Venezuela - Ferienwohnung & Ferienhaus

Ferienwohnung in Venezuela

Venezuela liegt an der Karibikküste im Norden Südamerikas angrenzend an Brasilien, Kolumbien und Guyana. Die Küste des Landes misst etwa 2.800 Kilometer. Die Hauptstadt des Staates ist Caracas und die Amtssprache Spanisch.
 
Regionen
 
Venezuela gilt als das landschaftlich vielfältigste Land Südamerikas. Es lässt sich in vier Regionen einteilen: Die Anden, die Orinoco-Ebene, das Maracaibo-Tiefland und das Hochland von Guayana.
In den fruchtbaren Tälern der Anden lebt ein großer Teil der venezolanischen Bevölkerung. Die Gebirgszüge an der kolumbianischen Grenze hingegen sind sehr dünn besiedelt. Die Hauptstadt Caracas liegt in einem Tal der Anden, in dem die Landwirtschaft sehr stark ausgeprägt ist und auch das Verkehrsnetz im Vergleich zum Rest des Landes sehr gut ausgebaut ist.
Von der karibischen Küste im Osten bis zur kolumbianischen Grenze erstrecken sich die großen Ebenen der Llanos. Grasländer und Sumpfgebiete prägen das Landschaftsbild dieser Region.
An das karibische Meer angrenzend und von Gebirgsketten umgeben ist das Maracaibo-Tiefland. In dieser Region liegt auch der Maracaibo-See, der durch die 75 Kilometer lange Meerenge Canal de San Carlos mit dem Golf von Venezuela verbunden ist.
Eine der ältesten Landschaften Südamerikas ist das Hochland von Guayana. Es nimmt mehr als die Hälfte der Landesfläche ein. Die Gran Sabana ist die markanteste Hochebene dieser Region. Zerklüftete Täler und prägnante Tafelberge beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. Der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Nationalpark Canaima mit dem höchsten Wasserfall der Welt, dem Salto Angel liegt ebenfalls im Hochland von Guayana. Der Wasserfall fällt aus einer spektakulären Höhe von 978 Metern in die Tiefe.
 
Klima und beste Reisezeit
 
Nicht nur landschaftlich, auch klimatisch lässt sich Venezuela in vier Zonen einteilen. Die Regenzeit lässt sich jedoch landesweit auf die Zeit von Mai bis November festlegen. Dabei sind der Juni und August die Monate mit den meisten Niederschlägen. Der Süden des Landes hingegen ist das ganze Jahr über tropisch-feucht mit häufigen Niederschlägen.
Die Temperaturen hängen von der Höhe der jeweiligen Region ab. Dezember und Januar sind die kühlsten, März und April die wärmsten Monate des Jahres. Die Durchschnittstemperaturen im Flachland liegen zwischen 25 und 29 Grad, im Hochland jedoch unter 8 Grad Celsius.
Plant man einen Badeurlaub an der Karibikküste, sollte man in der niederschlagsärmsten Jahreszeit von Dezember bis April verreisen. Urlauber, die hingegen wegen der Landschaftserkundung einreisen, sollten nur die Monate von Mai bis August meiden.
 
Sehenswertes
 
Bei einem Venezuela-Urlaub sollte man sich nicht nur auf die Karibikküste beschränken. Die 42 Nationalparks und 20 weiteren Naturschutzgebiete bieten reichlich Sehenswertes an faszinierender Flora und Fauna. Das Land zählt zu den artenreichsten Gebieten der Welt mit über 280 verschiedenen Spezies an Säugetieren. Der Jaguar, der Puma, die Seekuh, Faultiere, Delfine und Brüllaffen sind nur ein kleiner Auszug der unglaublichen Vielfalt in der Tierwelt. Daher empfiehlt sich eine mehrtägige Erkundung der Landschaft und mindestens eines Nationalparks Venezuelas.
Auch die Insel Margarita vor der Küste des Festlands Venezuelas ist ein beliebtes Reiseziel. Sie gehört zwar zum Staatsgebiet von Venezuela, zählt geographisch allerdings zu den kleinen Antillen. Besonders die idyllischen Orte und Städtchen der Insel versprühen den traditionellen Charakter der Karibik. Auf Margarita kann man in einzigartiger Natur an weißen Sandstränden entspannen, Wassersport betreiben oder die naturbelassene Landschaft auf eigene Faust erkunden.
 
 
 

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