneriffa ist klimatisch in zwei Teile geteilt. Verantwortlich ist der Teide, der höchste Berg Spaniens, der sich mitten auf der Vulkaninsel befindet. Nordöstlich des Teide herrschen häufig frische Winde und das Wetter kann innerhalb eines Tages mehrmals umschwenken. Die Passatwolken, die vom Meer kommen, bleiben am Teide hängen und regnen in feinem Nieselregen ab. Daher ist der Nordosten Teneriffas eher feucht und von satten, grünen Wäldern geprägt. In den Sommermonaten von Mai bis September bleibt das Wetter aber auch im Nordosten größtenteils trocken. Die Temperaturen bewegen sich hier das ganze Jahr über zwischen 15 Grad Celsius und knapp 30 Grad Celsius. Der Nordosten Teneriffas ist aufgrund seiner schönen Landschaften besonders für Aktivurlauber interessant.

Südwestlich des Teide gibt es weniger Niederschläge und Winde. Aufgrund der stärkeren Trockenheit sind die Landschaften vorwiegend karg und teilweise sogar wüstenähnlich. Diese Seite der Insel eignet sich besonders gut für Strandurlauber, da es hier sonnensicherer ist als im Norden.

Kakteen auf Teneriffa, Kanarische Inseln, Foto: Teresa Saffer
Kakteen gedeihen besonders im Süden Teneriffas gut. Foto: Teresa Saffer

Die Flora der Kanarischen Inseln ist weltberühmt. Aufgrund der klimatischen, geografischen und geologischen Voraussetzungen ist sie ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Auf Teneriffa finden sich viele Pflanzen, die teilweise nur auf den Kanarischen Inseln vorkommen. Beispielsweise die Kanarische Kiefer ist eine solche einheimische Pflanze. Im Norden gibt es neben ausgedehnten Kanarische Kiefer- auch weite Lorbeerwälder. Im Süden wachsen viele Kakteen und Wolfsmilchgewächse.

Durch die immensen Höhenunterschiede zwischen den Küstenregionen und Gebirgen können Besucher der Insel die unterschiedlichsten Vegetationszonen erleben. Zwei Besonderheiten der Flora Teneriffas sind der Kanarische Drachenbaum und die riesigen Sträucher des Weihnachtssterns.

Landschaft, Nationalpark Teide auf Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Die bizarre Umgebung des Teide wirkt fast unwirklich. Im Hintergrund ist der schneebedeckte Gipfel des Teide sichtbar. Foto: Teresa Saffer

Gewaltige Naturerlebnisse auf Teneriffa


Teneriffa ist ideal für Wanderer, Mountainbiker und Naturliebhaber. Als Ausgangspunkt für Wanderer eignet sich die Hafenstadt Puerto de la Cruz im Norden der Insel. Von dort fahren viele Busse zu den schönsten Ausflugszielen. Das Busnetz ist im Allgemeinen sehr gut ausgebaut: Die Nahverkehrsbusse fahren die meisten Wanderrouten an.

Der höchste Berg Spaniens: der Teide

Ein Muss für alle Teneriffa-Urlauber ist der Nationalpark des Teide. Der Name Teneriffa leitet sich aus der Sprache der Urbevölkerung Teneriffas ab und bedeutet so viel wie schneebedeckter Berg. Damit ist der 3.718 Meter hohe Teide gemeint, der nicht nur das Wetter der Insel bestimmt, sondern auch ihr Bild maßgeblich prägt.
Einen Ausflug in den Nationalpark beginnt idealerweise in den Morgenstunden. Zu dieser Zeit ist die Luft noch kühl und glasklar. Um Mittag herum, wenn die Temperaturen steigen, bilden sich zunehmend Wolken um den Berg.
Der Park ist gut mit dem eigenen Pkw oder mit dem Bus erreichbar. Schon die Fahrt in den Park hinauf ist eine Attraktion. Auf der Strecke nach oben durchfährt man die unterschiedlichsten Vegetationszonen. Die hohen Ebenen rund um den Teide sind durch schwarze Lavalandschaften geprägt, in welchen sich einzelne Bäume auffällig abheben.

Wolken wehen über das Anaga-Gebirge auf Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Die gewaltigen Wolkenmassen wirken wie ein Wasserfall, der über das Anaga-Gebirge schwappt. Foto: Teresa Saffer

Teno-Gebirge – karge Schluchtenlandschaft

Das fast 1.200 Meter hohe Teno-Gebirge erstreckt sich im Nordwesten der Insel. Die stark zerklüftete Bergkette zählt zu den ältesten geologischen Formationen Teneriffas und ist vulkanischen Ursprungs. Die Wanderrouten durch dieses Gebirge führen durch bizarre Felsschluchten, welche schroff zur Küste hin abfallen. Die Pfade im Teno-Gebirge sind häufig sehr steil. Daher empfiehlt es sich, gutes Schuhwerk mitzubringen.
Das Teno-Gebirge ist gut mit Überlandbussen oder einem eigenen Pkw erreichbar. Touristen genießen von den zahlreichen Aussichtspunkten und der Landstraße aus einzigartige Aussichten auf die Küste und die Nachbarinseln La Gomera und La Palma. Im Gebirge befinden sich die malerischen Orte Buenavista del Norte, El Tanque und das dramatisch gelegene Masca. Diese Orte liegen an den üblichen Wanderrouten.
Die Landschaft des Teno-Gebirges ist relativ trocken, da es nur wenige Niederschläge gibt. Kakteen, Wolfsmilchgewächse inmitten scharfkantigen Lavagerölls sowie ausgedehnte Kiefernwälder charakterisieren das Teno-Gebirge.

Anaga-Gebirge – der grüne Nebelwald

Auch das Anaga-Gebirge ist gut an das öffentliche Busnetz angeschlossen. Hinsichtlich der Landschaft zeigt sich im Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel ein völlig anderes Bild als im Teno-Gebirge. Denn das Anaga-Gebirge ist weder trocken noch karg, sondern überaus grün und feucht. In dem über 1.000 Meter hohen Gebirge wächst ein dichter Lorbeerwald, der eine gespenstische, verwunschene Atmosphäre wie in einem Märchenfilm schafft. Oberhalb der Lorbeerwaldzone wächst die Kanarenkiefer, welche sich durch bis zu 30 Zentimeter lange Nadeln auszeichnet.

Strand, Puerto de la Cruz, Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Blick auf Puerto de la Cruz und den Playa Jardín. Foto: Teresa Saffer

Im Anaga-Gebirge herrscht meist ein starker Wind. Die heranziehenden Wolken bleiben in den bewaldeten Bergrücken hängen und sorgen dafür, dass die Wälder häufig in einer feuchten Nebelwolke liegen. Wind- und wasserfeste Kleidung ist bei einer Tour durch das Anaga-Gebirge ein Muss.

Baden, Natur, Kultur – die schönsten Orte und Strände auf Teneriffa

Inmitten der Berge - Masca

Der Ort Masca im Teno-Gebirge besteht aus mehreren kleinen Ortsteilen, die in 600 bis 800 Metern Höhe in extremer Hanglage auf einem Felsvorsprung liegen. Bis zum Jahr 1991 war der Ort von der Außenwelt praktisch abgeschnitten. So konnte das Dorf seinen ursprünglichen Charakter bewahren. Seit 1991 führt eine befahrbare Straße nach Masca. Seitdem kann es mit Auto oder Bus besichtigt werden. Direkt unter dem Felsvorsprung öffnet sich die berühmte Masca-Schlucht (Barranco de Masca). Der Abstieg zwischen den steilen Wänden der Schlucht führt an schroffen Felsformationen vorbei und endet schließlich am Meer in der Bucht von Masca. Dort gibt es eine Bademöglichkeit.

Das Touristenziel des Nordens - Puerto de la Cruz

Die Hafenstadt Puerto de la Cruz ist das Touristenzentrum im Norden Teneriffas. Früher hieß das Städtchen Puerto de la Orotava, da es sich im Weingebiet Orotava-Tal befindet. Die Stadt eignet sich zum Baden sowie als Ausgangspunkt für Wanderungen im Norden der Insel. Puerto de la Cruz liegt teilweise am Hang und fällt zum Meer hin ab. Dadurch ergeben sich schöne Ausblicke auf die Küste und das Umland. Der Blick ins Landesinnere wird vom Teide beherrscht. Zur Mittagszeit versperren jedoch häufig Wolken die Sicht auf den Berg.
Nahe des schwarzsandigen Playa Jardín befindet sich das Meerschwimmbad Lago Martiánez. In der riesigen Poollandschaft können Wasserratten, welchen das Meer zu ungestüm ist, in aller Ruhe planschen.

Die Innenstadt ist mit ihren vielen Bauten im Kolonialstil überaus reizvoll. Besonders schön sind die Holzbalkone im kanarischen Stil. Bei einem Bummel zwischen der Playa Martiánez und der Plaza del Charco warten Restaurants und Ladengeschäfte auf Besucher. Hinter dem Plaza del Charco liegt der Hafen von Puerto de la Cruz. Er war einst namensgebend und für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt verantwortlich. Heute stechen von dort aus nur noch kleine Fischerboote in See. Direkt am Hafen wird frischer Fisch verkauft.

Hübsch ist auch das Castillo de San Felipe an der Küste. Der kastenförmige Bau wurde im 17. Jahrhundert errichtet und diente als Festungsanlage. Heute finden dort Konzerte und Ausstellungen statt.

Jardín Botánico, Puerto de la Cruz, Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Die riesigen Luftwurzeln der Würgefeige im Botanischen Garten Puertos. Foto: Teresa Saffer

 

Ein weiteres Highlight Puerto de la Cruz‘ ist der Jardín Botánico (Botanischer Garten), der sich außerhalb des Zentrums im Vorort La Paz befindet. Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom spanischen König Carlos III. angelegt, um exotische Tropenpflanzen an das Klima der Kanaren zu gewöhnen.

Heute kann man die Anlage gegen einen geringen Eintrittspreis besuchen. Zu sehen gibt es auf 25.000 Quadratmetern Fläche unter anderem Kaffeestauden, Leberwurstbäume, Zimt und Pfefferbäume.
Das Herzstück des Parks ist eine riesige Würgefeige, deren Luftwurzeln aus großer Höhe Richtung Boden wachsen.

Viele Teneriffa-Urlauber besuchen den Loro Parque (Papageien-Park) in Puerto de la Cruz. Ursprünglich wurde er als Vogelpark angelegt. Die Papageienzucht ist immer noch ein Schwerpunkt des Parks. Heute befindet sich dort die größte Papageiensammlung der Welt, die jedoch in erster Linie der Haltung, Zucht und dem Schutz der geflügelten Tiere dient. Sie ist in der Regel nicht öffentlich zugänglich.

Mittlerweile gibt es außerdem viele andere Tiere zu sehen. Zu den beliebtesten Attraktionen gehören Orca-, Delfin- und Seelöwen-Shows, ein Hai-Tunnel, das größte Penginarium der Welt und ein thailändisches Dorf mit mehreren hundert Koifischen.

Pinguine im Loro Parque, Puerto de la Cruz, Teneriffa, Foto: Teresa Saffer
Von der Decke des Penginariums schneit es. Den putzigen Frackträgern scheint es zu gefallen. Foto: Teresa Saffer
Blick auf den Drachenbaum und den Teide in Icod de los Vinos, Foto: cameris/Fotolia.com
Der gewaltige Drachenbaum ist die Hauptattraktion des Dorfes Icod de los Vinos. Foto: cameris/Fotolia.com

Im Landesinneren - La Orotava

Im Hinterland von Puerto de la Cruz befindet sich der Ort La Orotava. Der historische Stadtkern imponiert mit traditionell kanarischen Herrenhäusern, idyllischen Plätzen und Schatten spendenden Höfen. Besonders die bepflanzten Innenhöfe und die kunstvollen Holzbalkone beeindrucken die Besucher. Um die Schönheit des Ortes zu wahren, wurde der Stadtkern bereits 1974 unter Denkmalschutz gestellt. Schön ist auch das 1895 erbaute Ayuntamiento (Rathaus). Der Platz vor dem imposanten Bauwerk ist besonders zu Fronleichnam einen Besuch wert. Dann verwandelt sich dieser in einen spektakulären 870-Quadratmeter-Teppich, gefertigt aus dunklem Vulkansand.

Die Weinstadt Icod de los Vinos

Das kleine Städtchen Icod de los Vinos ist weniger als 20 Kilometer westlich von der Stadt Puerto de la Cruz entfernt. Bekannt ist der Ort, wie der Name andeutet, für seine Weine. In vielen Weinstuben kann man sich durch die edlen Tropfen durchprobieren und sich seine Lieblingsweine als Urlaubserinnerung kaufen.
Wahre Berühmtheit erlangte Icod de los Vinos allerdings für seinen riesigen Drachenbaum, der etwa 15 Meter hoch ist und einen Stamm von vier Metern Durchmesser hat. Über das Alter des Riesen streiten Experten. Die Altersangaben reichen von 300 bis 2.000 Jahren.

Auditorio de Tenerife in Santa Cruz, Teneriffa, Foto: were/Fotolia.com
Das Auditorio de Tenerife prägt das Bild der Insel-Hauptstadt. Foto: were/Fotolia.com

Sehenswert ist auch die Cueva del Viento (Höhle des Windes). Die Vulkanröhre liegt im gleichnamigen Ortsteil von Icod de los Vinos und entstand vor etwa 27.000 Jahren. Sie ist eine der längsten Lavahöhlen der Welt. Ein Teil der Höhle kann heute in geführten Touren mit Helm und Stirnlicht besichtigt werden. In ihrem Inneren fanden Forscher interessante Fossilienreste, wie von der ausgestorbenen Kanarischen Riesenratte.

Ruhiges Fleckchen im Orotavatal - Los Realejos

Wer in einem Naturschutzgebiet die Ruhe genießen will, ist in Los Realejos genau richtig. In urigen Bodegas werden typisch kanarische Köstlichkeiten serviert. Kulturbegeisterte wird die Kirche Santiago Apóstol aus dem Jahr 1496 interessieren. Sie war die erste Kirche, die auf den Kanarischen Inseln errichtet wurde.
In Realejos findet sich der schwarze Lavastrand Playa de El Socorro. Hier herrscht ein starker Wellengang. Deshalb eignet er sich nicht für ungeübte Schwimmer oder Kinder. Für sichere Schwimmer und Surfer ist der Playa de El Socorro jedoch ein wahrer Geheimtipp.
Hoch über der Gemeinde Los Realejos liegt der Aussichtspunkt Mirador de la Corona. Von dort aus gibt es einen der schönsten Ausblicke über das Orotava-Tal und die Küste.

Wichtige Handelsstadt - Garachico

Die Kleinstadt Garachico war aufgrund ihres großen und bedeutenden Hafens bis ins 18. Jahrhundert die wichtigste Stadt im Norden Teneriffas. Anfang des 18. Jahrhunderts begrub ein Lavastrom den Hafen und weitere Teile der Stadt. Der Hafen wurde dabei zerstört und konnte nicht wieder aufgebaut werden, sodass die Stadt ihre wirtschaftliche Bedeutung verlor. In den folgenden Jahrzehnten erlangte Puerto de la Cruz an Bedeutung.
Dennoch ist Garachico heute ein interessanter Ort. Sehenswert ist beispielsweise das alte Fort Castillo de San Miguel aus dem 16. Jahrhundert. Das aus schwarzem Lavastein gebaute Fort diente früher zur Verteidigung des Dorfes vor Feinden. Ein weißer Erker schafft einen auffälligen Kontrast. Im Inneren des Gebäudes informiert ein kleines Museum über die Geschichte Garachicos. Gleich neben dem Castillo liegt das Meerwasserbecken El Caletón in der zerklüfteten Lavafelslandschaft. Hier lässt es sich ohne störende Wellen entspannt schwimmen.

Die Hauptstadt - Santa Cruz de Tenerife

Die Hauptstadt Teneriffas Santa Cruz de Tenerife wird kurz „Santa Cruz“ genannt. So ist sie auf den meisten Wegweisern ausgeschildert.
Die Stadt ist wenig touristisch und eignet sich hervorragend, um einen Strandurlaub kulinarisch und kulturell zu bereichern. Das Zentrum der Stadt ist durch seine autofreien Zonen eher ruhig. Hier findet man moderne Bars und urige Kneipen, wo man authentische kanarische Küche genießen kann. Zudem ist die Hauptstadt ein Mekka für Shopping-Begeisterte. Viele internationale Ketten haben in Santa Cruz ihre Filialen oder Handelsniederlassungen gegründet, die normalerweise auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet sind.
Auch für Architektur- und Kulturinteressierte hat Santa Cruz einiges zu bieten. Die Kirche Nuestra Señora de la Concepción erkennt man an ihrem schmalen Glockenturm. Sie geht auf das 16. Jahrhundert zurück, was an ihrem typisch kolonialen Baustil sichtbar wird. Im 17. Jahrhundert brannte das dreischiffige Gotteshaus ab, wurde aber wieder neu aufgebaut. In seinem Inneren sind prunkvolle barocke Kunst, Gemälde sowie Gold- und Silberexponate ausgestellt.
Viele Besucher und Einwohner Santa Cruz‘ zieht es zum Mercado de Nuestra Señora de África. Auf den ersten Blick mag man darin durch die maurisch anmutende Bauweise mit Torbögen und Säulengang sowie das pittoreske Türmchen ein Kloster oder einen anderen Sakralbau vermuten. Die Bronzestatue eines Milchmädchens vor dem Eingang des Gebäudes zeigt jedoch seine wahre Bestimmung: Vormittags werden hier Köstlichkeiten wie fangfrischer Fisch, Fleisch sowie Obst und Gemüse gehandelt.
Auch das Auditorio de Tenerife fällt aufgrund seiner Architektur sofort ins Auge. Der futuristisch wirkende Konzertbau, welcher an die Oper von Sydney erinnert, ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Insel. Im „Opernhaus von Teneriffa“ finden namhafte Kongresse und Konzerte statt. Gleich neben dem Auditorio de Tenerife ist das Kunstwerk Cien caras del Auditorio de Tenerife (“Hundert Gesichter des Auditorios de Tenerife”) von Stoiko Gagamov zu bewundern. Er verewigte hundert populäre klassische und moderne Musikkünstler wie Johnny Cash, Elvis Presley oder Vivaldi auf den Felsen der Uferpromenade.
Ebenfalls in der Nähe des Auditorios befindet sich der Hafen der Küstenstadt. Von dort legen regelmäßig Fähren auf die benachbarte Insel Gran Canaria ab.

Playa de Las Américas, Teneriffa, Foto: Aleksandar Todorovic/Fotolia.com
Der Strand von Las Américas ist der ideale Ort zum Planschen und Sonne tanken. Foto: Aleksandar Todorovic/Fotolia.com

Nur sieben Kilometer nordöstlich der Inselhauptstadt, beim Dorf San Andrés, liegt einer der bekanntesten Strände Teneriffas. Der Playa de las Teresitas fällt durch seine ungewöhnliche Sandfarbe auf. Während die meisten Sandstrände Teneriffas aus dunklem Lavasand bestehen, wirkt der Playa de las Teresitas mit seinem extrem feinen Sand in hellen Rosa- und warmen Kamelfarben wie ein Karibikstrand aus dem Bilderbuch. In den 1970er Jahren wurde der Sand auf Schiffen aus der Sahara importiert. Kokospalmen machen das Karibikflair perfekt. Dank einer sehr guten Infrastruktur mit Kiosken, Restaurants und zahlreichen Parkplätzen eignet sich der Playa de las Teresitas auch für anspruchsvolle Badeurlauber.
Nur einen Katzensprung vom Playa de las Teresitas entfernt liegt der schwarze Strand La Gaviota. Dieser ist besonders bei den Bewohnern der Hauptstadt beliebt. Obwohl La Gaviota kein offizieller FKK-Strand ist, gibt es dort viele Nacktbader.

Das Ziel für Windsurfer - El Médano

Der Name des Dorfes El Médano bedeutet auf Deutsch so viel wie Sanddüne. Tatsächlich ist der Ort im Süden der Insel in erster Linie für seine Strände bekannt. Zum einen finden Urlauber hier ideale Bedingungen zum Baden. Zum anderen weht bei El Médano ein stetiger Wind, welcher den Ort besonders für Wind- und Kitesurfer attraktiv macht. Der kleine, unscheinbare Ort zählt zu den Top-Adressen für Windsurfer. Anfänger können hier in einer der vielen Surfschulen den Wassersport erlernen. Sogar die Elite der Profisurfer trifft sich hier zum Üben und für große Surf-Wettbewerbe.

Die Sonnenseite der Insel - Los Cristianos

Im Südwesten der Insel liegt das ehemalige Fischerdorf Los Cristianos. Das Dorf hat sich zu einem beliebten Ziel bei Strandurlaubern aller Altersklassen entwickelt. Los Cristianos verfügt über eine gut ausgebaute, lebendige Infrastruktur. In den zahlreichen Bars und Restaurants gibt es Speisen und Getränke aus aller Welt, aber auch typisch kanarische Produkte. Große Supermärkte, schicke Läden und Strandboutiquen machen den Ort zu einem Shoppingparadies. Der belebte, helle Sandstrand ist mit Liegen und Sonnenschirmen ausgestattet.
Wegen des sonnigen Wetters und dem ruhigen Wellengang ist der Ort auch bei Familien mit Kleinkindern und bei Senioren geschätzt. Los Cristianos bemüht sich, komplett barrierefrei zu werden. So sollen körperlich eingeschränkte Personen beispielsweise freien Zugang zum Meer haben. Los Cristianos ist außerdem Anlaufpunkt für Touristen auf der Durchreise. Am kleinen Fährhafen von Los Cristianos legen Fähren Richtung der kleineren Inseln Palma, La Gomera oder El Hierro ab.

Für Partygänger - Playa de las Américas

Die Stadt Los Cristianos geht übergangslos in Playa de las Américas über. Der quirlige Ferienort gilt als Partyhauptstadt der Insel. An der langen Strandpromenade reihen sich Kneipen, Bars und Diskotheken aneinander. Künstliche Riffe und Molen schützen die Badegäste vor der Brandung. So können die Urlauber das erfrischende Nass ungestört der Naturgewalten genießen.

Kartoffeln und roter und grüner Mojo, Foto: dulsita/Fotolia.com
Die Papas Arrugadas mit den würzigen Mojos sind das wohl bekannteste Gericht Teneriffas. Foto: dulsita/Fotolia.com

Wer nicht mehr an dem hellen Sandstrand entspannen möchte, geht zum Jachthafen Puerto de Colón. An dem gut besuchten Sporthafen steht das Sehen und Gesehen werden im Vordergrund. Stolze Jachtbesitzer zeigen hier ihre extravaganten und teuren Sportboote. Auch für Golfspieler ist Playa de las Américas ein schönes Urlaubsziel. Rund um die Stadt entstanden eine Reihe hochwertiger Anlagen, die Golfer-Herzen höher schlagen lassen und eine herrliche Kulisse bieten.

Nicht weit entfernt von Playa de las Américas befindet sich der Wasservergnügungspark Aqualand. In dem weitläufigen Wasserpark haben Jung und Alt ihren Spaß und können dort mühelos einen ganzen Tag verbringen. Die vielen spannenden Rutschen in den verschiedensten Formen und Längen sorgen für Adrenalinkicks. Die Schwimmbäder sind nach unterschiedlichen Themenbereichen wie beispielsweise Wildwasser oder Piraten angelegt. Kleine Kinder sind im Wasser-Kindergarten gut aufgehoben. Als weiteres Highlight gilt das Delfinarium. Täglich finden dort Delfinshows statt, die zu den besten der Welt zählen.

Der 2008 eröffnete Siam Park ist ebenfalls ein Wasserpark im Süden der Insel. Die Gründer des Loro Parque haben hier einen Wasserthemenpark mit alt-thailändischem Flair geschaffen. Inmitten üppiger, natürlicher Gärten und exotischer thailändischer Architektur lässt sich die Luft des alten Königreiches Siams schnuppern. Moderne Rutschen und eine künstliche Wellenanlage zum Surfen runden das Angebot des Parks ab. Zur Stärkung ihrer Besucher bieten die Restaurants des Siam Parks sowohl internationale als auch thailändische Küche an.

Gigantische Felsen bei Los Gigantes

In Los Gigantes an der Westküste Teneriffas geht es ruhiger zu als in den Ferienorten im Süden der Insel. Die Felsstürze Acantilados de los Gigantes gehören zum Teno-Gebirge und gaben dem ehemaligen Fischerdorf seinen Namen. Mehrere hundert Meter tief fallen die Felsen an der steilen Küste ins Meer. Auf einer Bootstour lässt sich die Küste bestaunen. In den Restaurants und Bars am Sporthafen von Los Gigantes kann man romantische Sonnenuntergänge beobachten.

Kulinarische Vielfalt

Die kanarische Küche unterlag den Einflüssen Afrikas, Lateinamerikas und Europas. Aus der Armut geboren, besticht die ursprüngliche Küche Teneriffas durch Einfachheit gepaart mit Einfallsreichtum. Über Jahrtausende hinweg war Gofio das Grundnahrungsmittel der Ureinwohner Teneriffas. Gofio ist ein Mehl aus gerösteten Getreide- oder Maiskörnern. Gofio findet in vielen Speisen Verwendung und wird beispielsweise zum Binden von Soßen gebraucht. Ursprünglich sind ebenfalls deftige Eintöpfe, die häufig Fleischstücke, Gemüse und Kichererbsen beinhalten.

Zu den bekanntesten Speisen Teneriffas gehören die Papas Arrugadas (Runzelkartoffeln), die aus einer speziellen Züchtung stammen. Sie sind besonders klein und innen gelb. Ihren Namen verdanken sie einer speziellen Zubereitungsart. Die kleinen Kartoffeln werden mit ihrer Schale in stark gesalzenem Wasser gekocht, bis das Wasser verdampft und die Kartoffeln eine runzelige Salzschale erhalten. Üblicherweise werden die Papas in Mojos getunkt. Das sind grüne und rote Würzsoßen.

Mojos werden außerdem zu dem allgegenwärtigen Fisch gereicht. Eine beliebte Zubereitungsart ist a la plancha. Dabei wird der Fisch nur mit Olivenöl angebraten. Auch Muscheln, Austern, Krebse oder Tintenfisch finden sich auf vielen Speisekarten Teneriffas.
Dazu wird gerne ein Inselwein oder ein „Dorada“, das leicht-herbe Bier Teneriffas, getrunken. Naschkatzen kommen auf Teneriffa ebenfalls nicht zu kurz. Eine beliebte Nachspeise ist das Bienmesabe, was wörtlich übersetzt so viel wie „es schmeckt mir gut“ bedeutet. Dabei handelt es sich um eine Creme aus Honig, Mandelcreme, Rum und Eiern. In einfachen Restaurants werden regionale Bananen als Nachspeise angeboten. Die kanarischen Bananen (plátanos) sind besonders süß und klein. Sie werden auf ganz Teneriffa angebaut und pur genossen oder zu Bananenlikör weiterverarbeitet.

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